medienmilch.de: Letzte Nachrichten http://www.medienmilch.de de_DE TYPO3 News Sat, 19 May 2018 15:00:31 +0200 Sat, 19 May 2018 15:00:31 +0200 TYPO3 EXT:news news-6703 Fri, 18 May 2018 10:51:38 +0200 Fünf Strategien zur Kundenbindung /frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106703fuenf-strategien-zur-kundenbindung/ „Ein Treuerabatt löst keine Begeisterung mehr beim Kunden aus,“ erklärt Stefan Wörnle, Head of Strategic Planning bei der Digitalagentur Wunderman. „Die klassischen Earn- & Burn-Systeme, bei denen man Punkte sammelt und diese dann gegen Prämien einlösen kann, schöpfen das Potenzial in puncto Kundenbindung bei Weitem nicht aus.“ Der Customer-Loyalty-Experte zeigt fünf erfolgversprechende Reward-Strategien, um treue Kunden zu belohnen.

1. Nudging
Mehr als 100 Millionentreue Kunden vermeldete Amazon Prime kürzlich. Das Unternehmen setzt auf das psychologische Konzept Nudging, um die Loyalität der Prime-Kunden zu steigern. Der Begriff kommt aus der Verhaltensforschung und bedeutet so viel wie „anstupsen.“ Die hohe Marketingkunst besteht darin, das Verhalten des Kunden in die gewünschte Richtung zu lenken. Das Prinzip wird in Kantinen schon lange mit der geschickten Platzierung des Apfels auf Augenhöhe praktiziert, um die Besucher zu gesunder Ernährung zu animieren. Kritische Zielgruppen lassen sich jedoch nur dann zu einer Verhaltensänderung bewegen, wenn sie ihren Interessen und Vorlieben entspricht, also relevant ist. Bei Amazon funktioniert datenbasiertes Nudge-Marketing als Trigger, um die Kunden mit kostenlosen oder stark reduzierten Services wie z.B. Video oder Musik-Streaming-Diensten zu locken. Mit Erfolg, wie die jüngst veröffentlichten Zahlen zeigen.

2. Instant Rewards
Das bewährte Prinzip „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ ist eine der beliebtesten, weil flexibelsten Lösungen, wenn es darum geht, die Markentreue zu stärken. Bei Instant-Reward-Systemen erhalten die Konsumenten unverzüglich einen Vorteil für eine bestimmte Aktion wie etwa die Newsletter-Registrierung oder die Anmeldung zu einem Loyalty-Programm. Das kann ein Rabatt sein oder eine besondere Prämie. Im Hotelgewerbe hat sich das kostenlose Frühstück bewährt.

3. Elements of Surprise
Ein unangekündigtes Geschenk beim fünften Besuch eines Hotels oder eine Einladung zu einem VIP-Event in der Heimatstadt sind Beispiele einer effizienten Zielgruppenansprache nach dem Überraschungsprinzip. Da Kunden sich in der Regel nur zwei bis vier Vorteile merken können, ist es sinnvoller, weitere Benefits einfach als Überraschung auszugeben. Moderne Treueprogramme mit einem Level-System verteilen diese Elements of Surprise geschickt im Customer Lifecycle und reduzieren die zu jedem Level fest versprochenen Vorteile. Vorreiter in Deutschland ist Saturn mit der Saturn Card.

4. Gamification
Customer-Loyalty-Programme mit dem Gamification-Ansatz animieren die Kunden mit Elementen aus Online-Spielen zu einem intensiveren Engagement. Die Kunden erhalten Punkte, Badges (Abzeichen) oder andere Auszeichnungen, mit denen sie auch in Wettbewerb zueinander treten. Rabatte spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle. Die gezielt eingesetzten, spielerischen Trigger eignen sich am besten für jüngere, leistungsorientierte Zielgruppen. Der Spaß steht im Vordergrund. Besonders verbreitet ist der Gamification-Ansatz naturgemäß im Sportbereich, zum Beispiel bei Nike+.

5. Personalisierung und Exklusivität
Treue Kunden wünschen sich Exklusivität. Das Spektrum reicht von persönlicher Ansprache bis hin zu personalisierten Angeboten für einen bestimmten Kundenkreis. Nach diesem Prinzip hat Adidas seinen neuen Fußballschuh mit einem Mobile-Konzept geschickt inszeniert. „Glitch“ ist zunächst nur in Großbritannien über eine speziell entwickelte gleichnamige App erhältlich. Die wiederum gibt es nur per Einladungscode von anderen Glitch-Käufern. Die Kunden selber erweitern auf diese Weise Kundenkreis und Marken-Community. Um ihren Kunden personalisierte Angebote zu unterbreiten sind Marken auf die persönlichen Daten angewiesen. Die aktuellen Datenschutzbestimmungen stellen Werbetreibende dabei vor neue große Herausforderungen.

Stefan Wörnle, Head of Strategic Planning bei der Digitalagentur Wunderman: „Kundenbindung ist die Kunst, den Konsumenten permanent zu vermitteln, dass man ihre Bedürfnisse erkennt, versteht und über die Erwartungen hinaus erfüllt. Nur eine emotional stimmige und relevante Customer Experience macht am Ende aus Interessenten loyale Kunden. Es gibt kein Patentrezept für das optimale Loyalty- und Customer-Engagement-Programm. Die zentrale Frage lautet immer ‚Wofür steht die Marke und welchen Benefit bietet sie?´. Erst wenn das klar ist, kann man die individuell passende Mechanik entwickeln.“

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Kommentar
news-6702 Fri, 18 May 2018 10:47:18 +0200 Video-Streaming: 40 Prozent nutzen mindestens ein Mal pro Woche Video-Streamingdienst /frischmilch/news/artikel/details/106702video-streaming-40-prozent-nutzen-mindestens-ein-mal-pro-woche-video-streamingdienst/ Laut einer neuen Untersuchung vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. zahlen 35 Prozent der Deutschen mindestens fünf Euro pro Monat für das Streamen von Videos über das Internet. 40 Prozent nutzen mindestens ein Mal pro Woche Video-Streamingdienste wie Netflix & Co. Dies ist eine Steigerung von zehn Prozentpunkten gegenüber 30 Prozent Nutzung im Vorjahr 2017.

Acht Prozent der Befragten (=1.049, Durchführung Kantar TNS im Auftrag des BVDW) zahlen für Video-Streaming zwischen null und fünf Euro im Monat. Nur drei Prozent der Befragten bezahlen mehr als 20 Euro pro Monat für Video-Streaming übers Web. „Dass bereits mehr als jeder Dritte über fünf Euro pro Monat fürs Video-Streaming im Web bezahlt, ist ein klares Zeichen für die weiterhin steigende Bedeutung von Bewegtbild im Internet“, sagt Marco Zingler (denkwerk), Vize-Präsident im BVDW. Leichte Unterschiede offenbaren sich zwischen Männern und Frauen: Nur 48 Prozent der Männer bezahlen nichts fürs Streaming, bei den Frauen sind es aber 54 Prozent.

Die Häufigkeit der Nutzung

40 Prozent nutzen laut Umfrage mindestens ein Mal pro Woche Video-Streamingdienste wie Netflix, Maxdome oder Amazon Prime Video & Co. Im Gegensatz zu 2016 hat sich die Zahl fast verdoppelt (2016: 22 Prozent, 2017: 30 Prozent). Häufiger genutzt werden kostenlose Portale wie Youtube & Co. mit derzeit 49 Prozent. Die meisten der Befragten (55 Prozent) geben an, mindestens ein Mal pro Woche linerare Fernsehsendungen über Kabel, Satellit oder DVBT2/Antenne zu sehen. Die Mediatheken der klassischen Fernsehsender liegen mit einer wöchentlichen Nutzung von 27 Prozent der Befragten nur auf Platz vier.

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News
news-6701 Fri, 18 May 2018 10:41:16 +0200 Guter Start in 2018 für digitale Bücher /sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106701guter-start-in-2018-fuer-digitale-buecher/ Der E-Book-Markt startet mit einem kräftigen Plus ins Jahr 2018. Der Absatz von E-Books am Publikumsmarkt (ausgenommen sind Schul- und Fachbücher) steigt in den ersten drei Monaten 2018 um 15,3 Prozent. Der Umsatz nimmt um 6,6 Prozent zu. Verantwortlich für die Zuwächse dürften die in diesem Jahr früher liegenden Osterferien sein, die für mehr Lesezeit im März sorgten. Dass der Umsatzanteil am Publikumsmarkt mit 5,6 Prozent dennoch konstant zum Vorjahresquartal bleibt, liegt daran, dass auch der Print-Bereich im ersten Quartal ein Plus verzeichnete. Der Trend der sinkenden Preise setzt sich fort: Im ersten Quartal sinkt der durchschnittlich bezahlte Preis für ein E-Book um 7,5 Prozent.

Die Kaufintensivität steigt weiter: Wer E-Book-Käufer ist, erwirbt im ersten Quartal 2018 im Schnitt 4,5 E-Books aus dem Publikumsbereich. Das entspricht einer 3,1-prozentigen Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum. Auch die Zahl der E-Book-Käufer steigt: 2,1 Millionen Kunden kauften im ersten Quartal 2018 mindestens ein E-Book, im Vorjahreszeitraum waren es 1,9 Millionen.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,4 Mio. Menschen.

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Meldung des Tages
news-6700 Wed, 16 May 2018 17:57:33 +0200 Erklärs mir ... /frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106700erklaers-mir/ ... als wäre ich 5. Das ist der Titel des neuen Buches von Petra Cnyrim, die versucht, "komplizierte Sachverhalte einfach darzustellen", also das, was jede/r gute Journalist/in können sollte :-) „Wer hat das Internet erfunden?“ oder „Wie reagiert der Körper, wenn man aufhört, sich zu waschen?“ – typische Fragen aus dem Buch, die die Autorin kindgerecht beantworten will, auch wenn ich persönlich nicht viele 5-jährige kenne, die mich fragen, was die Relativitätstheorie besagt, warum wir zwei Gehirnhälften haben (!) oder warum Vögel beim Schlafen nicht vom Ast fallen.

Auch die Antworten könnten sogar noch so manchen 50-jährigen (und nicht nur 5-jährige) verwirren: "Einfach gesagt ist der Nocebo-Effekt das Gegenteil vom Placebo-Effekt". Alles klar, du 5-jähriger Rotzlöffel?

Oder hier: "Je älter ein Mensch ist, umso festgefahrener sind die Muster, nach denen das Gehirn ordnet. Deshalb fallen Erwachsene eher auf optische Täuschungen herein als Kinder." Hast du das kapiert, Kevin? Nein? Dann ab auf dein Bobbycar und weiterfahren ... immer im Kreis wie sonst auch - bis Papi kommt.

Schade eigentlich, aber was wäre, wenn man den Titel anpasst ("Erkläre es mir, als wäre ich 15")?

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news-6699 Wed, 16 May 2018 17:47:18 +0200 E-Mails vom Wutbürgern /frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106699e-mails-vom-wutbuergern/ Hasnain Kazim, 1974 als Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer in Oldenburg geboren, schreibt seit 2004 für Spiegel Online und den Print-Spiegel. Dass Hasnain Kazim als Journalist hasserfüllte Leserpost bekommt, ist leider nicht wirklich überraschend – zumal er über heikle Themen schreibt und einen fremd klingenden Namen trägt.

Überraschend ist jedoch seine Reaktion auf diese Zusendungen: Statt die Ergüsse der Wutbürger einfach wegzuklicken, antwortet er den Briefschreibern schlagfertig und witzig, woraus sich erschreckende und erhellende Dialoge ergeben. Mit Auszügen aus dieser Korrespondenz, die er unter anderem auchauf Facebook zum Besten gibt, hat sich Hasnain Kazim bereits eine begeisterte Fangemeinde erschrieben.

In seinem neuen Buch zeigt er, warum man den Hass und den Schwachsinn, der im eigenen Postfach landet, nicht unkommentiert lassen sollte: »Ob mit oder ohne Humor, ich bin überzeugt, dass wir nicht schweigen dürfen. Ich glaube, viele der Hassbriefschreiber wünschen sich, dass Menschen wie ich sich aus dem öffentlichen Diskurs verabschieden. Aber wenn wir schweigen, wenn wir diese Leute ignorieren, beginnen wir, ihren Hass und ihre Häme zu akzeptieren. Also, reden wir!«

Ein erschreckendes und lesenswertes Buch aus Deutschland im Jahr 2018.

Hasnain Kazim
Post von Karlheinz
Wütende Mails von richtigen Deutschen – und was ich ihnen antworte
272 Seiten
€ 10,00 [D], € 10,30 [A],CHF 13,90
PENGUIN Verlag

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news-6698 Mon, 14 May 2018 09:12:14 +0200 Klein-Mädchen-Magazin Wissper startet /frischmilch/news/artikel/details/106698klein-maedchen-magazin-wissper-startet/ Ab dem 17. Mai will das kleine Mädchen Wissper minderjährigen Leserinnen und Leser mit in eine neue Print-Magazin-Welt nehmen. Wissper liebt Tiere, kann mit ihnen sprechen und ihre Probleme verstehen. Mit ihnen begibt sie sich gemeinsam in kunterbunte Welten, um ihren Freunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Neben tierischen Geschichten und Abenteuern will das Magazin zur gleichnamigen Preschool TV-Serie im KiKA auch Activity-, Mal und Rätsel-Seiten für Kinder bereithalten.

Zudem liegt jeder Ausgabe das übliche "Extra" aus Wisspers Tierwelt bei. Die Zeitschrift richtet sich vorwiegend an Mädchen und Jungen zwischen vier und sechs Jahren und soll zweimonatlich erscheinen.

Die Vermarktung des Magazins übernimmt die hauseigene Vermarktungsunit Egmont MediaSolutions. Der Anzeigenpreis für eine 1/1 Seite 4c beträgt 4.900 Euro, die Auflage wirdin der Pressemeldung nicht genannt.

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News
news-6696 Mon, 14 May 2018 08:10:49 +0200 Fußball-WM: Russland verweigert Seppelt Einreise /quark/bad-news/artikel/details/106696fussball-wm-russland-verweigert-seppelt-einreise/ ARD-Doping-Experte Hajo Seppelt wird die Einreise nach Russland anlässlich der Berichterstattung über die Fußball-WM von Seiten Russlands verweigert. Ein vom SWR für ihn beantragtes Visum ist laut ARD-Pressemeldung für ungültig erklärt worden. Hajo Seppelt stehe demnach auf einer Liste der in Russland "unerwünschten Personen" und könne daher nicht in die Russische Föderation einreisen. Nähere Angaben zu den Hintergründen wurden nicht gemacht.

Die ARD betrachtet dies als einen einmaligen Vorgang in der Geschichte des ARD-Sportjournalismus und im Hinblick auf die Berichterstattung über Großereignisse wie die Fußball-WM "als beispiellosen Eingriff in die Pressefreiheit". Bei Sportgroßereignissen wie der Fußball-WM oder den Olympischen Spielen ist der freie Zugang für Medienvertreter aus aller Welt üblicherweise selbstverständlich und gehört auch zu den Voraussetzungen für die Vergabe an Ausrichterländer.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: "Mit großem Unverständnis habe ich zur Kenntnis genommen, dass Hajo Seppelt die Einreise zur Fußball-WM nach Russland verweigert werden soll. Das ist für mich kein Zeichen von Respekt vor der Tätigkeit eines investigativen Journalisten, sondern eher dafür, dass man unangenehmen Themen gegenüber lieber die Augen verschließt. Ich kann nur hoffen, dass die politischen Verantwortlichen ihre Entscheidung noch einmal überdenken werden."

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Bad News
news-6695 Mon, 14 May 2018 08:03:28 +0200 Check24 bleibt beim Programmsponsoring der Sportschau /frischmilch/news/artikel/details/106695check24-bleibt-beim-programmsponsoring-der-sportschau/ Im dritten Jahr in Folge übernimmt das Online-Portal Check24 das Programmsponsoring der Sportschau im Ersten. Wie in den vergangenen Jahren will das Münchner Vergleichsportal auch in der 56. Bundesliga-Saison in über 30 Sendungen die Sportschau als Hauptsponsor präsentieren. In der Zeit von Juli 2018 bis Juni 2019 sollen dafür siebensekündige Trailer im Ersten on air sein und damit durchschnittlich über fünf Millionen Zuschauer pro Sendung erreichen.

"Wir freuen uns die Sportschau im Ersten weiterhin als Hauptsponsor zu begleiten", sagt Christoph Röttele, CEO und Sprecher der Geschäftsführung. "Mit der erneuten Verlängerung unseres Engagements als Hauptsponsor zeigen wir, dass CHECK24 ein verlässlicher Partner in Premium-Sportumfeldern ist."

Neben dem Sponsoring der Sportschau ist das Unternehmen auch im Programmsponsoring von ARD und ZDF zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sowie beim Titelpatronat eines Live-Fußball-Talks auf SPORT1 und als exklusiver Gewinnspielsponsor der WM-Qualifikationsspiele (European Qualifiers for 2018 FIFA World Cup) der deutschen Fußballnationalmannschaft bei RTL unterwegs.

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News
news-6694 Mon, 07 May 2018 11:33:33 +0200 85 Jahre Bücherverbrennung: "Unser innerer Wertekompass ging uns verloren" /quark/nicht-schoen/artikel/details/10669485-jahre-buecherverbrennung-unser-innerer-wertekompass-ging-uns-verloren/ Am 10. Mai 2018 jähren sich die in der Zeit des Nationalsozialismus begangenen Bücherverbrennungen zum 85. Mal. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ruft zum Gedenken und zur Auseinandersetzung mit dem Ereignis auf, das in erschreckender Weise gezeigt hat, wie die Freiheit des Wortes außer Kraft gesetzt werden kann. Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins: „Vor 85 Jahren wurde die Meinungs- und Publikationsfreiheit in unserem Land auf schreckliche Art und Weise angegriffen. Die Bücherverbrennungen rund um den 10. Mai 1933 sind eine Mahnung an unsere freie, demokratische Gesellschaft. Sie zeigen, wie zerbrechlich die Freiheit des Wortes sein kann. Als Buchhändlerinnen und Buchhändler, Verlegerinnen und Verleger wollen wir die Erinnerung an diese Ereignisse wach halten und ihnen ein entschiedenes ,Nie wieder!‘ entgegensetzen.“

Der Börsenverein sieht sich aufgrund seiner eigenen Geschichte in einer besonderen Verantwortung: „Aus opportunistischen Gründen hat der Verband damals mit den Machthabern kooperiert und die Bücherverbrennungen aktiv unterstützt. Das ist beschämend. Unser innerer Wertekompass ging uns verloren. Umso konsequenter treten wir heute für die Freiheit des Wortes als Menschenrecht und unverzichtbare Grundlage unserer Demokratie ein“, sagt Riethmüller.

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Nicht schön
news-6693 Mon, 07 May 2018 10:19:18 +0200 Facebook-Werbung erfolgreicher als klassische TV-Reklame? /frischmilch/news/artikel/details/106693facebook-werbung-erfolgreicher-als-klassische-tv-reklame/ Präsenz in den Sozialen Medien lohnt sich scheinbar für Unternehmen: Social-Media-Kommunikation und Werbung im Web 2.0 verführt so sehr zum Kauf wie Reklame in klassischen Medien wie TV, Print und Radio. Spitzenreiter ist Facebook: 24 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland haben schon einmal ein Produkt gekauft oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen, weil ein Unternehmen auf Facebook dafür geworben hat. Das zeigt der aktuelle, repräsentative Social-Media-Atlas der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

Das Schalten von Anzeigen bei Facebook und die Kommunikation über eigene Seiten dort ist für Unternehmen damit sogar (etwas) erfolgreicher als klassische TV-Reklame, die bisher 23 Prozent der Onliner in Deutschland zu einem Einkauf bewegt hat. Doch Facebook sei nicht das einzige Soziale Medium, das den Absatz fördere. Werbespots und eigene Unternehmens-Kanäle bei YouTube bewegten 20 Prozent der Onliner ab 14 Jahren zu einer Entscheidung für ein Produkt oder eine Dienstleistung. Das reichweitenstarke Video-Portal liegt damit zwischen den klassischen Medien Print und Radio: Aufgrund von Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften trafen 22 Prozent Kaufentscheidungen, durch Radio-Spots 14 Prozent.

Mit geringem Abstand folgen auf Radiowerbung kommerzielle Inhalte bei Instagram (12 Prozent), WhatsApp (11 Prozent) und dem oft belächelten Google+ (10 Prozent). Über Internet-Foren, die "Schwarzen Bretter" des Web 2.0, konnten Unternehmen mit neun Prozent mehr Einfluss auf Kaufentscheidungen ausüben als über Twitter, Pinterest und Blogs mit je sieben Prozent.

Die Rangfolge verschiebt sich etwas, wenn man nur Verbraucher betrachtet, die innerhalb eines Jahres mehrere Produkte oder Dienstleistungen aufgrund von Werbung und Social-Media-Kommunikation von Unternehmen eingekauft haben: Jeder zehnte Internet-Nutzer in Deutschland tat dies aufgrund von Fernsehwerbung. Je neun Prozent sind es bei Zeitungen / Zeitschriften und YouTube. Facebook liegt bei diesen "Power-Shoppern" mit sieben Prozent gleichauf mit Radiowerbung.

Der Social-Media-Atlas erfasst seit 2011 jährlich auf Basis einer repräsentativen Umfrage die Nutzung Sozialer Medien in Deutschland und soll Unternehmen als Grundlage zur strategischen Planung ihrer Social-Media-Aktivitäten dienen.

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News
news-6692 Mon, 07 May 2018 09:35:38 +0200 ESC-Halbfinale und -Finale live mit Untertiteln, Audiodeskription und Gebärdensprache /frischmilch/news/artikel/details/106692esc-halbfinale-und-finale-live-mit-untertiteln-audiodeskription-und-gebaerdensprache/ Der NDR bietet den Eurovision Song Contest für Menschen mit Hör- oder Sehbehinderung barrierefrei an. Für die Live-Übertragungen der Halbfinale aus Lissabon im digitalen TV-Programm ONE am Dienstag, 8. Mai, und Donnerstag, 10. Mai, jeweils ab 21.00 Uhr erstellt der NDR Untertitel und eine Hörfassung. Auch die Übertragung des ESC-Finales am Sonnabend, 12. Mai, ab 21.00 Uhr live im Ersten wird mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten. Das gleiche gilt für die Sendungen mit Barbara Schöneberger im Ersten vor und nach dem Finale - "Eurovision Song Contest 2018 - Countdown für Lissabon" um 20.15 Uhr sowie "Eurovision Song Contest 2018 - Grand Prix Party" um 0.30 Uhr.

Erstmals werden in diesem Jahr auch die beiden Halbfinale in der Deutschen Gebärdensprache (DGS) zu sehen sein. Diese Fassung läuft, ebenso wie das in die DGS übersetzte Finale, auf www.eurovision.de. Dabei präsentieren die Gebärdensprachdolmetscher auch die Songs sowie die Kommentare von Peter Urban. Auf eurovision.de sind die Halbfinale und das Finale zudem mit Audiodeskription zu sehen.

Termine: Dienstag, 8. Mai; Donnerstag, 10. Mai; Sonnabend, 12. Mai

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News
news-6691 Mon, 07 May 2018 09:26:43 +0200 Social Media-Preis-Index Q1/2018: Steigende Preise und Instagram als Gewinner /sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106691social-media-preis-index-q12018-steigende-preise-und-instagram-als-gewinner/ esome advertising, Social Media-Advertising-Spezialist aus Hamburg, hat den Social Media-Preis-Index für das erste Quartal des Jahres 2018 veröffentlicht. Dieser Index soll anhand von Werbekampagnen, die durch esome umgesetzt wurden, die Preisentwicklung der vergangenen Quartale veranschaulichen und Werbetreibenden als Benchmark dienen. Fazit: Zwar gingen die Werbeausgaben im Vergleich zum letzten Quartal zurück. Im direkten Vergleich der ersten Quartale von 2017 und 2018 sind aber signifikant gestiegene Werbeausgaben zu verzeichnen. Während viele Werbetreibende sich erst noch auf die aktivste Zeit im Jahr vorbereiten, hat die Gesundheits- und Fitnessbranche bereits einen Höhepunkt in Bezug auf ihre werblichen Aktivitäten hinter sich. Besonders um dem Jahreswechsel herum waren Werbetreibende aus dieser Branche sehr aktiv und versuchten, die guten Vorsätze der User für sich zu nutzen.

Plattform-seitig war Instagram der große Gewinner des ersten Quartals: Hier sanken die Werbeausgaben mit 12 Prozent im Vergleich zu Q4/2017 am wenigsten. Verglichen mit dem ersten Quartal 2017 legten die Werbetreibenden sogar 157 Prozent mehr Budget in die Waagschale. Trotzdem waren die Kosten für den Media-Einkauf in Q1/2018 die geringsten seit Beginn 2017. Instagram wird im Plattform-Mix der Werbetreibenden offenbar immer wichtiger.

Auch Facebook erfreut sich weiterhin an der Beliebtheit bei den Werbetreibenden. Durch die starke Konkurrenz um Werbeinventare wurde es allerdings weiterhin teurer, Reichweite auf Facebook zu generieren. Zu diesem Zweck sollten Advertiser eher auf das Facebook Audience Network ausweichen. Der CPM erreichte hier im ersten Quartal 2018 den niedrigsten Wert seit Q1/2017 und ist damit bestens geeignet, um günstig hohe Reichweite zu generieren.

Twitter leidet unter unsteten Entwicklungen im deutschen Werbemarkt. Strukturell scheint sich Twitter dennoch erholt zu haben und zur WM sind erneut steigende Buchungen auf der Plattform zu erwarten, da sie sich gerade für solche öffentlichen Live-Events bestens eignet. Auch bei Snapchat kann von vermehrten Buchungen ausgegangen werden, denn auch hier bereitet man sich mit spannenden Sonder-Werbeformaten auf das Spektakel vor. Wie die Fußball Weltmeisterschaft die Aktivitäten von Werbetreibenden auf den sozialen Netzwerken beeinflusst, wird man bereits im Preis-Index für das laufende Quartal erkennen können.

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Meldung des Tages
news-6690 Wed, 02 May 2018 05:48:24 +0200 Neue Regeln für den Verkauf von smarten Kleidern und Möbeln /quark/nicht-schoen/artikel/details/106690neue-regeln-fuer-den-verkauf-von-smarten-kleidern-und-moebeln/ Seit dem 1. Mai können Händler, Hersteller und Importeure von Kleidung oder Möbeln mit elektrischen Zusatzfunktionen ihre Produkte nach den neuen gesetzlichen Vorgaben bei der zuständigen stiftung elektro-altgeräte register (stiftung ear) anmelden. Die Registrierung des Sortiments ist notwendig, da ab dem 15. August 2018 der so genannte offene Anwendungsbereich des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) in Kraft tritt. Damit müssen Produkte wie elektrisch verstellbare Schreibtische oder blinkende Kleidungsstücke vor dem Verkaufsstart registriert werden, damit eine umweltgerechte Entsorgung der Technik gewährleistet ist.

Wer bis zum Stichtag seine Produkte nicht registriert hat, riskiere - so ein Pressemeldung des Branchenverbandes Bitkom - Bußgelder von bis zu 100.000 Euro und Abmahnungen von Wettbewerbern. Der Anmeldeprozess bei der stiftung ear kann bis zu drei Monate dauern. Bei nicht korrekt ausgefüllten Anträgen kann sich der Prozess um einige Wochen verlängern.

Mit folgenden Tipps können betroffene Händler starten:

1. Sortiment sorgfältig überprüfen: Unternehmen müssen sich einen Überblick verschaffen, welche ihrer Produkte registrierungspflichtig sind.

2. Produkte in richtige Kategorien einordnen: Für die Registrierung bei der stiftung ear müssen Unternehmen die Elektrogeräte vorgegebenen Produktkategorien zuordnen. Teilweise ist es hierfür notwendig die Produkte zu vermessen. Der weee full-service hat einen Entscheidungsbaum und ein Video mit den Richtli-nien zur Abmessung veröffentlicht.

3. Produkte registrieren: Für den Registrierungsantrag bei der stiftung ear benötigen Unternehmen unter anderem einen Dienstleister für die Entsorgung, Angaben zu den verkauften Marken, Bilder der Produkte sowie deutschsprachige Beschreibungen und ihre Steuernummer.

4. Mit dem Verkauf starten: Sobald der Registrierungsantrag bei der stiftung ear abgeschlossen ist, erhalten Unternehmen eine WEEE-Registrierungsnummer und dürfen ihre elektronischen Produkte verkaufen. Die WEEE-Registrierungsnummer muss unter anderem auf Rechnungen und Angeboten erscheinen.

Hintergrund der jetzt anstehenden Änderungen ist die Novellierung des ElektroG im Jahr 2015. Die Einführung des offenen Anwendungsbereiches ist einer der letzten Umsetzungen des neuen ElektroG. Die stiftung ear kommt damit den Vorgaben aus der europäischen WEEE-Richtlinie nach. Andere EU-Länder wie Österreich und Frankreich haben diese rechtlichen Vorgaben bereits umgesetzt. Die restlichen EU-Länder müssen wie Deutschland noch nachziehen.

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Nicht schön
news-6689 Wed, 02 May 2018 05:42:17 +0200 21 Gewinner beim PR-Preis der DPRG /frischmilch/news/artikel/details/10668921-gewinner-beim-pr-preis-der-dprg/ In München hat die Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG) den Internationalen Deutschen PR-Preis vergeben. Auf der Shortlist standen 74 Kampagnen, etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. Ausgezeichnet wurden insgesamt 21 Wettbewerbsbeiträge in den Feldern "Kommunikationsmanagement", "Kompetenzen", "Themen und Märkte" sowie "Maßnahmen und Instrumente". Der Preis in der Sonderkategorie "Kreative und innovative Kommunikation" ging an das Projekt "Elbphilharmonie: Die längste Ouvertüre aller Zeiten" von achtung! und Jung von Matt im Auftrag von Hamburg Marketing. Alle Gewinner des diesjährigen Internationalen Deutschen PR-Preises der DPRG finden sich online unter www.pr-preis.de.

Beim Junior Award, präsentiert von Voith, gab es Auszeichnungen für Studierende und Young Pro-fessionals, die ihre kreativen Kampagnenideen der Jury unmittelbar vor der Preisverleihung vorgestellt hatten. Gewonnen haben Melanie Raudszus und Marit Jensen von JP KOM in der Kategorie Young Professionals sowie Jana Brockhaus und Daniel Ziegele von der Universität Leipzig in der Kategorie Studierende. Mit dem von der DPRG und Daimler gestifteten Wissenschaftspreis wurden Stephanie Senger (Universität Mainz) für ihre Master- und Luisa Maria Gigler (Hochschule der Medien Stuttgart) für ihre Bachelor-Arbeit gewürdigt. Durch den Abend führte der Moderator Aljoscha Höhn.

Mit dem Internationalen Deutschen PR-Preis der DPRG würdigt der Berufsverband seit Jahrzehnten die Macherinnen und Macher hinter erfolgreichen Projekten in den verschiedensten Disziplinen der Kommunikation. Vorsitzender der Jury ist Prof. Dr. Peter Szyszka (Hochschule Hannover), die Organisation liegt beim Berliner Büro des Medienfachverlags Oberauer. Der PR-Preis wird unterstützt von Hauptsponsor news aktuell sowie von den Partnern Unicepta, Adidas Group, Bosch, Continental, Daimler, Deutsche Bahn, Deutsche Post DHL Group, Sparkasse KölnBonn, Kommoguntia, Voith und Volkswagen.

Alle Preisträger!

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News
news-6688 Wed, 02 May 2018 05:25:17 +0200 Startup Navigator - Gutes Handbuch für Gründer /frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106688startup-navigator-gutes-handbuch-fuer-gruender/ Geschäftsideen gibt es wie Sand am Meer. 80 prozent davon scheitern in den ersten Jahren. Dieses Handbuch könnte einigen helfen, dies zu verhindern. In dem 264 Seiten starken Werk "Startup Navigator - Das Handbuch" vom Frankfurter Allgemeine Buch werden wichtige Startup-Fachbegriffe von "ABC-Liste" bis "Zielkundenanalyse" verständlich und modern erklärt und Tipps gegeben, wie man erste Konzepte erfolgreich in die Tat umsetzt. Das "Tool" wurde über Jahre an der Universität St.Gallen mit erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern entwickelt. Bei der Anwendung des Navigators soll "ein einzigartiges Startup aus den persönlichen Stärken jedes einzelnen Entrepreneurs heraus entstehen, der sich das Wissen unternehmerischer Methoden zu eigen macht und seine Idee systematisch wie die Profis entwickelt".

Das Autorenteam aus erfahrenen Gründerinnen und Gründern, die Methoden des Navigators erfolgreich angewendet haben sowie Forschern. Anschaulich, unterhaltsam und vor allem hilfreich werden die einzelnen Schritte des Startup-Prozesses durchlaufen. Das Buch ist eine echte Hilfe für alle, die ihr eigenes Business gründen wollen.

Startup Navigator: Das Handbuch
ISBN: 978-3-95601-221-1
Broschiert, mit Poster, Querformat, Innenteil farbig
29,90 € inkl. 7% MwSt

 

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Kommentar
news-6687 Sat, 28 Apr 2018 08:57:09 +0200 Deutscher Filmpreis 2018: "Beuys" zweifach ausgezeichnet /frischmilch/news/artikel/details/106687deutscher-filmpreis-2018-beuys-zweifach-ausgezeichnet/ In Berlin wurde der Deutsche Filmpreis 2018 verliehen. Drei Produktionen beziehungsweise Koproduktionen des SWR wurden mit der "Lola" ausgezeichnet. Die Koproduktion "Beuys" unter der Federführung des SWR (SWR/WDR/Arte, Regie: Andres Veiel, Produktion: Thomas Kufus) gewann als "Bester Dokumentarfilm";Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer werden zudem mit dem Preis für den "Besten Schnitt" ausgezeichnet. Franz Rogowski gewann für seine Performance in der Koproduktion "In den Gängen", ein Film unter Federführung des MDR (MDR/Arte/SWR/HR), den Preis für die "Beste männliche Hauptrolle". "Amelie rennt" (rbb/SWR/HR), eine Koproduktion unter Federführung des rbb, wird als "Bester Kinderfilm" gekürt.

"Beuys" wurde zweifach ausgezeichnet: "Bester Dokumentarfilm", "Bester Schnitt" Der Dokumentarfilm "Beuys" von Andres Veiel sei eine genaue Betrachtung des Menschen hinter dem Mythos, aber auch seiner Kunst und seiner gesellschaftspolitischen und künstlerischen Ausrichtung. Der Film sei ein Zeitdokument auf Basis unzähliger, bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente, Stationen aus dem Leben des Künstlers werden darin ebenso gezeigt wie seine Installationen und Aktionen. Zu Wort kommen auch Weggefährten wie Klaus Staeck, Rhea Thönges-Stringaris und Caroline Tisdall. "Beuys" wurde von der Berliner zero one film GmbH in Kooperation mit Terz Filmproduktion, SWR, ARTE und WDR produziert. Die Produktion wurde von der Film- und Medienstiftung NRW, dem Medienboard Berlin-Brandenburg sowie der Filmförderungsanstalt (FFA), der BKM, MEDIA und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) gefördert. Redaktion beim SWR hatten Simone Reuter und Martina Zöllner.

SWR Programmdirektor Christoph Hauser gratulierte SWR Programmdirektor Christoph Hauser beglückwünscht das SWR Team: "Zwei 'Lolas' für 'Beuys': Damit wird ein Dokumentarfilm gewürdigt, der mehr ist als ein politisches Künstlerporträt, nämlich ein bedeutendes, eigenständiges Werk der Filmkunst und damit großes Kino. Der SWR freut sich über diese Auszeichnung."

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news-6686 Mon, 16 Apr 2018 09:34:00 +0200 Unseriöser E-Commerce: Ältere fühlen sich deutlich unsicherer als Jüngere /frischmilch/news/artikel/details/106686unserioeser-e-commerce-aeltere-fuehlen-sich-deutlich-unsicherer-als-juengere/ Drei von vier Online-Einkäufern in Deutschland trauen sich zu, seriöse von unseriösen Online-Händlern zu unterscheiden. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.152 Internetnutzern ab 14 Jahren. Demnach sagen 15 Prozent der Online-Shopper, dass sie sich auf jeden Fall zutrauen, Fake-Shops im E-Commerce entlarven zu können. 57 Prozent sagen, dass sie sich das eher zutrauen. Lediglich zwei Prozent meinen, dass sie unseriöse Händler auf keinen Fall erkennen würden, weitere 21 Prozent meinen, dass sie das eher nicht könnten. Dabei gibt es gewichtige Altersunterschiede bei der Selbsteinschätzung: Die unter 30-Jährigen fühlen sich beim Online-Shopping besonders sicher und lassen sich nicht täuschen. Hier sagen 82 Prozent der Befragten, dass sie sich zutrauen, Shop-Fallen zu erkennen. In der Generation 65 plus geben dagegen nur noch 63 Prozent an, bei der Fülle an Online-Händlern seriöse von unseriösen unterscheiden zu können. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 73 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 67 Prozent. Männer (75 Prozent) fühlen sich bei der Beurteilung der Shops außerdem sicherer als Frauen (69 Prozent). „Online-Käufern sind Sicherheit und Qualität bei ihrem Kauf genauso wichtig wie Preis und Komfort. Anerkannte Gütesiegel etwa geben Kunden eine verlässliche Orientierung durch die Vielzahl an Online-Shops. Online-Händler profitieren deshalb davon, wenn sie sich zertifizieren lassen und dafür hochwertige Prüfsiegel für ihren Shop verwenden dürfen. Das steigert das Vertrauen der Kunden und den Umsatz“, sagt Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga.

Sechs von zehn Online-Käufern, die sich zutrauen seriöse von unseriösen Anbietern zu unterscheiden (60 Prozent), lassen beim Einkauf im Netz Gütesiegel in die Kundenbeurteilung zur Seriosität eines Händlers mit einfließen. Siegel des TÜV oder das Gütesiegel vom EHI erfüllen beispielsweise anerkannt hohe Qualitätskriterien. Auch die Online-Bewertungen anderer Käufer und der Ruf des Händlers (je 60 Prozent) spielen für Kunden eine Rolle. Einen Hinweis auf die Seriosität des Angebots sowie die Kompetenz der Händler geben den meisten Online-Einkäufern außerdem die Auswahl an Bezahlmöglichkeiten und die Versand- und Rückversandkonditionen (je 66 Prozent). Beispielsweise sollte man bei offen gehaltenen Lieferfristen oder einer Beschränkung des Widerrufrechts misstrauisch sein. Jeder Zweite (50 Prozent) macht sich die Mühe und schaut auf das Impressum. Daraus kann ersichtlich werden, wer konkret hinter einem Angebot steckt. Weitere wichtige Indizien für die Seriosität sind für die Konsumenten außerdem Empfehlungen von Familie und Freunden (42 Prozent), die Qualität der Produktpräsentation auf der Homepage (41 Prozent) und die Datenschutzerklärung (39 Prozent). Auch das Design der Webseite (29 Prozent) und das Abschneiden in Rankings (23 Prozent) spielen eine Rolle für die Verbraucher.

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news-6685 Mon, 16 Apr 2018 09:29:00 +0200 Deutschlands erfolgreichste YouTuberinnen /sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106685deutschlands-erfolgreichste-youtuberinnen/ Bianca "Bibi" Heinicke von "BibisBeautyPalace" ist Deutschlands erfolgreichste YouTuberin. Ihr Name ist inzwischen auch Leuten ein Begriff, die noch nie eines von Bibis Videos gesehen haben. Aber noch mehr Frauen und Mädchen begeistern mit Web-Filmchen über Schminktipps, Streiche, Spielsachen, Süßigkeiten zum Selbermachen und Spaß im Alltag hunderttausende Fans. Die zehn erfolgreichsten YouTuberinnen hat die Kommunikationsberatung Faktenkontor aktuell mit dem YouTuber-Relevanzindex ermittelt.

TopTen:

Die erfolgreichsten deutschen YouTuberinnen

Rang YouTuberin Kanal YRIndex

1. Bianca "Bibi" Heinicke BibisBeautyPalace 98,36
2. Rebekah "Beki" Wing Rebekah Wing 96,60
3. Saliha "Sally" Özcan Sallys Welt 96,55
4. Dagmara "Dagi Bee"
Ochmanczyk Dagi Bee 96,52
5. Miley Mileys Welt 96,21
6. Bonnytrash Bonnytrash 96,06
7. Kelly Svirakova Kelly MissesVlog 95,73
8. Julia Maria xLaeta 94,47
9. Barbara Sofie BarbaraSofie 94,17
10. Hannah Die Spielzeugtester 94,04

Zwei YouTuberinnen aus der TopTen sind sogar jünger als YouTube selbst: Die fünftplatzierte Miley von Mileys Welt, früher "CuteBabyMiley", ist gerade mal acht Jahre alt. Spielzeugtesterin Hannah (Platz 10) sogar erst sechs.

Der YouTuber-Relevanzindex des Faktenkontors analysiert fortlaufend die Performance von mehr als 2900 YouTube-Kanälen in deutscher Sprache oder von deutschen Betreibern. Basierend auf den Key Performance Indicators Anzahl der Video-Aufrufe, Anzahl der Abonnenten, weltweite Performance nach Social Blade, Aktivität und Interaktivität sowie deren Entwicklung wird ein am erfolgreichsten Kanal (derzeit: Red Bull) mit 100 Punkten als Benchmark ausgerichteter Index-Wert ermittelt.

Zusätzlich sind im YouTuber-Relevanzindex für alle Kanäle auch der jeweilige Themenbereich und der inhaltliche Bezug zu bestimmten Branchen und weitere Parameter verdatet. Dies erlaubt unter anderem, die relevantesten YouTube-Kanäle für spezifische Themen und Märkte zu identifizieren.

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Meldung des Tages
news-6684 Mon, 16 Apr 2018 09:26:00 +0200 Dark-Comedy-Serie Dietland startet bei Prime Video /frischmilch/news/artikel/details/106684dark-comedy-serie-dietland-startet-bei-prime-video/ Joy Nash und Emmy- und Golden Globe-Gewinnerin Julianna Margulies übernehmen die Hauptrollen der Dark-Comedy-Serie. Als Executive Producer fungiert die Emmy-Nominierte Marti Noxon. Die neue Dark-Comedy-Serie Dietland feiert am 5. Juni exklusive Deutschlandpremiere bei Amazons Video-Streaming-Service Prime Video – einen Tag nach der US-Ausstrahlung. Die für den Emmy nominierte Marti Noxon (Mad Men, UnREAL) ist Executive Producerin, in den Hauptrollen des Prime Exclusives sind Joy Nash (The Mindy Project, Twin Peaks) als Plum Kettle und die Golden Globe- und Emmy-Gewinnerin Julianna Margulies (The Good Wife, Emergency Room – Die Notaufnahme) als Kitty Montgomery zu sehen.

Dietland basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Sarai Walker aus dem Jahr 2015. Die Serie begleitet Plum Kettle (Joy Nash) auf ihrer Reise zur Selbsterkenntnis, vorbei an vielen Themen und Herausforderungen, mit denen Frauen heutzutage konfrontiert werden. Darunter patriarchalische Strukturen, Frauenfeindlichkeit, Rape Culture und unrealistische Schönheitsideale. Die zehn Episoden geben Einblicke in das Leben von Plum, die als Ghostwriterin für die Redakteurin eines der heißesten Modemagazine New Yorks arbeitet, während sie mit ihrer Selbstwahrnehmung kämpft und sich auf den steinigen Weg der Selbstakzeptanz begibt.

In weiteren Rollen sind Robin Weigert (Big Little Lies) als Verena Baptist, Adam Rothenberg (Ripper Street) als NYPD-Detective Dominic, Tamara Tunie (Law & Order: Special Victims Unit) als Julia, Erin Darke (The Marvelous Mrs. Maisel) als Leeta, Rowena King (Shut Eye) als Nachrichtensprecherin Cheryl Crane-Murphy, Will Seefried (The Deuce) als Ben sowie die Newcomer Ricardo Davila als Kittys Assistent Eladio und Tramell Tillman als Plums bester Freund Steven zu sehen. Dietland wird von Skydance Television und AMC Studios koproduziert.

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news-6683 Mon, 09 Apr 2018 12:24:00 +0200 TV-Tipp: "Entdecke die Mandy in dir" /sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106683tv-tipp-entdecke-die-mandy-in-dir/ Kahle Betonwände, flackerndes Licht, zwielichtige Figuren: Gewisse Gemeinsamkeiten weisen Hochhaussiedlungen und Modenschauen durchaus auf. In der neuen SAT.1-Komödie "Entdecke die Mandy in dir" zeigt Hauptdarstellerin Anna Fischer außerdem, dass es in der "Platte", wie auch in der Welt der Haute-Couture ganz schönen Biss braucht, um sich durchzukämpfen. Als Jungdesignerin Mia Milana schafft sie es aus dem Berliner Altneubau in die Modemetropole New York. Doch kurz vor dem großen Durchbruch schmeißt ihre Chefin Agnes van Beuyten (Nadja Auermann) sie hinterhältig aus der gemeinsamen Kollektion. Mia Milana muss nun unter ihrem echten Namen Mandy Mutschke in ihrem alten Block ganz von vorne anfangen, oder? "Man fängt nie von vorne an! Jede Erfahrung bereichert mich und lässt Platz für so viel mehr", erzählt Anna Fischer im Interview. "Negative, genauso wie positive Erlebnisse sind wichtig, sonst wäre es doch langweilig. Ich liebe die Herausforderung und habe natürlich immer den Anspruch, wertvolle Arbeit zu leisten", erklärt die Schauspielerin und Sängerin weiter.

Wertvolle Arbeit leistet auch ihre Filmfigur Mandy Mutschke, indem sie in der Platte die beiden Teenies Rehana (Sulaika Lindemann) und Cheyenne (Cosima Henman) unter ihre Fittiche nimmt - und sich dabei zunehmend auf ihre eigenen Wurzeln besinnt. Und so fängt sie mit den beiden "Rohdiamanten" ganz von vorne an: "Chanel ist kein Nuttenname!", ist eine der ersten Lektionen, die die beiden Mädchen von der Desginerin lernen. Mit ihrer Hilfe und mit der Unterstützung ihres Ex-Verlobten Leo (Steve Windolf) und Oma Sylvi (Gitta Schweighöfer) kreiert Mandy eine neue Kollektion, mit der sie es wieder in den Mode-Olymp schaffen will. Doch Agnes van Beuyten hat noch mehr fiese Tricks auf Lager ...

Im Vorfeld zeigt sich die Presse laut Pressemeldung angeblich "begeistert": "Die authentischen Figuren machen Mut", meint TV Movie und ergänzt: "Sozialmärchen mit der sympathischen Botschaft: Sei die, die du bist!" TV14 bewertet "Entdecke die Mandy in dir" als "Haute-Couture-Märchen mit Charme und Anmut". Und tittelbach.tv urteilt: "Neben den vielen originellen Einfällen lebt die kurzweilig erzählte Geschichte vor allem von den liebevoll ausgedachten und ausnahmslos gut gespielten Charakteren".

SAT.1 zeigt "Entdecke die Mandy in dir" am 10. April 2018 um 20:15 Uhr.

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Meldung des Tages
news-6682 Mon, 09 Apr 2018 12:16:00 +0200 Romy-Verleihung: Babylon Berlin staubt ab /frischmilch/news/artikel/details/106682romy-verleihung-babylon-berlin-staubt-ab/ Die 16-teilige Event-Serie "Babylon Berlin" (ARD Degeto/Sky/X Filme Creative Pool/Beta Film) erhielt im Rahmen der 29. Romy-Gala in der Wiener Hofburg die Auszeichnung "TV-Ereignis des Jahres". "Babylon Berlin" ist die erste deutsche Fernsehserie, die die politische Entwicklung der Weimarer Republik in allen Facetten und Gesellschaftsschichten erzählt. Mit den Augen eines jungen Kommissars blicken die Zuschauer hinter die Kulissen der "Goldenen Zwanziger", die neben der Weltwirtschaftskrise den Tanz auf dem Vulkan zum Mythos haben werden lassen. "Babylon Berlin" wird ab Herbst als Free-TV-Premiere im Ersten zu sehen sein.

In den Hauptrollen sind Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter zu sehen. In weiteren Rollen spielen Peter Kurth, Matthias Brandt, Leonie Benesch, Lars Eidinger, Misel Maticevic, Fritzi Haberlandt, Jördis Triebel, Christian Friedel, Hannah Herzsprung, Benno Fürmann, Jeanette Hain, Marc Hosemann u. v. m. Für Buch und Regie zeichnen Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries verantwortlich.

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news-6681 Fri, 06 Apr 2018 09:51:50 +0200 Facebook-Skandal: Große Sorge vor Missbrauch der persönlichen Daten /sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106681facebook-skandal-grosse-sorge-vor-missbrauch-der-persoenlichen-daten/ 61 Prozent der im aktuellen ARD-DeutschlandTrend befragten Internetnutzer haben große bzw. sehr große Sorge vor einem Missbrauch ihrer persönlichen Daten. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends von Dienstag bis Mittwoch dieser Woche ergeben. Nach Bekanntwerden der Nutzung persönlicher Daten von Facebook-Nutzern durch die Firma "Cambridge Analytica" geben 59 Prozent der Internetnutzer an, unabhängig von den aktuellen Berichten, Facebook nicht zu nutzen. 27 Prozent geben an, Facebook unverändert weiter zu nutzen. 12 Prozent geben an, Facebook aufgrund der Berichte weniger zu nutzen als früher. 2 Prozent geben an, Facebook aufgrund der Berichte nicht mehr zu nutzen.

Das Vertrauen in das soziale Netzwerk ist gering. 10 Prozent der befragten Facebook-Nutzer haben großes Vertrauen, dass Facebook mit persönlichen Daten verantwortungsvoll umgeht. 88 Prozent haben wenig oder gar kein Vertrauen. Sehr großes Vertrauen hat keiner der befragten Facebook-Nutzer.

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Meldung des Tages
news-6680 Fri, 06 Apr 2018 09:48:47 +0200 Schwartz Public Relations gewinnt Teradata /sahne/top-kampagne/artikel/details/106680schwartz-public-relations-gewinnt-teradata/ Die Münchener PR-Agentur Schwartz Public Relations hat den Etat für die Kommunikation in Deutschland von Teradata (Dayton, Ohio/USA) gewonnen, einem der "weltweit führenden Anbieter von Data- und Business-Analytics". Ziel der Zusammenarbeit sei es, IT- und Businessentscheider über die skalierbaren Datenbanktechnologien, Analytics-Lösungen und Beratungsservices von Teradata und den Nutzen für ihr Geschäft zu informieren.

Teradata hilft Unternehmen in den Branchen Telekommunikation, Automotive, Finance, Chemie, Pharma, Logistik, Produktion und Handel dabei, "ihren Geschäftserfolg zu erhöhen".

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Top-Kampagne
news-6679 Fri, 06 Apr 2018 09:41:46 +0200 Video-Monetarisierung: Micropayment und Channel-Sponsoring /frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106679video-monetarisierung-micropayment-und-channel-sponsoring/ Ohne Video-Inhalte kein redaktioneller Erfolg, das haben deutsche Publisher inzwischen verstanden. Doch redaktionelle Videos, die viel Zeit und personelle Ressourcen bei der Erstellung binden, werden derzeit nur mit Instream-Werbeformaten monetarisiert. Das sei kurzsichtig, meint Cosmin Ene, CEO von LaterPay „Bei Pre-Rolls und anderen Werbeformen zeigt sich inzwischen eine Ermüdung, vergleichbar mit dem Verhalten vorm TV. Für viele Nutzer unterbrechen die Werbeschleifen auch die User-Experience. Dabei gibt es viele Monetarisierungs-Ansätze, die userfreundlicher sind und teilweise sogar dennoch die Einbindung von Werbung ermöglichen.“ Denn Nutzer sind sehr wohl bereit, für Inhalte zu zahlen, wenn man ihnen die Wahl lässt, wie sie dies tun. Der LaterPay-CEO stellt vier solcher Ansätze vor.

1. Freiwillige Beiträge leisten
Immer wieder gibt es Experimente mit dem Pay-as-you-like-Prinzip, und immer wieder bewähren sich diese. Auch im Bereich Bewegtbild ist es möglich, Inhalte mit freiwilligen Beiträgen zu monetarisieren. Dazu setzen Publisher einfach eine Aufforderung zur Spende an das Ende ihrer Videos. Der Trick dabei, so Ene: „Überlassen sie dem User nicht auch noch die Entscheidung, wie viel er spenden möchte. Schlagen Sie ihm faire Beträge vor. Die Faustregel bei Spenden lautet: Wer überlegen muss, der überlegt es sich.“ Der Ansatz eignet sich auch für Publisher, die erst einmal den Wert ihres Bewegtbild-Angebots ermitteln wollen.

2. Micropayment und Abonnements
Gerade Publisher, die Video-Content als Erweiterung ihres redaktionellen Angebots anbieten, stehen bei der Monetarisierung vor einer Herausforderung: Um Abonnements zu vertreiben, müssten sie in der Regel ein gesondertes Inhalte-Paket nur aus Videos schnüren. Micropayment-Technologien helfen hier weiter: Sie brechen den Bezahlvorgang auf einzelne Content-Einheiten herunter und können diese so im Anschluss neu bündeln. Mit LaterPay beispielsweise können Publisher sowohl einzelne Videos und Bundles zeitlich unbefristet als auch in zeitlich begrenzten Nutzungseinheiten verkaufen, sogenannten Zeitpässen. Auch Bewegtbild-Abos sind möglich.

3. Channel-Sponsoring
Eine andere Form der vom User ausgehenden Monetarisierung setzt beispielsweise die Gaming-Plattform Twitch in ihrem Channel-Sponsoring-Ansatz um: Wer einen Kanal gern nutzt, kann ihn mit einer temporären Partnerschaft unterstützen. Auch für Publisher ist das möglich, allerdings bevorzugt bei thematisch klar abgegrenzten Videokanälen. Spricht ein meinungsstarker Journalist seinen Wochenrückblick immer als Video ein, ließe sich dieses Format beispielsweise auch sponsern oder besondere Inhalte nur für seine sponsernden User zugänglich machen.

4. Geld oder Werbung
Es gibt Nutzer, die bereitwillig Werbung schauen. Und Nutzer, die stattdessen lieber ein paar Cent oder Euro für ein werbefreies Video zahlen würden. Publisher können die Bindung zu ihren Usern stärken und eine bestmögliche Monetarisierung ihres Video-Inventars sicherstellen, wenn sie den Usern die Wahl lassen. Cosmin Ene meint: „Meiner Erfahrung nach genügt eine einzige Frage. Möchten Sie das folgende Video für 35 Cent ohne Werbung schauen? Danach entscheidet der Nutzer sich entweder für das Zahlen, oder er konsumiert bereitwillig die Prerolls mit.“ Selbst User von Adblockern tragen zum Unternehmenserfolg bei, indem man sie zum Kauf aufgefordert oder um Deaktivierung des Blockers bittet. Damit steigert der Ansatz auch die Zufriedenheit der eigenen Werbekunden.

Grundlage für all diese Monetarisierungs-Szenarien sind Video-Player, die eine Integration intelligenter Bezahldialoge ermöglichen. Viele größere Enterprise-Lösungen gehen dafür bewusst Partnerschaften ein. Flowplayer beispielsweise, das seit März 2018 mit der Payment-Technologie LaterPay zusammenarbeitet. Auch die Player Ooyala und JW arbeiten derzeit an einer LaterPay-Integration. Interessierten Publishern rät Cosmin Ene daher: „Egal, in welchem Stadium der Bewegtbild-Strategie Sie sich derzeit befinden, prüfen Sie, welche Monetarisierungs-Optionen jenseits von Pre-Rroll Ihnen mit der eingebetteten Technologie offenstehen. Ist das getan, dann testen Sie, für welche Varianten Ihre Nutzer offen sind. Das ist meist nicht aufwendig. Und schlussendlich behalten Sie nur die Varianten, die sich tatsächlich für Sie lohnen.“
 

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Kommentar
news-6677 Thu, 05 Apr 2018 09:14:38 +0200 YouTube: Medienrat fordert nutzerfreundliche Beschwerdemöglichkeit /sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106677youtube-medienrat-fordert-nutzerfreundliche-beschwerdemoeglichkeit/ Nach einem Treffen mit YouTube-Verantwortlichen in seiner jüngsten Sitzung hat der Medienrat der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) gefordert, die Beschwerdemöglichkeit bei YouTube zu verbessern. Diese müsse besser als bisher auffindbar sein und Zugangshürden müssten abgebaut werden. Der MA HSH-Medienrat hatte sich wiederholt mit offensichtlich rechtswidrigen Inhalten auf YouTube befasst. Bereits im Dezember 2017 hatte er die Plattformbetreiber zu noch größerem Engagement gegen solche Inhalte aufgefordert und kritisiert, dass zum Beispiel Videos mit indizierten Musikstücken nach Sperrung trotzdem wieder neu hochgeladen werden konnten. In diesem Zusammenhang hatte der Medienrat nun YouTube-Verantwortliche zum Gespräch eingeladen.

In dem Termin erklärten Vertreter der Google Germany GmbH, dass Inhalte, die offensichtlich gegen deutsches Recht verstoßen, nach Kenntnisnahme von dem Verstoß umgehend für Deutschland gesperrt würden. Angesichts der Menge der hochgeladenen Inhalte sei YouTube bei der Auffindung rechtswidriger Inhalte jedoch auf Beschwerden der Nutzer angewiesen. Lothar Hay, Vorsitzender des MA HSH-Medienrats: „Gerade, wenn YouTube nach eigenem Bekunden im Kampf gegen rechtswidrige Inhalte auf Beschwerden der Nutzer angewiesen ist, muss das Unternehmen diese Beschwerdemöglichkeit so einfach wie möglich ausgestalten und deutlich auf sie hinweisen. Die laufende Entwicklung technischer Systeme lässt hoffen, dass es zukünftig immer besser gelingen wird, rechtswidrige Inhalte zu identifizieren und zügig und vor allem auch dauerhaft aus dem Netz zu entfernen.“

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Meldung des Tages
news-6676 Thu, 05 Apr 2018 09:10:35 +0200 DJV kritisiert Spahn /quark/nicht-schoen/artikel/details/106676djv-kritisiert-spahn/ Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) widerspricht den jüngsten Äußerungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollten sich auf Twitter Zurückhaltung verordnen. „Der Minister möge zur Kenntnis nehmen, dass die in der Verfassung garantierte Meinungsfreiheit für alle Bürger dieses Landes gilt, auch für Journalistinnen und Journalisten“, so DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Die von Herrn Spahn gewünschte Zurückhaltung ist nichts anderes als politisch verordnete Selbstzensur.“ So lange für den Leser klar zu erkennen sei, dass es sich bei dem Tweet um die persönliche Meinung des Verfassers handelt, dürften für Journalisten keine anderen Regeln gelten als für alle anderen Twitter-Nutzer.

 

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Nicht schön
news-6678 Thu, 05 Apr 2018 08:17:00 +0200 ITK-Produktexporte steigen um 7 Prozent /frischmilch/news/artikel/details/106678itk-produktexporte-steigen-um-7-prozent/ Der Handel mit Geräten und Ausrüstung der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Unterhaltungselektronik hat im vergangenen Jahr stark zugenommen. Das Exportvolumen deutscher ITK-Produkte stieg um 7 Prozent auf 38,1 Milliarden Euro. Besonders kräftig legte die Nachfrage nach deutscher IT-Hardware laut Bitkom-Pressemeldung mit einem Anstieg um 19 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro zu. Die Ausfuhr von Unterhaltungselektronik wuchs um 6 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Rückläufig entwickelte sich der Export von TK-Produkten mit einem Minus von 5 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro. Auch die Importe ausländischer ITK-Waren verzeichneten mit einem Plus von 9 Prozent auf 63,6 Milliarden Euro starkes Wachstum. Die Einfuhr von IT legte um 13 Prozent auf 30,4 Milliarden Euro zu, bei Unterhaltungselektronik betrug das Plus 9 Prozent (10,1 Milliarden Euro) und bei TK-Waren 3 Prozent (23,1 Milliarden Euro).

Wichtigste Exportmärkte für deutsche ITK-Produkte sind die europäischen Nachbarländer. Ganz oben steht Polen mit einem deutlichen Zuwachs um 23 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Dahinter folgen Frankreich (3,2 Milliarden Euro, plus 9 Prozent) und die Tschechische Republik (3,1 Milliarden Euro, plus 35 Prozent). Auch die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich legen um 9 Prozent zu und steigen auf 3,0 Milliarden Euro. „Auch nach dem Brexit-Votum bleibt das Vereinigte Königreich eines der wichtigsten Exportmärkte“, sagt Berg. Auch die USA sind als einziger nichteuropäischer Vertreter untern den zehn wichtigsten Exportländern mit einem Volumen von 1,9 Milliarden Euro, das um 2 Prozent zulegte.

Bei den Importen steht China mit weitem Abstand an der Spitze. 2017 wurden aus der Volksrepublik Waren im Wert von 29,9 Milliarden Euro eingeführt. Das entspricht einem Anstieg von 9 Prozent. Es folgen die Tschechische Republik (3,7 Milliarden, plus 22 Prozent) und die Niederlande (3,4 Milliarden, minus 8 Prozent). Den bei weitem größten Zuwachs unter den Top-10-Importländern verzeichnet Südkorea mit einem Plus von 156 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.

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news-6675 Tue, 03 Apr 2018 10:20:13 +0200 25 Prozent bewerten Arbeitgeber online /sahne/meldung-des-tages/artikel/details/10667525-prozent-bewerten-arbeitgeber-online/ „Kollegen nett, Büros modern, aber unbezahlte Überstunden ohne Ende“: Mehr als jeder dritte Internetnutzer (36 Prozent) hat sich schon einmal online Bewertungen von Arbeitgebern durchgelesen. Seit 2015 ist die Zahl derjenigen, die sich auf Online-Plattformen wie kununu.de, meinchef.de, jobvote.com oder companize.com informieren um sieben Prozentpunkte gestiegen. Vor drei Jahren informierten sich noch 29 Prozent darüber, wie aktuelle und ehemalige Mitarbeiter ein Unternehmen bewerten. Für berufstätige Internetnutzer sind Arbeitgeber-Bewertungen im Netz besonders interessant: Hier sagt beinahe jeder Zweite (45 Prozent), dass er im Internet entsprechende Bewertungen liest. Besonders relevant sind die Online-Bewertungen offenbar für die jüngeren Berufstätigen. In der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen hat jeder Zweite (52 Prozent) schon einmal Online-Arbeitgeberbewertungen gelesen, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 46 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 39 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

Wie ein Arbeitgeber beurteilt wird, hat auch große Auswirkungen darauf, ob sich ein geeigneter Kandidat für einen Job überhaupt bewirbt. Mehr als jeder Achte der wechselwilligen Interessenten (84 Prozent, 2015: 76 Prozent) wurde durch die Berichte und Noten in seiner Entscheidung schon beeinflusst. Jeder zweite Befragte (46 Prozent, 2015: 53 Prozent) wurde dabei in seiner Entscheidung für ein Unternehmen bestärkt. 54 Prozent (2015: 47 Prozent) haben sich danach allerdings gegen das Unternehmen als Arbeitgeber entschieden. „Arbeitnehmer sollten sich möglichst immer mehrere Bewertungen durchlesen. Je mehr es sind, umso höher ist die Chance, dass das Gesamtbild stimmt. Außerdem sollte man Online-Bewertungen als Orientierungshilfe sehen und im Hinterkopf behalten, dass diese immer subjektive Beschreibungen eines Dritten sind“, so Petrich.

Arbeitgeberbewertungen werden jedoch nicht nur gelesen, sondern auch immer öfter selbst verfasst. Dem eigenen Arbeitgeber hat jeder vierte Internetnutzer (25 Prozent) schon einmal online eine Bewertung hinterlassen. Vor drei Jahren hatte das noch nur jeder Sechste (17 Prozent) schon einmal gemacht. Besonders aktive Rezensenten sind die 30- bis 49-Jährigen. Hier liegt der Anteil derjenigen, die ihrem Arbeitgeber Online-Bewertungen schreiben, bei 32 Prozent (2015: 24 Prozent).

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Meldung des Tages
news-6674 Tue, 03 Apr 2018 10:17:16 +0200 Heike Makatsch rockt den Tatort /frischmilch/news/artikel/details/106674-heike-makatsch-rockt-den-tatort/ Einen Erfolg beim Publikum erzielte der Ostermontag-Tatort "Zeit der Frösche" von SWR und ARD Degeto am gestrigen Abend (2. April 2018) im Ersten: 9,01 Millionen Zuschauer verfolgten den zweiten Auftritt von Heike Makatsch als Kommissarin Ellen Berlinger, die dieses Mal in Mainz ermittelte. Damit war der "Tatort - Zeit der Frösche" die meistgesehene Sendung des Tages im deutschen Fernsehen. Die Zuschauerzahl entspricht einem Marktanteil von 25,7 Prozent. Auch bei den Zuschauern von 14 bis 49 Jahren erreichte der "Tatort" einen guten Marktanteil von 20,4 Prozent.

Kommissarin Ellen Berlinger suchte mit ihrem Kollegen Martin Rascher, gespielt von Sebastian Blomberg, den Mörder eines jungen Mädchens. Das Drehbuch stammt von Marco Wiersch, nach einer Vorlage von Florian Oeller, Regie führte Markus Imboden. Luis Kurecki, Jule Böwe, Jan Messutat, Lucas Prisor, Cathrin Buhtz und Robert Schupp waren in weiteren Rollen zu sehen. Die Redaktion hatten Michael Schmidl (SWR) und Birgit Titze (ARD Degeto).

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News
news-6673 Wed, 21 Feb 2018 03:15:46 +0100 Studie: "Hate-Finder" identifiziert Profile, die Hass-Kommentare oft liken /quark/bad-news/artikel/details/106673studie-hate-finder-identifiziert-profile-die-hass-kommentare-oft-liken/ Hinter vielen Hass-Kommentaren im Netz stehe nur eine verschwindend kleine Minderheit der Nutzer. Das belegt laut NDR-Pressemeldung eine aktuelle wissenschaftliche Analyse Hunderter Diskussionen in sozialen Netzwerken. Die Studie, die dem NDR vorliegt, zeigt: Lediglich fünf Prozent der Accounts sind für 50 Prozent der Likes bei Hass-Kommentaren auf Facebook verantwortlich. Innerhalb dieser lautstarken Minderheit findet sich sogar noch ein extrem aktiver Kern: Ein Prozent der Profile sind demnach für 25 Prozent der Likes verantwortlich. Die Nutzer dieser Profile agieren oft gemeinsam und sind generell deutlich aktiver als normale Nutzer. Das gilt allerdings nur für Diskussionen, in denen Hass-Inhalte auffallen - bei anderen Themen sind diese Accounts weitestgehend passiv.

Die meisten der bei Hass-Inhalten hochaktiven Accounts lassen sich laut NDR als Anhänger von AfD und "Identitären" identifizieren. Der IT-Experte Philip Kreißel wertete für die Studie in Kooperation mit dem Institute for Strategic Dialogue in London 3000 Veröffentlichungen und 18 000 Kommentare auf Facebook im Januar 2018 zu Beiträgen von Bild, Focus-Online, Kronen-Zeitung, Spiegel-Online, tagesschau.de, Welt sowie ZDF heute aus.

"Rechte Gruppierungen versuchen, gezielt die Facebook-Algorithmen zu manipulieren. Dazu einigen sie sich auf Uhrzeiten und Hashtags, um diese in die TopTrends zu katapultieren", so Julia Ebner vom Institute for Strategic Dialogue gegenüber dem NDR. "Diese Kampagnen auf den Medienseiten werden mit zahlreichen gefälschten Accounts von rechtsextremen Kreisen koordiniert zu bestimmten Uhrzeiten durchgeführt. Das führt dazu, dass sie den Online-Diskurs bestimmen können. Für diese Aktionen werden auch Accounts unter falschen Namen angelegt, um damit gezielt Einschüchterungs- oder Hasskampagnen gegen ihre Gegner zu führen", so die Wissenschaftlerin. "Was wir in den Statistiken beobachten, ist vor allem eine monumentale Täuschung", urteilt Philip Kreißel.

Anderen Nutzern und den Administratoren der Medienseiten, aber auch dem News-Algorithmus von Facebook werde vorgegaukelt, dass bestimmte Themen eine große Öffentlichkeit beschäftigen, so der IT-Experte. Tatsächlich handele es sich nur um eine lautstarke Minderheit. Ihr komme die Funktionsweise von Facebook entgegen. Denn polarisierende Debatten, die oft erst durch koordinierte Aktionen ausgelöst werden, erhielten durch den Facebook-Algorithmus eine höhere Reichweite als sachliche Diskussionen. Die Wissenschaftler haben sich in ihrer Studie vor allem auf sogenannte Hass-Postings konzentriert. Kommentare, in denen vermeintlich real existierende Nutzer gegen Themen oder Personen hetzen. Wenn Artikel und Themen Hass-Kommentare auf sich ziehen, haben sie durchschnittlich dreimal so viele Kommentare wie Artikel ohne Hass.

IT-Experte Kreißel entwickelte zur Analyse einen sogenannten "Hate-Finder". Dieses Instrument identifiziert Profile, die Hass-Kommentare oft liken, und beobachtet, wo diese wieder aktiv werden. Die Gefahr sei, dass andere Nutzer und Politiker sowie Medienmacher glauben könnten, die Kommentarspalten seien repräsentativ für die Stimmung in der Bevölkerung. Kreißel und Ebner appellieren daher an die Verantwortung der Medien. Sie sollten bei der Themensuche und Gewichtung nicht auf rechtsextreme Trolle hereinfallen. Zudem sei es wichtig, dass Medien die Diskussionen zu ihren Inhalten moderierten. Kreißel betont, dass die politische Ausrichtung von aktiven Profilen bei moderierten Diskussionen eher ausgeglichen sei. Ohne Moderation finde man bis zu 100 Prozent mehr rechtsradikale, oft extrem aktive Accounts in den Kommentarspalten. Der Informatiker selbst engagiert sich in der Facebook-Gruppe "Ichbinhier". Die Mitglieder wollen damit Diskussionen wieder in geregelte Bahnen lenken. Ihre eigenen Kommentare markieren sie mit dem Hashtag "#ichbinhier", um kenntlich zu machen, dass man zu dieser Gruppe gehört. Das Ziel der Initiative: Jeder soll an Diskussionen im Netz teilnehmen können, ohne beleidigt oder Ziel von Hass zu werden.

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Bad News