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Echtzeit ist bei der Beobachtung von Online-Medien ein wichtiges Kriterium

Seit 1997 spielt Landau Media im Konzert der Medienbeobachter und Medienanalysten erfolgreich mit. Seit 2016 liegt ein neuer Fokus dabei im Bereich globales Online-Monitoring. medienmilch.de sprach mit dem Vorstand Uwe Mommert über dieses neue Angebot und die Zukunft der Medienbeobachtung:

Uwe Mommert, Vorstand bei Landau Media - Quelle: PR-Foto

Wie erklären Sie einem Kind Media Monitoring in zwei Sätzen?

Wir beobachten alle deutschen Medien mit speziell dafür ausgebildeten Menschen. Die Ergebnisse liefern wir Unternehmen, die wissen wollen, was über sie geschrieben wird.

Landau Media bietet seit Kurzem auch globales Online-Monitoring an. Welche Zielgruppen haben Sie für dieses Angebot im Auge?

Alle Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen international anbieten. Natürlich interessieren sich Unternehmen auch für internationale Entwicklungen in ihrer Branche oder bei ihren Mitbewerbern.

Dieses Angebot bieten Sie in Kooperation mit Infomedia an. Warum?

Für komplexe internationale Pressespiegel braucht es eine Infrastruktur aus Lieferanten, Übersetzern und mehrsprachigen Analysten. Ist diese Infrastruktur aufgebaut, kann sie für Angebote in mehreren Ländern genutzt werden. Da Infomedia über diese Infrastruktur verfügt und Landau Media am deutschen Markt sehr erfolgreich ist, bot sich eine Kooperation an.

Was kostet der Spaß, wenn man seine Produkte oder seine Konkurrenz weltweit durch Sie beobachten lässt?

Da jeder Kunde andere Ansprüche hat und eine andere Medienpräsenz aufweist, kann an dieser Stelle kein Festpreis gesetzt werden. Die Kosten beginnen bei einigen hundert Euro, können je nach Anforderung aber auch mehrere zehntausend Euro pro Monat betragen.

Wie wichtig ist der Aspekt der Echtzeit-Dokumentation im Rahmen der Online-Clipping-Dokumentation geworden?

Echtzeit ist gerade bei der Beobachtung von Online-Medien und Social Media ein wichtiges Kriterium. Landau Media liefert aber mehr als Echtzeit: Wir verdichten die Recherche-Ergebnisse und wählen die wichtigsten Meldungen für unsere Kunden aus. So können sich diese ausschließlich mit den für sie relevanten Meldungen beschäftigen und viel Zeit sparen.

Gibt es bereits eine App für Ihr Online-Portal bzw. ist eine solche geplant?

Nein. Wir haben Portale, die durch Responsive Webdesign auf allen mobilen Endgeräten nutzbar sind. So steht Kunden auf allen Plattformen immer die modernste und beste Landau Media Lösung zur Verfügung.

Welche ROI-relevanten Messgrößen bieten Sie neben Auflage und Reichweite ihren Kunden im Rahmen dieses Reportings an?

Da gibt es viele. Neben den rein quantitativen Informationen können wir auch qualitative Informationen in Kennzahlen ausdrücken. So können Indizes für Image oder Tonalität gebildet oder spezielle Aspekte wie die Zielgruppen-Relevanz in Kennzahlen gefasst werden. Die Grenze liegt dabei allein in unserer Kreativität sowie der unserer Kunden. Durch Kombination verschiedener Aspekte und das Einbeziehen von Informationen aus der Meinungsforschung können wir sehr klare Aussagen zum ROI machen.

Wie groß soll der Anteil der Kunden im globalen Online-Monitoring im Verhältnis zu Ihrem Gesamtkundenstamm bis Ende 2017 werden?

Unser Ziel sind hier sicher 100 %. Für 2018 streben wir zunächst 70 % an.

Lassen Sie uns einen Blick in die Zukunft werfen: Wie wird Media Monitoring in 10 Jahren aussehen?

Wir werden viele neue Technologien nutzen, um unsere Produkte für unsere Kunden stetig auszubauen und damit besser und schneller zu machen. Im Fokus wird aber weiterhin der intellektuelle Mehrwert stehen, den wir für unsere Kunden nur dann schaffen können, wenn wir bei der Schaffung unserer Dienstleistungen weiterhin auf Menschen setzen.

Die Fragen an Uwe Mommert stellte Oliver Hein-Behrens.