medienmilch.de: Letzte Nachrichten http://www.medienmilch.de de_DE TYPO3 News Tue, 13 Nov 2018 17:36:33 +0100 Tue, 13 Nov 2018 17:36:33 +0100 TYPO3 EXT:news news-6819 Mon, 12 Nov 2018 17:03:00 +0100 Buchtipp: Die Rache https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106819buchtipp-die-rache/ Es läuft nicht gut: Nachdem sein Vater bei einem unnötigem Anschlag auf den berühmten Schwertkämpfer Miyamoto Musashi ums Leben gekommen ist und sein Bruder ihn des Hauses verwiesen hat, beschließt der junge Iwata, Bettler zu werden. Da die Hütte, in die er sich zurückzieht, auf dem Weg zum fürstlichen Landsitz liegt, dauert es nicht lange, bis Büttel der Stadt bei ihm auftauchen, um ihn zu vertreiben. Da aber geschieht etwas Seltsames:

Als man hört, wer er ist, wird man höflich und zieht wieder ab. Und vom nächsten Tag an kommen ständig Besucher und bringen Geld und Geschenke. Offenbar glaubt man in der Stadt, dass der junge Mann seine Hütte nicht zufällig an dem Weg errichtet hat, den Miyamoto Musashi zweimal am Tag beschreitet, sondern in dem ehrenvollen Ansinnen, den übermächtigen Musashi für den Tod des Vaters zum Duell zu fordern. Das hat dieser aber nun gar nicht so im Sinn, denn plötzlich läuft es wieder gut ...

Der Autor Yamamoto hinterließ ein umfangreiches Werk; viele seiner Romane und Erzählungen wurden für die Bühne adaptiert oder verfilmt, u.a. von Akira Kurosawa; er ist Namensgeber des Yamamoto- Shugoro-Literaturpreises. Die Rache ist die erste deutsche Übersetzung eines seiner Werke.

"Die Rache" ist eine lesenswerte japanische Short Story in einer wunderschönen "Verpackung": Das Büchlein ziert jedes Regal und selbst für Lesefaule ist es schnell zu bewältigen. Ein schönes Buchgeschenk!

Die Rache
Aus dem Japanischen und mit einem Nachwort von Katja Cassing
64 Seiten mit 4 ganzseitigen Illustrationen von Hideki Nagai
dt. Erstausgabe
geb. | Halbleinen | Fadenheftung
Format 11,5 x 18,5
ISBN 978-3-944751-18-4

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news-6818 Mon, 12 Nov 2018 16:58:00 +0100 Mandy: Nicolas Cage sieht rot https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106818mandy-nicolas-cage-sieht-rot/ Wer kennt ihn nicht, diesen Filmklassiker namens "Ein Mann sieht rot" mit Charles Bronson? Jetzt scheint es so, als ob Nicolas Cage in seine Fussstapfen tritt mit einer Horrorvariante davon namens "Mandy". Shadow Mountains, 1983: Der friedliebende Einzelgänger Red alias Nicolas Cage befindet sich in seiner persönlichen Hölle aus Wut und Trauer. Hilflos muss er mitansehen, wie seine große Liebe Mandy gausam ermordet wird.

Auftakt zu einem furiosem psychedelischen Horrorfilm, der wie ein böser Drogenrausch daherkommt. Jeremiah Sand, unsympathische Führer der religiösen Sekte „Children of the New Dawn“, hat die natürliche Schönheit zu seiner Auserwählten erkoren und sie entführt, um sich mit ihr zu vereinigen. Nach der Zurückweisung durch die Frau mit den Alienaugen sucht Jeremiah Erlösung von der erlittenen Schmach in ihrer Hinrichtung.

Red hat danach nichts mehr zu verlieren und sieht rot vor Rache: Mit einer eigenhändig geschmiedeten Kriegsaxt in der Hand und einer Teufelsdroge in den Adern, die ihm übermenschliche Kräfte verleiht, macht er sich auf den Weg in einen blutigen Albtraum. Von wahnsinnigem Rachedurst getrieben, wird Red nicht eher ruhen, bis er Jeremiah und seine Jünger zur Strecke gebracht hat.

Bei den Filmfestspielen von Cannes und Sundance waren sich Kritiker und Publikum einig: Mit seiner atemlosen Performance als grimmiger „Grindhouse“-Rächer gelingt Oscar-Preisträger Cage („Kick-Ass“, „Con Air“) ein phänomenales Comeback und die definitiv extremste Leistung seiner Karriere. Neben ihm huldigen Andrea Riseborough („The Death of Stalin”, „Nocturnal Animals”), Ned Dennehy („Rogue One: A Star Wars Story”, „Kind 44“) und Richard Brake („31 - A Rob Zombie Film”, „Kingsman: The Secret Service”) dem kunstvollen Horrorkino der 1970er und 80er Jahre.

Mandy ist ein ultraharter, durchgestylter Höllentrip mit Heavy-Metal-Symbolik, dämonischen Motorradmutanten und surrenden Kettensägen, der auf dem Weg zum Kultfilm sein kann.

Ab 22. November 2018 digital sowie als Blu-ray und DVD, Ultimate Edition und im Mediabook erhältlich.

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news-6817 Fri, 09 Nov 2018 09:45:46 +0100 MagentaTV bringt exklusiv zwei neue europäische Krimi-Serien https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106817magentatv-bringt-exklusiv-zwei-neue-europaeische-krimi-serien/ Die Deutsche Telekom will mitmischen beim Streaming-TV: Dafür sicherte sich zwei europäische Krimi-Serien. Die schweizer Serie „Banking District“ und das spanische Mafiadrama „Gigantes“ werden Anfang 2019 exklusiv auf MagentaTV zu sehen sein. Die Krimi-Serien sollen das bestehende Angebot von Magenta TV ergänzen. Darin finden sich Serien wie „The Handmaid’s Tale“ und „Deutsch-Les-Landes“. Die Exklusivserien und der FOX+ Serienkatalog mit mehr als 100 Staffeln sind für MagentaTV-Kunden kostenlos.


Das ist „Banking District“
Im Sommer 2011 wird der Schweizer Banksektor angegriffen: Das Bankgeheimnis gerät ins Visier von anonymen, internationalen Gruppierungen. Damit ist das Fundament des schweizerischen Wohlstands und die Schweizer Souveränität bedroht. Das trifft auch die traditionsreiche Privatbank der Grangiers, deren Direktor nach einer Überdosis Insulin ins Koma fällt. Er hinterlässt die Leitung des Unternehmens seiner entfremdeten Schwester Elisabeth. Die vermutet finsteres Tun hinter dem vermeintlichen Unfall. Immer mehr dunkle Familien- und Bankengeheimnisse kommen ans Licht.


Das ist „Gigantes“
Jahrelang haben die Guerrero-Brüder Daniel, Tomás und Clemente unter der Herrschaft ihres skrupellosen Vaters Abraham den Drogenhandel auf der iberischen Halbinsel kontrolliert. Dann bricht das familiäre Gefüge auseinander: Clemente ist verschwunden, Daniel landet für 15 Jahre hinter Gittern und der Vater Abraham ist mittlerweile alt und schwer krank. Übrig bleibt Tomás, der als Antiquitätenhändler die Drogengeschäfte nur nebenbei leitet. Doch die Freilassung seines Bruders naht. Er meldet berechtigte Ansprüche auf einen Platz im „Familienunternehmen“ an. Ganz nach Vorbild seines erbarmungslosen Vaters hat er Großes mit dem Business vor.

 

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news-6816 Fri, 09 Nov 2018 09:42:21 +0100 Gaming immer beliebter https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106816gaming-immer-beliebter/ Eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Splendid Reserach beschäftigt sich mit dem Thema Gaming und geht den Fragen nach, ob und auf welchen Endgeräten die Bundesbürger Computerspiele spielen und wie oft sie dies tun. Des Weiteren beantwortet sie die Fragen nach den Lieblingsspielen deutscher Gamer und wie diese zu so genannten, teilweise umstrittenen, Microtransactions stehen. Dazu haben sich im Juni und August 2018 insgesamt 2.024 Deutsche im Alter von 15 bis 69 Jahren online geäußert.

Die LAN-Party-Helden der 90er verlieren ihren Platz im Highscore – an weibliche Mobile-Gamer. Vier von zehn Frauen spielen mehrmals pro Woche oder sogar täglich Spiele auf ihrem Handy, bei den Männern ist es nur jeder Dritte. Tastatur und Controller sind zwar noch häufiger in männlicher Hand (32 Prozent, respektive 21 Prozent der Herren zocken damit regelmäßig), aber auch hier wackelt die Dominanz: 22 Prozent der Frauen spielen regelmäßig am Computer, 12 Prozent an der Konsole.

Smartphone ist der neue Gameboy

Das Mobile Gaming ist offenkundig auf dem Vormarsch - 65 Prozent der 15- bis 19-Jährigen spielen regelmäßig auf dem Smartphone, erst ab dem Alter von 40 Jahren zockt weniger als die Hälfte mobil. Der Computer wird von allen Generationen genutzt, sogar 26 Prozent der 60- bis 69-Jährigen spielen regelmäßig an Desk- oder Laptop. Auf der Konsole geht es erst mit dem Auszug von zu Hause und dem eigenen Gehalt richtig los: hier zockt fast jeder Dritte 20- bis 29-Jährige sowie jeder Vierte 30- bis 39-Jährige regelmäßig.

Aus diesen Gründen spielen Gamer Videospiele

Das neue Kino oder nur mal kurz die Welt retten? Wie bei einem guten Film genießen Gamer die Geschichten der Spiele (43 Prozent) und die Schönheit von Bild und Ton (43 Prozent). Zudem kommt aber auch noch die Möglichkeit, in eine andere Welt zu fliehen (37 Prozent) und diese dann für sich zu entdecken (30 Prozent). Wer sich schon mal gefragt hat, warum manche Menschen immer und immer wieder die gleichen Level durchspielen, erhält ebenfalls eine Antwort: 36 Prozent der Gamer können bei sich wiederholenden Aufgaben gut abschalten.

Lieblingsspiele aller Zeiten: Das sind Deutschlands Top 3

Diese Spiele lassen Gamer-Herzen höherschlagen: Auf Platz eins liegt die FIFA Serie – kein anderes Spiel nennen Gamer so häufig (sieben Prozent), fragt man sie nach ihrem Favoriten aller Zeiten. Auf Platz zwei knapp dahinter liegt der Klassiker Super Mario, gleichauf übrigens mit The Sims. In die Reihen der beliebten Spiele fügen sich aber auch noch viele weitere ein: "Insgesamt ist das Ergebnis sehr divers", fasst Studienleiter Kolja Turkiewicz zusammen, denn "die Befragten haben über 100 unterschiedliche Games genannt."

Top 10: Diese Genres sind unter Gamern extrem beliebt

Am liebsten mögen Gamer Geschicklichkeitsspiele – 35 Prozent geben dies als ihr Lieblingsgenre an. Ebenso viele sprechen sich für Puzzlespiele aus. So genannte Jump 'n' Runs (27 Prozent) schaffen es auf den dritten Platz. Auffallend hierbei ist der große Unterschied zwischen Männern und Frauen: Männer daddeln lieber Sportspiele und Shooter, sind aber zumeist für ein recht großes Spektrum an Spielen offen. Frauen spielen hauptsächlich Puzzlespiele und Jump 'n' Runs.

Microtransactions als Fass ohne Boden?

Geld verdienen viele Spielefirmen auch über die Freischaltung zusätzlicher Spielinhalte gegen Bezahlung, so genannte Microtransactions. Das Modell ist vor allem für die oftmals kostenlosen Mobile Games relevant, auch wenn bisher lediglich 28 Prozent der Smartphonespieler schon einmal so ein Angebot genutzt haben. Am weitesten verbreitet ist seine Nutzung unter Konsolenspieler – hier haben 42 Prozent schon mal für zusätzliche Inhalte bezahlt.

Microtransactions sind rechtlich nicht unproblematisch. Lootboxes – Kisten mit zufälligen Gegenständen, die die Spieler besser machen, wurden in Belgien und den Niederlanden als illegales Glücksspiel verboten. Des weiteren gibt mit den so genannten Season Passes Abo-Modelle für Spielerweiterungen, bei denen oft nicht klar ist, wie viele und ob überhaupt Erweiterungen kommen.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-gaming

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Meldung des Tages
news-6815 Fri, 09 Nov 2018 09:38:06 +0100 Erster Weltkrieg: 40 Erklärvideos in 20 Sprachen https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106815erster-weltkrieg-40-erklaervideos-in-20-sprachen/ Am 11. November 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Die Deutsche Welle hat dazu ein Multimedia-Projekt aufgelegt – unter anderem mit 40 Videos in 20 Sprachen. Es gibt kaum eine andere Zäsur der Geschichte, bei der die kollektive Erinnerung von Land zu Land unterschiedlicher ist. In Ungarn herrscht ein anderer Blick auf dieses Datum als in Polen, in der Türkei wird das Ende dieses Kriegs noch einmal anders wahrgenommen – auch der Zeitpunkt – als in Frankreich oder Deutschland. Und es gibt Erinnerungen an diese Katastrophe in Ländern, die weit von ihrem Epizentrum entfernt liegen, in Tansania und in Kamerun zum Beispiel.

Die Deutsche Welle hat ein Sonderprojekt gestartet, das ihrem weltweiten Publikum die Umwälzungen nach 1918 nachvollziehbar macht. Mehr als 40 Erklärvideos in 20 Sprachen werden insbesondere auf Social-Media-Plattformen verbreitet. Grundlage der Produktion sind vier Videos mit dem Fokus auf Zentraleuropa, Osteuropa, das Gebiet des ehemaligen Osmanischen Reichs und Afrika. In zahlreichen Sprachversionen richtet sich ein Erzähler direkt an die Nutzer, erläutert die regionale oder nationale Sichtweise.

Christian F. Trippe, Leiter des Programmbereichs Gesellschaft: „Was für die einen als schmachvolle Niederlage gilt, ist für andere ein positives Ereignis, weil mit Unabhängigkeit und dem Gewinn staatlicher Eigenständigkeit verbunden. Dem wollen wir gerecht werden mit einer persönlichen, regionalisierten Ansprache der Nutzerinnen und Nutzer auf Social Media.“

Für Südosteuropa insgesamt heißt dies, den Rückzug der Osmanen in den Fokus zu nehmen. 1918 markiert zugleich die Entstehung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, auch die Geburtsstunde des Rumänischen Staates. Für Bulgarien bedeutet das Kriegsende Gebietsverluste, für Polen die Wiederauferstehung.
 

dw.com/1918

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News
news-6814 Mon, 05 Nov 2018 14:04:00 +0100 Football Leaks: 70 Millionen Dokumente ausgewertet https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/106814football-leaks-70-millionen-dokumente-ausgewertet/ Journalisten aus Europa haben mehr als 70 Millionen teils vertrauliche Dokumente aus dem Profi-Fußball ausgewertet. Mit einer Datenmenge von 3,4 Terabyte handelt es sich um das bisher größte Datenleck. Die Daten stammen von der Enthüllungsplattform Football Leaks. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat sie erhalten und zusammen mit dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) sowie dem Recherchenetzwerk "European Investigative Collaborations" (EIC) geteilt und analysiert.

Die Dokumente liefern Einblicke in geheime Absprachen hochrangiger Verbandsfunktionäre mit Vertretern von Fußballclubs. Statt Regelverstöße zu ahnden, wie zum Beispiel beim Financial Fairplay, verhandeln mächtige Verbandsbosse im Sinne bedeutender Spitzenclubs milde Strafen aus, mitunter an den eigenen Kontrollkammern vorbei. Eine bedeutende Rolle soll dabei auch Gianni Infantino spielen, der heutige Präsident des Weltfußballverbandes FIFA.

In den Dokumenten finden sich angeblich auch Pläne für die Gründung eines neuen europäischen Wettbewerbs, der Super League. Eine Gruppe von europäischen Spitzenclubs, zu denen der FC Bayern gehört, plant die Abspaltung von der UEFA. Der Wettbewerb soll privat organisiert und vermarktet werden. Die Journalisten gehen außerdem Hinweisen nach, denen zufolge sich der heutige FIFA-Präsident Gianni Infantino in seiner Zeit als UEFA-Generalsekretär offenbar in laufende Ermittlungen eingemischt hat.

An den monatelangen Recherchen zu den Football Leaks waren mehr als 80 Journalisten aus 15 Medienunternehmen beteiligt. Das Erste ändert am Wochenende kurzfristig sein Programm und zeigt zu dem Thema am Sonntag, 4. November, um 21.45 Uhr die Dokumentation "Football Leaks - von Gier, Lügen und geheimen Deals". Der 60-minütige Film gibt einen Überblick über den ersten Teil der Recherchen und widmet sich der Frage, woher die Daten kommen. Informationen finden sich auch im Internet: www.sportschau.de/footballleaks

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Nicht schön
news-6813 Mon, 05 Nov 2018 14:00:00 +0100 Industrie: 14 Prozent haben Versicherungen gegen digitale Angriffe https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106813industrie-14-prozent-haben-versicherungen-gegen-digitale-angriffe/ In der deutschen Industrie wächst der Markt für Cyberversicherungen: Jedes siebte Industrieunternehmen (14 Prozent) hat bereits eine Versicherung gegen digitale Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl abgeschlossen. Vor zwei Jahren waren es erst 11 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 503 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Industriebranchen repräsentativ befragt wurden. So planen weitere 13 Prozent der Industrieunternehmen konkret, eine solche Versicherung abzuschließen. Fast ein Drittel (30 Prozent) diskutiert solch ein Vorhaben. Für vier von zehn Unternehmen (38 Prozent) ist eine Cyber-Police weiterhin kein Thema.

Vor allem Großunternehmen setzen sich mit Cyberversicherungen auseinander. Ein Drittel der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern (32 Prozent) hat sich bereits gegen digitale Angriffe versichert. Bei mittelgroßen Unternehmen zwischen 100 und 499 Beschäftigten ist es fast ein Viertel (23 Prozent), bei kleineren von 10 bis 99 Mitarbeitern erst jedes zehnte Industrieunternehmen (10 Prozent). Bei der Bewertung, inwiefern sich Cyberversicherungen gelohnt haben, ist die Industrie geteilter Meinung. Für drei von zehn Unternehmen (28 Prozent), die in den letzten zwei Jahren von digitalen Angriffen betroffen waren und eine Cyberversicherung abgeschlossen haben, hat sich die Police gelohnt. „Cyberangriffe können jeden treffen, egal wie gut ein Unternehmen geschützt ist“, so Dehmel. „Unternehmen und Versicherungsgeber sollten klar definieren, bei welchen Vorfällen eine Cybersicherung greift und wie mögliche Schadensfälle nachgewiesen werden.“

Cyberversicherungen sollen nach Attacken etwa die Kosten für die Reparatur von IT-Systemen oder die Wiederherstellung von Daten übernehmen. Abgedeckt seien in der Regel auch Schäden, die bei einer Betriebsunterbrechung entstehen. Neben externen Angriffen sind je nach Police auch Bedienungsfehler durch Mitarbeiter oder technische Störungen mitversichert. Unternehmen können sich zudem gegen eigene Datenschutzverstöße absichern.

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News
news-6812 Thu, 01 Nov 2018 14:31:00 +0100 DW kooperiert erstmals mit führendem Newsportal Eco India https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106812dw-kooperiert-erstmals-mit-fuehrendem-newsportal-eco-india/ Erstmals kooperiert der deutsche Auslandssender Deustche Welle (DW) mit dem führenden indischen Nachrichtenportal Scroll, das auch als Koproduzent mitwirkt. DW-Intendant Peter Limbourg sieht in dem wöchentlich ausgestrahlten TV-Magazin „eine ausgezeichnete Gelegenheit, mit einem renommierten Partner in Indien zusammenzuarbeiten“. Bei Eco India geht es um den Erhalt biologischer Vielfalt und die Energieversorgung von morgen, um neue Konzepte der Rohstoffverwertung und die Mobilität der Zukunft. Ein Schwerpunkt des knapp halbstündigen Magazins sind Best-Practice-Beispiele. In der ersten Folge steht eine Bürgerinitiative in Bengaluru im Fokus, die verdreckte Seen mit innovativen Ideen saniert. Ein weiteres Thema: Ölteppiche, die sich mit einer Spezialwatte aus Deutschland beseitigen lassen.

„Eco India thematisiert Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern nah an den Menschen und ihren Herausforderungen. Regionale Lösungsansätze, ob in Indien oder Europa, können Vorbild für andere sein. Wir zeigen sie gemeinsam mit unserem indischen Partner“, so die Projektleiterin Manuela Kasper-Claridge.
Das Magazin ist interaktiv angelegt: Zuschauer können über Soziale Medien Beiträge hochladen und eigene Ideen einbringen.

Eco India wird von Sannuta Raghu moderiert und im englischsprachigen TV-Programm der DW ausgestrahlt. In Indien können Zuschauer das Magazin als Video-Format über das Nachrichtenportal von Scroll empfangen, darüber hinaus auf Hotstar, der größten Streaming-Plattform des Landes mit über 160 Millionen Nutzern. Scroll kooperiert mit dem indischen Anbieter Hotstar. Geplant ist Eco India auch auf Hindi.

Samir Patil, Gründer und CEO von Scroll: „This show will highlight innovations, both at the grassroots and higher levels of decision making, which are shaping India’s response to climate change. We are happy to collaborate with DW to bring this to a global audience. “ Indien zählt zu den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern. Der mit über 1,3 Milliarden Einwohnern bevölkerungsreichste Staat der Welt hat aufgrund seines Bevölkerungswachstums und der fortschreitenden Industrialisierung mit zunehmenden Umweltproblemen zu kämpfen. Wasserknappheit und hohe Treibhausgas-Emissionen vor allem in den Großstädten setzen dem Land besonders zu.

Ein vergleichbares Umweltmagazin produziert die DW seit 2015 zusammen mit Channels TV, dem reichweitenstärksten privaten Nachrichtensender Nigerias. Seit August 2018 ist auch der Sender Kwesé TV in Südafrika Partner bei Eco Africa (bisher: Eco@ Africa). Inzwischen übernehmen mehr als 70 Partner die Sendung. Eco Afrique, eine französischsprachige Ausgabe der Sendung, wird gemeinsam mit dem Sender Excaf in Senegal produziert, ab Ende des Jahres gemeinsam mit Cameroon Radio Television (CRTV) in Kamerun.

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News
news-6811 Mon, 29 Oct 2018 07:41:00 +0100 "DRUCK": funk und ZDFneo drehen zweite Staffel https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106811druck-funk-und-zdfneo-drehen-zweite-staffel/ "Folge deinem Herzen!" – ein Mantra, das jede Hollywood-Romanze dogmatisch predigt. Doch in der zweiten Staffel von "DRUCK" wird die verkopfte Mia unsicher: Ist das Herz in Wirklichkeit nicht nur ein manipulierbares, unzuverlässiges Organ, das dich in die Scheiße reitet? Seit Montag, 22. Oktober 2018, laufen die Dreharbeiten zu "DRUCK" in Ahrensfelde und Umgebung unter der Regie von Pola Beck und Jano Ben Chaabane. Die ersten Clips der zweiten Staffel werden bereits am Montag, 17. Dezember 2018, auf DRUCK-Serie.de, YouTube und funk.net online gehen. ZDFneo strahlt die Serie ab Freitag, 21. Dezember 2018, 23.50 Uhr, aus. Bereits zuvor werden dort ab Donnerstag, 13. Dezember 2018, 23.00 Uhr, alle Folgen der ersten Staffel wiederholt.

In der zweiten Staffel um die Mädels-Crew von Hanna, Mia, Kiki, Sam und Amira dreht sich alles um die Gefühlswelt der klugen Mia Winter. Sie ist selbstbewusst und feministisch, aber ihr ausgeprägtes Bedürfnis, das Patriarchat zu bekämpfen, kollidiert mit der harten Realität des Alltags in der Oberstufe. So kommt es, dass Mia ihren inneren Kompass immer mehr verliert.

Die Geschichte wird nicht nur über die einzelnen Folgen auf YouTube erzählt, sondern findet zusätzlich auch in den sozialen Netzwerken, Instagram und WhatsApp, statt. "DRUCK", die deutsche Adaption der norwegischen Erfolgsserie "SKAM", wird im Auftrag von funk und ZDFneo von Bantry Bay Productions GmbH (Produzenten: Lasse Scharpen, Jan Kromschröder) produziert. Die verantwortlichen Redakteure sind Varinka Link (ZDF) und Max Fraenkel (funk). Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 20. Dezember 2018.

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Meldung des Tages
news-6810 Mon, 29 Oct 2018 07:38:00 +0100 DJV mahnt Parteien zur Achtung des Urheberrechts https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/106810djv-mahnt-parteien-zur-achtung-des-urheberrechts/ Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert die im Bundestag vertretenen Parteien auf, Urheber- und Nutzungsrechte zu achten. Anlass sind Recherchen des Portals t-online.de, denen zufolge in mehr als 250 Fällen politische Parteien urheberrechtlich geschütztes Material von Fernsehsendern für ihre Wahlwerbung eingesetzt haben sollen. 232 Mal waren ARD und ZDF betroffen, 21 Mal Privatsender. Die meisten Verstöße registrierte t-online.de bei der Linken und der AfD. Davon betroffen waren Urheber-, Nutzungs- und Persönlichkeitsrechte.

„Die Bundestagsfraktionen sind Teil des Gesetzgebers“, so DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall, „der das Urheberrecht verabschiedethat. Man muss erwarten können, dass den Mitarbeitern der Parteien zumindest die Rechtsgrundlagen bekannt sind.“ Dazu gehöre zwingend, dass der Sender gefragt wird, bevor der Ausschnitt aus einer Sendung für einen Werbeclip verwendet werde. Überall: „Tagesschau, heute journal und politische Talkshows sind für die Information der Zuschauer da und nicht für den Wahlerfolg einzelner Parteien oder Kandidaten.“ Gleiches gelte für die Journalistinnen und Journalisten, die die entsprechenden Beiträge für die Sender produzierten.

Der DJV-Vorsitzende sieht auch die Sender in der Pflicht, aktiv zu werden, wenn journalistische Beiträge ohne Zustimmung für Werbezwecke von Parteien missbraucht werden.

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Nicht schön
news-6809 Mon, 29 Oct 2018 07:33:00 +0100 Jim Knopf gewinnt "Beste Visual Effects"-Preis https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106809jim-knopf-gewinnt-beste-visual-effects-preis/ Das Mackevision VFX-Team hat den animago AWARD 2018 in der Kategorie „Beste Visual Effects“ für den Kinofilm „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ gewonnen. Als - nach eigenen Angaben - Weltmarktführer für Computer Generated Imagery (CGI) ist Mackevision auf computer-generierte Bilder und visuelle Effekte spezialisiert. In dem Kinofilm „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ war es dank des Einsatzes von Visual Effects möglich, "eine Geschichte ohne Einschränkungen von kreativen Grenzen zu erzählen". Lummerland wurde im Filmpark Babelsberg gebaut, die Wüstensequenzen in Kapstadt gedreht – und die Mandala-Szenen in einer Halle mit grünem Hintergrund, den sogenannten Green Screens. Der Rest entstand digital: Die prachtvollen Häuser mit den bunten Fahnen und den Lampions, der Palast, selbst das Einfügen der kleinen Kinder der Kindeskinder. Für Mackevision war Jim Knopf eine echte Herzensangelegenheit.

In der Kategorie „Beste Visual Effects“ wird die gelungenste Verschmelzung von Realfilm und visuellen Effekten geehrt. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Originalität, Glaubwürdigkeit und technischer Perfektion. Bereits seit über 20 Jahren findet der animago AWARD als weltweit etablierter Wettbewerb für 3D Animation & Still, Visuelle Effekte, Visualisierung & Design statt. Mehr als 23.000 Produktionen von Profis und jungen Talenten wurden seit Beginn aus der ganzen Welt für die Preisverleihung eingereicht.

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News
news-6808 Sat, 20 Oct 2018 10:44:35 +0200 Gastartikel: Erfolgreiches Crossmedia-Marketing braucht präzise Planung https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106808gastartikel-erfolgreiches-crossmedia-marketing-braucht-praezise-planung/ Frazier Miller, CMO von Wrike, beschreibt in seinem Gastartikel für medienmilch.de drei Grundreglen für Crossmedia, die beherzigt werden sollten: Die letzte crossmediale Marketing-Kampagne, die mich richtig fasziniert hat, war die Entscheidung von Nike, Colin Kaepernick zu unterstützen. Nikes aktuelle “Just Do It”-Kampagne ist ein brillantes Beispiel für Marketing über viele Medien und Mediensorten hinweg. Auf Basis einer tollen Story fing sie mit Teasern in den sozialen Medien an, die weltweit eine enorme Aufmerksamkeit erzeugten und für viele Berichte in den Medien sorgten. Später wurden weitere Medienkanäle wie Print- und digitale Medien und TV mittels Werbung und PR bedient. Einschätzungen zufolge hat die Kampagne Nike in der ersten Woche einen Publicitywert von 163 Millionen Dollar eingebracht, 60 Prozent aller geäußerten Meinungen waren positiv. Ein beeindruckender Wert, wenn man bedenkt, wie umstritten die Kaepernick-Affäre in den USA war. Zur Erinnerung: Kaepernick hatte sich in der Football-Saison 2017 mehrfach geweigert, während der Nationalhymne aufzustehen, und auf diese Weise gegen Rassismus protestiert. Diese Geste kostete ihn seinen Job.

Crossmedia-Marketing für solche Kampagnen braucht Planung

Das Ziel von Crossmedia-Marketing ist es, über alle relevanten Medien hinweg Kunden mit einer Leitideen und maßgeschneidertem Content wirksam anzusteuern. Wenn es gut ausgeführt wird, vermittelt Crossmedia-Marketing eine aufmerksamkeitsstarke Botschaft, die in allen Kanäle konsistent erzählt wird und letztlich eine exzellente Conversion erzeugt. Dafür braucht es verdammt viel Planung, Koordination und Zusammenarbeit, um die internen Teams und externen Beteiligten wie Agenturen oder Channelpartner in Einklang zu bringen.

Folgende drei Grundregeln sollten beherzigt werden:

1. Der richtige Zeitpunkt

Eine erfolgreiche Crossmedia-Kampagne muss eine über alle Medien wirksame und auf die gleiche Leitidee einzahlende kühne Message verbreiten – und zwar zur richtigen Zeit. Im Fall von Nike war Kaepernicks Gesicht wie das der trojanischen Helena: so eindrucksvoll, dass es tausende Schiffe auf den Weg bringt - oder eben eine Million Tweets. Sie wurde pünktlich zum Start der neuen NFL-Saison und zum 30. Geburtstag von Nikes Slogan “Just do it” veröffentlicht.

2. Den Projektplan rückwärts aufstellen

Timing und eine konsistente Story sind das A und O im Crossmedia-Marketing. Erwarten Sie nicht, dass Sie so viel Glück haben und Ihnen ein neue Story oder eine Leitidee einfach in den Schoß fällt. Um Ihre Erfolgschance zu vergrößern, sollten Sie ein Datum wählen, das ideal für Ihre Ankündigung ist, und den Projektplan von diesem Datum aus rückwärts aufstellen. Dieser rückwärts geplante Projektplan ist das Leitinstrument für alle beteiligten Teams und muss jederzeit einsehbar und für jeden zugänglich sein. Das garantiert, dass Deadlines eingehalten werden, um bestimmte Trends zu nutzen, den Kampagnen-Launch zu koordinieren und die Berichterstattung zu maximieren.

Ist der Plan aufgestellt, geht es mit der Umsetzung los. Das Team muss Werbeplätze kaufen, Teaser und Texte für Social Media gestalten, Plakate produzieren, Bilder definieren und bearbeiten, Videos erzeugen und Texte für die Print- und Online-Medien schreiben. Und natürlich muss der Content über alle Kanäle und Instrumente (PC, Smartphone, Pads) so gestreut werden, dass er konsequent auf die gleiche Story einzahlt.

3. Silos aufbrechen

Dynamische Crossmedia-Kampagnen, die ein eng gestecktes Zeitfenster für einen erfolgreichen Abschluss haben, kann man nicht mit E-Mail-Unterhaltungen und wöchentlichen Statusmeetings managen oder jeder für sich im stillen Kämmerlein umsetzen. Stattdessen müssen sämtliche Updates in Echtzeit von den Teammitgliedern geteilt werden. Ebenfalls sollte die Führungsspitze einen klaren Einblick in den Fortschritt der Kampagne haben – am besten in Echtzeit. Digitale Arbeits- und Content-Management-Tools sind für diese Fälle außerordentlich wertvoll. Sie vereinfachen die Arbeit, indem sie Silos einreißen, alle Teams und Teammitglieder auf dem Laufenden halten, die Bearbeitung des Contents für alle Kanäle offenlegen und eine intensive Zusammenarbeit erzeugen - egal in welcher Abteilung oder welcher Niederlassung man sich befindet.

Kein Crossmedia-Marketing ohne perfekte Planung

Kein Unternehmen hat jemals mit einer schludrigen Planung und Kommunikationspannen eine erfolgreiche Crossmedia-Marketingkampagne durchgeführt. Vielmehr braucht man innovative Konzepte und ein enges Zusammenspiel aller Kompetenzen. Ob Grafik, Video, Werbung, Social-PR oder Pressearbeit – die Teams müssen die gleiche Leitidee verfolgen, den Content für das jeweilige Medium optimal umsetzen, die gleichen Botschaften kommunizieren, alle Synergien und Verzahnungsmöglichkeiten nutzen und gemeinsam das definierte Ziel verfolgen. Das muss perfekt geplant und immer wieder feinjustiert werden, damit das eigentliche Ziel, mit einer bestimmten Story oder einer Leitidee das Unternehmensimage zu stützen oder zu stärken oder eine hohe Conversion zu erreichen, stets im Fokus bleibt. Sie müssen nicht Nike sein, um eine solche Crossmedia-Kampagne abzuliefern, aber Sie müssen wie Nike denken, Ihre Marke mit aufmerksamkeitsstarken Trends verbinden und über alle Medien konsistent kommunizieren.

Frazier Miller ist Chief Marketing Officer bei Wrike und war zuvor Teil der Führungsspitze bei Yahoo, Bloomspot und Articulate.

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Kommentar
news-6807 Sat, 20 Oct 2018 10:23:35 +0200 Geht's eigentlich noch ... schlechter? https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/glosse/artikel/details/106807gehts-eigentlich-noch-schlechter/ Da gibt der große FC Bayern eine Pressekonferenz mit zwei alten frustrierten Männern, einem Pressesprecher, der nur Schluss machen will und einem Sportdirektor, dem das ganze sichtbar peinlich ist. Das darf man sich, das möchte ich ihnen hier mitteilen, nicht mehr gefallen lassen. Wir werden mit dem heutigen Tag diese verstörende, unfaktische Pressekonferenz nicht unkommentiert lassen, obwohl wir kein Sportmedium sind. Der Grund: Es scheint offensichtlich, dass man sich überhaupt keine Gedanken mehr macht über professionelle PR. Schlechte Medienarbeit scheint keine Grenzen mehr zu kennen. Das gilt für Vereine und das gilt vor allen Dingen auch für Experten, die mal für diese Vereine gespielt haben und jetzt verstörende Pressekonferenzen geben.

Aber damit ist jetzt Schluss: Mit dem heutigen Tag werden wir unsere Kollegen und Kolleginnen von der Presse vor diesem Club schützen. Ganz klar ist auch: Die Fakten aus der Börse sind besser als solche Pressekonferenzen. Aber für uns als echte Demokraten, die das Grundgesetz kennen und achten. Und die schönste Nebensache der Welt niemals mit etwas so wichtigem verknüpfen würden, gilt auch: Wir lassen dem FC Bayern seine Meinung und hoffen, der FC Bayern lässt den Medien ihre Meinung.

Und übrigens: Das man so mal indirekt die Springer-Presse gegenüber einem Fussballverein verteidigt, hätte sich vor einigen Tagen auch nur die wenigsten denken können. Fazit: Verrückte Zeiten, das!

Anonymus (Sorry, habe echt Angst vor den beiden)

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Glosse
news-6806 Sat, 20 Oct 2018 10:20:55 +0200 DJV: „Kein Katzbuckeln von Journalisten vor FC Bayern“ https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106806djv-kein-katzbuckeln-von-journalisten-vor-fc-bayern/ Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) weist die Medienschelte von Führungspersönlichkeiten des FC Bayern München in der legendären Pressekonferenz via Pressemeldung zurück. „Wie Journalisten über den Fußballclub, die Spiele und die Verantwortlichen des Vereins berichten, lassen wir uns nicht von der Chefetage des Vereins vorschreiben“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Auf einer Pressekonferenz hatten Präsident Uli Hoeneß, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic massive Kritik an den Medien geäußert. Sie unterstellten den Medien „respektlose Berichterstattung“ und kündigten an, sich dagegen ab sofort zur Wehr zu setzen. „Möglichen juristischen Schritten der Fußballmanager können Journalisten gelassen entgegen sehen“, so der DJV-Vorsitzende. „Mir ist kein Gesetz bekannt, das uns zum Katzbuckeln vor dem FC Bayern München verpflichtet.“

Dass der erfolgsverwöhnte Club vier Spiele ohne Sieg hinter sich gebracht habe, sei nicht die Schuld der Berichterstatter, sondern der Spieler. Überall: „Es ist Aufgabe der Medien, eine Pannenserie auch so zu nennen.“

 

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Meldung des Tages
news-6805 Wed, 17 Oct 2018 07:59:00 +0200 Bundeskartellamt ermittelt zur Ausstrahlung der Champions League in Deutschland https://www.medienmilch.de/quark/bad-news/artikel/details/106805bundeskartellamt-ermittelt-zur-ausstrahlung-der-champions-league-in-deutschland/ Das Bundeskartellamt untersucht laut Pressemeldung in einem Verwaltungsverfahren, ob die Kooperation der Unternehmen Sky Deutschland und Perform (mit dem Streamingdienst DAZN) zur Ausstrahlung der Champions League in Deutschland kartellrechtskonform ist. Sky hat bei der von der UEFA im Jahr 2017 durchgeführten Ausschreibung der Ausstrahlungsrechte für den Zeitraum 2018-2021 die Rechte zur Ausstrahlung sämtlicher Spiele erworben. Im Anschluss haben Sky und DAZN die Ausstrahlungsrechte unter sich aufgeteilt. Seit der laufenden Saison 2018/2019 wird die Champions League daher nur noch bei Sky und DAZN ausgestrahlt.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Mit der laufenden Saison der Champions League hat sich für die Fernsehzuschauer in Deutschland einiges geändert. Sky und DAZN sind zwei der wichtigsten Anbieter von Premiumsport im Pay-TV. Wir untersuchen, wann und in welcher Form die Kooperation der beiden Unternehmen beschlossen wurde und ob die Zusammenarbeit den Wettbewerb im Interesse der Verbraucher gefördert oder beschränkt hat.“

Sky ist der führende Anbieter von Pay-TV in Deutschland und unterliegt daher unter Umständen besonderen kartellrechtlichen Beschränkungen bei der Kooperation mit Wettbewerbern. Die Vereinbarung zwischen Sky Deutschland und Perform könnte zu einer weiteren Absicherung der Marktposition von Sky beitragen. Darüber hinaus sind bestimmte Spiele auch deutscher Vereine jetzt nur noch über den Verbreitungsweg Internet (OTT) zu sehen. Im frei empfangbaren Fernsehen sind gar keine Spiele der Champions League mehr zu sehen. Auch insofern kommt eine durch die Kooperation bezweckte oder bewirkte Wettbewerbsbeschränkung in Betracht.

Das Bundeskartellamt wird nun zunächst den Sachverhalt ermitteln. Dazu werden Sky und DAZN sowie weitere Marktteilnehmer u.a. mit Blick auf den genauen Verlauf der Ausschreibung der Ausstrahlungsrechte befragt.

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Bad News
news-6804 Fri, 12 Oct 2018 19:31:00 +0200 "Das Boot"schippert in mehr als 100 Länder https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106804das-bootschippert-in-mehr-als-100-laender/ Bereits vor der Ausstrahlung am 23. November auf Sky konnte die neue Serie „Das Boot“, eine Koproduktion von Bavaria Fiction, Sky Deutschland und Sonar Entertainment, in über 100 Länder verkauft werden. So wird die Weltkriegsserie unter anderem auf Hulu in den USA, Starzplay (Frankreich und Lateinamerika), AMC (Spanien und Portugal), VRT (Belgien), NRK (Norwegen), SVT (Schweden), Czech TV (Tschechische Repbulik), Epix/Viasat (Russland, Zentral- und Osteuropa), MNET (Südafrika), SBS (Australien), TVNZ (Neuseeland) zu sehen sein. International wird die Serie von Koproduktionspartner Sonar Entertainment vertrieben. In den Sky Märkten Deutschland, Österreich, Schweiz, UK und Irland startet die Serie am 23. November, in Italien voraussichtlich im Dezember.

Die 26,5 Millionen Euro teure Produktion, die an 105 Tagen in München, La Rochelle, Prag und Malta gedreht wurde, vereint zwei parallel verlaufende Handlungsstränge an Land und auf offener See und zeigt die Sinnlosigkeit des Zweiten Weltkrieges. Zur internationalen Besetzung von „Das Boot“ gehören Schauspieler aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA, darunter Vicky Krieps („Der seidende Faden“), Tom Wlaschiha („Game of Thrones“), Lizzy Caplan („Masters of Sex“), Rick Okon („Tatort“), August Wittgenstein („The Crown“), Vincent Kartheiser („Mad Men“), James D’Arcy („MARVEL’s Agent Carter“), Thierry Frémont („Juste un regard“), Rainer Bock („Inglourious Basterds“), Leonard Scheicher („Finsterworld“), Robert Stadlober („Sommersturm“), Franz Dinda („Die Wolke“) und Stefan Konarske („Der junge Karl Marx“).

Regie führt Andreas Prochaska, einer der renommiertesten deutschsprachigen Filmemacher, der unter anderem bereits durch Filme wie „Das finstere Tal“ und „Das Wunder von Kärnten“ bekannt wurde. Prochaska gewann neben dem Deutschen Filmpreis, der Romy und dem Bayerischen Fernsehpreis auch einen International Emmy. Die Serie stammt aus der Feder von Tony Saint („Margaret Thatcher: The Long Walk to Finchley“, „The Interceptor“) und Johannes W. Betz („Der Tunnel“, „Die Spiegel-Affäre“). Produzenten sind Moritz Polter („Deutsch-Les-Landes“, „Spotless“), Oliver Vogel („Dengler“, „SOKO Stuttgart“) und Jan S. Kaiser („Hotel Lux“, „Brecht“) für Bavaria Fiction; Marcus Ammon und Frank Jastfelder für Sky Deutschland; und Jenna Santoianni („Taboo“, „The Shannara Chronicles“) für Sonar Entertainment.

Die Geschichte der neuen Event-Serie Das Boot beginnt im Herbst 1942, zu einer Zeit in der die U-Boot-Kriegsführung während des Zweites Weltkrieges immer brutaler wird. Im Herbst 1942 ist die U-612 im besetzten Frankreich bereit für ihre Jungfernfahrt. Unter ihnen befindet sich auch der neue Kaleun des U-Bootes, Klaus Hoffmann (Rick Okon). Schnell hat die 40-köpfige Besatzung mit den beengten und klaustrophobischen Bedingungen unter Wasser zu kämpfen. Sie werden körperlich und mental an ihre Grenzen getrieben und schließlich beginnen zwischenmenschliche Spannungen die Loyalitäten an Bord auf eine harte Probe zu stellen. In der Zwischenzeit gerät die Welt von Simone Strasser (Vicky Krieps) in der Hafenstadt La Rochelle außer Kontrolle. Simone ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Zugehörigkeitsgefühl gegenüber Deutschland, der Résistance und einer gefährlichen und verbotenen Liebe. Dabei lernt sie mehr über sich selbst als jemals zuvor und begibt sich in Lebensgefahr.

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News
news-6803 Fri, 12 Oct 2018 19:26:00 +0200 90 Prozent erwarten digitale Bewerbungsunterlagen https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/10680390-prozent-erwarten-digitale-bewerbungsunterlagen/ Anschreiben und Lebenslauf ausdrucken, zusammen mit den kopierten Zeugnissen in eine Bewerbungsmappe packen und schließlich alles in einem stabilen Kuvert zur Post bringen. Diese Art, sich auf einen Job zu bewerben, gehört scheinbar endgültig der Vergangenheit an. Nur noch 3 Prozent der Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern wollen die Unterlagen auf Papier in einer Bewerbungsmappe. Dagegen bevorzugen 9 von 10 (86 Prozent) digitale Bewerbungsmaterialen. Jeder Elfte (9 Prozent) hat keine Präferenz. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern. „In Unternehmen ist die Bewerbung auf Papier nicht mehr nur ein Auslaufmodell, sie ist Geschichte“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Von der Digitalisierung profitieren sowohl die Personalabteilungen wie auch die Bewerber. Beide sparen Zeit und Geld und reduzieren obendrein den Ressourcenverbrauch. In Zukunft werden Online-Bewerbungen durch neue digitale Möglichkeiten ergänzt und ersetzt, etwa durch Videobewerbungen.“ Die meisten Unternehmen lassen sich die Bewerbungsunterlagen per E-Mail schicken (59 Prozent, 2015: 38 Prozent). Mehr als jedes vierte (27 Prozent, 2015: 20 Prozent) fordert Bewerber aber bereits zur Nutzung eines eigenen Online-Portals auf. In der Regel können dort die persönlichen Daten und Stationen eines Lebenslaufes eingetragen und Unterlagen wie Zeugnisse oder Arbeitsproben hochgeladen werden.

Binnen drei Jahren ist die Personalabteilung digital geworden

Vor gerade einmal drei Jahren sah die Bewerbungswelt noch völlig anders aus. Damals hatte in einer Bitkom-Umfrage noch jeder vierte Personalverantwortliche (27 Prozent) angegeben, dass er die Unterlagen am liebsten ausgedruckt in einer Bewerbungsmappe bekommt. Nur eine knappe Mehrheit von 58 Prozent präferierte 2015 digitale Bewerbungen.

Bitkom gibt fünf Tipps für eine gelungene digitale Bewerbung

  • Beim Versand per E-Mail darauf achten, dass alle Unterlagen in einer Datei im PDF-Format gespeichert sind. Kein Personalverantwortlicher möchte sich mühsam durch verschiedene Anhänge durchklicken. Etwas anderes ist es bei Online-Bewerbungstools. Hier muss der Bewerber häufig Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Arbeitsproben getrennt an der richtigen Stelle hochladen.
  • Die PDF-Datei mit den Bewerbungsunterlagen sollte einen aussagekräftigen Namen, etwa den des Bewerbers tragen, nicht einfach nur „Bewerbung.PDF“.
  • Wenn die Bewerbung per E-Mail verschickt wird, sollte diese nicht nur den Betreff „Bewerbung“ enthalten, sondern zumindest auch die genaue Bezeichnung der ausgeschriebenen Stelle.
  • Gerade wenn man viele Zeugnisse oder Arbeitsproben einscannt, kann die Bewerbungsdatei sehr groß werden. Manchmal geben Unternehmen eine Obergrenze für die Dateigröße vor, aber auch wenn diese Angabe fehlt, sollte man keine Dateien verschicken, die größer als 5 MB sind. PDF-Dateien lassen sich mit verschiedenen Tools verkleinern, ohne dass es beim Ansehen auf dem Bildschirm oder beim Ausdrucken einen nennenswerten Qualitätsverlust gibt.
  • Und zuletzt: Gerade weil Online-Bewerbungen so schnell und komfortabel sind, besteht die Gefahr, dass man voreilig auf Senden drückt. Digitale Bewerbungen sollten genauso gründlich zusammengestellt und geprüft werden, wie „klassische“ Unterlagen.
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Meldung des Tages
news-6802 Fri, 12 Oct 2018 15:40:00 +0200 Intranet: HIRSCHTEC kooperiert mit Microsoft https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106802intranet-hirschtec-kooperiert-mit-microsoft/ Ab sofort ist die DACH-weit agierende Full-Service Intranet Agentur HIRSCHTEC autorisierter Microsoft-Partner und gehört damit zu 20 ausgewählten Agenturen in Deutschland, mit denen der IT-Konzern aus Redmond im Rahmen eines globalen Piloten in Deutschland enge Partnerschaften aufgebaut hat. Als Digital-Partner unterstützt HIRSCHTEC zukünftig die Kunden von Microsoft bei der Digitalisierung ihrer internen Kommunikation und Zusammenarbeit. Konkret bedeutet das: HIRSCHTEC arbeitet in Workshopformaten, die in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt wurden, Zielsetzungen und konkrete Einführungspläne für eine Modernisierung der digitalen Zusammenarbeit heraus. Themenschwerpunkte sind dabei eine nutzerorientierte Landkarte der digitalen Werkzeuge, Kommunikations- und Change-Initiativen sowie Social Collaboration.

Microsoft setzt gerade bei seinen Agenturpartnern auf Neutralität, da sie als „Trusted Advisors“ bei den Endkunden im Einsatz sind. HIRSCHTEC nimmt dabei die Rolle eines herstellerunabhängigen Beraters ein, der den Markt der Intranet-Lösungen im Blick hat und weiß, welche Lösung am besten zu welchem Kunden passt. Darüber hinaus fokussiert die Full-Service Intranet Agentur sich darauf, Anwender zu befähigen und technische Komplexität zu reduzieren.

„Immer mehr Unternehmen wagen den Schritt in die Cloud. Die Produktivitäts-Cloud von Microsoft wird damit - gerade auch durch das chatbasierte Microsoft Teams - zum Synonym für New Work. Unser Ziel ist es, die Microsoft-Kunden nicht nur bei der technologischen Einführung digitaler Plattformen, sondern vor allem auch bei der kommunikativen Verankerung in den Köpfen der Menschen und beim Umgang mit diesen Instrumenten zu unterstützen. Nicht die Technologie ist hier die Herausforderung, sondern die sinnvolle Nutzung im Arbeitsalltag“, so Lutz Hirsch, Geschäftsführer von HIRSCHTEC.

„Uns ist es sehr wichtig, dass wir mit unabhängigen Beratern zusammenarbeiten. Mit HIRSCHTEC haben wir einen Partner gefunden, der unsere Kunden bei Fragen rund um die Digitalisierung ihrer Unternehmenskommunikation modern berät und ihnen zur Seite steht, wenn es darum geht, Orientierung in der eigenen Transformation zu finden“, betont Alexandra Mennes, Senior Partner Development Manager bei Microsoft. “Gleichzeitig stellt HIRSCHTEC zudem auch ein echtes Role-Model im Agentur-Markt dar: umfassend digitalisiert und auch kulturell transformiert zeigt HIRSCHTEC am eigenen Beispiel, wie die Transformation in Agenturen gelingen und umgesetzt werden kann. Mit großer Freude begrüßen wir HIRSCHTEC als Agenturpartner in Deutschland und Österreich!“

Im Zuge der Microsoft-Partnerveranstaltung #Impulse18 am 25. Oktober 2018 in Leipzig wird die Full-Service Intranet Agentur zudem auch im Vortrag Einblicke in die Praxis eines Kunden geben. Am konkreten Beispiel wird dann aufgezeigt, wie mit Hilfe eines modernen Intranets Wissenssilos abgebaut und die virtuelle Vernetzung gefördert werden können.

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News
news-6801 Tue, 09 Oct 2018 10:01:46 +0200 "Archipel": Inger-Maria Mahlke erhält den Deutschen Buchpreis 2018 https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106801archipel-inger-maria-mahlke-erhaelt-den-deutschen-buchpreis-2018/ Die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2018 ist Inger-Maria Mahlke. Sie erhält die Auszeichnung für ihren Roman "Archipel" (Rowohlt). Die Begründung der Jury: "Der Archipel liegt am äußersten Rand Europas, Schauplatz ist die Insel Teneriffa. Gerade hier verdichten sich die Kolonialgeschichte und die Geschichte der europäischen Diktaturen im 20. Jahrhundert. Inger-Maria Mahlke erzählt auf genaue und stimmige Weise von der Gegenwart bis zurück ins Jahr 1919. Im Zentrum stehen drei Familien aus unterschiedlichen sozialen Klassen, in denen die Geschichte Spaniens Brüche und Wunden hinterlässt. Vor allem aber sind es die schillernden Details, die diesen Roman zu einem eindrücklichen Ereignis machen. Das Alltagsleben, eine beschädigte Landschaft, aber auch das Licht werden in der Sprache sinnlich erfahrbar. Faszinierend ist der Blick der Autorin für die feinen Verästelungen in familiären und sozialen Beziehungen."

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2018 gehören an: Christoph Bartmann (Goethe-Institut Warschau), Luzia Braun (ZDF), Tanja Graf (Literaturhaus München), Paul Jandl (freier Kritiker), Uwe Kalkowski (Literaturblog "Kaffeehaussitzer"), Christine Lötscher (freie Kritikerin), Marianne Sax (Bücherladen Marianne Sax, Frauenfeld).

Für die Auszeichnung waren außerdem nominiert: María Cecilia Barbetta, "Nachtleuchten" (S. Fischer), Maxim Biller, "Sechs Koffer" (Kiepenheuer & Witsch), Nino Haratischwili, "Die Katze und der General" (Frankfurter Verlagsanstalt), Susanne Röckel, "Der Vogelgott" (Jung und Jung) und Stephan Thome, "Gott der Barbaren" (Suhrkamp).

Mit dem Deutschen Buchpreis 2018 zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland. www.deutscher-buchpreis.de

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Meldung des Tages
news-6800 Tue, 09 Oct 2018 09:54:55 +0200 ROG: Bulgarische Regierung soll Mord aufklären und Investigativjournalisten schützen https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/106800rog-bulgarische-regierung-soll-mord-aufklaeren-und-investigativjournalisten-schuetzen/ Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die Behörden in Bulgarien auf, den Mord an der Fernsehjournalistin Viktoria Marinova unverzüglich aufzuklären und Journalisten besser zu schützen, die zum Missbrauch von EU-Geldern in dem südosteuropäischen Land recherchieren. Die brutal zugerichtete Leiche der 30-jährigen Moderatorin war am Samstag in einem Park in der nordbulgarischen Stadt Russe entdeckt worden. Seit Anfang 2017 wurden innerhalb der Europäischen Union bereits vier Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Arbeit ermordet.

„Der Mord an Viktoria Marinova steht für einen erschreckenden Trend: Immer häufiger werden auch in der Europäischen Union Journalistinnen und Journalisten ermordet, weil sie unangenehme Themen ansprechen“, sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Die EU darf nicht wegschauen, wenn die Regierungen in den entsprechenden Ländern unfähig oder unwillig sind, investigative Reporter zu schützen.“

Marinova arbeitete beim privaten Lokalsender TVN, einem der meistgesehenen Fernsehsender im Nordwesten Bulgariens, für den sie die politische Talkshow „Detektor“ moderierte. In ihrer letzten Sendung am 30. September interviewte Marinova den Journalisten Dimitar Stojanow von der investigativen Nachrichtenseite Bivol und seinen Kollegen Attila Biro vom Rise Project aus Rumänien. Dabei ging es vor allem um deren Recherchen zur mutmaßlichen Veruntreuung von EU-Geldern in Millionenhöhe durch Geschäftsleute und Politiker. (http://ogy.de/iys3)

Bivol hatte am 11. September einen Bericht veröffentlicht, der große bulgarische Unternehmen des Missbrauchs von EU-Geldern bezichtigt. Unmittelbar darauf begann das Bauunternehmen GP Group mit der Vernichtung von Dokumenten in großem Stil. Als Stojanow und Biro – die beiden von Marinova interviewten Journalisten – dies dokumentieren wollten, wurden sie von der Polizei festgehalten. (http://ogy.de/ldd1). Reporter ohne Grenzen kritisierte dies scharf und forderte die bulgarischen Behörden auf, investigative Journalisten, die zu Korruption recherchieren, und deren Quellen unter besonderen Schutz zu stellen (http://ogy.de/t1kj). Marinovas Sender TVN war eines der wenigen reichweitenstärkeren Medien in Bulgarien, die über die politisch brisanten Recherchen des Investigativteams von Bivol berichteten.

Seit Anfang 2017 wurden innerhalb der Europäischen Union bereits vier Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet. Im August 2017 wurde die schwedische Journalistin Kim Wall bei Recherchen auf dem U-Boot eines dänischen Erfinders auf brutale Weise ermordet (http://ogy.de/bjx7). Am 16. Oktober 2017 starb die maltesische Investigativjournalistin und Bloggerin Daphne Caruana Galizia durch eine Autobombe (http://ogy.de/9h4e). Im Februar 2018 wurden der slowakische Investigativjournalist Ján Kuciak und seine Verlobte Martina Kusnírová in ihrem Privathaus erschossen (http://ogy.de/c4wr).

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Zahl der ermordeten Journalistinnen und Journalisten weltweit 2018 größer sein wird als im Vorjahr. Seit Beginn dieses Jahres wurden bereits 71 Journalisten, Blogger oder Medienmitarbeiter in Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet. 2017 lag diese Zahl für das gesamte Jahr bei 65 (http://ogy.de/qs8r). Besonders Frauen geraten zunehmend in das Blickfeld der Täter: 2017 wurden doppelt so viele Journalistinnen ermordet (10) wie im Jahr zuvor (5).

Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen steht Bulgarien auf Rang 111 von 180 Staaten und ist damit das am schlechtesten platzierte EU-Land.

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Nicht schön
news-6799 Thu, 04 Oct 2018 09:34:19 +0200 Bitkom veröffentlicht Digital-Design-Manifest https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106799bitkom-veroeffentlicht-digital-design-manifest/ Der Digitalverband Bitkom setzt sich für ein eigenständiges neues Berufsbild „Digital Designer“ ein und hat dazu ein Manifest veröffentlicht. „Software ist der Kern der Digitalisierung und hat immer größeren Einfluss auf unser Leben und die Wirtschaft. Software-Entwicklung ist heute nicht einfach mehr nur das Schreiben von Programmen, es ist zum Gestalten komplexer Systeme geworden – in aller Regel aber ohne dafür gezielt ausgebildetes Personal“, sagt Dr. Frank Termer.

Das Digital-Design-Manifest will einen Veränderungsprozess in Gang setzen: Technologische Exzellenz in der IT ist notwendig, aber nicht hinreichend für eine erfolgreiche Digitalisierung. „Wenn wir in Deutschland das volle Potenzial der Digitalisierung ausschöpfen wollen, dann müssen wir eine Gestaltungsprofession für die Digitalisierung etablieren. Dazu muss besonders in der Ausbildung ein Umdenken einsetzen und über die reine Vermittlung technischer Fähigkeiten hinausgegangen werden“, so Termer.

So legen aktuell 95 Prozent der Informatik-Studiengänge den Fokus allein auf die technologische Kompetenz der Nachwuchskräfte und kommen ohne Gestaltungsanteil aus. Nur bei 5 Prozent der Studiengänge spielen Gestaltungsdisziplinen wie Computervisualistik, Design, Multimedia oder Usability eine Rolle im Lehrplan. „Wir brauchen eine eigenständige und selbstbewusste Gestaltungsprofession für die Digitalisierung, mit einem klaren Berufsbild, definierten Verantwortlichkeiten und einer akademischen Kultur. Diese Gestaltungsprofession soll Digital Design genannt werden“, heißt es in dem Manifest, das mehr als 30 Erstunterzeichner aus Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen zählt. Unter www.digital-design-manifest.de kann jeder, der die Forderung teilt, den Aufruf unterzeichnen. „Die Initiative rund um das Manifest adressiert einen blinden Fleck in der bisherigen Diskussion über Digitalisierung. Sie will damit einen Beitrag leisten, damit Deutschland seine digitale Zukunft aktiv gestalten kann“, so Termer.
 

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News
news-6798 Thu, 04 Oct 2018 09:27:41 +0200 53 Prozent der Deutschen hassen laute Video-Werbung https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/10679853-prozent-der-deutschen-hassen-laute-video-werbung/ Die Deutschen lieben ihr Smartphone und sie lieben es, damit Videos zu schauen. Aber 52,7 Prozent hassen es, wenn auf einer Webseite völlig überraschend ein Werbe-Clip startet und in voller Lautstärke losplärrt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Teads. Unter den 16- bis 24-Jährigen fühlen sich sogar 66,4 Prozent stark gestört. Ähnlich gestört sind, pardon, fühlen sich die Befragten, wenn es allgemein um Video-Werbung geht, bei der die Nutzer keinen Schließen-Button finden. 52,5 Prozent reagieren darauf frustriert.

Tatsächlich sind viele der Nutzer selbst betroffen. So gaben 56,8 Prozent an, dass auch auf dem eigenen Smartphone bereits ein Video überraschend loslärmte. 51,9 Prozent versuchten daraufhin, sofort den Ton abzudrehen. Klappte das nicht in kürzester Zeit, verließen 39,8 Prozent möglichst fix die Seite. Ein Viertel der Betroffenen empfand die vermeintliche Lärmbelästigung ihrer Umwelt sogar als peinlich und gaben an, in Panik geraten zu sein.

Die hohe Emotionalität bei diesem Thema lässt sich einfach erklären: Die Nutzer lieben Bewegtbildinhalte. So kommt der neue Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten zu dem Ergebnis, dass mittlerweile mehr Menschen das Handy als wichtigste Bildschirmgerät bezeichnen (37 Prozent) als den Fernseher (32 Prozent).

Grundsätzlich schalten bereits 59,2 Prozent die Videowerbung auf Nachrichtenseiten stumm. Bei YouTube und Facebook sind es 59,8 beziehungsweise 56,7 Prozent.

Die Nutzer sind nicht von Videoinhalten oder Video-Werbung genervt, sondern von oftmals unkontrollierten Geräuschen. „Das muss aber nicht sein“, so Nicolas Poppitz, Managing Director Germany bei Teads. „Online-Videowerbung kann auch ohne Ton sehr gut wirken. Spots müssen besonders online in sehr kurzer Zeit das Interesse der User wecken. Ohne den richtigen Ansatz hilft da auch der aufgezwungene Ton nicht. Im Gegenteil, er nervt eher. Die kreative Umsetzung muss die Nutzungssituation am PC oder Smartphone berücksichtigen. Davon ist abhängig, ob sich die User entscheiden, das Video anzuschauen und bei Interesse vielleicht sogar den Ton aktiv anzuschalten.“

Die Teads-Studie „Was gehört zum guten Ton auf Mobile?“ gibt es hier kostenlos zum Download.
 

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News
news-6797 Tue, 02 Oct 2018 16:58:01 +0200 Influencer kommen nicht aus Ostdeutschland https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/106797influencer-kommen-nicht-aus-ostdeutschland/ Pünktlich zum Tag der deutschen Einheit hat die Redaktion des Online-Portals Wintotal.de angeblich herausgefunden: Unter den wichtigsten deutschen Instagram-Stars befindet sich kein einziger Ostdeutscher. Hierfür hat die Redaktion die Geburtsorte der 50 Instagrammer mit den meisten Followern analysiert.Kein einziger der Top-Influencer kommt aus den neuen Bundesländern. “Wir hatten durchaus damit gerechnet, dass weniger Top-Instagrammer aus dem Osten kommen, – schließlich hat Ostdeutschland auch deutlich weniger Einwohner als die alten Bundesländer. Dass aber unter den Top 50 der Instagrammer kein einziger Influencer in Ostdeutschland geboren wurde, hat uns dann doch extrem überrascht”, so Désirée Rossa, Leiterin der Studie. Ein Grund könnte - so die Pressemeldung - zum Beispiel - kicher - die schlechtere Internetversorgung im Osten sein. Anscheinend benachteiligen sich die Ostdeutschen deutlich, was Selbstvermarktung im Netz angeht.

Absoluter Vorreiter als Wiege der Influencer ist Nordrhein-Westfalen: 15 der Top 50 kommen von hier. Interessant: Nur sechs davon stammen aus den Metropolen Köln (4, u.A. Bibi Heinicke von bibisbeautypalace, 6,1 Mio. Instagram-Follower) und Düsseldorf (2, darunter Dagmar Kazakov alias Dagi Bee, 5,5 Mio. Follower). Auch kleinere westfälische Städte wie Bielefeld, Aachen, Minden oder Weilerswist haben erfolgreiche Instagrammer hervorgebracht.

Die Top-Geburtsstadt für Influencer ist aber Hamburg: 10 der Top 50 sind von hier, darunter auch Größen wie Shirin David (deutschlandweit Platz 5 bei der Followerzahl, 4,2 Mio. Follower) oder Toni Mahfud (Platz 9, 3,5 Mio Follower). Die erfolgreichsten Influencer überhaupt kommen aber von anderswo: Die singenden Zwillinge Lisa und Lena mit 13,8 Millionen Instagram-Followern sind in der Nähe von Stuttgart geboren. Aus den beiden anderen Stadtstaaten kommt hingegen kein Influencer in der Top-50-Liste. “Dass kein einziger der Influencer aus der Hauptstadt Berlin kommt, hat uns erstaunt, zumal die Stadt für ihre kreative Atmosphäre bekannt ist und sogar eine eigene Influencer-Akademie bietet”, so Redakteurin Rossa.

“Insgesamt fällt bei der Untersuchung eine starke Polarisierung auf: Nach dem All-or-Nothing-Prinzip sind einige Orte massiv vertreten, während viele andere gar keine Influencer hervorgebracht haben”, erläutert Rossa die Ergebnisse.

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Nicht schön
news-6796 Tue, 02 Oct 2018 16:50:47 +0200 Buck produziert Bibi & Tina als Prime Original-Serie https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106796buck-produziert-bibi-tina-als-prime-original-serie/ Prime Video gibt einer Serienadaption des erfolgreichen Bibi & Tina Franchises grünes Licht. Das sechste deutsche Prime Original geht 2019 in Produktion. Detlev Buck wird mal wieder, wie bei den vier Bibi & Tina Spielfilmen bereits, als kreativer Kopf und Regisseur die Serienproduktion maßgeblich mitgestalten. Drehbuchautorin Bettina Börgerding ist ebenfalls wieder mit von der Partie. Peter Plate und Ulf Leo Sommer, die bereits für alle vier Filmsoundtracks verantwortlich waren, komponieren und schreiben die neuen Songs der Serie.

Georgia Brown, Director Prime Original TV Series in Europa: „Bibi & Tina verzaubern ihre Fans seit über 25 Jahren. Wir freuen uns ganz besonders, dass Detlev Buck zurückkehrt, um eine herzerwärmende und unterhaltsame Prime Original Serie für alle Generationen zu schaffen.“

Gabi Salomon, Geschäftsführerin Kiddinx Studios: „Gemeinsam mit Amazon Studios, Detlev Buck und dem DCM-Team, das auch die erfolgreichen Kinofilme umgesetzt hat, erstmalig eine Live-Action Serie zu produzieren, ist eine tolle Herausforderung. Wir freuen uns auf die neuen und spannenden Abenteuer mit Bibi & Tina.“

„Man soll nicht aufhören, wenn es am Schönsten ist …“, so Regisseur Detlev Buck.

Bibi & Tina wurde 1991 als Spin-off der Hörspielreihe Bibi Blocksberg ins Leben gerufen und feierte kürzlich die 90. Episode. Eine Cartoon-Serie mit bisher 54 Folgen folgte 2004. Seit 2014 begeisterten Bibi & Tina über sechs Millionen Kinobesucher mit vier Filmen. Teil drei und vier erreichten Platz eins der deutschen Kinocharts. Der Soundtrack zu Bibi & Tina – Mädchen gegen Jungs erreichte im Jahr 2016 Platz eins der deutschen Albumcharts.

Bibi & Tina ist ein Prime Original und wird von DCM Pictures und Kiddinx Studios in Zusammenarbeit mit Amazon Studios produziert. Die Serie wird von Detlev Buck produziert, als Executive Producerin fungiert Gabi Salomon. Produzenten sind Christoph Daniel, Marc Schmidheiny, Kirstin Wille und Sonja Schmitt. Die Serie wird von Joel Brandeis und Dario Suter koproduziert.

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Meldung des Tages
news-6795 Sat, 29 Sep 2018 09:32:06 +0200 Youtube Digital Award: Germania gewinnt Goldene Kamera https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106795youtube-digital-award-germania-gewinnt-goldene-kamera/ Das funk-Format „GERMANIA“ wurde auf der diesjährigen Preisverleihung des „YouTube GOLDENE KAMERA Digital Award“ am 27. September 2018 im Kraftwerk Berlin in der Rubrik „Special Award” ausgezeichnet. Das Format wird im Auftrag des ZDF für funk produziert. Außerdem nominiert waren die funk-Formate „MrWissen2go“, „Game Two“, „Y-Kollektiv“ und „reporter“.

„Germania“ zeichnet ein aktuelles Portrait von Deutschland – und das ausschließlich durch die Augen von Menschen mit Migrationshintergrund. Sie sprechen über ihr Identitätsgefühl, deutsche Eigenheiten und Marotten. Dabei verraten sie auch ganz persönliche Geschichten aus ihrer Kindheit, von Flucht und der Ankunft in Deutschland. Im Fokus steht nicht eine Flüchtlingsdebatte, sondern der Fakt, dass Deutschland längst ein Einwanderungsland mit einer multikulturellen Gesellschaft ist. Pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit beschäftigt sich Germania ab dem 3. Oktober drei Wochen lang mit der deutsch-deutschen Identität. Weitere Reihen sollen folgen.

Der YouTube GOLDENE KAMERA Digital Award wird von der GOLDENEN KAMERA in Kooperation mit YouTube verliehen und zeichnet in acht Kategorien YouTube-Creator aus, die in den letzten 12 Monaten mit Originalität, Klasse, Engagement und Mut besonders begeistern konnten. Der Preis wurde 2017 das erste Mal von der FUNKE Mediengruppe verliehen.

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News
news-6794 Sat, 29 Sep 2018 09:24:52 +0200 Google-Bildersuche nennt bald Urheber https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106794google-bildersuche-nennt-bald-urheber/ Die Branchenverbände der Fotoindustrie und Fotografen, darunter der Deutsche Journalisten-Verband, begrüßen, dass die Urheberrechte an Bildern zukünftig in der Google-Bildersuche angezeigt werden sollen. Voraussetzung dafür ist, dass die Bilder mit Metadatenfeldern versehen sind, die dem in der Fotobranche bewährten IPTC-Standard entsprechen. Der DJV, der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) und das Centre of the Picture Industry (CEPIC) hatten sich in Gesprächen mit dem Suchmaschinenbetreiber dafür eingesetzt, dass die Rechte der Bildurheber besser geschützt werden. „Das ist jetzt ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein Erfolg unserer Verhandlungsbemühungen mit Google“, bewerten die Verbände die Situation.

Google hatte zu einem früheren Zeitpunkt in den Gesprächen bereits auf die zuvor stark kritisierte Vollbildanzeige von Bildern verzichtet und Aussagen zum Urheberrecht an den Bildern deutlicher formuliert.

Die Verbände rufen Fotografen, Agenturen und Medienhäuser dazu auf, ab jetzt streng darauf zu achten, dass Bilder nur mit IPTC-Angaben verwendet werden, um es Google zu ermöglichen, dass Urheberrechte korrekt angezeigt werden können.

„Die Gespräche mit Google gehen weiter, denn wir haben noch nicht alle offenen Punkte abgearbeitet“, erklären DJV, BVPA und CEPIC.

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News
news-6793 Sat, 29 Sep 2018 09:22:31 +0200 DJV sieht Auslieferungsersuchen gegen Can Dündar als Affront https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/106793djv-sieht-auslieferungsersuchen-gegen-can-duendar-als-affront/ Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) sieht in dem Auslieferungsersuchen gegen Can Dündar, den in Deutschland lebenden Ex-Chefredakteur der Zeitung Cumhuriyet, einen Affront. DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall erwartet von der Bundesregierung eine klare Absage an die türkische Seite: „Zum einen hat Can Dündar nichts anderes gemacht als kritisch zu berichten. Zum anderen zeigt das Auslieferungsersuchen, dass der türkische Präsident auch als deutscher Staatsgast an seiner rigiden Unterdrückungspolitik nicht rütteln lässt.“

Der DJV-Vorsitzende begrüßt die klaren Worte der Bundeskanzlerin am Mittag zur Situation der Pressefreiheit in der Türkei. Angela Merkel hatte in der gemeinsamen Pressekonferenz mit Erdogan klar gesagt, dass in puncto Menschenrechte und Pressefreiheit schwerwiegende Differenzen zwischen Deutschland und der Türkei bestünden. Überall: „Da gibt es nichts zu beschönigen und das hat die Kanzlerin klar ausgedrückt.“ Diese klare Linie pro Pressefreiheit müsse auch gegenüber Can Dündar beibehalten werden.

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Nicht schön
news-6792 Tue, 25 Sep 2018 14:49:39 +0200 Neue Unit "Digitale Geschäftsmodelle" bei fischerAppelt https://www.medienmilch.de/sahne/top-face/artikel/details/106792neue-unit-digitale-geschaeftsmodelle-bei-fischerappelt/ Die Agenturgruppe fischerAppelt stellt ihre strategische Beratung neu auf und erweitert das Leistungsportfolio zusätzlich zum Bereich „Marketing & Marken“ um eine Unit für „Digitale Geschäftsmodelle“ sowie „Corporate Communications“: Auf den drei Säulen positioniert sich fischerAppelt, advisors an der Schnittstelle zwischen klassischer Unternehmensberatung und strategischer Kommunikations- sowie Markenberatung. Merlin Koene konnte als erster Partner für die Neupositionierung gewonnen werden. „Die klassische Unternehmenskommunikation hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt, vor allem hinsichtlich der Mechaniken und Kommunikationskanäle“, sagt Merlin Koene. „In der Unit ‘Corporate Communications‘ bieten wir das komplette Portfolio von der Entwicklung zeitgemäßer und wertebasierter Kommunikationsstrategien – genauer: purpose driven communications – über internationale Krisenprävention und internationales Krisenmanagement bis hin zur Begleitung großer kommunikativer Aufgaben im Bereich der strategischen Finanzkommunikation wie IPO- und M&A-Kommunikation“, beschreibt Koene die Fokussierung seiner Unit.

„Mit Merlin Koene haben wir einen international erfahrenen Kommunikationsprofi für den ersten Schritt unserer Neuausrichtung gewonnen“, sagt Matthias Wesselmann, Vorstand von fischerAppelt. „Mit dem erweiterten Angebot von fischerAppelt, advisors reagieren wir auf die deutlich steigende Nachfrage in den drei strategischen Beratungsfeldern Kommunikation, Marke und digitale Geschäftsmodelle“, erklärt Wesselmann weiter.

Der 48-jährige Koene startete seine Karriere als Journalist und arbeitete unter anderem für CNN, 3sat, ORF und Spiegel-TV. Als Head of Reuters Business TV für Deutschland, Österreich und die Schweiz berichtete er regelmäßig für BBC World und n-tv. Nach seiner Tätigkeit für die Kommunikationsberatung CNC (Communication & Network Consulting) und Pirelli Real Estate war er von 2009 bis 2017 in unterschiedlichen Rollen für die Bereiche Kommunikation und Sustainable Business von Unilever verantwortlich. Unter anderem war er Geschäftsführer von Unilever Deutschland und weltweiter Sprecher in London für den Konzern. Hierbei koordinierte er die Corporate Communication in über 180 Ländern und leitete die Kapitalmarktkommunikation. Danach wechselte er als Executive Vice President Communications zu ProSiebenSat.1.

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Top-Face
news-6791 Tue, 25 Sep 2018 14:37:23 +0200 Dänischer Rundfunk ein Alarmsignal für Deutschland? https://www.medienmilch.de/quark/bad-news/artikel/details/106791daenischer-rundfunk-ein-alarmsignal-fuer-deutschland/ Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) sieht in der aktuellen Entwicklung beim dänischen Rundfunk ein „Alarmsignal für die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auch in Deutschland“, wie DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall betont. In Dänemark wird rund die Hälfte der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender gestrichen, weil ihnen nach Abschaffung der Rundfunkgebühr das Geld ausgegangen ist. Im Frühjahr hatte die dänische Regierung beschlossen, die Gebühr durch eine Steuerfinanzierung der Sender zu ersetzen, deren Höhe vom Haushaltseinkommen abhängt.

„Es ist bitter, dass zahlreiche Rundfunkjournalisten in Dänemark arbeitslos werden“, erklärt der DJV-Vorsitzende. „Ihre Arbeitsplätze fallen der rundfunkfeindlichen Ideologie der Rechtspopulisten zum Opfer, die die Abschaffung der Rundfunkgebühr politisch durchgeboxt haben.“ Die Schließung der Sender führe darüber hinaus zu einer Einschränkung des Rundfunkangebots. Überall: „In Deutschland muss es weiterhin eine Rundfunkfinanzierung geben, die unabhängig vom Staat ist.“ Das Beispiel Dänemark zeige, dass eine Staatsfinanzierung den Ruin von Sendern bedeute.

 

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Bad News
news-6790 Mon, 24 Sep 2018 09:04:17 +0200 Russland: Chip nach 17 Jahren eingestellt https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106790russland-chip-nach-17-jahren-eingestellt/ Die vor 17 Jahren gestartete russische Ausgabe der Computerzeitschrift 'Chip' ist mit der Ausgabe vom August 2018 eingestellt worden. Das bestätigte der Verlag Hubert Burda Media, München, auf Anfrage des Hamburger Medienmagazins 'new business'. 'Chip' war seit Mai 2001 in Russland präsent und hatte sich dort als Monatstitel bereits im Folgejahr an die Spitze des IT-Magazinsegments gesetzt. Wie Burda in Moskau erklärte, habe man sich zur Einstellung des Printheftes entschlossen, weil die Leserschaft von Computer-Publikationen zunehmend ins Internet abwandert. Die Druckauflage der Zeitschrift betrug zuletzt noch 20.000 Exemplare. Künftig will man sich in Russland ganz auf die Online-Präsenz von 'Chip' konzentrieren, deren Reichweite nach Firmenangaben stetig wächst.

Aufgrund des restriktiven neuen Mediengesetzes in Russland, das ausländischen Investoren nur noch einen geringen Minderheitsanteil an dortigen Medienunternehmen erlaubt, hatte Burda vor einiger Zeit seine Beteiligung an dem Moskauer Tochterverlag deutlich reduziert. Haupteigner ist seit November 2015 die russische Firma Everest Kultura.

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