medienmilch.de: Letzte Nachrichten http://www.medienmilch.de de_DE TYPO3 News Wed, 13 Nov 2019 12:43:55 +0100 Wed, 13 Nov 2019 12:43:55 +0100 TYPO3 EXT:news news-7012 Fri, 01 Nov 2019 10:04:02 +0100 DVD-Tipp: Il Cacciatore - The Hunter https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/107012dvd-tipp-il-cacciatore-the-hunter/ „IL Cacciatore – The Hunter“ erzählt die Geschichte des Mafia-Jägers Saverio Barone (Francesco Montanari). Unaufgeregt, ohne unnötige Action und Blut - und sehenswert. Die Handlung: Der junge Staatsanwalt wird zu Beginn der 90er Jahre zur zentralen Figur der Verfolgung von Angehörigen der Cosa Nostra – unmittelbar nach den Massakern von Capaci und der Via D’Amelio, wo die Richter Falcone und Borsellino ihr Leben verloren. Der Jurist zwingt dabei nach und nach die gesamte Corleone-Mafia in die Knie und bringt Hunderte von Mitgliedern hinter Gitter. Das ganze ist frei nach der wahren Geschichte des Richters Alfonso Sabella im Buch „Cacciatore di Mafiosi“ konstruiert.

 Das Krimi-Drama porträtiert nicht nur die Jagd, sondern auch das Privatleben der erbarmungslosen Mafia-Bosse und der Staatsanwälte - mit eindruckvollen Bildern und schauspielerischer leistung der protagonisten „Il Cacciatore“ hat beim Cannes Series Festival 2018 den Preis „Bester Darsteller“ gewonnen, Francesco Montanari wurde für die Rolle des  Saverio Barone mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet. Die Serie war ursprünglich als Miniserie geplant. Aufgrund des großen Erfolges sind derzeit zwei weitere TV-Staffeln in Produktion.

 

Titel: IL CACCIATORE – THE HUNTER (Staffel 1)
Darsteller:Francesco Montanari, Miriam Dalmazio, Roberto Citran u.v.a.
Ausstattung: Digipack im Schuber plus Booklet
Herkunft: Italien 2018
Genre: Thriller
Format: DVD (4 Disc) & Blu-ray (3 Disc) / 12 Episoden, 720 Minuten
Sprache: Deutsche Sprachfassung / Italienische Sprachfassung mit deutschen Untertieln
FSK: ab 16

]]>
Kommentar
news-7011 Fri, 01 Nov 2019 10:01:31 +0100 30 Jahre Mauerfall für Koreaner https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/10701130-jahre-mauerfall-fuer-koreaner/ Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls hat die Deutsche Welle ausgewählte Beiträge aus ihrem Programmschwerpunkt auch auf Koreanisch erstellt. Verbreitet wird die Artikel-Reihe ab 1. November vom reichweitenstarken DW-Partner Chosun Ilbo in Südkorea. Grund: Eine Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea ist für beide Seiten erklärtes Staatsziel, wenn auch unter unterschiedlichen Vorzeichen. Sie könnte, so hofft Südkoreas Präsident Moon Jae-in, bis 2045 gelingen. Dass die Verantwortlichen in Korea davon ausgehen, dass zum Erreichen dieses Ziels noch ein Vierteljahrhundert benötigt wird, geht unter anderem auf die deutschen Erfahrungen zurück. Denn Erfolge und Rückschläge im deutsch-deutschen Wiedervereinigungsprozess werden in beiden Teilen Koreas aufmerksam analysiert.

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls hat die Deutsche Welle ein gesondertes Programmprojekt auf Koreanisch aufgelegt. 22 Artikel des deutschen Auslandssenders werden bei Chosun Ilbo, der auflagenstärksten Zeitung Südkoreas, die zudem über reichweitenstarke Online- und Social-Media-Kanäle verfügt, publiziert.

In den von der DW bereitgestellten Analysen und Hintergrundbeiträgen geht es unter anderem um die Fragen: Wie gelang der Übergang von einer sozialistisch geprägten Planwirtschaft zur Marktwirtschaft? Wie wurde das Militär zusammengeführt? Was geschah mit den Stasi-Akten? Wer profitierte von der Währungsunion? Warum verlassen viele Ostdeutsche ihre Heimat? Wie lässt sich die Mauer in den Köpfen überwinden?

„Die Projektreihe der Deutschen Welle, die viele Aspekte des deutschen Vereinigungsprozesses aufbereitet, wird den koreanischen Lesern helfen, sich auf eine neue Ära der Vereinigung vorzubereiten“, so Keonhyung Park, Leiter des Bereichs Planung und Strategie bei Chosun Ilbo.

Die DW hat für das Projekt ein eigenes Design entwickelt: Aus dem in Südkorea populären „Finger Heart“-Symbol entsteht eine Friedenstaube. Dies ist Teil einer Animation, mit der die Deutsche Botschaft am 9. November die Fassade des Botschaftsgebäudes in Seoul illuminiert.
 

]]>
News
news-7010 Fri, 01 Nov 2019 09:55:15 +0100 Spiegel: Cordelia Freiwald und Kurt Jansson übernehmen Dokumentation https://www.medienmilch.de/sahne/top-face/artikel/details/107010spiegel-cordelia-freiwald-und-kurt-jansson-uebernehmen-dokumentation/ Nie wieder Relotius? Cordelia Freiwald (51) und Kurt Jansson (42) übernehmen die Leitung der Spiegel-Dokumentation. Sie treten gemeinsam die Nachfolge von Hauke Janssen an, der die Dokumentation seit 1998 geführt hat. Im Juli 2019 hat er sich in den Vorruhestand verabschiedet. „Ich freue mich, dass mit Cordelia Freiwald und Kurt Jansson zwei langjährige Kollegen und ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Verifikation und Recherche die Führung der Dokumentation übernehmen. Unbedingte Faktentreue und journalistische Tiefe sind für den SPIEGEL von herausragender Bedeutung. Cordelia Freiwald und Kurt Jansson werden mit großem Gestaltungswillen die Dokumentation des Spiegel so weiterentwickeln, dass sie auch künftig einen wichtigen Beitrag zum Qualitätsjournalismus unseres Hauses leistet“, sagt Thomas Hass, Geschäftsführer des Verlags.

Die Dokumentation soll mit ihren fast 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Redaktion unterstützen, darunter allein mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen bei der Verifikation und Recherche von Inhalten. Dabei soll sie die redaktionellen Beiträge – Texte, Bilder und Grafiken – auf Plausibilität überprüfen und die Fakten checken. Im Fall Relotius war dies gründlich schief gegangen.

Cordelia Freiwald studierte Russisch und Französisch in Heidelberg und St. Petersburg und machte einen Master of European Studies in Berlin. Seit 1994 arbeitete sie als Dokumentationsjournalistin beim SPIEGEL und war verantwortlich für die Bereiche Frankreich, französischsprachiges Ausland, EU-Politik und Subsahara-Afrika. 1996 wurde sie stellvertretende Leiterin des Auslandsreferats, 2005 dessen Leiterin. Zusätzlich übernahm sie 2012 die stellvertretende Leitung der Gesamtabteilung.

Kurt Jansson studierte Soziologie in Hannover und Berlin. Während seines Studiums begann er, sich für Wikipedia zu engagieren: nach der Gründung 2001 zunächst als Autor und Sprecher, von 2004 bis 2009 als Vorsitzender und von 2014 bis 2018 als stellvertretender Vorsitzender von Wikimedia Deutschland. Zum Spiegel kam er 2008, ab 2010 als Dokumentationsjournalist unter anderem im Bereich Datenjournalismus. Seit 2017 ist er Mitglied der Leitung, zuletzt stellvertretender Leiter der Dokumentation.

]]>
Top-Face
news-7009 Fri, 01 Nov 2019 09:49:54 +0100 Hate Speech: Bundeskabinett übersieht Journalisten https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/107009hate-speech-bundeskabinett-uebersieht-journalisten/ Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) nennt den vom Bundeskabinett beschlossenen Neun-Punkte-Plan gegen Hass im Netz unzureichend. DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall begrüßt zwar grundsätzlich die Absicht der Regierung, Hass und Beleidigungen nicht länger wie Kavaliersdelikte zu behandeln. Aber Journalistinnen und Journalisten als Ziele von Drohungen und Hasskommentaren würden durch die Maßnahmen der Regierung kaum besser gestellt als bislang. Das Kabinett hatte zuvor unter anderem beschlossen, dass Portalbetreiber strafbare Netzinhalte samt IP-Adressen an die Behörden weiter leiten müssen und dass Vorschriften gegen Hass und Beleidigungen verschärft werden sollten.

Außerdem sollen nach den Worten des Bundesinnenministers Kommunalpolitiker besser geschützt werden. „Und was ist mit uns Journalisten?“, fragt der DJV-Vorsitzende. Als „vierte Gewalt“ im Staat seien Journalisten in wachsendem Maß Anfeindungen von rechtsaußen ausgesetzt. Überall: „Wenn die Bundesregierung die Wächterfunktion der Medien und ihrer Mitarbeiter ernst nimmt, muss sie die Wächter besser schützen.“

Der DJV-Vorsitzende sieht den Bundestag jetzt am Zug, der den Neun- Punkte-Plan verabschieden muss: „Es ist am Parlament, die Lücken des Kabinettspapiers zu schließen.“

 

]]>
Nicht schön
news-7008 Sun, 27 Oct 2019 09:18:30 +0100 Amazon, Youtube,Spotify: Nur jedes dritte Unternehmen will 2020 hier investieren https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/107008amazon-youtubespotify-nur-jedes-dritte-unternehmen-will-2020-hier-investieren/ Plattformen wie Amazon, Youtube, Spotify, Alibaba und Booking.com verändern derzeit die Welt, viele Unternehmen in Deutschland stehen digitalen Plattformen aber skeptisch gegenüber. Zwar geben 4 von 10 Unternehmen (45 Prozent) an, dass sie digitale Plattformen eher als Chance für das eigene Unternehmen sehen, zugleich halten sie aber 3 von 10 (30 Prozent) für ein Risiko. Jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) misst digitalen Plattformen keine Bedeutung für das eigene Geschäft zu. Zum Vergleich: 96 Prozent halten ganz allgemein die Digitalisierung für eine Chance für das eigene Unternehmen, nur 3 Prozent sehen in ihr ein Risiko. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 500 Unternehmen in Deutschland mit 20 oder mehr Mitarbeitern. Sie wurde von Bitkom-Präsident Achim Berg im Vorfeld des diesjährigen Digital-Gipfels der Bundesregierung (28./29. Oktober) vorgestellt.

Insgesamt zeigen sich die Unternehmen mit Blick auf Plattformen gespalten. Rund zwei Drittel (63 Prozent) nehmen an, dass die Nutzung digitaler Plattformen insgesamt mehr Vorteile als Nachteile für sie bringt, aber jedes vierte (27 Prozent) sagt: Digitale Plattformen gefährden unsere Existenz. „Jede Branche und jedes Unternehmen muss sich mit digitalen Plattformen beschäftigen. Die Bedeutung und gerade auch die Chancen digitaler Plattformen werden in der deutschen Wirtschaft immer noch unterschätzt“, sagte Berg. „Manager und Unternehmer, die heute noch glauben, dass die Plattform-Ökonomie keine Auswirkungen auf ihr Unternehmen hat, müssen aufwachen.“

Als wichtigste Vorteile digitaler Plattformen gelten in der deutschen Wirtschaft die Schaffung eines breiteren Angebots (74 Prozent), die Erschließung neuer Kundengruppen (72 Prozent) und die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens (68 Prozent). Dahinter folgen die Steigerung der Bekanntheit (63 Prozent) und die Förderung von Innovationen (62 Prozent). Aber auch die Einnahmen spielen eine wichtige Rolle. So sehen 57 Prozent eine Steigerung des Umsatzes bei bestehenden Produkten und 42 Prozent zusätzliche Umsätze mit neuen Produkten. Fast jedes zweite Unternehmen (47 Prozent) verspricht sich durch die Gewinnung von Daten Vorteile. Sorgen machen den Unternehmen demgegenüber der einfache Marktzutritt für neue Wettbewerber (65 Prozent), ein erhöhter Preisdruck sowie der Verlust der direkten Kundenbeziehung (je 55 Prozent). Dahinter folgen schrumpfende Margen durch Gebühren (48 Prozent). Viele Unternehmen fürchten eine starke Stellung des Plattformbetreibers. So haben 42 Prozent Sorgen, dass sie in Abhängigkeit vom Plattformbetreiber geraten und jedes dritte Unternehmen (33 Prozent) sieht die Weitergabe von Kundendaten an den Plattform-Betreiber kritisch. Jedes Vierte (23 Prozent) beklagt darüber hinaus einen unklaren Rechtsrahmen, etwa bei Kooperationen für den Aufbau von Plattformen.

Eine häufig geäußerte Sorge in der Diskussion über digitale Plattformen ist die Monopolbildung. Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) glaubt, dass sich auf Dauer nur eine Plattform für einen Zweck auf dem Markt halten kann und so ein Monopol entstünde. „Die Geschichte vom Plattform-Monopol ist ein Märchen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. So gebe es im E-Commerce-Markt, auf dem sich die Entwicklung von Plattformen gut verfolgen lässt, zwar nur wenige globale Player, die einen großen Marktanteil auf sich vereinen. Dahinter sei aber eine ganze Reihe von nationalen Anbietern entstanden und eine Vielzahl von Plattformen besetzten zudem größere oder kleinere Nischenmärkte. Berg: „Auf jedem Markt gibt es Platz für mehr als eine digitale Plattform. Und die Karten werden in der digitalen Welt ständig neu gemischt – selbst heute führende Plattformen können in einigen Jahren von neuen Wettbewerbern überholt werden.“

Als besonderes Merkmal von Plattform-Märkten gilt, dass alle Beteiligten aus der Plattform Vorteile ziehen – und das sehen auch die allermeisten deutschen Unternehmen so. Ganz oben in der Liste der Nutznießer stehen dabei die Plattformbetreiber selbst (98 Prozent), aber 79 Prozent sehen auch Vorteile für die Anbieter auf der entsprechenden Plattform und 73 Prozent für die Kunden, die die Plattform nutzen. Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) ist sogar überzeugt, dass die gesamte Branche von einer digitalen Plattform Vorteile hat.

Obwohl Plattformen im Allgemeinen diese ausgesprochen hohe Bedeutung zugemessen wird, geben 3 von 10 Unternehmen (30 Prozent) an, dass sie für ihr eigenes Unternehmen nicht relevant sind. Jedes elfte Unternehmen (9 Prozent) hat zwar die Bedeutung von Plattformen für sich erkannt, nutzt sie aber bisher nicht. Etwas weniger als die Hälfte der Unternehmen ist Anbieter auf Plattformen (45 Prozent), fast genauso viele (44 Prozent) fragen Produkte oder Dienstleistungen auf digitalen Plattformen nach. Und nur jeweils 5 Prozent aller Unternehmen geben an, dass sie selbst eine digitale Plattform alleine bzw. mit einem Partner betreiben.

Von den Unternehmen, die Plattformen bislang links liegen lassen, schließen zwei Drittel (66 Prozent) ihre Nutzung auch für die Zukunft aus. Umgekehrt sind die Plattform-Nutzer von ihrer Entscheidung überzeugt: 93 Prozent derjenigen, die bereits Plattformen nutzen, würden bei einem Jobwechsel auch ihrem neuen Unternehmen empfehlen, auf digitale Plattformen zu setzen. „Plattformen überzeugen ganz offensichtlich diejenigen, die sie nutzen. Daraus kann man nur eine Empfehlung ableiten: Wirklich jeder sollte den Schritt in die Welt der digitalen Plattformen tun“, sagte Berg.

Als größte Hemmnisse für den Einsatz digitaler Plattformen nennen die Plattform-Nutzer Anforderungen an den Datenschutz (64 Prozent), Anforderungen an die IT-Sicherheit (55 Prozent) und fehlendes qualifiziertes Personal (54 Prozent). Ein unzureichendes Budget (19 Prozent) oder fehlender wirtschaftlicher Nutzen (11 Prozent) spielen demgegenüber nur eine geringe Rolle, dies sind jedoch für die Nicht-Nutzer von Plattformen gewichtige Hemmnisse: 60 Prozent geben fehlendes Know-how, 52 Prozent fehlenden wirtschaftlichen Nutzen und 39 Prozent ein unzureichendes Budget als Gründe an, Plattformen nicht einzusetzen.

Bei Investitionen in digitale Plattformen wollen die deutschen Unternehmen weiter zulegen. Jedes zweite Unternehmen (55 Prozent) gibt an, dass die Plattform-Investitionen in diesem Jahr zugenommen haben, bei 37 Prozent sind sie unverändert geblieben und nur bei 2 Prozent haben sie abgenommen. Im kommenden Jahr will jedes Dritte (34 Prozent) die Ausgaben erhöhen, jedes Zweite (54 Prozent) möchte sie konstant halten, aber 8 Prozent wollen sie reduzieren.

84 Prozent: Politik soll den Aufbau deutscher und europäischer Plattformen fördern

Eine große Mehrheit (84 Prozent) der Unternehmen fordert, dass die Politik den Aufbau deutscher und europäischer digitaler Plattformen fördern sollte. Als konkrete politische Maßnahmen werden europaweit einheitliche Regeln (53 Prozent) sowie mehr Rechtssicherheit für digitale Plattformen (50 Prozent) gefordert. Berg: „Wir brauchen einen Rechtsrahmen, der neue, plattformbasierte Geschäftsmodelle fördert und nicht erschwert.“ Öffentliche Mittel zum Aufbau digitaler Plattformen wünscht sich nur eine Minderheit von 36 Prozent, 32 Prozent plädieren für Unterstützung bei Kooperationen mit anderen Unternehmen, um gemeinsam digitale Plattformen aufzubauen. Ähnlich viele würden Impulse durch Lockerungen beim Datenschutz (29 Prozent) begrüßen. Aber nicht nur die Politik sei gefordert, laut Berg müsse sich vor allem die Wirtschaft selbst bewegen. 82 Prozent der Befragten unterstützen die Aussage, deutsche Unternehmen sollten viel häufiger zu Plattformanbietern werden. Immerhin jeder Vierte (25 Prozent) ist dagegen der Meinung, deutsche Unternehmen sollten sich nicht um das Thema Plattformen kümmern sondern täten besser daran, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

Dabei herrscht große Einigkeit, dass die Bedeutung von digitalen Plattformen künftig weiter zunehmen wird. So sind jeweils 9 von 10 Unternehmen überzeugt, dass in zehn Jahren digitale Plattformen für die weltweite (90 Prozent) wie auch für die deutsche Wirtschaft (89 Prozent) sehr wichtig oder eher wichtig sein werden. 83 Prozent stimmen der Aussage für die eigene Branche zu und immerhin 75 Prozent für das eigene Unternehmen. „Die Unternehmen haben erkannt, dass digitale Plattformen eine wachsende Bedeutung haben und wünschen sich, dass es viel mehr davon in Deutschland und Europa gibt – aber im eigenen Unternehmen wollen sich noch zu wenige damit beschäftigen“, sagte Berg. „Wir sollten viel öfter über die Chancen und faszinierenden Möglichkeiten von Plattformen gerade für ein rohstoffarmes Land wie Deutschland sprechen. Es gibt viele Beispiele die beweisen: Deutschland und Europa kann Plattformen.“

 

]]>
Meldung des Tages
news-7007 Sun, 27 Oct 2019 09:13:29 +0100 DJV-Vorsitzender kritisiert "Drohgebärden" des US-Präsidenten https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/107007djv-vorsitzender-kritisiert-drohgebaerden-des-us-praesidenten/ Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert die amerikanische Regierung auf, eine geplante Anordnung an US-Bundesbehörden zum Stopp bestimmter Zeitungsabonnements nicht weiter zu verfolgen. Nach übereinstimmenden Berichten plant US-Präsident Donald Trump, Bundeseinrichtungen vorzuschreiben, ihre Abonnements von New York Times und Washington Post zu kündigen bzw. keine neuen Abos abzuschließen.

Trump diffamierte insbesondere diese beiden Zeitungen seit langem als Fake News und neuerdings als „Feinde des Volkes“. Zur Begründung nennt das Weiße Haus Sparmaßnahmen. Hunderttausende US- Dollar könnten so eingespart werden, hieß es.

„Eine Anordnung, kritischen Medien wirtschaftlichen Schaden zuzufügen, passt in eine Diktatur, nicht jedoch in eine der ältesten Demokratien der Welt“, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Dass Donald Trump ein Problem mit unabhängiger Berichterstattung hat, bekamen bisher die Journalistinnen und Journalisten zu spüren, die ihm kritische Fragen stellen“, so Überall. „Mit dem geplanten Abo-Entzug zündet er die nächste Stufe der Eskalationsrakete.“

Die Korrespondenten in Washington ermutigt der DJV-Vorsitzende, sich von den Drohgebärden des US-Präsidenten nicht einschüchtern zu lassen.

 

]]>
Nicht schön
news-7006 Sun, 27 Oct 2019 09:10:39 +0100 50 Jahre Internet: 5 Tipps für Eltern https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/10700650-jahre-internet-5-tipps-fuer-eltern/ Chatten, Surfen, Streamen: Das Internet ist heute kaum noch wegzudenken und prägt den Alltag von Kindern entscheidend mit. Am diesjährigen „Tag des Internets“ am 29. Oktober feiert das inzwischen wichtigste Kommunikations- und Informationsmedium sein 50-jähriges Jubiläum. Gerade SurfanfängerInnen brauchen online Unterstützung, da sie sich der Möglichkeiten und Risiken des Mediums oftmals noch nicht bewusst sind. Die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ rät Eltern deshalb, erste Schritte des Nachwuchses im Netz zu begleiten und altersgerechte Angebote auszuwählen.

Das Internet bietet seit 50 Jahren zahlreiche Möglichkeiten, sich zu informieren, Videos zu schauen und Musik zu streamen. Jedoch birgt das Surfen auch Risiken – vor allem für Kinder. „Wie Eltern die Freunde und Interessen ihrer Kinder kennen und die Orte, an denen sie sich aufhalten, sollten sie auch über ihre Surfgewohnheiten Bescheid wissen, kindgerechte Angebote wählen und technische Schutzfunktionen nutzen“, sagt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. „Die aufmerksame Begleitung der Eltern und ihr Interesse an den Erlebnissen der Kinder im Netz schaffen Vertrauen, das Kinder brauchen, um von ihren Erfahrungen berichten zu können und allmählich eigene Medienkompetenz zu erwerben.“

Gemeinsam starten
Auch Vorschulkinder sind schon neugierig auf die Netzwelt, mit dem richtigen Angebot spricht auch nichts gegen eine gemeinsame Entdeckungsreise. Kindgerechte Seiten, die intuitiv aufgebaut, werbefrei sind und mit denen Kinder spielerisch lernen können, bieten gute Möglichkeiten, das Netz zu entdecken. Eine Checkliste für gute Kinderseiten finden Sie unter schau-hin.info/tipps-regeln/checkliste-fuer-gute-kinderseiten.

Regeln vereinbaren
Wichtig ist, dass Eltern mit ihrem Kind über Risiken beim Surfen reden und gemeinsam vereinbaren, welche Online-Angebote es wie lange und wie oft nutzen darf. Diese Regeln können mit älteren Grundschulkindern auch schriftlich festgehalten werden. Gute Tools dafür finden Eltern bei www.surfen-ohne-risiko.net/netzregeln und www.mediennutzungsvertrag.de.

Surfzeiten festlegen
Feste Surfzeiten sorgen dafür, dass andere Interessen nicht zu kurz kommen. Als Orientierung bei der Bildschirmzeit gilt: zehn Minuten pro Lebensjahr am Tag oder eine Stunde pro Lebensjahr in der Woche. Für Kinder ab zehn Jahren bietet sich das Wochenkontingent an, das sich Kinder ähnlich wie beim Taschengeld zunehmend selbstständig einteilen können. Mehr dazu finden Interessierte unter schau-hin.info/medienzeiten.

Geräte direkt sichern
Es empfiehlt sich, über das Betriebssystem des Computers einen eigenen Account für Heranwachsende einzurichten und dort Funktionen wie die Installation von Programmen oder auch Inhalte je nach Alter einzuschränken. Auch mobile Geräte bieten Möglichkeiten, den Internetzugriff einzugrenzen. Technische Zeitlimitierung können Eltern nutzen, wenn Absprachen nicht eingehalten werden oder spätestens, wenn andere Lebensbereiche vernachlässigt werden. Schritt-für-Schritt-Anleitungen gibt es unter schau-hin.info/jugendschutziphone und schau-hin.info/jugendschutzandroid.

Daten schützen
Eltern sollten ihr Kind für einen sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten sensibilisieren. Unbedacht weitergegebene Daten bei der Anmeldung für Online-Angebote oder in Gewinnspielen können zu werbezwecken verwendet oder von Fremden genutzt werden, um Kontakt zu den Kindern aufzunehmen. Generell gilt im Umgang mit persönlichen Daten wie Name, Telefon- und Mobilfunknummer, Adresse, Geburtsdatum, aber auch Bildern, Videos, Passwörtern sowie Daten in sozialen Netzwerken (z.B. Standorte) oder Messenger-IDs: Weniger ist mehr.

]]>
Kommentar
news-7004 Fri, 18 Oct 2019 08:31:22 +0200 Frankfurter Buchmesse Demo: "Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit sind Menschenrechte" https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/107004frankfurter-buchmesse-demo-meinungs-presse-und-versammlungsfreiheit-sind-menschenrechte/ Besucherinnen und Besucher der Frankfurter Buchmesse haben gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Amnesty International, der European and International Booksellers Federation (EIBF), der International Publishers Association (IPA), dem PEN-Zentrum Deutschland und PEN International für Meinungsfreiheit demonstriert. Mit aufgespannten Regenschirmen zeigten sie Solidarität mit der Hongkonger Freiheitsbewegung und forderten die Freilassung des schwedisch-hongkonger Autors, Verlegers und Buchhändlers Gui Minhai, der 2015 verschleppt wurde. Gui Minhai hatte in Hongkong regimekritische Schriften verlegt und verkauft und dadurch den Unmut der chinesischen Regierung auf sich gezogen.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins: "Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit sind Menschenrechte und nicht verhandelbar. Während in Hongkong Bürgerinnen und Bürger für ihre Freiheitsrechte kämpfen, baut das chinesische Regime an seinem Traum von der perfekten Diktatur. Das können und wollen wir nicht tatenlos hinnehmen. Wir zeigen Solidarität mit Gui Minhai und den Freiheitskämpfern in Hongkong. Wir fordern die unverzügliche Freilassung des Autors, Buchhändlers und Verlegers sowie Freiheit für alle inhaftierten Kunst- und Kulturschaffenden weltweit. Die Bundesregierung rufen wir dazu auf, freiheitlich-demokratische Werte wie Meinungsfreiheit nicht wirtschaftlichen Interessen unterzuordnen: Sie muss kompromisslos Position für die Freiheit zu beziehen - in China, in der Türkei, in Saudi-Arabien und weltweit. Als Kulturschaffende tragen wir eine besondere Verantwortung für die Gesellschaft und ganz besonders die Meinungsfreiheit. Die gesamte Zivilgesellschaft ist gefragt, sich für die Freiheitsrechte einzusetzen, damit sie auch in Zukunft Bestand haben. Das gilt gerade auch für die wirtschaftlichen Eliten: Sie sollten bedenken, dass sie ihre gesamten Entfaltungsmöglichkeiten den Freiheiten verdanken, die in unserem Land gelten. Der größte Feind der Meinungsfreiheit ist die Untätigkeit."

Bei der Veranstaltung sprachen neben Alexander Skipis auch Lam Wing Kee (Hongkonger Buchhändler im Exil), Liao Yiwu (Chinesischer Autor im Exil und Friedenspreisträger) und Jennifer Clement (Präsidentin PEN International).

]]>
Meldung des Tages
news-7003 Fri, 18 Oct 2019 08:25:25 +0200 QualiFiction wird Content-Start-up 2019 https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/107003qualifiction-wird-content-start-up-2019/ Das deutsche Start-up QualifFction ist auf der Frankfurter Buchmesse zum "Content-Start-up des Jahres" gekürt worden. QualiFiction analysiert auf Basis von Künstlicher Intelligenz Texte auf Inhalt, Stil und Markttauglichkeit und soll Verlagen und Autoren so helfen, belletristische Texte automatisiert einzuordnen, Metadaten zu erweitern und Verkaufspotentiale vorauszusagen.

Eine Jury wählte das Start-up des Jahres aus den fünf Kandidaten der Endrunde aus. Insgesamt hatten sich 36 Start-ups aus sieben Ländern beworben. QualiFiction erhält eine Förderprämie in Höhe von 10.000 Euro. Jurysprecher Hermann Eckel, Geschäftsleiter von tolino media und Co-Sprecher der IG Digital im Börsenverein: "Das Start-up setzt bei klaren Problemstellungen für alle Verlage an: Wie finde ich in der Flut von Manuskripten das in mein Programm passende? Und wie kann ich die Sichtbarkeit meiner Titel im Online-Handel verbessern? QualiFiction kann sowohl bei der Vorauswahl wie auch bei der gezielten Vermarktung helfen und unterstützt damit Verlage, effizienter zu arbeiten, Kosten zu sparen und besser zu kalkulieren. Zugleich richtet sich QualiFiction aber auch an Autorinnen und Autoren, die ihre Texte analysieren lassen können und so wertvolle Hinweise zur Optimierung des Manuskripts erhalten. Als Jury sind wir begeistert von einem Team, das mit einer klaren Vision und Durchhaltevermögen eine innovative Lösung für die Branche vorantreibt."

Zu den Finalisten zählten neben dem Gewinner diese Start-ups: EasyCorrect (Dänemark, Digitales Korrektur- und Feedbacktool für Lehrende und Schüler), Jellybooks (England, Digitale Leseproben mit integrierten Reader Analytics), Mitmalfilm (Deutschland, Ausgemalte Bilder in Animationsfilme integrieren), Varia (Deutschland, Filterblasen überwinden durch Qualitätsnachrichten aus unterschiedlichen Perspektiven)

Website mit detaillierten Infos zu allen Start-ups
 

]]>
News
news-7005 Fri, 18 Oct 2019 07:36:00 +0200 Fischer Connectors geht zu Schwartz Public Relations https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/107005fischer-connectors-geht-zu-schwartz-public-relations/ Die Münchner PR Agentur Schwartz Public Relations hat Fischer Connectors als Neukunden gewonnen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Saint-Prex in der Schweiz und einer deutschen Niederlassung in Zorneding ist nach eigenen Angaben ein weltweit führender Anbieter "von robusten und innovativen Konnektivitätslösungen für die Industrie". Schwartz Public Relations unterstützt Fischer Connectors unter anderem bei der Positionierung seiner Freedom-Serie auf dem deutschen Markt. Dies soll in erster Linie über die entsprechenden Fach- und Branchenmedien sowie Fachmessen und -events gelingen. Das Unternehmen baut dafür auf die umfassende Expertise von Schwartz PR in den Bereichen Technologie, Digitalisierung/IoT, Automatisierung und vertikale Industrien.

Martin Wimmers, Geschäftsführer der Fischer Connectors GmbH: „Wir freuen uns, dass wir mit Schwartz PR einen Partner gefunden haben, der uns schnell, ohne lange Einarbeitung und mit den richtigen Kontakten bei der Kommunikation und Positionierung unserer Freedom-Serie unterstützt. Basis dafür ist ein sehr erfahrenes Team, das uns auf Augenhöhe berät.“

]]>
News
news-7002 Sun, 13 Oct 2019 10:37:36 +0200 Buchtipp: Tausend Zeilen Lüge - das System Relotius https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/107002buchtipp-tausend-zeilen-luege-das-system-relotius/ Der freie Journalist und Spiegel-Redakteur Juan Moreno hatte Kummer: Er sorgte sich, dass er durch einen Gemeinschaftsartikel in den Strudel der journalistischen Lügen seines Spiegel-Kollegen Claas Relotius hineingezogen wird und sein Ruf leiden wird: Er musste einfach recherchieren. Moreno musste dieses Buch einfach schreiben: "Tausend Zeilen Lüge - Das System Relotius und der deutsche Journalismus". Nun habe ich es in meinen Händen, ausgelesen. Ich habe viele Antworten erhalten. Wie konnte es passieren? Wie konnte ein einzelner ein ganzes Genre (das der Reportage) und eine bis dahin mit tadellosen Ruf agierende Abteilung (Spiegel-Dokumentation) komplett diskreditieren? Wieso kommt Hochmut in diesem Fall wirklich vor dem Fall? Wohin führt es, wenn nicht sein darf, was nicht sein kann? Zu diesem beispiellosen journalistischen Betrugsskandal und zu diesem wichtigen Buch.

Als Relotius das erste Mal einen festen Job beim ehemaligen Publizistik-Moralflagschiff des Landes angeboten bekommen hat, soll er laut Moreno dies abgelehnt haben mit dem hohen Zeitaufwand bei der Sorge um seine krebskranke Schwester. Einziger "Schönheitsfehler": Relotius hat gar keine Schwester! Das Motto der Spiegel-Dokumenation "Wir glauben erst mal gar nichts!"? - von Anfang an bei den tollen Texten von Relotius: Fehlanzeige!

Wie immer bei solchen außergewöhnlichen Betrugsserien kannte Relotius laut Moreno alle bekannten Fälle von Hochstablerei im Journalismus. Relotius war vieles, aber nicht dumm. "Der treue Class", so Moreno, "gab uns das, was wir wollten: dem "Spiegel", den Lesern, den Jurys." Wer viele Details dazu noch einmal nachlesen will, muss "Tausend Zeilen Lüge" lesen, denn es ist nicht weniger als eine Pflichtlektüre für alle angehenden Reporter- und Journalistengenerationen.

 

 

 

]]>
Kommentar
news-7001 Sun, 13 Oct 2019 10:26:57 +0200 Babylon Berlin: Erster Trailer der neuen Staffel online https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/107001babylon-berlin-erster-trailer-der-neuen-staffel-online/ Der erste Trailer zur neuen Staffel von Babylon Berlin, einer Produktion von X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto für Das Erste, Sky, WDR und Beta Film feiert seine Premiere. Zur neuen Staffel: Die Regisseure und Autoren Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries haben 12 neue Episoden geschrieben und inszeniert, die im kommenden Winter auf Sky und im Herbst 2020 im Ersten laufen werden. Bereits jetzt wurden die neuen Episoden in 100 Länder verkauft, neben den USA, Kanada, Australien, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Russland nun auch China und an die größte afrikanische PayTV-Plattform M-Net.

Die 3. Staffel basiert auf dem Volker Kutscher-Roman „Der stumme Tod“, dem zweiten Fall der Bestseller-Reihe um Kommissar Gereon Rath. In den Hauptrollen kehren Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter auf die Bildschirme zurück. Neben ihnen sind zahlreiche Schauspieler aus den ersten beiden Staffeln wieder mit von der Partie, darunter Benno Fürmann, Lars Eidinger, Mišel Matičević, Hannah Herzsprung, Leonie Benesch, Christian Friedel, Thomas Thieme, Udo Samel, Fritzi Haberlandt, Karl Markovics, Jeanette Hain, Jördis Triebel und Godehard Giese. Zudem gibt es für Staffel 3 einige namhafte Neuzugänge im Darsteller-Ensemble: Ronald Zehrfeld, Meret Becker, Sabin Tambrea, Hanno Koffler, Martin Wuttke, Trystan Pütter, Peter Jordan, Caro Cult, Saskia Rosendahl und Bernhard Schütz.

Babylon Berlin ist eine Produktion von X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto für Das Erste, Sky, WDR und Beta Film. Verantwortliche Redakteure von BABYLON BERLIN sind Christine Strobl, Christoph Pellander, Sascha Schwingel und Carolin Haasis (ARD Degeto), Caren Toennissen (WDR), Marcus Ammon, Frank Jastfelder und Lucia Vogdt (Sky Deutschland). Produzenten für X Filme sind Stefan Arndt, Uwe Schott und Michael Polle, Koproduzenten für Beta Film sind Jan Mojto, Dirk Schürhoff und Moritz Herzogenberg.

Die dritte Staffel wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW sowie dem German Motion Picture Fund gefördert.

]]>
Meldung des Tages
news-7000 Sun, 13 Oct 2019 10:20:18 +0200 Kekilli und Vogel realisieren E.ON Kunst-Performance https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/107000kekilli-und-vogel-realisieren-eon-kunst-performance/ Für einen Lichtkunst-Workshop zur Eröffnung des Festival of Lights in Berlin hat der Energiekonzern E.ON Stars für ein Kunstprojekt zusammengebracht: Die Schauspieler Sibel Kekilli und Jürgen Vogel bündelten laut E.ON-Pressemeldung "ihre kreative Energie und erschufen ein gemeinsames Lichtkunstwerk. Bei der gemeinsamen Kunst-Performance seien "nicht nur lustige Momentaufnahmen, sondern auch ein beeindruckendes virtuelles Lichtkunstwerk" entstanden.

Sibel Kekilli wurde durch ihre Rollen in Fatih Akins mehrfach prämiertem Film „Gegen die Wand“ und im Kieler Tatort bekannt. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie als „Shae“ im weltweit erfolgreichen Serien-Hit „Game of Thrones“. Jürgen Vogel gehört seit Anfang der 1990er Jahre zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schauspielern Deutschlands und war zuletzt in der TV-Produktion „Das Wichtigste im Leben“ zu sehen.

]]>
News
news-6999 Sat, 05 Oct 2019 11:33:54 +0200 Wir wollen "Wetten, dass..?"! https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/glosse/artikel/details/106999wir-wollen-wetten-dass/ Das Comeback von "Wetten, dass..?" im nächsten Jahr sollte eigentlich eine einmalige Sache sein. Der Anlass ist der 70. Geburtstag des langjährigen Moderators Thomas Gottschalk. Jetzt stellt sich heraus: Auch danach könnte die traditionsreiche TV-Show weitergehen. Das verrät ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler (der heißt wirklich so) in der neuesten Ausgabe von HÖRZU. Wie wir das finden? Super!

Auf die Frage, ob "Wetten, dass..?" bei einer ausreichend hohen Einschaltquote im November 2020 wieder in Serie gehen könnte, sagt Himmler: "Ich bin da offen. 2020 wird es eine einmalige Angelegenheit sein. Alles Weitere sehen wir dann." Die bisher letzte "Wetten, dass..?"-Sendung lief im Dezember 2014. Thomas Gottschalk hatte bereits 2011 die Moderation der Show abgegeben. Chef Himmler über den langjährigen Moderator: "Ich glaube, 'Wetten, dass..?' reizt ihn noch mal."

Wir finden: Nein! Die wichtigste Familienshow des deutschen TVs kann nur von einem ZDF-Mann moderiert werden:

Jan Böhmermann

Böhmermann wäre laut medienmilch.de Insiderwissen der einzige, der die medienmäßig extrem auseinanderdriftenden Generationen wieder zusammenführen könnte. Fraglich ist aber, ob Chef Himmler die Eier, pardon, den Mut dazu hat und die Bild-Zeitung mitspielt. Eine Unterstützung aus dem Bundeskanzlerinnenamt ist ebenfalls fraglich. Eine Anfrage bei #Böhmermann haben wir uns daher auch verkniffen (haben aber den Hashtag vor seinem Namen integriert, damit er dies findet).

We will see!

]]>
Glosse
news-6998 Sat, 05 Oct 2019 11:30:46 +0200 TV-Tipp: Das Literarische Quartett von der Buchmesse https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106998tv-tipp-das-literarische-quartett-von-der-buchmesse/ Volker Weidermann lädt am Freitag, 18. Oktober, 23.00 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum Gespräch über Bücher. Zu Gast beim "Literarischen Quartett" ist dieses Mal die Schriftstellerin Sibylle Berg. Auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 3 am Stand vom "Blauen Sofa" diskutieren die vier über die Neuerscheinungen von Nick Drnaso, Eugen Ruge, Norbert Scheuer und Nora Bossong.

"Sabrina" von Nick Drnaso
Die Graphic Novel "Sabrina" war der erste Comic, der für den wichtigsten britischen Literaturpreis, den Booker Prize, nominiert war. In kargen Bildern erzählt der amerikanische Autor Nick Drnaso vom Verschwinden einer jungen Frau, vom Abstumpfen der Gefühle im digitalen Zeitalter und vom Ansteckungsrisiko der Paranoia. Für die renommierte Autorin Zadie Smith ist "Sabrina" "das beste Buch, über alle Genres hinweg, das ich über unsere momentane Welt gelesen habe".

"Metropol" von Eugen Ruge
Nach dem internationalen Erfolg von "In Zeiten des abnehmenden Lichts" kehrt Eugen Ruge zurück zur Geschichte seiner Familie. Sein neuer Roman "Metropol" führt nach Moskau in das Jahr 1936. "Die wahrscheinlichen Details sind erfunden", schreibt Eugen Ruge, "die unwahrscheinlichsten aber sind wahr". Die deutsche Kommunistin mit dem Decknamen Lotte Germaine, die am Ende jenes Sommers im berühmten Hotel Metropol einem ungewissen Schicksal entgegensieht, war seine Großmutter.

"Winterbienen" von Norbert Scheuer
Januar 1944: Egidius Arimond, ein frühzeitig aus dem Schuldienst entlassener Latein- und Geschichtslehrer, schwebt wegen seiner Frauengeschichten, seiner Epilepsie, aber vor allem wegen seiner waghalsigen Versuche, Juden in präparierten Bienenstöcken ins besetzte Belgien zu retten, in höchster Gefahr. Gleichzeitig kreisen über der Eifel britische und amerikanische Bomber. Arimonds Situation wird nahezu ausweglos, als er keine Medikamente mehr bekommt, er ein Verhältnis mit der Frau des Kreisleiters beginnt und schließlich bei der Gestapo denunziert wird. Mit großer Intensität erzählt Norbert Scheuer in "Winterbienen" einfühlsam, präzise und spannend von einer Welt am Abgrund.

"Schutzzone" von Nora Bossong
Mira arbeitet für das Büro der Vereinten Nationen in Genf. Tagsüber verfasst sie Berichte über Krisenregionen und Friedensmaßnahmen, abends eilt sie durch die Gänge der Luxushotels, um zwischen verfeindeten Staatsvertretern zu vermitteln. Als ihre Rolle bei der Aufarbeitung des Völkermords in Burundi hinterfragt wird, gerät auch Miras Souveränität ins Wanken, ihr Glaube, sie könne von außen eingreifen, ohne selbst schuldig zu werden. Nora Bossong schreibt hellsichtig und teilnahmsvoll über die großen Fragen von Vertrauen und Verantwortung. Wie greifen Schutz und Herrschaft ineinander? Wie verhält sich Zeugenschaft zur Wahrheit? Und wer sitzt darüber zu Gericht?

"Das Literarische "Quartett" wird mit Publikum am Donnerstag, 17. Oktober 2019, um 17.30 Uhr am Stand vom "Blauen Sofa" aufgezeichnet. Die nächste Aufzeichnung findet am 6. Dezember 2019 wieder im Berliner Ensemble statt.

]]>
News
news-6997 Sat, 05 Oct 2019 11:27:25 +0200 Gegen den Trend: Zeit Magazin startet Stuttgart- und Zürich-Ausgabe https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106997gegen-den-trend-zeit-magazin-startet-stuttgart-und-zuerich-ausgabe/ Das 'Zeit Magazin', die Beilage der Wochenzeitung 'Die Zeit', bringt im kommenden Jahr zwei neue Regionalausgaben heraus. Im Juni 2020 erscheint erstmals das 'Zeit Magazin Zürich', im November folgt das 'Zeit Magazin Stuttgart'. Das berichtet das Hamburger Medienmagazin 'new business' (www.new-business.de).

Das 'Zeit Magazin Zürich' erscheint mit 40.000 Exemplaren in der 'Zeit Schweiz'-Auflage. Ein Teil davon geht zudem an Vertriebspartner wie Theater, Museen, gehobene Gastronomie oder Zürich Tourismus. Das Stuttgart-Heft liegt der 'Zeit'-Aboauflage in Baden-Württemberg bei und kommt auf 72.000 Exemplare.

Das 'Zeit Magazin' ist bislang schon mit Regionalausgaben für Hamburg, München, Frankfurt am Main und Sylt auf dem Markt vertreten.

]]>
Meldung des Tages
news-6996 Sun, 29 Sep 2019 13:41:32 +0200 TV-Tipp: Siegfried-Lenz-Erzählung "Der Anfang von etwas" https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106996tv-tipp-siegfried-lenz-erzaehlung-der-anfang-von-etwas/ Das ZDF zeigt die Verfilmung der Siegfried-Lenz-Erzählung "Der Anfang von etwas" am Donnerstag, 3. Oktober 2019, 20.15 Uhr. Ina Weisse spielt darin eine trauernde Witwe aus Hamburg, die meint, ihren tot geglaubten Ehemann gesehen zu haben. Unter der Regie von Thomas Berger spielen in weiteren Rollen Juergen Maurer, Hinnerk Schönemann, Hansjürgen Hürrig, Franziska Hartmann, Johannes Klaußner, Johann von Bülow, Gaby Dohm und viele andere. Das Drehbuch schrieb Mathias Klaschka.

Anne Hoppe (Ina Weisse), die als Meteorologin im Seewetteramt Hamburg arbeitet, trauert seit einem Jahr um ihren Ehemann Harry (Juergen Maurer). Dieser kam am Neujahrsmorgen beim Untergang eines Containerschiffs ums Leben. Seine Leiche wurde allerdings nicht gefunden. Bei einer Gedenkfeier glaubt Anne, ihren für tot erklärten Mann unter den Gästen zu erkennen. Zunächst hält sie das nur für ein Hirngespinst, doch als nachts in ihr Haus eingebrochen wird und sie einen Blick auf den Einbrecher erhaschen kann, ist sie sicher: Der Einbrecher ist Harry.

Die Polizistin Inga Petersen (Franziska Hartmann), die den Einbruch untersucht, hält Anne für eine überspannte Witwe, die mit dem Verlust des Mannes nicht zurechtkommt. Anne besteht jedoch darauf, dass es Harry war, den sie gesehen hat, und stellt eigene Nachforschungen an. War Harry vielleicht gar nicht an Bord, als das Containerschiff ablegte? Doch welchen Grund hätte er haben sollen, sich ein Jahr lang zu verstecken? Eine Frage, die irgendwann auch Inga Petersen beschäftigt.

]]>
Meldung des Tages
news-6995 Sun, 29 Sep 2019 13:37:53 +0200 MDR-Autoren erhalten Herwig-Weber-Preis 2019 https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106995mdr-autoren-erhalten-herwig-weber-preis-2019/ Die Journalisten Christian Bergmann und Marcus Weller werden für ihre investigativen Fernsehbeiträge zum Münchner Amoklauf im ARD-Magazin "FAKT" mit dem Herwig-Weber-Preis 2019 ausgezeichnet. "Amoklauf oder Rechtsterrorist?" - das war die Ausgangsfrage der Autoren für mehrere Beiträge über den Münchner Attentäter vom Olympiaeinkaufszentrum im Juli 2016. Dabei hinterfragten sie die Rolle der Ermittlungsbehörden kritisch, die lange eine Einzeltäter-These verfolgten. Die Jury lobt "die außergewöhnliche Rechercheleistung, durch die eine offizielle Neubewertung der Tat angestoßen wurde". Die drei TV-Beiträge liefen zwischen August 2017 und Mai 2018 im ARD-Magazin "FAKT" im ERSTEN.

Mit dem Herwig-Weber-Preis werden Beiträge in Print, Funk, Fernsehen und Internet ausgezeichnet, die sich mit der Landeshauptstadt München und ihren Bürgern beschäftigen. Neben den MDR-Journalisten werden in diesem Jahr zwei Projekte vom Bayerischen Rundfunk ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 12. November 2019 beim Bayerischen Rundfunk in München statt. Mit der seit 1973 verliehenen Auszeichnung erinnert der PresseClub München an seinen früheren Vorsitzenden, Herwig Weber.

]]>
News
news-6994 Sun, 29 Sep 2019 12:57:56 +0200 Buchtipp: Storytelling-Tipps auf Meta-Ebene https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106994buchtipp-storytelling-tipps-auf-meta-ebene/ Sogenannte narrative Techniken, also Erzählmethoden, erlauben eine besonders wirkungsvolle und nachhaltige Kommunikation. Diese Erkenntnis ist für Crossmedia-Fans ist nicht neu und nicht zuletzt die Vielzahl von Fachbuchveröfffentlichungen in den letzten Jahren belegt die Bedeutung des Narrativen für hochwertigen Content eindrucksvoll. Eine Einführung in diese grundlegenden narrativen Techniken, die transmedial und transkulturell wirksam sind, ist jetzt laut Verlags-PR das Anliegen des Fernseh-, Comic- und Gameautors Joachim Friedmann und seines Werkes "Storytelling"

Wissenschaftliche, narratologische Grundlagentexte werden in diesem Zusammenhang ebenso behandelt wie dramaturgische Ratgeber und praktische, anwendungsorientierte Beispiele. Der Unterschied zu vielen anderen Storytelling-Büchern: Vieles bleibt im theoretischen Meta-Ebenenbereich und bietet keine direkten, praktisch einsetzbaren Tipps. Ist das schlecht? Ganz und gar nicht, denn Fachbücher mit konkreten "Tipps für´s Schreiben" gibt es schon genug. Dagegen hört bzw. ließt man seltener etwas über die "emotionale Progression als Strukturprinzip von Erzählungen" oder "Plotfunktional vs. nonfunktional".

Mit dem neuen Fachbuch zum Storytelling werden so nicht nur Studierende angesprochen, sondern alle, die sich theoretisch mit der zeitgenössischen Gestaltung von Erzählungen beschäftigen wollen oder müssen.

Storytelling
Einführung in Theorie und Praxis narrativer Gestaltung
von Friedmann, Joachim
ISBN9783825252373
UTB-Titelnummer5237
Umfang208 S.
19,99 Euro (Print)

]]>
Kommentar
news-6993 Sat, 28 Sep 2019 16:17:29 +0200 „STRG_F“ gewinnt YouTube Goldene Kamera Digital Award https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106993strg-f-gewinnt-youtube-goldene-kamera-digital-award/ Das funk-Format „STRG_F“ wurde mit dem „YouTube Goldene Kamera Digital Award“ in der Kategorie „Best of Information“ ausgezeichnet. In dieser Kategorie waren mit „maiLab“ und „MrWissen2go“ ausschließlich funk-Formate nominiert.

Im Format „STRG_F“ begibt sich ein junges Team von Reporter*innen auf die Suche nach Antworten auf komplexe Fragen und Geschichten, die für junge Menschen politisch oder gesellschaftlich relevant sind. Besonders viel Interesse erregte zuletzt das Video „Was geschah auf der Sea-Watch 3?“. Darin berichten die Reporter Nadia Kailouli und Jonas Schreijäg, was sich hinter den Kulissen abspielte. Die beiden Journalisten waren drei Woche mit an Bord der Sea-Watch 3. „STRG_F“ wird im Auftrag des NDR für funk produziert.

Der „YouTube Goldene Kamera Digital Award“ wurde 2017 erstmals von der FUNKE Mediengruppe verliehen. Mit dem Award werden YouTube-Creator ausgezeichnet, die mit Kreativität, Originalität und besonderem Mut die Menschen bewegen.

]]>
News
news-6992 Tue, 24 Sep 2019 09:09:29 +0200 KI-Start-ups: 93 Prozent sind nicht intelligent genug für eine PR-Strategie https://www.medienmilch.de/quark/bad-news/artikel/details/106992ki-start-ups-93-prozent-sind-nicht-intelligent-genug-fuer-eine-pr-strategie/ 93 Prozent der deutschen KI-Start-ups haben keine PR-Strategie. Zu dem Ergebnis kommt eine Analyse der Hamburger PR-Boutique Frau Wenk auf Basis der Start-up Landscape 2019 von AppliedAI. Für die neueste Ausgabe des Agenturmagazins Clutch hat die Agentur die Kommunikation deutscher KI-Jungunternehmen unter die Lupe genommen. Resultat: Nur 16 von ihnen (7 Prozent) kommunizieren professionell. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass nicht einmal jedes zweite Unternehmen (45 Prozent) einen Pressebereich auf der eigenen Website pflegt. In nur in 44 Fällen (21 Prozent) steht Interessierten dort ein Presskit zum Download zur Verfügung. Nur jedes fünfte Start-up beschäftigt überhaupt einen konkreten Ansprechpartner für Presseanfragen. Immerhin: Der Relevanz des Business-Netzwerks LinkedIn scheinen sich beinahe alle Companies bewusst zu sein. Lediglich 17 von ihnen (8 Prozent) verzichten gänzlich darauf, auf der internationalen Business-Plattform präsent zu sein. PR-Positivbeispiele sind unter anderem die Unternehmen Blickfeld, CrossEngage und Retresco.

„Der Wert von PR wird in der Branche massiv unterschätzt“, so Susanne Hohenschuh, Geschäftsführerin von Frau Wenk. „Die vielen tollen KI-Unternehmen müssen endlich anfangen, darüber zu sprechen, was sie und ihre Technologien leisten. Denn künstliche Intelligenz ist nach wie vor ein abstraktes Thema, dem sich große Teile der Industrie und des Mittelstandes nur allmählich öffnen. Wir haben es hier mit einem klassischen Kommunikationsproblem zu tun. Ein Problem, das mit gezielter PR- und Öffentlichkeitsarbeit zu lösen wäre. Im Rahmen unserer Analyse konnten wir lediglich 16 Unternehmen eine professionelle Kommunikation attestieren. 14 davon erzielten so Berichterstattung in den vergangenen Monaten. Das zeigt ganz klar: PR wirkt.“
 

]]>
Bad News
news-6991 Wed, 18 Sep 2019 11:45:08 +0200 Herr der Ringe-Serie wird in Neuseeland produziert https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106991herr-der-ringe-serie-wird-in-neuseeland-produziert/ Amazon Studios bestätigt: Die neue Serienproduktion, basierend auf J.R.R. Tolkiens legendären Fantasy-Romanen Der Herr der Ringe, wird in Neuseeland gedreht. Die Vorproduktion hat bereits begonnen, die Produktion des Amazon Originals startet in den kommenden Monaten in Auckland. „Auf der Suche nach dem richtigen Drehort, an dem wir die ursprüngliche Schönheit von Mittelerde in der zweiten Ära zum Leben erwecken können, war uns klar: Wir müssen einen majestätischen Ort mit unberührten Küsten, Wäldern und Bergen finden. Gleichzeitig muss die Location auch ein Zuhause für Weltklasse-Sets, Studios, hochqualifizierte und erfahrene Handwerker sowie zahlreiche weitere Mitarbeiter bieten. Wir freuen uns, nun offiziell zu bestätigen, dass wir in Neuseeland die Heimat für unsere Serienadaption der Fantasy-Romane von J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe gefunden haben“, sagen Showrunner und Executive Producer J.D. Payne und Patrick McKay. „Wir sind den Menschen und der Regierung von Neuseeland und insbesondere von Auckland dankbar, dass sie uns in der Vorproduktionsphase unterstützt haben. Dank der überschwänglichen Kiwi-Gastfreundschaft, mit der sie uns empfangen haben, konnten wir uns gleich zuhause fühlen. Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft in den kommenden Jahren zu vertiefen.“

Die Serienadaption wird in Mittelerde spielen und neue Handlungsstränge erkunden, die zeitlich vor J.R.R. Tolkiens Die Gefährten verortet sind. Als weltbekanntes literarisches Werk, das bereits den International Fantasy Award und den Prometheus Hall of Fame Award gewann, wurden die Der Herr der Ringe-Romane 1999 von Amazon-Kunden zum Lieblingsbuch des Jahrtausends sowie 2003 in The Big Read der BBC zum beliebtesten Roman aller Zeiten gewählt. Die Kinoadaptionen von New Line Cinema und Regisseur Peter Jackson spielten weltweit einen Bruttoumsatz von insgesamt fast 6 Milliarden Dollar ein und gewannen insgesamt 17 Oscar®-Awards unter anderem in der Kategorie „Best Picture“.

Die Executive Producer und Showrunner der Serie sind J.D. Payne und Patrick McKay. J.A. Bayona (Das Waisenhaus, Jurassic World: Das gefallene Königreich) führt die Regie der ersten zwei Episoden und fungiert zusammen mit seiner Partnerin Belén Atienza zudem als Executive Producer. Weitere Executive Producer des Amazon Originals sind Lindsey Weber (10 Cloverfield Lane), Bruce Richmond (Game of Thrones), Gene Kelly (Boardwalk Empire), Sharon Tal Yguado, Gennifer Hutchison (Breaking Bad), Jason Cahill (Die Sopranos) und Justin Doble (Stranger Things).

Die Der Herr der Ringe-Serienproduktion, basierend auf den legendären Fantasy-Romanen, wird den Prime Video-Katalog inklusive tausender TV-Shows und Filme ergänzen, darunter in Deutschland produzierte Amazon Originals wie Pastewka, Deutschland89, Bibi & Tina und Chris Tall Presents... sowie von der Kritik gefeierte, internationale Amazon Originals wie Tom Clancy’s Jack Ryan, Good Omens, The Grand Tour, Homecoming und The Marvelous Mrs. Maisel.

Die Serienadaption von Der Herr der Ringe wird für Prime-Mitglieder über die Prime Video-App auf Smart-TVs, mobilen Geräten, Fire TV, Fire TV Stick, Fire Tablets, Apple TV und Online zum Streamen bereitstehen. Sie können alle Folgen ohne zusätzliche Kosten über die Prime Video-App auf ihre Mobilgeräte und Tablets downloaden und offline unterwegs anschauen können.

]]>
News
news-6990 Wed, 18 Sep 2019 11:39:05 +0200 Happy Birthday pilot https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106990happy-birthday-pilot/ 1999, in dem Jahr als Bill Clinton Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Gerhard Schröder Kanzler von Deutschland, Google noch ein kleines Start-up und das Nokia 3210 der „hot shit“ unter den Devices war, startete eine Gruppe versierter Mediaexperten ein außergewöhnliches Agenturprojekt, das fortan den deutschen Mediamarkt prägen sollte: Unter der Leitung des vormaligen Carat-Geschäftsführers Jens-Uwe Steffens wurde mit pilot ein Independent aus der Taufe gehoben, der neben der klassischen Mediabetreuung von Anfang an konsequent auch auf digitale Kommunikation setzte. Zum Gründerteam gehörten u.a. Christine Angenendt, Evelyn Lüttgens und Martina Vollbehr, sowie Klaus Ahrens, Bernd Deppermann, Uli Kramer und Idris-Lawrence Lachmann, die heute wie vor 20 Jahren zum pilot-Gesellschafterkreis zählen und operativ tätig sind.

„Wir starteten nach der Maxime ,Von hier aus in die Zukunft’ – und das gilt damals wie heute für pilot“, erklärt Jens-Uwe Steffens. „Mit unserer Neugründung wollten wir eine unabhängige Alternative zum network-geprägten Agenturangebot schaffen, Mediaexpertise mit Unternehmergeist verbinden und damit unser ausgeprägtes Kundenverständnis unter Beweis stellen.“ Mit einem ungezwungenen Event in der „Altonaer Fischauktionshalle“ werden heute Abend „20 Jahre pilot“ mit Kunden und Marktpartnern gefeiert.

„20 Jahre pilot stehen auch für 20 Jahre digitale Kommunikation“, so Geschäftsführer und Mitgründer Uli Kramer. „Unser Ziel war und ist es, mit einem von Unabhängigkeit und Agilität geprägten Agenturmodell First Mover und Top-Adresse in der digitalen Kommunikation zu sein.“ Vom Start weg lag ein klarer Fokus darauf, wie die Digitalität unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Kommunikation verändert und prägt. So positionierte sich die pilot screentime bereits vor mehr als zehn Jahren als Spezialist für digitalen Content im öffentlichen Raum. Marktprägend war der frühe integrative Ansatz, der Media mit Kreation strukturell und planerisch vernetzte.

Als Innovation im deutschen Mediamarkt wurde vor zwei Jahren „TwentyFive“ als Kollaborationsprojekt mit Mediacom für die verzahnte Betreuung des Kunden Procter&Gamble entwickelt. Für den disruptiven Geist der Agenturgruppe steht die Entwicklung von Mercury, einem zentralen Betriebssystem für die Mediabranche, das den Workflow von Planung, Einkauf, Optimierung sowie Reporting vernetzt und organisiert. „Anspruch und Ansatz von pilot gingen schon immer weiter als der Marktstandard – und das wird auch in Zukunft so bleiben“, sagt pilot-Geschäftsführer Kristian Meinken. „Uns treibt die Lust an der permanenten Weiterentwicklung unseres Modells, das jahrelange Erfahrung, moderne Technologie und der Mut zu neuen Denkweisen prägen.“

Einen besonderen Fokus richtet die Agenturgruppe schon immer auch auf die Wirkung von Werbung, insbesondere auf die Konvergenz-Effekte in der crossmedialen Planung. Bereits 2006 wurde der integrative Planungsansatz Double Play entwickelt, der in seiner Weiterentwicklung nicht nur TV mit Online, sondern längst auch mit Mobile optimal verzahnt. Mit Online Visions wurde eine zweistufige Wirkungsstudie zur Erforschung der Wahrnehmungs- und Nutzungssituationen aufgelegt, die wegweisende Erkenntnisse zum TV-Online Multiplying lieferte. Aktuell setzt der Impact Score neue Maßstäbe als innovatives Modell für den gattungsunabhängigen Wirkbeitrag jedes einzelnen Kontaktes.

Kennzeichnend für pilot ist auch die breite Standorterschließung als kundennahe und regional verankerte Agenturgruppe. Auf pilot München folgte 2007 der Standort Berlin und vor zehn Jahren Stuttgart. Mit pilot Nürnberg wurde 2017 eine Spezial-Unit für Geo-Marketing eröffnet und zuletzt im Juni dieses Jahres mit pilot Mainz eine Niederlassung, die sich auf die Themen Gesundheit, Wellbeing und Pharma spezialisiert. „Als Markenversteher und Mediaexperten wissen wir beispielsweise auch sehr genau, was mittelständische Werbungtreibende erwarten und brauchen“, sagt Oli Roth, der als Geschäftsführer pilot München und Stuttgart auch die Zusammenarbeit zwischen allen Standorten koordiniert. „Durch unsere dezentrale Gruppenstruktur mit nationaler Abdeckung können wir Beratung auf Augenhöhe bieten – von Geschäftsführer zu Geschäftsführer und in der Region für die Region.“

Last but not least richtet die Agenturgruppe den Blick auch über die Grenzen hinaus. So zählt pilot zu den Gründern des internationalen Agenturverbundes Local Planet, dem inzwischen 54 Media-Independents aus 67 Märkten angehören. Pilot-Geschäftsführer Uli Kramer fungiert im Leadership-Team als Global Chief Digital Officer. Mit über 40 internationalen Kunden verantwortet das Netzwerk mittlerweile über 15 Milliarden US-Dollar.

„Mit pilot ist uns im deutschen Mediamarkt eine Erfolgsgeschichte geglückt – eine Geschichte, die wir auch in den kommenden Jahren mit zukunftsweisenden Entwicklungen und kundenorientierten Lösungen in der uns eigenen Handschrift fortschreiben wollen“, so pilot-Gründer Jens-Uwe Steffens.

pilot ist heute nach eigenen Angaben eine der größten unabhängigen und inhabergeführten Agenturgruppen Deutschlands. Zum Kundenkreis zählen Unternehmen wie Dr. Oetker, Hochland, Techniker Krankenkasse, Smyths Toys Superstores, Jack Wolfskin, MOIA oder Weleda.

]]>
Meldung des Tages
news-6989 Fri, 13 Sep 2019 11:09:25 +0200 DJV warnt ARD: "Information darf nicht Sport zum Opfer fallen" https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106989djv-warnt-ard-information-darf-nicht-sport-zum-opfer-fallen/ Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert von den Programmverantwortlichen der ARD, "angestammte Sendeplätze der Informationsformate zu erhalten". Anlass seien Berichte über eine mögliche Verschiebung der ARD-Sendung „Weltspiegel“ vom Sonntagabend auf den Nachmittag, um so dem Sport mehr zusammenhängende Sendezeit einzuräumen. „Informationssendungen dürfen nicht zur Verschiebemasse degradiert werden, über die beliebig verfügt werden kann“, warnt DJV- Bundesvorsitzender Frank Überall. Dabei gehe es nicht um einen Primat für Information oder Sport, sondern um „die friedliche Koexistenz“.

Der DJV-Vorsitzende erinnert in dem Zusammenhang daran, dass vor Jahren bereits Politik-Magazine der ARD zugunsten von Unterhaltungsformaten auf späte Sendeplätze verschoben worden sind. Überall: „Das darf jetzt nicht munter fortgesetzt werden.“ Wenn künftig der Abend im Ersten nur noch aus Sport und Krimi bestehe, gerate der öffentlich-rechtliche Programmauftrag ins Wanken.

 

]]>
Meldung des Tages
news-6988 Fri, 13 Sep 2019 11:04:19 +0200 Mercedes-Benz hat die meisten Follower, Honda postet am häufigsten https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106988mercedes-benz-hat-die-meisten-follower-honda-postet-am-haeufigsten/ Knapp 300 Millionen Menschen folgen den beliebtesten Automarken auf Instagram, Facebook, Twitter und YouTube. Doch welche Marke begeistert am meisten Nutzer? Dieser Frage ist die datengetriebene Digitalagentur SUCHDIALOG (www.suchdialog.de) auf den Grund gegangen und analysierte die Aktivitäten der 20 meistverkauften Automarken in Deutschland auf die Anzahl der Follower und Posts. Die Ergebnisse: Mercedes-Benz verzeichnet mit rund 47,7 Millionen die meisten Follower auf allen Kanälen. Honda ist hingegen mit über 200.000 Posts mit Abstand am aktivsten im Netz.

Insgesamt folgen den deutschen Automarken Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen kanalübergreifend am meisten Nutzer in den sozialen Netzwerken. Dabei liegt Mercedes-Benz mit 47,7 Millionen Anhängern knapp vor BMW (45,9 Millionen) und Volkswagen (40,9 Millionen). Das Schlusslicht der Untersuchung bilden Hyundai (3,4 Millionen), Skoda (1,2 Millionen) und Mazda (429.600). Der rumänische Autokonzern Dacia (3,9 Millionen) bedient dabei als einzige Automarke nur auf Facebook und Youtube offizielle internationale Accounts.

Knapp 200 Millionen Menschen folgen Automarken auf Facebook
Am meisten Follower versammeln die Automarken auf Facebook. Hier haben rund 200 Millionen Nutzer den Unternehmen ihr Like gegeben. Auf der Plattform von Mark Zuckerberg ist Volkswagen mit rund 34 Millionen Fans mit Abstand am beliebtesten. Nissan (21,5 Millionen) und Mercedes-Benz (20,9 Millionen) folgen auf Platz zwei und drei.

Auf Instagram wird durchschnittlich einmal pro Tag gepostet
Instagram ist das zweitbeliebteste Netzwerk der Analyse. Rund 83 Millionen User tauschen sich hier über die Automarken aus. Am meisten Follower haben BMW (22,7 Millionen) und Mercedes-Benz (22,2 Millionen), die auch durchschnittlich am meisten posten. Pro Tag veröffentlicht Mercedes-Benz 4,6 Beiträge. Halb so viele Posts teilt BMW (2,3) mit seinen Fans und ist damit am zweitaktivsten. Insgesamt bespielen nur fünf der untersuchten Automarken ihre Kanäle einmal pro Tag.

Insgesamt steht die Beliebtheit im Netz aber nicht zwangsweise in Verbindung mit der Anzahl veröffentlichter Posts. Der japanische Konzern Honda bespielt seine Kanäle am häufigsten: Rund 204.000 Bilder, Videos und Tweets wurden seit 2009 veröffentlicht. Davon sind jedoch allein 202.600 auf Twitter geteilt worden. Mercedes-Benz folgt auf dem zweiten Platz mit 81.000 Beiträgen. Der Abstand zu dem Ranghöchsten ist hier vergleichsweise hoch. Ford komplementiert mit nur knapp halb so vielen Posts wie Mercedes-Benz die Top 3.

Twitter und Youtube erreichen die wenigsten Fans
Nur rund 12,8 Millionen Abonnenten verzeichnen die Automarken insgesamt auf Twitter. Auf Youtube sind es mit rund drei Millionen nochmal deutlich weniger. Mercedes-Benz, BMW und Audi liegen auch bei diesen Netzwerken jeweils auf den ersten drei Plätzen.

Automobilkonzerne sind nicht auf TikTok und Snapchat aktiv
Ganz anders sieht die Präsenz der Automarken auf den Netzwerken TikTok und Snapchat aus. Keines dieser Netzwerke wird von den Unternehmen auf deren offiziellen Webseiten erwähnt. Nur Mercedes-Benz verfügt über einen offiziellen TikTok-Account, mit rund 1600 Followern. BMW ist im Juli zwar im Rahmen einer Fahrzeugkampagne bei TikTok aufgetreten, jedoch diente diese lediglich zur Vermarktung und wurde ohne einen eigenen Account veröffentlicht.

]]>
News
news-6987 Fri, 13 Sep 2019 11:01:20 +0200 Werbung: Social-Media-Plattformen und Online-Videos werden noch dominanter https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106987werbung-social-media-plattformen-und-online-videos-werden-noch-dominanter/ Ein großer Teil der Marketingspezialisten weltweit (46 Prozent) findet nicht das richtige Gleichgewicht und die richtigen Crossmedia-Synergien zwischen digitalen und Offline-Medien, während drei Viertel (76 Prozent) weiterhin mit kanalübergreifenden Messungen kämpfen. Das sind die neusten Ergebnisse der jährlichen Marketingstudie Getting Media Right: Marketing in Motion von Kantar.

Die Ausgaben für digitale Werbung werden in 2020 deutlich steigen, da Marketingfachleute ihren Medienmix optimieren wollen. 84 Prozent der Marketingexperten planen, ihre Investitionen in Online-Videowerbung in den nächsten zwölf Monaten zu erhöhen. 70 Prozent wollen ihre Ausgaben für Social-Media-Netzwerke steigern und 63 Prozent die Ausgaben für Podcasts erhöhen. Dies steht im direkten Gegensatz zu den geplanten Ausgaben für Printmedien: 70 Prozent der Marketingspezialisten werden die Ausgaben für Zeitschriften und 66 Prozent ihre Investitionen in Zeitungswerbung reduzieren.

Trotz des prognostizierten Wachstums der Online-Werbung bleibt die digitale Messung der Wirkung eine Herausforderung für Marketingfachleute. Informationslücken beeinträchtigen die Möglichkeit, die kanalübergreifende Performance zu verstehen und somit die Gesamtperformance ihrer Marke zu beurteilen.

Getting Media Right untersucht zum sechsten Mal den aktuellen Stand des Marketings in einer schnelllebigen, vernetzten Welt. Die Studie basiert auf dem fundierten Feedback von fast 500 erfahrenen Marketingspezialisten aus Werbung, Medienverlagen und Agenturen weltweit. Sie zeigt eine Branche, die die Nutzung verschiedener Medienkontexte weiter diversifiziert und ein besseres Verständnis in Bezug auf die Vernetzung von Ideen, Inhalten und Medienkanälen benötigt, um ihre Ziele zu erreichen: kurzfristige Verkäufe und langfristiges Markenwachstum.

Zentrale Ergebnisse der Studie:

• Das kurzfristige vs. langfristige Dilemma spitzt sich zu. Fast alle Marketingfachleute (einschließlich 88 Prozent der Werbetreibenden) erkennen inzwischen die Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen kurzfristigen Verkäufen und langfristigem Markenaufbau. Allerdings verwenden nur 54 Prozent der Marketingfachleute sowohl kurz- als auch langfristige Messungen; 38 Prozent verlassen sich immer noch ausschließlich auf kurzfristige Verkaufsergebnisse.

• Marketingspezialisten kämpfen nach wie vor mit integrierten Kampagnen. Ein Viertel der Werbetreibenden (25 Prozent) hat es versäumt, die Marketingorganisationen zu integrieren. 27 Prozent der Werbetreibenden haben keine integrierten Strategien für mediale und nicht-mediale Aktivitäten.

• Programmatic targeting wächst weiter. Vier von fünf Marketingspezialisten (80 Prozent) nutzen derzeit programmatic targeting für ihre Kampagnen. Bis 2020 sollen das bereits 90 Prozent sein. Dennoch ist sich fast jeder dritte Werbetreibende nicht sicher, ob er die richtigen Zielgruppen erfolgreich anspricht.

• Werbung ohne Cookies könnte Marketingexperten im Dunkeln lassen. Die Mehrheit der Branche - fast die Hälfte der Agenturen und fast drei Viertel der Werbetreibenden - hat noch nicht mit den Vorbereitungen für eine Welt ohne Cookies begonnen. Viele sind besorgt darüber, wie sich dieser Wandel auf die Branche auswirken wird.

• Fast ein Drittel der Werbetreibenden ist sich nicht sicher, ob sie den Einfluss von Werbung im Kontext verstehen. Fast zwei Drittel der Marketingspezialisten sind sich einig, dass die Entwicklung von individuell angepassten Inhalten ein Muss ist. Wenn es aber darum geht zu verstehen, wie sich der Kontext auf kreative Umsetzungen auswirkt, gibt es immer noch eine Wissenslücke. Es braucht mehr Wissen darüber, wie spezifische Inhalte auf bestimmte Kontexte zugeschnitten werden müssen, um sie empfängerfreundlicher zu gestalten.

„Während das rasante Wachstum der digitalen Werbeausgaben keine Überraschung ist, zeigt diese neue Studie, dass Marketingspezialisten noch einen langen Weg vor sich haben, wenn es um die kanalübergreifende Messung und den Nachweis des ROI geht“, sagte Jane Ostler, Global Head of Media Effectiveness, Kantar's Media Domain. „Die nächsten 12 Monate werden große Veränderungen für die Branche mit sich bringen. Das Aufkommen neuerer Kanäle wie Podcasts und Advanced TV sowie die Abkehr von Cookies verändern die Möglichkeiten von Werbetreibenden ihre Kampagnen auszurichten und zu messen. Marketingspezialisten sollten das Beste aus beiden Welten anstreben: Sie müssen einen Rahmen schaffen, um die Auswirkungen auf Geschäfts- und Markenkennzahlen zu messen. Das bedeutet die Messwerkzeuge zu harmonisieren und eine Infrastruktur aufzubauen, die Messungen über den gesamten Marketingmix hinweg ermöglicht. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse ist es möglich, die Performance über alle Kanäle hinweg zu verbessern."

]]>
Meldung des Tages
news-6986 Thu, 05 Sep 2019 09:41:49 +0200 Buchtipp: Ganzheitliches Reporting mit Kennzahlen https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106986buchtipp-ganzheitliches-reporting-mit-kennzahlen/ Digitalisierung und Key Performance Indikatoren (KPIs) sind heute festes Element jeder professionellen Online Marketing Kampagne. Professor Dr. Hans-Ulrich Kraus hat in der 2. Auflage seines Fachbuches ... ... "Ganzheitliches Reporting mit Kennzahlen im Zeitalter der digitalen Vernetzung - ein Fallstudienbegleitender Ansatz zur Nachhaltigkeits-Implementierung" ein Fachbuch geschaffen/aktualisiert, das hier - über den Rahmen einer reinen Online-Kampagne - umfassende und wertvolle Hilfestellung für alle KPI-Strategen und Monitoringplaner bietet.

Neben der Darstellung zentraler Basis-Zusammenhänge bietet das Werk eine gezielte Verknüpfung des Reportings mit einer transparenten Kennzahlenanalyse und einem entscheidungsorientierten Controlling. Wesentliche Einflussfaktoren (wie z. B. die Internet-Nutzung, vielfältige Visualisierungsformen, Verhaltensphänomene im Reporting) werden in ihren Auswirkungen eingebunden.

Eine konzeptionelle Weiterentwicklung des Profit Center-Ansatzes und seine Kombination mit der Nachhaltigkeits-Implementierung im Sinne der drei Dimensionen „Profit – People – Planet" zu Sustainability Balanced Scorecards soll auch das Eignungspotenzial eines ganzheitlichen, flexibel gestaltbaren Reportings als Management-Instrument aufzeigen, das zweifelsohne aktuell und in naher Zukunft betriebswirtschaftlich immer relevanter werden wird. Ein zahlengestütztes Fallstudien-Beispiel ermöglicht die gedankliche und zugleich rechnerisch-konkrete Reporting-Umsetzung mit mehr als 170 Fragen, die sich auf einen Zeitraum von fünf Perioden beziehen und sich an den spezifischen Interessenlagen interner und externer Adressaten (Stakeholder) orientieren.

Mit diesem gleichermaßen konzeptionell wie anwendungsnah ausgerichteten Reporting-Buch sind vor allem (potentielle) „Sender" wie auch „Empfänger" der unternehmerischen Berichterstattungspraxis angesprochen. Das Buch wendet sich daher offiziell vor allem an Dozenten als auch an Bachelor- und Master-Studierende der Wirtschaftswissenschaften in Präsenz- und Fernstudiengängen.

Ich denke, alle Online Marketing Strategen sollten es in der Präsenzbibliothek haben, wenn sie crossmediale Bereiche optimieren oder Erfolge messen wollen.

 

Krause, Hans-Ulrich
Ganzheitliches Reporting mit Kennzahlen im Zeitalter der digitalen Vernetzung
Ein fallstudienbegleiteter Ansatz zur Nachhaltigkeits-Implementierung
Broschur
ISBN 978-3-11-059702-8
Ladenpreis
€ [D] 34.95*
UVP
US$ 40.99 / GBP 32.00*

]]>
Kommentar
news-6985 Thu, 05 Sep 2019 09:34:46 +0200 5G-Netz der Telekom in fünf Städten verfügbar https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/1069855g-netz-der-telekom-in-fuenf-staedten-verfuegbar/ Das 5G-Netz ist laut Pressemeldung der Telekom ab sofort in Berlin, Bonn, Darmstadt, Köln und München verfügbar. Also mit Bandbreiten von 1 GBit/s und mehr. 66 Antennen in Berlins Mitte bilden auf rund sechs Quadratkilometern das größte zusammenhängende 5G-Gebiet Deutschlands. In den fünf Premiere-Städten baut die Telekom Schritt für Schritt 5G-Netz-Cluster auf. Damit ist es möglich, größere Bereiche zu versorgen und nicht nur punktuell den Bereich um einzelne Antennen. Das Ziel: maximal ausgeleuchtete Bereiche für das beste Netz beim Kunden.

Bis Ende 2019 sollen auch Hamburg und Leipzig von 5G profitieren. Insgesamt sind bis zum Jahresende über 300 Antennen für Deutschland geplant. In allen 5G-Städten wird das Netz auch im Laufe des kommenden Jahres weiter verdichtet. Zusätzlich beginnt dann der 5G-Ausbau in weiteren Städten. Bis Ende 2020 sollen mindestens die 20 größten Städte in Deutschland angebunden werden.

Der Ausbau einer neuen Technologie sei - so die Telekom - "immer ein Stück Pionierarbeit". Alle 5G-Gebiete sind ab sofort auch auf der 5G Versorgungskarte der Telekom eingezeichnet. Unter www.telekom.de/netzausbau können Kunden sehen, wo 5G verfügbar ist. Die Karte wird permanent mit den neuen Standorten aktualisiert.

]]>
News
news-6984 Wed, 04 Sep 2019 12:25:40 +0200 Matthias Peschel wird Standortleiter von C3 in München https://www.medienmilch.de/sahne/top-face/artikel/details/106984matthias-peschel-wird-standortleiter-von-c3-in-muenchen/ Ab September übernimmt Matthias Peschel die neu geschaffene Rolle eines Standortleiters von Karsten Krämer, der als Chief Operating Officer (COO) und Geschäftsführer von C3 den Münchner Standort zuletzt in Personalunion geleitet hatte. Peschel wechselt von Territory Webguerillas, deren Berliner Standort er zuletzt geführt hat. Aufgabe des 35-Jährigen wird es sein, das nachhaltige Wachstum des Münchner C3-Standorts fortzuführen und Neukunden wie Telefónica, IKK classic, Continental sowie das Bestandskundengeschäft weiter zu entwickeln.

Peschel berichtet an Karsten Krämer, der den C3-Standort in den vergangenen drei Jahren geleitet und ausgebaut hat. In seiner Rolle als Group COO trägt Krämer weiterhin die übergreifende Geschäftsverantwortung für die C3-Standorte in München, London, Stuttgart und Ljubljana sowie für die Kompetenzfelder „Motion“ (Bewegtbild) und „Performance & Media“.

Peschel ist Digitalmarketing- und Agentur-Experte. Nach seinem Studium an der Universität Siegen absolvierte der Diplom-Medienwirt zunächst verschiedene Stationen bei Gruner + Jahr, unter anderem als Publishing Manager bei G+J Corporate Editors. Danach verantwortete Peschel das Business Development bei Indiens führender eCommerce- und Media-Plattform Smile Group in Neu-Delhi. Vor seinem Wechsel zu Territory Webguerillas trieb er beim Technologie-Unternehmen LocaFox die strategischen Partnerschaften und die Entwicklung des B2B-Geschäfts voran.
 

]]>
Top-Face
news-6983 Wed, 04 Sep 2019 12:20:39 +0200 Kommen die faltbaren Smartphones? https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106983kommen-die-faltbaren-smartphones/ Während die klassische Unterhaltungselektronik an Nachfrage verliert, treiben Smartphones und digitale Inhalte Plattformen den Markt. Die nächste Entwicklungsstufe steht nun scheinbar mit faltbaren Smartphones bevor: So kann sich mehr als jeder dritte Bundesbürger (35 Prozent) vorstellen, ein faltbares Smartphone zu nutzen. Das zumindest besagt die Trendstudie „Zukunft der Consumer Technology 2019“, die der Digitalverband Bitkom und das Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte vorgestellt hat.


Danach sieht mehr als die Hälfte (58 Prozent) den Vorteil, dass faltbare Smartphones zusammengeklappt weniger Platz benötigen. Für jeden Zweiten (50 Prozent) ist es vorteilhaft, dass faltbare Smartphones einen größeren Bildschirm als herkömmliche Smartphones bieten. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) bescheinigt den sogenannten Foldables mehr Leistung als herkömmliche Smartphones. Und für 8 Prozent sind faltbare Smartphones die neuen Statussymbole. „Neue Bildschirmtechnologien sind ein Top-Trend“, sagt Dr. Sebastian Klöß, Bitkom-Referent für Consumer Technology. „Faltbare Smartphones verfügen nicht nur über sehr große Displays. Sie bieten außerdem Platz für leistungsstärkere Prozessoren und Akkus.“

Ein weiterer Treiber für die Consumer Technology ist das sogenannte Connected Entertainment. Konsumenten sehen sich heute einer riesigen Auswahl an hochwertigen kuratierten Inhalten gegenüber, die quasi jederzeit und überall verfügbar sind. Und immer mehr Nutzer sind bereit, für das Streamingangebot Geld auszugeben. So nutzen mittlerweile zwei von fünf Onlinern (42 Prozent) kostenpflichtige Video-On-Demand-Dienste, jeder Fünfte (20 Prozent) zahlt für Musik-Streaming. Für ein gutes Nutzererlebnis müssten diese Inhalte aber auf entsprechend hochwertigen Endgeräten verfügbar sein.

„Die Medienwelt hat in den vergangenen 20 Jahren einen Evolutionsprozess von non-connected Content und Hardware mit ihren physischen Bild- und Tonträgern über die Ära der digitalen Downloads zum Streaming durchlaufen – und der nächste Entwicklungsschritt zeigt sich bereits am Horizont“, erklärt Klaus Böhm, Leiter Media & Entertainment bei Deloitte. „Wesentliche Akteure sind hier die großen Plattformbetreiber, die Inhalte aus unterschiedlichen Mediengattungen aggregieren und zusätzlich massiv in eigene Inhalte investieren, um Nutzern eine reichhaltige Auswahl an Inhalten aus einer Hand zu bieten.“

Die Trendstudie „Zukunft der Consumer Technology – 2019“ steht hier zum kostenlosen Download bereit

 

]]>
News