medienmilch.de: Letzte Nachrichten http://www.medienmilch.de de_DE TYPO3 News Mon, 21 Jan 2019 16:46:12 +0100 Mon, 21 Jan 2019 16:46:12 +0100 TYPO3 EXT:news news-6856 Fri, 18 Jan 2019 16:32:51 +0100 Influencer-Marketing-Trends 2019? https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106856influencer-marketing-trends-2019/ Hier kommen sieben Entwicklungen, die das Influencer-Marketing laut Björn Wenzel, Gründer und Geschäftsführer der Influencer-Marketing Agentur Lucky Shareman, 2019 angeblich bestimmen werden: 1. Marken geben mehr Budget in Influencer-Marketing

Die Influencer-Marketing-Spendings deutscher Unternehmen steigen weiter. Bei Markenunternehmen, die bereits früh den Wert des Influencer-Marketings erkannt haben, wie in der Fashion- und Food-Branche, liegt der Anteil des Budgets für Influencer-Kampagnen im Kommunikationsmix teils schon bei über 15 Prozent. Auch andere Industrien werden nachziehen.

2. Influencer-Marketing wird stärker in die Gesamtkommunikation integriert

Influencer-Marketing muss strategisch sauber in die Mediaplanung integriert werden. Nur so steigern Marketer die Wirkung und der Erfolg wird messbar. Analog zur klassischen Mediaplanung geht es um Fragen wie: Welche Kanäle erfüllen welche Werbezwecke? Welche Kanäle und Influencer erreichen bestimmte Zielgruppen? Wie wird Influencer-Marketing mit anderen Kampagnen-Bausteinen verknüpft?

3. Social-Media-Plattformen bekämpfen Fraud

Der Social Media Trends Report 2019 von Hootsuite zeigt, dass Social-Media-Netzwerke stärker um Vertrauen werben. Facebook, Twitter und Co. ergreifen Maßnahmen, um ihre Datensicherheit, Transparenz und Authentizität zu verbessern. Kürzlich kündigte Instagram an, Fake-Follower und gekaufte Likes per Machine Learning zu identifizieren, Instagrammer zu verwarnen und notfalls zu entfernen.

4. Hochwertiges Engagement wird wichtiger KPI

Für Influencer-Marketing gelten nicht die gleichen Key Performance Indicators (KPIs) wie für klassisches Online-Marketing. Tausend-Kontakt-Preis (TKP) und Opportunity-to-see (OTS) zielen auf Reichweite ab, während es im Influencer-Marketing besonders auch um Interaktionen geht. Die pure Anzahl von Likes und Comments reicht längst nicht mehr für die Beurteilung von Kampagnenerfolgen aus.

5. Marktforschung erhöht die Planungssicherheit

94 Prozent der Marken erhoffen sich von Influencer-Marketing eine Steigerung der Aufmerksamkeit, 93 Prozent eine erhöhte Relevanz in bestimmten Zielgruppen. Das zeigt eine Befragung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW). Um den Erfolg einer Influencer-Marketing-Kampagne zu messen, leistet Marktforschung wertvolle Dienste.

6. Marken achten stärker auf Brand Safety

Marken wollen Negativ-Publicity wegen misslungener Influencer-Kampagnen oder Mängeln bei der Kennzeichnungspflicht tunlichst vermeiden. 2019 werden sie beim Influencer-Marketing noch mehr auf Brand Safety achten. Eine sorgfältige Auswahl des Influencers und ein klares Kampagnenbriefing stecken den Rahmen für die Kommunikation ab. Um im Sinne der Marke zu agieren, sollte der Influencer gebrieft werden zu übergeordneten Kampagnenzielen, KPIs, Hashtags und Timings. Die Aufklärung zur Kennzeichnungspflicht geschieht meist in den Verträgen mit den Influencern.

7. Influencer setzen auf Messenger-Marketing

Über WhatsApp versenden Nutzer heute Texte, Fotos, Videos und Dokumente ebenso wie Standorte oder Sprachnotizen. Über eine Milliarde Menschen nutzen WhatsApp in über 120 Ländern, in Deutschland sind es 50 Millionen. Influencer entdecken den Dienst nun, um ihre Community auf ihre neuen Blog-, YouTube- oder Instagram-Beiträge aufmerksam zu machen.
 

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Meldung des Tages
news-6855 Fri, 18 Jan 2019 16:25:50 +0100 Vier von zehn Unternehmen setzen auf Homeoffice https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106855vier-von-zehn-unternehmen-setzen-auf-homeoffice/ Homeoffice ist bei vielen Unternehmen bereits Standard: Vier von zehn Arbeitgebern (39 Prozent) geben ihren Mitarbeiter die Freiheit, auch abseits der klassischen Büroräume arbeiten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter mehr als 800 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach setzt sich ortsunabhängiges Arbeiten in immer mehr Unternehmen durch. 2016 erlaubte knapp jedes dritte Unternehmen (30 Prozent) Homeoffice, 2014 erst jedes fünfte (20 Prozent). Den Erwartungen zufolge wird sich dieser Trend fortsetzen. 46 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass der Anteil ihrer Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, in den kommenden fünf Jahren steigen wird. 50 Prozent erwarten einen konstant bleibenden Anteil. „Digitale Technologien ermöglichen es, unabhängig von Zeit und Ort zu arbeiten. Homeoffice wird für immer mehr Beschäftigte zum Alltag“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Klare Regeln fürs Homeoffice

Bei vielen Arbeitgebern ist Homeoffice genau geregelt. Drei von vier Unternehmen (74 Prozent), deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, haben bestimmte Tage festgelegt, an denen kein Homeoffice erlaubt ist, damit alle Mitarbeiter für gemeinsame Termine zur Verfügung stehen – und so hält das im Übrigen auch der Bitkom. Sechs von zehn (61 Prozent) machen die Anwesenheit im Büro zur Regel und Homeoffice eher zur Ausnahme, etwa an nur einem Tag in der Woche. In knapp jedem zweiten Unternehmen (46 Prozent) muss Homeoffice jeweils im Einzelfall vom Vorgesetzten genehmigt werden. Rohleder: „Die flexible Heimarbeit erfordert klare Regeln. Auf Seiten der Unternehmen setzt es Vertrauen voraus, auf Seiten der Mitarbeiter Selbstorganisation und Selbstdisziplin.“

Gegen Homeoffice entscheiden sich Unternehmen aus verschiedenen Gründen. Zwei Drittel der Unternehmen (65 Prozent), deren Mitarbeiter nicht im Homeoffice arbeiten, geben an, dass Homeoffice nicht für alle Mitarbeiter möglich sei und niemand ungleich behandelt werden dürfe. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) meint, dass ohne direkten Austausch mit Kollegen die Produktivität sinke. Und fast ebenso viele (55 Prozent) sagen, dass Homeoffice generell nicht vorgesehen sei. Für gut jedes dritte Unternehmen spricht gegen flexible Heimarbeit, dass die Mitarbeiter nicht jederzeit ansprechbar seien (33 Prozent), knapp drei von zehn sagen, die Arbeitszeit sei nicht zu kontrollieren (29 Prozent). Für jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) sprechen die gesetzlichen Regelungen zum Arbeitsschutz gegen Homeoffice. Weitere Gründe sind Sorgen um die Datensicherheit (22 Prozent), eine zu teure technische Ausstattung (16 Prozent) und die Furcht um eine abnehmende Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen (9 Prozent).

Bitkom setzt sich dafür ein, die gesetzlichen Vorgaben zu modernisieren und ans digitale Zeitalter anzupassen. „Der selbstbestimmten Arbeitszeitgestaltung stehen gesetzliche Hürden wie der starre Acht-Stunden-Arbeitstag und die elfstündige Mindestruhezeit entgegen. Wer spätabends noch mal die Dienstmails checkt und am nächsten Morgen wieder am Arbeitsplatz ist, verstößt gegen die Gesetze“, sagt Rohleder. „Das Arbeitsrecht ist in diesen Punkten nicht mehr zeitgemäß und setzt Arbeitnehmer massenhaft ins Unrecht. Es ist höchste Zeit, diese aus der Zeit gefallenen Regeln zu ändern.“

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News
news-6854 Fri, 18 Jan 2019 16:21:20 +0100 Besser ankommen mit Gernot Hassknecht https://www.medienmilch.de/sahne/top-kampagne/artikel/details/106854besser-ankommen-mit-gernot-hassknecht/ „Auf 180: Besser ankommen mit Gernot Hassknecht“ – der Berufscholeriker zeigt in monatlicher Serie für „Runter vom Gas“ Fehlverhalten im Straßenverkehr auf. Für alle, bei denen die übliche Verkehrserziehung keine Wirkung zeigt, geht die Kampagne „Runter vom Gas“ in die Vollen: Ab sofort gibt es Nachhilfe mit Humor und Holzhammer. In einer monatlichen Serie nimmt sich Gernot Hassknecht aus der ZDF-„heute-show“ diverser Verkehrsthemen an und erteilt standesgemäße Standpauken. Den Anfang macht im Januar eine Episode für Gurtmuffel. Auch für alle, die meinen, dass ein Bier kein Bier sei, hat Hassknecht die passende Botschaft: In der zweiten Episode rügt er zur Karnevalszeit alle, die sich mit Alkohol im Blut ans Steuer setzen. Ungeschoren kommen im Laufe des Jahres auch rücksichtslose Lkw-Fahrer, Rad-Rambos und dem Geschwindigkeitsrausch verfallene Motorradfahrer nicht davon.

Neue Episoden der Serie sind ab dem 18. Januar jeden dritten Freitag im Monat auf der Kampagnenwebsite www.runtervomgas.de und auf YouTube zu sehen. Auf Facebook gibt es außerdem Kurzversionen der Folgen.

Initiatoren der Kampagne „Runter vom Gas“ sind das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Mit einer emotionalen Ansprache sensibilisiert „Runter vom Gas“ seit 2008 für Risiken im Straßenverkehr sowie eine Vielzahl von Unfallursachen und will damit für mehr Sicherheit auf deutschen Straßen sorgen. Im Jahr 2017 verloren 3.180 Menschen im Straßenverkehr ihr Leben. 2011 waren es noch 4.009 Getötete. Im selben Jahr wurde im nationalen Verkehrssicherheitsprogramm das Ziel von 40 Prozent weniger Todesopfern im Straßenverkehr bis 2020 definiert.

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Top-Kampagne
news-6853 Sat, 12 Jan 2019 13:15:38 +0100 Online-Werbung: 10 Tipps für die optimierte Interaktion https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106853online-werbung-10-tipps-fuer-die-optimierte-interaktion/ Interaktive Display-Anzeigen sorgen für eine maximale Wiedererkennung der Werbebotschaft, auch wenn die Ads nur kurz sichtbar sind. Das hat die globale Mediaplattform Teads in einer umfangreichen Eyetracking-Studie unter 538 Internetusern in Deutschland herausgefunden. Die Debatte um die Sichtbarkeit von Werbemitteln (Viewability) legte 2018 den Grundstein für die neue Betrachtung von Onlinewerbung. Der 50:1-Standard für Display Werbemittel des Media Rating Council (50 Prozent des Werbemittels für mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich) wird auch in Deutschland weiterhin angeboten. Allerdings greift der Ruf nach Standards für die Sichtbarkeit von Anzeigen zu kurz. Selbst wenn ein Werbemittel lange im sichtbaren Bereich des Users verweilt, kann die Erinnerung an die Werbebotschaft sehr gering sein. So hatte im Rahmen der Untersuchung von Teads ein Sticky Skyscraper, dass beim Scrollen am rechten Rand sichtbar bleibt, eine Sichtbarkeitsdauer von 98,6 Sekunden. Der Anteil der User, der die Anzeige betrachtete, lag aber nur bei 34 Prozent und die mittlere Betrachtungsdauer bei nur 0,5 Sekunden.

„Online-User haben meist eine sehr geringe Aufmerksamkeitsspanne. Sie konzentrieren sich auf den Content einer Webseite“, so Björn Radau, Marketing Director DACH bei Teads. „Während klassische Banner teilweise recht lange im sichtbaren Bereich verweilen, ist die Aufmerksamkeit und damit die Erinnerung vergleichsweise gering. Anders bei Werbemitteln, die den Nutzer direkt im redaktionellen Content ansprechen und zur Interaktion verleiten. Denn dadurch werden User selbst zum Akteur und kontrollieren den Inhalt des Werbemittels.“

Interaktive Werbeformate, die sich direkt im redaktionellen Inhalt einer Webseite befinden, steigern die Erinnerung bei den Usern erheblich. Im Rahmen der Eye-Tracking-Studie wurden den Probanden das Viewable Display-Format inRead Flow von Teads gezeigt. Obwohl sich diese Anzeigen nur durchschnittlich 3,3 Sekunden im sichtbaren Bereich befanden, wurden sie fast die ganze Zeit angeschaut (95 Prozent Conversion von Sichtbarkeit zu Betrachtungsdauer). Dieses Format, in dem sich die Anzeige durch die Scrollbewegung ständig verändert, zieht automatisch die Blicke auf sich. Der Grund: Bewegungen ziehen evolutionär bedingt unsere visuelle Aufmerksamkeit stark an. 60 Prozent der Studienteilnehmer konnten sich an diese interaktiven Anzeigen erinnern. Andere Formate wie Billboard (53 Prozent), Skyscraper (50 Prozent) und Medium Rectangle (33 Prozent) erzielten deutlich geringere Erinnerungswerte.

10 Tipps, die helfen, die Interaktion der User mit dem Werbemittel zu erhöhen:

1. Binden Sie Mediaplaner und Conversion-Experten gleich zu Beginn des kreativen Prozesses mit ein. Nur dann kann eine interaktive Komponente dem Medium entsprechend entwickelt werden.

2. Testen Sie alle Werbeinhalte vor und nach der Ausspielung. Nutzen Sie die Analyseoptionen der digitalen Kanäle wie Verweildauer oder Durchsichtsrate und vermeiden Sie, Budget für ineffektive Kampagnen zu verbrennen.

3. Stellen Sie sicher, dass Ihr Werbeinhalt für Smartphones optimiert wurde. Das ist sowohl im Hinblick auf Format, Bildausschnitt, Bedeutung von Ton oder Spot-Länge aber auch für die tatsächliche Botschaft wichtig. Die Automarke JEEP® hat hiermit beispielsweise sehr gute Erfahrungen gemacht.

4. Passen Sie das Werbemittel der Nutzungssituation an. Tagsüber schalten viele User den Ton zwar nicht aus, sind aber meistens in einer Nutzungsumgebung, in der Ton störend wirkt.

5. Besonders Short-Content-Formate von nur sechs Sekunden Spieldauer sollten Usern interaktive Elemente anbieten, damit sie sich länger mit dem Werbemittel beschäftigt.

6. Setzen Sie Daten strategisch ein, um die Relevanz Ihrer Botschaft zu erhöhen. Gerätetyp, Standort, Datum und Tageszeit sowie Thema des Werbeumfeldes sollten beispielsweise im Call-to-Action berücksichtigt werden, um die Relevanz für den User zu unterstreichen. Der Spot von “E Wie Einfach” wurde nur innerhalb der Öffnungszeiten des Call Centers ausgespielt, das direkt aus dem Werbemittel heraus angerufen werden konnte.

7. Erweitern Sie auch Display-Anzeigen um Interaktivität. Beispielsweise kann sich ein Werbemittel schon bei leichter Bewegung des Mobilgeräts verändern und so sofort die Aufmerksamkeit der User wecken. McDonald’s hat diese Funktion beispielsweise sehr effektiv eingesetzt. (Hier können Sie es mittels Smartphone selbst ausprobieren)

8. Zeigen Sie den Usern, wie es weitergeht. Wer beispielsweise einen kurzen Video-Spot sieht, dem könnte gleich die Fortsetzung, das Making-of oder ein anderer damit zusammenhängender Inhalt angeboten werden. KIKO hat dies für Make-up anschaulich umgesetzt.

9. Profitieren Sie vom zunehmenden Chatbot-Trend. Der direkte Dialog mit dem User ist inzwischen im Werbemittel möglich, wie Teads und Tommy Hilfiger gezeigt haben. User können dadurch direkt mit der Marke sprechen und beispielsweise sofort und ohne Medienbruch durch das Produktangebot stöbern.

10. Probieren Sie Augmented Reality aus. Die Smartphones werden technisch immer besser darin, Elemente in die reale Welt zu projizieren. Das virtuelle „Aufsetzen“ einer Brille auf das eigene Gesicht oder das Testen der Lippenstiftfarbe kann inzwischen direkt in der mobilen Anzeige passieren und den User sofort auf einer sehr persönlichen Ebene mit einbeziehen. (Hier können Sie es mittels Smartphone selbst ausprobieren)

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Kommentar
news-6852 Sat, 12 Jan 2019 13:06:56 +0100 40.000 zusätzliche Jobs in der digitalen Branche? https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/10685240000-zusaetzliche-jobs-in-der-digitalen-branche/ In der Bitkom-Branche werden Umsätze und Beschäftigung laut Informationen des digitalen Branchenverbandes auch 2019 weiter zulegen. Der Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll in diesem Jahr um 1,5 Prozent auf 168,5 Milliarden Euro ansteigen. Zum Jahresende sollen in der Branche voraussichtlich 1.174.000 Menschen beschäftigt sein. Das würde einem Plus von 40.000 Jobs und einem Anstieg um 3,5 Prozent im Vergleich zu 2018 entsprechen. „Die Digitalisierung treibt den Markt und ist ein Garant für mehr Arbeitsplätze“, so Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die Geschäfte von Software-Häusern und IT-Dienstleistern laufen besonders gut. In diesen Bereichen entstehen mit Abstand die meisten Jobs.“ Im vergangenen Jahr übertraf der ITK-Markt die Wachstumsprognose. Die Umsätze stiegen 2018 um 2,0 Prozent auf 166,0 Milliarden Euro. Zu Jahresanfang war Bitkom noch von einem Wachstum von 1,7 Prozent ausgegangen.

Die Informationstechnik ist weiter der wichtigste Wachstumstreiber und baut ihre Bedeutung als größter Teilmarkt der Branche aus. Die Umsätze steigen laut Bitkom-Prognose dieses Jahr um 2,5 Prozent auf 92,2 Milliarden Euro. Am stärksten wächst das Software-Segment, das ein Plus von 6,3 Prozent auf 26,0 Milliarden Euro verzeichnet. Der Markt für IT-Dienstleistungen, die etwa das Projektgeschäft und IT-Beratung einschließen, wächst ebenfalls überdurchschnittlich um 2,3 Prozent auf 40,8 Milliarden Euro. „Die Digitalisierung ist in allen Branchen kein Nice-to-have, sondern ein absolutes Must-do. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach IT-Beratern und Software-Anwendungen, um Produkte, Wertschöpfungsnetze und Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und auf das digitale Zeitalter auszurichten“, sagt Berg. Leicht rückläufig entwickelt sich dagegen das Hardware-Geschäft mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 25,4 Milliarden Euro. Den Erwartungen zufolge werden die Umsätze etwa mit klassischen Desktop-PCs ( 8,4 Prozent), Servern ( 7,0 Prozent) und Multifunktionsdruckern (- 3,8 Prozent) deutlich zurückgehen.

Die Telekommunikation ist seit dem vergangenen Jahr (+ 1,6 Prozent) wieder im Aufwärtstrend. 2019 legt der Markt voraussichtlich um 1,1 Prozent auf 67,3 Milliarden Euro zu. Steigende Umsätze werden sowohl für Dienste als auch für Endgeräte und Infrastruktur erwartet. Mit Telekommunikationsdiensten werden nach Bitkom-Berechnungen 49,2 Milliarden Euro umgesetzt (+ 0,8 Prozent). Das Geschäft mit Endgeräten wächst auf 11,0 Milliarden Euro (+ 2,0 Prozent), Investitionen in die Infrastruktur steigen auf 7,1 Milliarden Euro (+ 1,6 Prozent). „2019 werden die Frequenzen für die neue Mobilfunkgeneration 5G versteigert. Dadurch werden dem Markt voraussichtlich Milliarden entzogen, die für Investitionen in die Netze und ein noch dynamischeres Wachstum fehlen“, sagt Berg.

Ganz anders entwickelt sich die Unterhaltungselektronik. Sie schreibt im zweiten Jahr in Folge rote Zahlen. Der mit Abstand kleinste ITK-Teilmarkt schrumpft 2019 voraussichtlich um 5,0 Prozent auf 9,0 Milliarden Euro. Berg: „Der Markt für Consumer Electronics schrumpft, weil die Absatzzahlen zurückgehen. Zwar steigen in vielen Kategorien die Durchschnittspreise pro Gerät, etwa für Fernseher, aber das kann das Absatzminus nicht kompensieren.“

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Meldung des Tages
news-6851 Sat, 12 Jan 2019 13:01:13 +0100 Axel Springer Audio tritt der Radiozentrale bei https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106851axel-springer-audio-tritt-der-radiozentrale-bei/ Die Radiozentrale startet mit einem ungewöhnlichen neuen Mitglied in das Jahr 2019: Die Axel Springer Audio GmbH ist der Gattungs-Initiative zum 1. Januar beigetreten. Axel Springer gehört zu den führenden Gesellschaftern im deutschen Privatradio und bündelt sein Audio-Portfolio in der Axel Springer Audio GmbH. Hierzu gehören über 20 direkte und indirekte Beteiligungen an regionalen Radiomarken wie beispielsweise Antenne Bayern, FFH, ffn, Radio Hamburg, Antenne1 oder Radio NRW, aber auch an Online Audio Unternehmen wie der Webradio-Plattform laut.fm oder der US-Podcast-Plattform Art19.

Mit diesem Beitritt schließen sich nun insgesamt 78 öffentlich-rechtliche und private Radiostationen sowie Unternehmen der Radioindustrie unter dem Dach der Radiozentrale zusammen.

„Auch 2019 wird der Umbruch in der Medien- und Vermarktungslandschaft ein bestimmendes Thema sein, bei dem Radio durch sein breites Portfolio eine wichtige Rolle als Innovator und Massenmedium einnimmt. Deshalb freue ich mich, die Axel Springer Audio GmbH als neues Mitglied der Radiozentrale begrüßen zu dürfen“, sagt Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale. „Durch die Axel Springer Audio GmbH haben wir einen weiteren Partner gewonnen, um die Gattungsarbeit pro Radio voranzutreiben und durch den kontinuierlichen Austausch mit unseren Mitgliedern neue Impulse für eine erfolgreiche auditive Zukunft zu setzen.“

Christoph Falke, Geschäftsführer Axel Springer Audio GmbH, zum Beitritt in die Gattungs-Initiative: „Radiosender müssen sich viel stärker als bisher als Audio-Entertainment-Anbieter verstehen und sich insbesondere in der digitalen Welt vielmehr untereinander austauschen, um die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten.“

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News
news-6849 Wed, 09 Jan 2019 07:55:01 +0100 C3 realisiert offizielle Michael Schumacher App https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106849c3-realisiert-offizielle-michael-schumacher-app/ Der Start der offiziellen App von Michael Schumacher verlief eines Rekordweltmeisters der Formel 1 würdig: Die zum 50. Geburtstag des deutschen Formel-1-Piloten erschienene Applikation belegte bereits am Tag ihres Erscheinens Rang eins in der Kategorie Sport des Apple App Stores. Für Konzeption, Design und Umsetzung ist die Content Marketing Agentur C3 Creative Code and Content verantwortlich. The Official App soll ein digitaler Grand Prix der Erinnerungen für jeden Fan des siebenmaligen Champions und ein besonderes Geschenk der Keep Fighting Foundation an ihn sein. Fünf Kategorien sollen Wissenswertes, Interviews, Fotos, Videos und Statistiken einer einmaligen Sportler-Karriere präsentieren. Die offizielle App erweitert die Ausstellung Michael Schumacher Private Collection in der Motorworld Köln-Rheinland.

Federführend in der Gestaltung war Patrick Amor, Standortleiter und Creative Director bei C3 Stuttgart. Über die Gestaltung des zusammen mit Schumacher-Managerin Sabine Kehm entwickelten Konzepts hinaus, verantwortete er das UX- und UI-Design. Technischer Partner bei der Umsetzung war die Agentur Herzog Kommunikation. Alle Beteiligten haben sich dabei an das Schumacher-Motto gehalten: Winning is a state of mind. „Die große Herausforderung bei dieser App war es, ein so lebendiges Thema wie den Motorsport gebührend auf eine so kleine Fläche, wie die eines Telefon-Screens, zu übersetzen. Wir freuen uns gemeinsam mit der Keep Fighting Foundation daher sehr über die Begeisterung der Fans“, sagt Patrick Amor.

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news-6848 Wed, 09 Jan 2019 07:51:49 +0100 Lorena: Amazon Crime reitet auf Crime-Welle https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106848lorena-amazon-crime-reitet-auf-crime-welle/ Unveröffentlichte Wahrheiten und neue Perspektiven auf einen berüchtigten Fall der amerikanischen Kriminalgeschichte: Lorena, eine vierteilige Doku-Serie von Produzent und Oscar-Gewinner Jordan Peele (Get Out), startet am 15. Februar im Original mit deutschen Untertiteln exklusiv bei Prime Video. Das Prime Original Lorena will die Hintergründe des berüchtigten Falls von John Wayne und Lorena Bobbitt beleuchten, der Anfang der 90er Jahre in den USA und weltweit für Schlagzeilen sorgte. Unter der Regie des renommierten Dokumentarfilmers Joshua Rofé (Lost for Life) hinterfragt die Serie den Sensationsjournalismus rund um den Vorfall und wirft einen neuen Blick auf die Geschichte von Lorena Bobbitt. Der Fall legte den Grundstein für die moderne 24-Stunden-Berichterstattung und das zunehmend sensationsgierige Medieninteresse. Doch während Boulevardpresse und Talkshows die Bobbitt-Story ausschlachteten, verpasste die Gesellschaft die Gelegenheit, eine nationale Diskussion über häusliche und sexuelle Gewalt in Amerika anzustoßen. Lorena untersucht die tiefgreifenden moralischen Probleme und leidvollen persönlichen Tragödien, die mit dem berüchtigten amerikanischen Skandal einhergehen.

Als Executive Producer von Lorena fungieren Jordan Peele und Win Rosefeld für Monkeypaw, Steve J. Berger und Joshua Rofé für Number 19, Tom Lesinski und Jenna Santoianni für Sonar. Die Doku-Serie wird von Monkeypaw, Sonar Entertainment und Number 19 produziert.

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news-6850 Wed, 09 Jan 2019 06:58:00 +0100 Entsorgungsproblem? Jeder zweite Haushalt besitzt einen alten Laptop oder PC https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106850entsorgungsproblem-jeder-zweite-haushalt-besitzt-einen-alten-laptop-oder-pc/ Etliche alte PCs und Laptops lagern in deutschen Schubladen, Schränken und Kartons. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.007 Personen ab 16 Jahren. Demnach hortet knapp jeder zweite deutsche Haushalt (43 Prozent, 2014: 36 Prozent) zu Hause mindestens einen alten PC oder Laptop. Lagerten in deutschen Haushalten mit Altgeräten 2014 noch im Schnitt 1,3 alte PCs oder Notebooks, sind es mittlerweile 1,8 pro Haushalt. Betrachtet man alle deutschen Haushalte sind es 0,8 Geräte pro Haushalt. Das entspricht einem Anstieg auf mittlerweile 32 Millionen Altgeräte in (2014: 22 Millionen). Aktuell hat jeder fünfte Bundesbürger ab 16 Jahren (19 Prozent) einen unbenutzten PC oder Laptop zu Hause. Knapp jeder vierte Befragte (24 Prozent) hortet sogar zwei oder mehr ungenutzte Geräte. 55 Prozent haben keinen Alt-PC bzw. Laptop zu Hause oder noch nie ein solches Gerät besessen.

Jeder Vierte (26 Prozent), der sich ein neues Gerät zulegt, hebt seinen alten PC oder sein altes Notebook auf. Sieben von zehn Befragten (71 Prozent) entsorgen solche Geräte. Von ihnen haben das Gerät bzw. die Geräte 67 Prozent zu einer Sammelstelle für Elektronikmüll gebracht, 18 Prozent verschenkt, 11 Prozent für einen guten Zweck gespendet, 9 Prozent zu einem Händler gebracht und 7 Prozent verkauft. „Viele Verbraucher fragen sich, wohin mit dem alten Gerät, wenn das Neue ins Haus kommt“, sagt Bitkom-Umweltexpertin Dr. Katharina Eylers. „Die einen wollen das Altgerät als Ersatz aufheben. Andere wiederum wissen einfach nicht, wie sie die Daten des alten PCs vollständig löschen und heben es deshalb auf. Oder sie wissen nicht, wo und wie sie das Altgerät entsorgen können.“ Dabei könne die richtige Entsorgung einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Umweltschutz leisten. „Wer funktionstüchtige Laptops und PCs weitergibt, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Aber auch defekte Geräte sollten unbedingt recyelt werden und gehören nicht in den Hausmüll“, sagt Eylers. „Die Geräte enthalten zahlreiche, wertvolle Rohstoffe, die beim Recycling wiedergewonnen werden können.“
 

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News
news-6847 Mon, 07 Jan 2019 09:13:24 +0100 Die Welt ist die Nr. 1 im Social Web https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106847die-welt-ist-die-nr-1-im-social-web/ Die Welt ist angeblich das Leitmedium aller deutschen Tageszeitungen im Social Web. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von Vico Research & Consulting. Demnach wurde die überregionale Tageszeitung des Axel Springer-Verlages in einem halben Jahr über eine Million Mal in den sozialen Medien erwähnt und somit rund 400.000 Mal häufiger als die BILD-Zeitung, die in dem Ranking den zweiten Platz belegt. Auf dem dritten Rang folgt die Süddeutsche Zeitung, zu der sich die Social Web-Nutzer im selben Zeitraum 420.660 Mal geäußert haben.

taz schlägt Faz: 50.000 Social Web-Erwähnungen mehr

Die Tageszeitung (taz) wurde während der Analyse 259.759 Mal diskutiert und belegt damit den vierten Rang der Untersuchung von VICO Research & Consulting. Auf Platz fünf landet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (209.610 Erwähnungen), Platz sechs sichert sich das Handelsblatt (161.372 Erwähnungen) vor Neues Deutschland (79.859 Erwähnungen). Die Rheinische Post belegt als erste regionale Tageszeitung mit 45.350 Erwähnungen den achten Platz.

Südwest Presse und Rhein-Zeitung: Diese Tageszeitungen wurden am seltensten diskutiert

Am wenigsten Social Media-Beiträge wurden während des Analysezeitraumes zu der größten Ulmer Regionalzeitung, Südwest Presse, verfasst (3.767 Erwähnungen). Damit wurde die Baden-Württemberger Tageszeitung am seltensten aller 22 analysierten Medien erwähnt. So verfassten die Social Web-Nutzer im Schnitt pro Tag mehr Beiträge über Die Welt als über die Südwest Presse während eines halben Jahres. Platz 21 sichert sich die Rhein-Zeitung mit 5.633 Beiträgen, auf dem 20. Platz landet Die Rheinpfalz mit 7.183 Beiträgen.

Um die Anzahl an Erwähnungen deutscher Tageszeitungen in den sozialen Medien zu analysieren, hat VICO Research & Consulting zwischen dem 21. Mai und dem 21. November 2018 rund 3,04 Millionen öffentliche Beiträge erfasst und ausgewertet. Die Beiträge stammen aus dem Mikroblog Twitter, sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+, Blogs, Foren, sowie Q&A-, Video- und Bild-Portalen.

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Meldung des Tages
news-6845 Wed, 02 Jan 2019 14:02:00 +0100 Online-Retouren steigen https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106845online-retouren-steigen/ Jeder achte Online-Kauf (12 Prozent) in Deutschland wird zurückgeschickt. Vor zwei Jahren waren es noch 10 Prozent. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.054 Online-Käufern ergeben. Demnach schickt ein Drittel der Online-Käufer (32 Prozent) höchstens jeden zehnten Einkauf zurück. Jeder Vierte (27 Prozent) sendet 10 bis 25 Prozent aller Online-Bestellungen zurück. Und 14 Prozent aller Befragten lassen sogar mehr als 25 Prozent aller Einkäufe zurückgehen.

„Die Retourequoten sind gerade in speziellen Warengruppen wie bei Kleidung enorm hoch und steigen von Jahr zu Jahr“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. Für die Online-Händler gehörten Retouren zwar zum Alltag. „Oft ist die Aufbereitung zum Wiederverkauf von zurückgeschickter Ware mit viel Aufwand verbunden: Retouren bedeuten für die Anbieter schließlich nicht nur einen entgangenen Umsatz, sie verursachen auch Personal- und Prozesskosten, um die Retoure zu prüfen und in den Lagerbestand zurückzuführen.“

Die meisten Retouren bringen die 14- bis 29-jährigen Online-Shopper auf den Weg: Bei ihnen landen satte 18 Prozent aller Online-Bestellungen wieder beim Versender. Auch Frauen schicken mit 15 Prozent und damit jedem siebten Einkauf überdurchschnittlich viel zurück. Männer geben nicht einmal jeden zehnten Einkauf zur Retoure (9 Prozent).

Um die Anzahl der Retouren zu reduzieren, würden viele Online-Shops bereits auf detaillierte Produktinformationen oder digitale Möglichkeiten wie das Angebot eines Live-Chats zur Kundenberatung setzen. „Je mehr Information es zu einem Artikel gibt, desto besser kann der Kunde das Produkt einschätzen und desto weniger gibt es beim Öffnen des Pakets böse Überraschungen. Viele Händler geben bei Kleidung mittlerweile etwa nicht nur die reinen Größen an, sondern auch, wie die Ware ausfällt“, so Miosga. Auch 360-Grad-Bilder, Nahaufnahmen und auch Videos könnten dem Käufer ein Produkt besser vermitteln. „Viele Händler fragen außerdem aktiv nach Feedback des Kunden oder belohnen ehrliche Artikelbewertungen mit Vorteilen beim nächsten Einkauf.“

Allerdings lassen sich so kaum alle Rückgaben verhindern. Jeder zweite Online-Shopper (51 Prozent) gibt an, Waren im Internet hin und wieder mit der festen Absicht zu bestellen, diese wieder zurückzuschicken, etwa um Kleidung in verschiedenen Größen auszuprobieren: 28 Prozent tun dies selten, 17 Prozent manchmal und 6 Prozent sogar regelmäßig.

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news-6844 Wed, 02 Jan 2019 13:57:00 +0100 "Mir fehlen hintergründige Berichte in der Primetime" https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106844mir-fehlen-hintergruendige-berichte-in-der-primetime/ Dokumentarfilmer Stephan Lamby plädiert für mehr Hintergrundberichte im aktuellen Journalismus - auch zur Primetime im Fernsehen. "Bürger können so das Prozesshafte von Politik nachvollziehen. Das ist wichtig für eine Demokratie." Es tue sich aber gerade etwas in den Sendern: Die ARD beispielsweise habe seinen jüngsten Film "Der Machtkampf - wer folgt auf Merkel?" um 20.15 Uhr gezeigt. "Ich freue mich, wenn die Sender mutiger werden. Und dafür belohnt werden."

Lamby macht seit Jahren politische Dokumentationen, häufig mit Langzeitbeobachtungen, und hat mit mehreren großen Filmen in den vergangenen 12 Monaten Zuschauer und Kritiker begeistert. Dazu zählen "Bimbes - die schwarzen Kassen des Helmut Kohl" und "Im Labyrinth der Macht" über die langwierige Regierungsbildung. Eine rund 100-köpfige Jury der Fachzeitschrift "medium magazin" hat ihn deshalb zum "Journalist des Jahres 2018" gewählt. 

"Bei guten Filmen entsteht die Aussage zunächst nur durch filmische Mittel: Kamera, Licht, Montage, Musik, kein Text. Der Zuschauer fühlt sich so weniger bevormundet", sagt er im Interview mit "medium magazin" - Autorin Anne Haeming.

Seine Dokus basierten häufig auf mehrstündigen Interviews. Er wolle mit Politikern an einem Gedanken arbeiten, sie aber auch aufbrechen. "Zwar gehen sie mit einem Matchplan in Interviews, um ihre Botschaften loszuwerden. Ich habe ja auch meinen Plan", sagt Lamby. "Aber das kann man unmöglich stundenlang durchhalten. Erst wenn wir den Matchplan verlassen, wird es interessant."

Politische Unabhängigkeit ist dem Chef von ECO Media und dbate.de für seine Arbeit sehr wichtig. "Mit einer parteipolitischen Bindung Journalismus zu machen, widerspricht mir zutiefst, bis heute. Ein Journalist, der über Politik berichtet, sollte in keiner Partei sein, ein Wirtschaftsjournalist sollte auch keine Aktien des Unternehmens besitzen, über das er schreibt, und ein Sportjournalist sollte nicht Mitglied des Fußballvereins sein, dessen Spiele er kommentiert."

Das ausführliche Interview von Anne Haeming ist veröffentlicht in "medium magazin" 07/2018.

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news-6843 Mon, 24 Dec 2018 11:49:00 +0100 Contentproduktion: Menschen sind hier nicht erwünscht ... https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106843contentproduktion-menschen-sind-hier-nicht-erwuenscht/ Seit langem Realität und mittlerweile fast überall zu finden: Algorithmen, die Inhalte im Netz und auf Endgeräten erzeugen, gewinnen immer stärker an Bedeutung. Wie funktionieren sie und wo sind sie bereits im Einsatz? Wer ist verantwortlich für das, was sie produzieren? Antworten auf die Fragen und insgesamt einen verständlichen und lesenswerten Einstieg in das aktuelle Thema bietet nun das neue Buch "Roboterjournalismus, ChatBots & Co." von Stefan Weber. Insbesondere wird erkennbar, wo sich die entsprechende Technologie bereits verbirgt (z.B bei automatisch generierten Zeitungsartikeln, Produktbewertungen oder Kommentare in sozialen Medien) oder auch ganz offen zeigt (Facebook-Messenger etc.).

Immer effizientere Algorithmen erzeugen neben Texten auch Bilder und Filme, die neben den Menschen als Produzent solcher Inhalte treten und ihn vielleicht in Teilen ersetzen können. Dieser kulturelle Wandel bleibt scheinbar nicht ohne Folgen: Kreativität und soziale Umgangsformen, gerade unter jungen Menschen, leiden an Entfremdung. Das Buch stellt sich daher auch die Frage, wie sich die Automatisierung des Schreibens, Sprechens und Denkens auf die Kultur als Ganzes auswirkt. Spannend und lesenswert!

Stefan Weber
Roboterjournalismus, Chatbots & Co.
Wie Algorithmen Inhalte produzieren und unser Denken beeinflussen
Heise Medien
ISBN 978-3957881045
150Seiten
(D) 16,95 €

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Kommentar
news-6839 Mon, 24 Dec 2018 08:32:00 +0100 Das "Relotius-Dilemma": Trägt Google eine Mitschuld? https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106839das-relotius-dilemma-traegt-google-eine-mitschuld/ Eine gute Story bedeutet: Keiner vor dir hatte sie, Google merkt das und du erzählst sie wie ein Geschichtenweltmeister. Ganz nach dem Motto: Jeder Satz ein Treffer! "Wenn wir uns die journalistische Grundform Reportage anschauen, kommen wir an den prämierten Reportagen von Claas Relotius nicht vorbei. Nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie sie. Sie haben einen Benchmark-Charakter für zukünftige Arbeiten in diesem Bereich" - das in etwa waren meine Worte als Dozent in den letzten Jahren an den Crossmedia-Nachwuchs. Alles hatte bei Relotius gepasst oder wie inzwischen zahlreiche Journalismus-Profis sagen: Es war einfach zu perfekt!

Und hier liegt das "Relotius-Dilemma". Auf der einen Seite fordern Dozenten wie wir - immer nah am vermeintlichen "Benchmark" - die perfekte Story. Auf der anderen Seite gibt es in der realen Welt nicht die perfekte Story, weil die Welt selber nicht perfekt ist.

Das Internet hat alles verändert im Journalismus - von der Recherche bis zum Stil des Schreibens. Alles ist schnelllebiger, kürzer und Google-affiner geworden. Jede Journalistin und jeder Journalist kam irgendwann bereits an den Punkt, enttäuscht zu sein über die Online-Resonanz zum mit viel Aufwand erstellten Content. Der Hauptgrund: Die Headline tauchte weder auf Seite 1, 2 oder 3 der Google (News) Suchergebnisse auf. Was das bedeutet? Ganz einfach: Nichtexistenz, unabhängig vom Einsatz. Wenn ich dann sehe (bzw. fairerweise sah, denn Google hat hier wohl ein wenig reagiert), dass sogenannte Clickbaits, also Headlines, bei denen Schlagzeilen der BILD-Zeitung geradezu zahm wirken, extrem von Google mit der Positionierung und den damit verbundenen Visits belohnt werden, weiß ich, wohin die Reise geht: Ins Land des perfekten, so noch nie dagewesenen und eigentlich auch unrealistischen Storytellings.

Relotius hat diesen "Me first-Storyytellingwahn" scheinbar perfekt bedient. Aber eben aus journalistischer Sicht "illegal", denn Normalitätslücken konnte er scheinbar nur mit seiner zweifellos begnadeten Fantasie füllen. Ist jeder ein Opfer seiner Umstände? Ganz sicher nicht! Scheint Relotius ein talentierter Getriebener zu sein, der die teilweise absurd hohen Ansprüche des digitalen Storytelling-Journalismus nicht mehr so bedienen konnte, wie es handwerklich vorgeschrieben ist? Scheinbar ja. Fanden das die meisten - nicht nur beim Spiegel - lange Zeit so toll, dass sie die manchmal unglaublich "perfekten" Storys vielleicht nicht genügend hinterfragten?

ohb

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news-6842 Fri, 21 Dec 2018 09:23:02 +0100 X-Mas-Shopping: 29 Prozent der Deutschen "haben keinen Überblick" über ihre Onlien-Finanzdaten https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106842x-mas-shopping-29-prozent-der-deutschen-haben-keinen-ueberblick-ueber-ihre-onlien-finanzdaten/ Ob Kreditkarteninformationen oder Zugangsdaten für Amazon und Co. – ,geldwerte‘ Daten sind bei Cyberkriminellen sehr beliebt. Nutzer gehen jedoch oftmals zu nachlässig mit dem Kapital der Jetztzeit um. Laut einer neuen Studie von Kaspersky Lab über die digitale Sorgfaltsplicht bei Online-Transaktionen sagen 29 Prozent der in Deutschland befragten Nutzer, dass sie den Überblick über ihre digital genutzten Finanzdetails verloren haben – etwa wo sie diese hinterlegen; acht Prozent der Befragten wollen sich erst gar nicht merken, mit welchem Anbieter sie ihre Finanzdetails teilen.

Die Studie von Kaspersky Lab zeigt zudem:

• Jeder fünfte Deutsche mit Finanzbedrohung konfrontiert: Laut der Kaspersky-Studie haben 19 Prozent der deutschen Nutzer selbst bereits Erfahrungen mit Finanzbedrohung gemacht.

• Verlust mehrheitlich nicht erstattet: Bei denen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben (zum Beispiel Finanzdaten abhanden gekommen sind), wurde der Schaden mehrheitlich (59 Prozent) nicht oder nur teilweise ersetzt.

• Jeder Fünfte speichert Bezahldaten auf Smartphone Co.: Aus Bequemlichkeit speichern 21 Prozent der deutschen Nutzer Finanzdaten wie Passwörter oder Kreditkartennummern, die beim Bezahlen benötigt werden, auf dem eigenen Gerät.

Der zu sorglose Umgang mit den eigenen Finanzdaten biete Kriminellen eine willkommene offene Flanke. Die Folge: Die Cyberangriffe gegen Online-Shopper steigen kontinuierlich an. So haben die Experten von Kaspersky Lab im Jahr 2018 doppelt so viele Angriffe auf Online-Shopping-Daten wie noch 2015 registriert.

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news-6841 Fri, 21 Dec 2018 09:15:17 +0100 Feiertage: 70 Prozent der Berufstätigen sind erreichbar https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106841feiertage-70-prozent-der-berufstaetigen-sind-erreichbar/ Am ersten Weihnachtsfeiertag schnell ein paar Mails beantworten und an Silvester kurz mit dem Chef telefonieren: Der Mehrheit der Berufstätigen in Deutschland fällt es schwer, zu Jahresende vom Job abzuschalten. Sieben von zehn Berufstätige, die Urlaub haben (71 Prozent), sind trotzdem an den Feiertagen und zwischen den Jahren dienstlich erreichbar. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.007 Befragten ab 16 Jahren in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, darunter 435 Berufstätige, die Urlaub haben. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Zahl derjenigen, die auch während ihrer freien Tage für Vorgesetzte, Kollegen oder Kunden ansprechbar bleiben, geringfügig gesunken. Im vergangenen Jahr waren 73 Prozent zwischen den Jahren erreichbar.

Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter nicht dazu verpflichten, außerhalb der Arbeitszeit, also zum Beispiel im Urlaub oder an Feiertagen, erreichbar zu sein. Das Arbeitszeitgesetz gilt allerdings nicht für leitende Angestellte. In jenen Ausnahmefällen, in denen eine Erreichbarkeit doch notwendig ist, sollte eine klare und einvernehmliche Regelung zum Beispiel im Sinne eines Bereitschaftsdienstes getroffen werden.

Sieben von zehn Berufstätigen (70 Prozent, 2017: 66 Prozent) sind telefonisch erreichbar und haben für Kollegen, Vorgesetzte und Kunden ein offenes Ohr. Zwei Drittel können über Instant-Messaging-Dienste wie WhatsApp, iMessage oder Google Hangouts (66 Prozent, 2017: 65 Prozent) kontaktiert werden. Sechs von zehn Befragten (59 Prozent, 2017: 55 Prozent) geben an, berufliche E-Mails über die Feiertage zu lesen.

Als Grund für die dienstliche Verfügbarkeit sagen zwei von drei Befragten (66 Prozent, 2017: 62 Prozent), ihr Vorgesetzter erwarte das. Vier von zehn (39 Prozent, 2017: 38 Prozent) geben an, ihre Kollegen würden die Erreichbarkeit von ihnen erwarten, bei fast jedem Dritten (31 Prozent, 2017: 25 Prozent) sind es die Kunden. Knapp jeder Vierte (22 Prozent, 2017: 23 Prozent) will auf eigenen Wunsch zwischen den Jahren trotz Urlaubs erreichbar bleiben.

Nur jeder Vierte (29 Prozent, 2017: 27 Prozent) ist während seines Urlaubs zwischen den Jahren nicht für Kollegen, Vorgesetzte und Kunden erreichbar und schaltet komplett von der Arbeit ab. Vor allem jüngere Arbeitnehmer zwischen 16 und 29 Jahren (44 Prozent, 2017: 33 Prozent) wollen sich in diesem Jahr zwischen Weihnachten und Silvester beruflich komplett ausklinken.

 

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news-6840 Fri, 21 Dec 2018 09:12:19 +0100 Smartphone-Verbot an Weihnachten https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106840smartphone-verbot-an-weihnachten/ Stille Nacht, heilige Nacht – deshalb wollen sechs von zehn Deutschen (59 Prozent, 2017: 54 Prozent) an Heiligabend zumindest beim Essen auf das Smartphone verzichten. Bei mehr als jedem Fünften (21 Prozent, 2017: 16 Prozent) besteht sogar während des ganzen Abends Smartphone-Verbot. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.007 Befragten ab 16 Jahren. Allerdings nutzen gerade an Heiligabend auch 37 Prozent (2017: 33 Prozent) das Smartphone vermehrt, um damit Fotos und Videos zu machen. Unter den Jüngeren von 16 bis 29 Jahren sind es 45 Prozent. Auch der Fernseher läuft Heiligabend bei vier von zehn Befragten (44 Prozent, 2017: 48 Prozent). „Viele suchen hin und wieder bewusst Abstand vom Digitalen. Das Smartphone nur einen Abend lang nicht in die Hand zu nehmen, ist aber für viele schon eine echte Herausforderung. Doch gerade das ruhige und besinnliche Weihnachtsfest nehmen dafür einige gern zum Anlass“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Christian Kulick.

Computer, Internet, Smartphone, Tablet – fast alle möchten an der digitalisierten Welt teilhaben, doch das kann manchmal kompliziert sein. Zum Glück gibt es da die Familie. Einige Befragte nutzen die Gunst der Stunde und lassen sich an Weihnachten im Kreise der Familie von Kindern, Enkeln oder sonstigen Verwandten bei Verständnisproblemen helfen. Jeder Fünfte Befragte (20 Prozent, 2017: 19 Prozent) probiert Technik-Geschenke wie Spielekonsolen oder Tablets noch an Heiligabend gemeinsam mit der Familie aus. 7 Prozent (2017: 8 Prozent) lassen sich von Familienmitgliedern und Freunden die neueste Technik erklären. Und auch diejenigen, die nicht vor Ort beim Familienfest präsent sind, werden häufig dank digitaler Technik eingebunden. So gibt mehr als jeder zehnte Befragte (11 Prozent, 2017: 8 Prozent) an, dass an Heiligabend dank Videotelefoniediensten wie Skype Familienmitglieder, die nicht anreisen können, angerufen werden.

 

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Meldung des Tages
news-6836 Fri, 14 Dec 2018 16:44:00 +0100 Christoph Waltz spricht exklusiv in rampstyle#17 über Quentin Tarantino https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106836christoph-waltz-spricht-exklusiv-in-rampstyle17-ueber-quentin-tarantino/ Christoph Waltz war schon 52 Jahre alt, nicht gerade ein ideales Alter für einen Karriere-Start im von Jugend besessenen Hollywood, als der – auch für ihn überraschende – Durchbruch kam, die Rolle des Standartenführer Hans Landa in Quentin Tarantinos Film Inglourious Basterds. „Es gab Augenblicke in meiner Karriere, da war ich am Scheideweg“, erinnert sich Waltz im Interview mit rampstyle. Das Hans-Landa-Lächeln, jenes überheblich-zynische Grinsen, Spott gepaart mit Sadismus und Genie, machte ihn zum doppelten Oscar-Gewinner und sicherte seine Karriere in Hollywood auf Lebenszeit.

Die Anfrage von Tarantino lief übrigens erstaunlich banal ab, meint er. Es gab einen Anruf vom Casting Director, dann kam das Drehbuch. Erst viel später traf er sich mit dem Regisseur – und da war es kein Vorsprechen mehr. Die „Audition“ war zum Gespräch mutiert. Tarantino hatte seinen Film gerettet, Waltz seine Karriere. Die Machtverhältnisse haben sich mit zunehmendem Ruhm seitdem deutlich verändert. Sie müssen nicht mehr jedes Drehbuch lesen, nicht mehr jede Rolle annehmen. Früher gab’s sicherlich kein Nein, wenn Tarantino anruft, heute suchen Sie sich’s raus, oder? „Wenn’s Tarantino ist, würde ich es heute auch noch machen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht dafür interessiere, was es ist. Die Verhältnisse mögen sich verschoben haben, aber bei mir hatte das nur die Auswirkung, dass ich noch sturer geworden bin. Dass ich noch dranner bleibe als vorher.“

Auf die Frage, ob man Angst hat, als deutschsprachiger Schauspieler als ewiger „Baddie“ abgestempelt zu werden, sagt er: „Der Böse ist leider eine Nische, weil es die interessantesten Rollen sind. Der Held ist ja nix wert, wenn er keinen Antagonisten hat, der ihm zum Heldentum Anlass gibt. Diese Rollen verlieren in zunehmendem Maße ihre Faszination, weil sie sich der Marktwirtschaft in einer Weise unterwerfen, die dem Drama, nach dem wir als Zuschauer eigentlich dürsten, nicht nachkommt.“

Eine seiner Lieblingsrollen sei die des Alan in Polanskis „Der Gott des Gemetzels“. Sie sei in sich geschlossen und würde den Erzählprinzipien gerecht. Polanski sei für ihn eh einer der ganz großen Regisseure. „Ich bewundere ihn ohne Wenn und Aber. Ich finde nicht jeden Film toll, den er macht. Aber als Regisseur, als Filmdenker ist das Niveau fast undenkbar hoch.“

Über seine Rolle als Dr. Dyson Ido in dem Superhero-Movie „Alita“ sagt Waltz: „Was mich an ‚Alita‘ so fasziniert, ist, dass die Grundprinzipien des Dramas seit Tausenden von Jahren funktionieren. Weil die letzten paar hundert Millennien in der Evolution des Menschen keinen so großen Unterschied gespielt haben und unser Geist immer noch auf diesen uralten Prinzipien basiert. Moderne Technologie hingegen möchte uns glauben machen, dass wir diesen Prinzipien nicht mehr unterworfen sind.“

ramp.space wurde 2007 von Michael Köckritz und Christian Gläsel als Red Indians Publishing gegründet. Im Verlag erscheinen seit 2007 das Avantgarde-Autokulturmagazin ramp, seit 2011 rampstyle und seit 2013 die Line Extensions rampclassics und rampdesign. ramp und rampstyle erscheinen seit Sommer 2017 auch in englischer Sprache. Als Lizenzausgabe erscheint ramp seit 2013 mit dem Titel ramp Car.Culture.Magazine zehn Mal jährlich in China. ramp.space versteht sich als innovative, interdisziplinäre Experimentalplattform für contentbasierte Kooperationen, Projektentwicklungen und Branded Entertainment.

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News
news-6837 Fri, 14 Dec 2018 15:51:00 +0100 „Rewind“ blickt hinter die Versprechen der Werbewelt https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106837rewind-blickt-hinter-die-versprechen-der-werbewelt/ In Spots, auf Plakaten und in den sozialen Medien ist vieles wesentlich schöner, größer und bunter, als die Realität diesen beeindruckenden Bildern standhält. Das neue Format im funk-Kosmos, „Rewind“ will zeigen, was hinter Hochglanzprodukten der Werbe- und Influencerwelt wirklich steckt. Der Clou: Das Format knüpft sich jede Woche ein neues Produkt in genau dem Look-And-Feel vor, in dem die Werbung es verkaufen will. Dazu spult „Rewind“ die Werbung zurück bis an jenen Punkt, über den sich die meisten Verbraucher keine Gedanken machen: beispielsweise zum vermeintlichen Kunstpelz, der in einigen Fällen gar nicht künstlich, sondern tatsächlich echt und aus China importierter Billig-Pelz ist. Oder zur Chemie, die Nagellacke haftfest macht. Ergänzend gibt es täglich Videos, Fotos und Info-Texte auf Facebook, Instagram und funk.net. Creator von „Rewind“ ist Michel Abdollahi.

In den ersten Ausgaben widmet sich das Team den Themen „Pelze“, „Glitzer-Make-up“ und – passend zum Jahresausklang – „Feuerwerk“. Im Dschungel der Konsumversprechen will „Rewind“ jungen Erwachsenen Orientierung bieten und zeigen, woher die Produkte kommen, die sie täglich trinken, essen und konsumieren.

Michel Abdollahi ist der Kopf hinter „Rewind“ und nicht nur Poetry-Slam-Pate, Gentlemen-Journalist, Conférencier und Künstler. Er ist vor allem ein engagierter und politischer Mensch. Seit 2014 ist er beim NDR als Sonderreporter und Show-Gastgeber zu sehen. Im Januar 2016 erhielt er für seinen Filmbeitrag „Im Nazidorf“ („Panorama – Die Reporter“) den Deutschen Fernsehpreis. Für Cosmo greift er in seiner regelmäßigen Facebook-Kolumne „Der deutsche Schäferhund“ gesellschaftliche Fehlentwicklungen pointiert auf.

Produziert wird „Rewind“ vom WDR für funk.

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news-6838 Fri, 14 Dec 2018 11:58:00 +0100 Die Gewinner der LeadAwards 2018 https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106838die-gewinner-der-leadawards-2018/ Christoph Amend, Brigitte Huber, Robert Pölzer, Ricarda Messner, Marion Horn, Stephan-Andreas Casdorff, Lorenz Maroldt und Jochen Wegner sind die Blattmacher und Digital Leader des Jahres Am 11. Dezember 2018 wurden in Hamburg auf Kampnagel die 25. LeadAwards 2018 verliehen. Die LeadAcademy hat den begehrten Medienpreis in diesem Jahr einer umfassenden Restrukturierung unterzogen. Erstmals stehen die Köpfe und Macher der Magazin-, Zeitungs- und Onlinetitel im Vordergrund. Die Personalisierung des Preises versteht die LeadAcademy vor dem Hintergrund von Fake-News-Debatte, Manipulationsvorwürfen und Hate-Post-Eskalationen als notwendiges Signal zur Stärkung einer freien, unabhängigen, couragierten Presse. „In Zeiten, in denen Journalisten und Blattmacher angegriffen werden, in denen ihre Rolle in Frage gestellt und ihre Lauterkeit angezweifelt wird, halten wir es nur für logisch, sie als Personen in den Vordergrund zu rücken, sie persönlich auszuzeichnen und ihnen damit persönlich für ihre Leistung und Beharrlichkeit zu danken“, sagt Markus Peichl, der die LeadAwards seit 18 Jahren leitet.

Um das gesamte Spektrum blattmacherischer Leistungen zu berücksichtigen, wurden die LeadAwards erstmals in vier Magazin- und zwei Zeitungskategorien verliehen. Dazu kommt die Auszeichnung Digitalleader für den besten Onlinemacher.

Die Gewinner der LeadAwards 2018:

Kategorie „Magazin Debatte“

Gold - Blattmacher des Jahres: Christoph Amend, Chefredakteur „Zeit Magazin“

Jury-Begründung: Christoph Amend hält einen Standard, den andere erst gar nicht erreichen, überrascht immer wieder, ohne bemüht zu wirken, erfindet sich neu, ohne sich untreu zu werden. Gesellschaftlich relevante Reportagen, investigative Stories, intime Einblicke in das, was keiner sehen will, der kunstvolle, schockierend-ästhetische Blick auf die Folgen der Erderwärmung von oben, aufgenommen vom Meisterfotografen Paolo Pellegrin. Verlorene Mädchengesichter, wenn sie in den Spiegel gucken, und nicht für Selfies posen – kein Magazin zeigt uns die äußere und innere Verfasstheit der Welt gekonnter als das „Zeit Magazin“.

Silber: Rainer Schmidt und Claudius Seidl, Redaktionsleiter „Frankfurter Allgemeine Quarterly“

Jury-Begründung: Ein neues Magazin, eine neue Herangehensweise, eine neue, eigenständige Gliederung und Sprache – kein Copy and Paste. Rainer Schmidt und Claudius Seidel greifen auf anglo-sächsische Magazintraditionen von „New Yorker“ bis „The Atlantic“ zurück, aber sortieren sie neu. Kluge, fundierte Analysen über die neue Sehnsucht nach Autokratie und Rechtspopulismus. Empfehlungen für Reisen, die den Unterschied machen: In die Fremde, das Weltall, die Idylle, den Exzess. Dazu in jeder Ausgabe die Rubrik „FAQ“, Antworten auf Fragen, die sich keiner stellt, aber jeder gerne beantwortet hätte. „FAQ“ - ein Magazin, das unseren Geist auf die Probe stellt und belebt.

Bronze: Christian Krug, Herausgeber „Stern Crime“, und Giuseppe di Grazia, Chefredakteur „Stern Crime“

Jury-Begründung: Lust und Tod, Schuld und Sühne, Verbrechen und Leidenschaft. Krug und di Gracia beweisen mit „Crime“, dass lange Texte und ausführliche Analysen ein probates Mittel sind, um in der digitalen Fast-Food-Welt hohe Auflagen und nachhaltige Erfolge zu erzielen. „Crime“ macht vor, wie zeitgemäßer Journalismus geht: Spannende, packende Reportagen. Minutiöse, seriöse Recherche. Keine Über- und keine Untertreibung. Keine Angst vorm Abgrund oder vor der Überhöhung. In der breiten Nische steckt die Kraft.

Kategorie „Magazin Lifestyle“

Gold - Blattmacherin des Jahres: Brigitte Huber, Chefredakteurin „Brigitte“, „Brigitte Woman“, „Brigitte Wir“, „Brigitte Mom“, „Barbara“ und „Guido

Jury-Begründung: Mit der „Brigitte“ leitet Brigitte Huber so etwas wie die letzte große General-Interest-Zeitschrift für Frauen. Mode, Wohnen, Gesellschaft, Politik, Psychologie, alle Themen werden abgedeckt, möglichst viele Frauen sollen sich darin wiederfinden. Mit „Brigitte Woman“ richtet Sie sich an Frauen über 40, bietet einen ähnlichen Themenmix, schneidert ihn aber zielgenau auf die Bedürfnisse der Best- oder Anti-Ager zu. „Brigitte Wir“ wiederum bedient die Frauen in der dritten Jahreshälfte, reflektierter, nachdenklicher, ruhiger, gelassener. „Brigitte Mom“ hat schließlich jüngere Mütter im Visier, und auch hier trifft Huber genau den richtigen Ton: Frisch, zupackend, euphorisch. Weil vier „Zeitschriften“ nicht reichen, erfindet Huber zusätzlich „Barbara“, das Magazin von und mit Barbara Schöneberger. Keiner wollte glauben, dass das Blatt ein Erfolg wird – aber sie wurde es. Und was für einer. Originell, eigenständig, unverwechselbar. Schönebergers Unbekümmertheit, Hubers Kreativität – das macht „Barbara“ so authentisch, so glaubwürdig, so erfolgreich. Und weil’s so gut funktioniert, kommt jetzt das nächste Huber-Baby auf den Markt: It’s a boy! „Guido“, die männlichste Frauenzeitschrift aller Zeiten, von und mit Guido Maria Kretschmer.

Silber: Christian Boros, Herausgeber „Die Dame“

Jury-Begründung: Eigentlich ist Christian Boros Werber. Aber mit der „Dame“ legt er ein publizistisches Glanzstück im Lifestyle-Segment hin. Mit viel Intuition und Leidenschaft mischt er Mode, Kunst und Stilbewusstsein. Nicht um ihrer selbst willen, sondern um ein neues Selbstverständnis der Frau zu beschreiben. Ästhetik dient der „Dame“ zur Definition des Inneren, das Innere zur Definition von Eleganz. Porträts von großen, stilprägenden Frauen wie Sophie Rois oder der unvergessenen „Vogue“-Chefredakteurin Angelika Blechschmidt finden in der „Dame“ ebenso Platz, wie gekonnte, zeitgemäße Mode- und Homestories, die sich kurzlebiger Aufgeregtheit und substanzloser Trendsucht nonchalant entziehen. In der Serie „Zu Gast“ überlässt Boros Dutzende Seiten berühmten Künstlerinnen: Jenny Holzer. Oder Zanele Muholi. Mit der „Dame“ gelingt Boros ein eindrucksvolles Bekenntnis zur Magie von Print.

Bronze: Sinja Schütte, Chefredakteurin „Flow“, „Living at Home“ und „Hygge“

Jury-Begründung: 2013 übernahm Sinja Schütte die Chefredaktion von „Living at Home“ und baute das Magazin zu einem gehobenen Guide fürs häusliche Leben aus: Einrichten, Kochen, Gärtnern, Couchen, Sich Wohlfühlen. Kurz darauf startete sie „Flow“, eine Zeitschrift aus der neuen Gattung der Mindstyle-Magazine, die in den Niederlanden erfunden wurde: Aus dem Inneren schöpfen, sich selbst ergründen, sich selbst vertrauen, gelassen und zufrieden sein. Das Dasein stylen, nicht das Aussehen. Das neue Konzept, die neue Idee, die neue Sprache – Schütte beherrscht sie mit Bravour. Sie macht „Flow“ nicht, sie lebt es. Glaubwürdig, kompetent, leidenschaftlich. 2017 setzt Schütte auf ihren „Flow“-Erfolg einen drauf: Sie gründet „Hygge“ – eine Art „Flow“ für jüngere, hippere Leser, mit derselben rettenden Botschaft: S.O.S. – Style our Souls.

Kategorie „Magazin Popular“

Gold - Blattmacher des Jahres: Robert Pölzer, Chefredakteur „Bunte“

Jury-Begründung: Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt. Diesen Grundsatz beherzigte Robert Pölzer, als er die „Bunte“ von der „Über-Chefredakteurin“ Patricia Riekel übernahm. Und wie: Er definierte die „Bunte“ neu. Unbekümmert, lustvoll, mit handwerklicher Verve. Großes Magazin-Kino bei typischen „Bunte“-Themen wir der Hochzeit von Harry und Meghan. Missbrauchs-Bekenntnisse von deutschen Schauspielerinnen in der MeToo-Debatte, sachlich, unaufgeregt, gut recherchiert. Gleichzeitig beherzte Verjüngung des Promi-Personals und Layout-Botox für eine zeitgemäßere Aufmachung. Und eine Bambi-Verleihung, die der großen „Bunte“-Gala wieder einen echten internationalen Touch verleiht. Wer eine alte Dame so jugendlich strahlen lässt, weiß, wie Blattmachen geht.

Silber: Uwe Bokelmann, Chefredakteur „TV Movie“, „TV 14“, „TV Hören und Sehen“, „Happinez“ und „Einfach sein“

Jury-Begründung: Mit „TV Movie“, „TV 14“ und „TV Hören und Sehen“ erreicht Uwe Bokelmann 3,3 Millionen Leser, „TV Movie“ positioniert er dabei auch journalistisch als Vorreiter im Programmie-Segment. Mit „Welt der Wunder“ macht er Deutschlands größtes, meistverkauftes Wissensmagazin, ein Blatt für die Faszination am scheinbar Unerklärlichen und die Macht des Wissens. Mit „Happinez“ gründete er das erste deutsche Magazin aus der neuen Trend-Gattung der Mindstyle-Magazine: Zeitschriften fürs Seelenwohl und die Perfektionierung der inneren Werte. Mit „Einfach Sein“ und „Good Health“ legt er in dieser Gattung jetzt nach – wie immer perfekt gemacht, präzise zusammengestellt und punktgenau auf die Zielgruppe ausgerichtet.

Bronze: Sabine Ingwersen, Chefredakteurin „Tina“, „Bella“, „Laura“, „Alles für die Frau“ und „Meins“

Jury-Begründung: Breitenwirksame, massentaugliche Frauentitel. Zeitschriften mit Human-Touch und Ratgeberfunktion – seit Jahren ein schwieriges Segment, weil Frauen selbst im Massenmarkt heute anders ticken. Sabine Ingwersen hat das Segment mit großem blattmacherischem Gespür neu belebt. Vor allem das Flaggschiff „Tina“ hat sie auf das veränderte Rollenverständnis von Frauen zugeschnitten: Tierschutz, Klimaschutz, Naturschutz, Engagement – alles mit viel Gefühl, viel Emotion. Human Touch für die zeitgemäße, selbstbestimmte Frau. Und auf den Kochseiten kein „zurück zum Herd“, sondern der pralle Genuss. Sabine Ingwersen beweist: auch scheinbar verstaubte Magazinkonzepte kann man erfolgreich renovieren.

Kategorie „Indepentmagazin"

Im Bereich der Independentmagazine wurde bei den LeadAwards erstmals der Porsche Award vergeben, mit dem besonders innovative und mutige Blattmacher ausgezeichnet werden.

Gold - Blattmacherin des Jahres: Ricarda Messner, Publisher „Flaneur“ und „Sofa“

Jury-Begründung: Eine einzige Straße, in jeder Ausgabe eine andere – beleuchtet aus den verschiedensten, vielfältigsten Blickwinkeln. Das ist „Flaneur“, ein Magazin, das es so nirgendwo gab, bis Ricarda Messner es erdachte und machte. Wir sehen die Hausfassaden an uns vorbeiziehen, begegnen den Menschen davor und dahinter, hören Anekdoten, die hier jeder kennt, und Geheimnisse, die allen verbogen bleiben sollen. Dann bringt Messner „Sofa“ heraus. Ihr zweites Magazin, wieder mit einem ganz besonderen, eigenen Konzept. Diesmal ist es der Look, die Sprache, die gekonnte, verquere Mischung aus Trash-Ästhetik und liebenswürdigem Anders-Sein. Ricarda Messner definiert mit „Sofa“ die Popkultur für die Millenials neu. Nicht mehr und nicht weniger.

Silber: Götz Offergeld, Publisher „Numéro Berlin“, „Numéro Homme“, „Fräulein“ und „Intersection“

Jury-Begründung: Genau genommen ist „Numero“ ein französisches Kultmagazin. Aber noch genauer genommen hat Götz Offergeld daraus ein eigenständiges, zeitgemäßes Berlin-Magazin mit internationalem Renommee gemacht. Gestartet als eine deutsche Lizenzausgabe drückt Offengeld dem Magazin seinen Kreativstempel auf, bis es die Originalausgabe klar übertrumpft Dann „Numero Homme“. Dieselbe Entschlossenheit, derselbe Erfolg. Offergeld schafft ein Männermagazin, das mit den stilprägenden, avantgardistischen Vorreitern aus New York, Paris und Amsterdam mithalten kann. Gleichzeitig bringt er „Fräulein“ heraus, schafft damit ein unprätentiöses, neuartiges Frauenmagazin, das an deutsche Stil- und Modetraditionen anknüpft, aber die Brücke zur internationalen Szene schlägt. Und er verlegt weiterhin „Intersection“, das etwas andere Automagazin, mit dem er als Independent-Herausgeber startete.

Bronze: Oliver Gehrs, Publisher „Dummy“

Jury-Begründung: Seit fünfzehn Jahren hält Oliver Gehrs eisern am Konzept monothematischer Ausgaben fest: Alle vier Monate ein Heft zu einem aktuellen, polarisieren Begriff – von „Lügenpresse“ bis „Schwarz- Weiß“. Jedes Mal liefert „Dummy“ dabei überraschende, unerwartete Zugänge, originelle, spezielle Blickweisen, ebenso kluge wir provokante Reportagen und Stories. Aufrütteln, experimentieren, den ganzen Handwerkskasten des Blattmachers nutzen, um eine andere Sicht auf die Welt zu werfen – das ist „Dummy“. Das ist Independent at its best. Oliver Gehrs buchstabiert Magazinjournalismus auf klassische Weise, aber in neuem Gewand: Relevanz ist, was Du daraus machst.

In den Kategorien „Zeitung überregional“, „Zeitung regional“ und „Digital Leader“ werden Blatt- und Onlinemacher ausgezeichnet, die sich täglich der Herausforderung stellen müssen, in einer immer schneller werdenden Nachrichtenlage einerseits einen seriösen aktuellen Journalismus zu gewährleisten, andererseits für Einordnung und Orientierung zu sorgen. „Dazu kommt“, so der LeadAwards-Vorsitzende Markus Peichl, „dass gerade der aktuelle Journalismus Angriffen aus der rechten, populistischen Ecke ausgesetzt ist und sein Selbstverständnis in Frage gestellt wird“. Die Macher der großen regionalen und überregionalen Zeitungen sowie der relevanten Onlinemedien stünden unter einem großen Druck, bei dem es „um nicht mehr oder weniger geht als die Erneuerung des Anspruchs auf bedingungslose Meinungs- und Pressefreiheit“, so Markus Peichl.

Darauf habe die Jury bei der Nominierung in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk gelegt und „Chefredakteurspersönlichkeiten ausgewählt, die vor diesem Hintergrund Herausragendes vollbringen“.

Kategorie „Zeitung überregional“

Gold - Blattmacherin des Jahres in der Kategorie „Zeitung überregional“: Marion Horn, Chefredakteurin „Bild am Sonntag“

Jury-Begründung: Die erste Frau an der Spitze der „BamS“. Marion Horn beherrscht die Mechanismen des Boulevards, aber sie setzt sie verantwortungsvoll ein, erweitert das Themenspektrum. Große Wirtschaftsreports, Vor-Ort-Berichte von Bundeswehr-Auslandeinsätzen, nicht: „Die Migration ist gescheitert“, sondern eine differenzierte Analyse: „Ist sie gescheitert?“ Die Dinge groß machen, ihnen Bedeutung verleihen, ohne dabei zu übertreiben – das beherrscht Marion Horn, von der Verheißung sonntäglichen Glücks bis zur Bekämpfung von Alzheimer. Sie hat einen neuen Ton in den Boulevard gebracht und aus der „BamS“ eine relevante, ernstzunehmende Zeitung gemacht.

Silber: Kurt Kister und Wolfgang Krach, Chefredakteure „Süddeutsche Zeitung“

Jury-Begründung: Vom Brexit bis zu den Gelbwesten, von Trumps Eskapaden bis zu Deutschlands Koalitionsdramen – keine andere Zeitung begleitet das aktuelle Geschehen genauer, akribischer, tiefgründiger. Kister und Krach halten ihr Blatt auf Erfolgskurs: Informiert, meinungsstark, pointiert, inzwischen auch gut gestaltet. Dazu immer wieder investigative Ganzleistungen. Von den Panama Papers bis zur neuesten, großen Enthüllung, den „Implant Files“, die jetzt das Gesundheitswesen erschüttern. Ebenfalls publizistischer Markenkern: Ein kluges, zeitgemäßes Feuilleton, das den anderen, den besonderen Blick auf die Dinge wirft.

Bronze: Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur „Die Zeit“

Jury-Begründung: Früher als jeder andere Blattmacher schuf er einen neuen Typus von Zeitung, die erfolgreiche Antwort auf die digitale Konkurrenz: Aufmacher mit großer Optik, lange Texte, Dossiers, Hintergrundstories, Tiefgang. Vor allem aber dezidierte Meinung, klare Haltung, im Idealfall verbunden mit eigener investigativer Leistung, wie im Fall Dieter Wedel, dem deutschen Me-Too-Mann. Dank italienischer Wurzeln hat di Lorenzo auch keine Angst vor Gefühl. Im Gegenteil: Innerlichkeit, Erziehung, Miteinander, Psychologie: In der „Zeit“ ist das Programm, aufbereitet mit intellektuellem Anspruch, das deutsch-italienische di-Lorenzo-Prinzip aus Intuition und Ernsthaftigkeit.

Kategorie „Zeitung regional“

Gold - Blattmacher des Jahres: Stephan-Andreas Casdorff und Lorenz Maroldt, Chefredakteure „Tagesspiegel“

Jury-Begründung: Die Mittel des Blattmachers voll ausschöpfen, Aufmerksamkeit schaffen, den Ton angeben – das haben Stephan-Andreas Casdorff und Lorenz Marold beim „Tagesspiegel“ jahrelang beispielshaft vorexerziert. Vom Titel bis zu den zahlreichen, ausführlichen Sonderseiten, einer „Tagesspiegel“-Spezialität: Zur Bundestagswahl schreiben Exiljournalisten aus Diktaturen über das große Geschenk, frei wählen zu dürfen. In der Beilage Future Mobility führen uns Wissenschaftler in die grüne Zukunft der Fortbewegung. Für die Kulturbeilage „Mehr Berlin“ gestaltete jede Woche ein Künstler ein eigenes Kunstwerk, und ein Autor liefert einen doppelseitigen Berlin-Essay. Zum Christopher Street Day bringen Casdorff und Marold einen eigenen GLBT- Tagesspiegel heraus. Und Gaulands unsäglichem Vogelschuß-Zitat halten sie keine belehrenden Worte sondern einfach nur die Bilder der schlimmsten Nazi-Verbrechen entgegen.

Silber: Torsten Kleditzsch, Chefredakteur „Freie Presse Chemnitz“

Jury-Begründung: Torsten Kleditzsch macht eine Lokalzeitung, die durch hohes Niveau, zeitgemäßen Journalismus und moderne Printkommunikation überzeugt. Klare, präzise Aufmacher. Gut gestaltete, übersichtliche Infografiken, die komplexe Zusammenhänge durchschaubar machen. Dann der Ernstfall, die große Herausforderung. In Chemnitz tötet ein Syrer einen Passanten. Es kommt zu Ausschreitungen, Aufmärschen von Rechtsradikalen, Gewalt gegen Ausländer. Kleditzsch und die „Neue Presse“ reagieren, wie Journalismus nicht besser reagieren kann. Sie verschweigen nichts, sie bauschen nichts auf, sie berichten so unvoreingenommen, wie es gerade noch geht. Sie tun alles, um ihre gespaltene Stadt zusammenzuführen, und holen sogar die Kanzlerin nach Chemnitz, damit sie sich den Bürgern stellt.

Bronze: Michael Bröcker, Chefredakteur „Rheinische Post“

Jury-Begründung: Keine andere Regionalzeitung erhebt entschlossener den Anspruch, auch auf nationaler und sogar internationaler Ebene mitzuspielen. Und keine andere bekommt es besser hin. Michael Bröcker sorgt dafür, dass die „Rheinische Post“ seit Jahren Deutschlands meistzitierte Regionalzeitung ist, bestens vernetzt, top informiert, ein Schwergewicht im deutschen Politikjournalismus. Aber auch die Gestaltung und das Storytelling stimmt: Aufwändige Illustrationen, innovative Schaubilder, großzügige, magazinartige Überblicksgeschichten – blattmacherische Kreativität bis zum Formsatz.

Bronze: Lars Haider, Chefredakteur „Hamburger Abendblatt“

Jury-Begründung: Lokaljournalismus mit Mut, Leidenschaft und großer Geste – das ist das „Abendblatt“ unter Lars Haider. Beispiel eins: Der G20 Gipfel. Opulente Optik für die Macht, unerschrockene Reporter fürs Chaos, umfassende Hintergrundanalysen für die Leser. Beispiel zwei: Der HSH-Nordbank-Skandal. Intensive Recherche, minutiöse Aufarbeitung, ein Dossier, das tief blicken und den Atem stocken lässt. Beispiel drei: Die Triennale der Fotografie. Das „Abendblatt“ widmet ihr eine ganze Ausgabe, gestaltete sie ausschließlich mit den besten Bildern des Fotofestivals. Beispiel vier: Die tägliche Themaseite. Nicht aufs „Was“, aufs „Wie“ kommt es hier an. Ungewöhnliche Zugänge, unkonventionelle Blickweisen lassen Offensichtliches in dieser Rubrik plötzlich ganz anders erscheinen. Und dazwischen: Einfach nur eine Schlagzeile. Wachrütteln mit der Kunst des Blattmachers.

Kategorie „Digital Leader“

Gold – Digital Leader des Jahres: Jochen Wegner, Chefredakteur „Zeit Online“

Jury-Begründung: Digitale Kommunikation nicht als Fluch sondern als Segen begreifen, und sie in allen ihren Möglichkeiten und Facetten durchdeklinieren – so macht Jochen Wegner „Zeit Online“. Gleich auf der Startseite nicht nur schnell, sondern auch fundiert und meinungsstark sein. Den redaktionellen Teil mit einer eigenen Foto-Ästhetik und Bildsprache aufwerten, ihn aber gleichzeitig mit interaktiven Gadgets spicken, die das Community-Gefühl stärken, zum Beispiel der kreativ-fürsorglichen Mitmachaktion „Wie fühlen Sie sich heute?“. Und: Das Digitale für große, publikumswirksame Aktionen nutzen. Mit „Deutschland spricht“ startet Jochen Wegner auf „Zeit Online“ eine einzigartige Initiative, die Brücken baut und Spaltungen entgegenwirkt: Tausende Menschen mit völlig unterschiedlichen Haltungen und Einstellungen treffen sich zum Vier-Augen-Gespräch. Alle großen Online-Medien ziehen mit. Dann die vielen redaktionellen Beiboote, die „Zeit Online“ zu einem regelrechten Digital-Kanal machen: Zum Beispiel „Zett“, das bunte, vielfältige Angebote für die junge Community. Oder Z2X, die großangelegte Debattenplattform, in der Menschen unter 30 ihre Träume und Visionen teilen, um sich einmal im Jahr live und wahrhaftig zum Z2X Visionärs-Kongress zu treffen. Oder der Podcast „Alles gesagt“, ein Talkmarathon, zu dem Jochen Wegner und sein Zeit-Magazin Kollege Christoph Amend alle zwei Wochen einen Politiker oder Prominenten einladen, um mit ihm solange zu reden, bis der Gast selig oder entnervt sagt: „Jetzt habe ich nichts mehr zu sagen“.

Silber: Jan-Eric Peters, Chefredakteur „Upday“

Jury-Begründung: Maßgeschneiderte Information, ein Themen-Butler, der die News vorsortiert und feinsäuberlich zurecht legt: Genau das ist „Upday“, die Innovation in der medialen Online-Kommunikation. Mit „Upday“ hat Jan-Eric Peters die erste großangelegte Online-Plattform für kuratierte Nachrichten und Meldungen geschaffen – und damit einen enormen Erfolg gelandet. In kürzester Zeit ist der Newsservice aus dem Springer-Verlag, der auf allen Samsung-Mobilgeräten fix als App installiert ist, zum meistgeklickten Onlineangebot in Deutschland avanciert. Die Meldungen und Beiträge sucht „Upday“ aus allen relevanten Onlinemagazinen und Newsdiensten heraus, fasst sie kurz und übersichtlich zusammen und schickt sie nach Nutzerwunsch aufs Handy und Tablett. Das Ganze gibt es mittlerweile für ein Dutzend europäische Länder, von Frankreich über Großbritannien bis Polen und Tschechien. Jan-Eric Peters und „Upday“ - Conveiniance ist King.

Bronze: Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert, Geschäftsführerinnen „Edition F“

Jury-Begründung: Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert, Geschäftsführerinnen „Edition F“. Wenn jemand in Deutschland weiß, wie Community funktioniert, dann sind es Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert. Mit „Edition F“ haben sie die schlaueste, pfiffigste und zeitgemäßeste Onlineplattform für Frauen geschaffen. Zum Informieren, Networken, Sich-Austauschen und Mutmachen. Der inhaltliche Teil klar und konsequent in nur zwei Themenbereiche gegliedert: Redaktionsartikel und Communityartikel. Mit der Konsequenz, dass bei „Edition F“ aus der Community mehr hochgeladen wird als anders wo. Dazu seit neuestem die „Female Future Force“. Eine Onlineplattform, auf der sich Communitymitglieder von Experten coachen lassen können und untereinander mit Empfehlungen weiterhelfen. Einmal im Jahr obendrein der FFF-Day, der „Female-Future-Force“-Day, bei dem das umfassende Networking und Coaching-Programm vertieft und live erlebbar wird. Sucess ist der neue Sex – Hoffmann und Wohlert zeigen es smarter und sympathischer als alle anderen.

„Insgesamt konnte die Jury vor allem eines feststellen“, fasst Markus Peichl die diesjährigen LeadAwards zusammen: „Die Print- und Onlinebranche nimmt die Herausforderungen der medialen, kulturellen, technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen mit Entschlossenheit an. Sie hält mit smarten, klugen Ideen dagegen, igelt sich nicht ein und ist offen für neue, andere Wege. Selten gab es so viele inhaltliche Auseinandersetzungen, innovative Kraftanstrengungen und neuartige Formate – von den ‚Panama Papers‘ über ‚Deutschland spricht‘ bis zur Chemnitz-Aufarbeitung direkt vor Ort in den lokalen Medien. Jeder der diesjährigen LeadAwards-Nominierten verdient es, gewürdigt zu werden“.

Neben der Porsche AG zählen zu den Sponsoren der LeadAwards der „Spiegel“, die „Süddeutsche Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die „Zeit“ und die DuMont Mediengruppe. Die Veranstaltung wird durch die Freie und Hansestadt Hamburg gefördert und möglich gemacht.

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Meldung des Tages
news-6835 Mon, 10 Dec 2018 17:06:00 +0100 Content Marketing: Jedes dritte Unternehmen verzichtet auf KPIs https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106835content-marketing-jedes-dritte-unternehmen-verzichtet-auf-kpis/ Laut einer Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. unter 210 Digital Professionals definieren 32 Prozent der Unternehmen keine KPIs im Content Marketing. Angetrieben durch diese Ergebnisse hat die BVDW-Fokusgruppe Content Marketing ein KPI-Framework entwickelt und will Marketern mit dem KPI-Finder das passende Online-Tool an die Hand geben.

Content Marketing ist inzwischen fester Bestandteil im digitalen Marketing-Mix. Dennoch geht aus einer BVDW-Umfrage unter 210 Digitalexperten hervor, dass jedes dritte Unternehmen auf eine Definition von KPIs im Content Marketing verzichtet. Dr. Sepita Ansari (Catbird Seat), stellvertretender Vorsitzender der Fokusgruppe Content Marketing im BVDW, ist von den Ergebnissen durchaus überrascht: „Gerade im verhältnismäßig immer noch recht jungen Content Marketing sollte doch das Bedürfnis nach Erfolgsmessung besonders ausgeprägt sein. Dass dem nicht so ist, bestätigt unsere Bemühungen, ein einheitliches KPI-Framework zu entwickeln.“ Für die Erfolgskennzahlen haben die BVDW-Experten drei Ebenen eruiert: Reichweite, Interaktion sowie Conversion/Kosten. „Diese können dann innerhalb der Customer Journey den jeweiligen Medien und Kanälen zugeordnet werden“, erklärt Ansari. Wichtig sei aber, dieses Framework nicht als Diktat für den Markt zu verstehen: „Wir haben das Projekt bewusst so gestaltet, dass wir Rückmeldungen aus der Branche laufend in den Kennzahlen berücksichtigen. Aus unserer Sicht ist das der einzig richtige Weg, um aussagekräftige und für die praktische Arbeit relevante KPIs zu etablieren.“

Um eben diese praktische Anwendung der in der Fokusgruppe erarbeiteten Erfolgskennzahlen zu erleichtern, stellt der BVDW unter kpi-finder.com ein Tool zur Verfügung, mit dessen Hilfe sich die KPIs nach Kampagnenziel und Plattform filtern lassen. Integriert ist darüber hinaus eine Feedback-Funktion, die es Nutzern erlaubt, an der inhaltlichen Weiterentwicklung mitzuwirken. In einem Leitfaden, der ab sofort kostenfrei als Download verfügbar ist, erläutern die Experten den KPI-Framework für Content Marketing im Detail.

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Meldung des Tages
news-6834 Mon, 10 Dec 2018 17:01:00 +0100 Männer leichtsinniger als Frauen bei Datenschutz und IT-Sicherheit? https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106834maenner-leichtsinniger-als-frauen-bei-datenschutz-und-it-sicherheit/ „Mr. Cyberlässig“ und „Mrs. Misstrauisch“ – so könnten die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Kaspersky Lab im Hinblick auf geschlechterspezifische Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Internetnutzern in puncto IT-Sicherheit und Datenschutz zusammengefasst werden. „Frauen in Deutschland sind den Männern etwas voraus, wenn es um IT-Sicherheit und Datenschutz geht“, resümiert Milos Hrncar, General Manager für die Region DACH bei Kaspersky Lab. „Dass sich nur die Hälfte der in Deutschland befragten Nutzerinnen und Nutzer im Stande fühlt, ein WLAN-Netz sicher zu konfigurieren, zeigt allerdings auch: Es herrscht noch erheblicher Nachholbedarf, was die persönliche IT-Sicherheitskompetenz anbelangt – und zwar unabhängig vom Geschlecht.“

Laut der Kaspersky-Befragung halten es 18 Prozent der befragten Frauen, aber nur 15 Prozent der Männer für wahrscheinlich, dass ihr Online-Banking-Account in den nächsten 12 Monaten gehackt werden könnte. Zudem befürchten 71 Prozent der Frauen (Männer: 64 Prozent) nach einem Social-Media-Hack den Missbrauch persönlicher Daten. Frauen hegen größeres Misstrauen gegenüber Datenschutzbemühungen großer Unternehmen: So glauben nur 36 Prozent der in Deutschland befragten Frauen (Männer: 41 Prozent), dass Konzerne sie über ein Datenleck informieren würden. Auf eine Entschädigung in diesem Fall hoffen nur 25 Prozent der Frauen. Männer sind hier mit 27 Prozent etwas zuversichtlicher.

Männer denken, ihr WLAN sei sicher (konfiguriert): 55 Prozent der deutschen Männer geben an (im Vergleich zu 45 Prozent der befragten Frauen), sie wären in der Lage, ein WLAN so zu konfigurieren, dass es wirklich sicher ist. Nur ein Drittel (33 Prozent) der männlichen Befragten zeigt sich beunruhigt, dass sich Cyberkriminelle für betrügerische Zwecke Zugang zum WLAN verschaffen könnten (bei den Frauen sind es 41 Prozent).

Männer vernachlässigen eher die digitale Aufsicht ihrer Kinder: Auch wenn es um den Cyberschutz der eigenen Kinder geht, scheinen Frauen vorsichtiger zu sein als Männer. So sind sich 42 Prozent der befragten Männer, aber nur 30 Prozent der Frauen unsicher, welche persönlichen Daten der Nachwuchs mit Dritten teilt. Und 53 Prozent der Frauen (Männer: 49 Prozent) sind sich darüber im Klaren, dass dadurch die Gefahr von Cyber-Grooming und anderen kriminellen Aktivitäten wächst.

 

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News
news-6833 Mon, 10 Dec 2018 16:50:00 +0100 70 Jahre Grundrechtecharta als Basis des freien Journalismus https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/10683370-jahre-grundrechtecharta-als-basis-des-freien-journalismus/ Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) weist anlässlich des 70. Jahrestags der UN-Grundrechtecharta am 10. Dezember auf deren Bedeutung für den Journalismus hin. „Das ist die Basis unserer Arbeit und der Sockel für den unabhängigen und freien Journalismus als vierte Säule des demokratischen Staates“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Ohne das Grundrecht der Meinungsfreiheit wären Journalisten Propagandisten und unkritische Sprachrohre der Mächtigen.

Dennoch begehe er das Jubiläum mit gemischten Gefühlen, so Überall: „Nach 70 Jahren müssen wir die Presse- und Meinungsfreiheit immer wieder aufs Neue einfordern – im In- und Ausland.“ Als aktuell größte
Gefahr für die Pressefreiheit in Deutschland wertet der DJV-Vorsitzende das systematische Vorgehen extremistischer Politiker gegen die freie Berichterstattung und die Versuche von Populisten, die Glaubwürdigkeit unabhängiger Medien nachhaltig zu beschädigen. „Es ist Aufgabe der Anständigen in unserem Land, den Feinden der Pressefreiheit die rote Karte zu zeigen.“

Im Ausland gingen derzeit die größten Gefahren für die Presse- und Meinungsfreiheit von autokratischen Herrschern aus, insbesondere in demokratischen Staaten auf der Kippe wie etwa Polen und Ungarn. Überall: „Unsere Solidarität gilt den Kolleginnen und Kollegen, die Tag für Tag einen zähen Abwehrkampf gegen Autokraten wie Erdogan oder Orbán führen.“ Alle Journalisten müssten heute wie vor 70 Jahren für ihre Grundrechte kämpfen: „Für uns selbst und für funktionierende Gemeinwesen.“

 

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News
news-6832 Sun, 09 Dec 2018 16:45:00 +0100 NEPTUN Crossmedia Award 2018: Bundeswehr-Kampagne räumt ab https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106832neptun-crossmedia-award-2018-bundeswehr-kampagne-raeumt-ab/ Bereits zum 13. Mal wurde gestern der NEPTUN Crossmedia Award, Deutschlands einziger reiner Wettbewerb für crossmediale Kampagnen, verliehen. Vor rund 300 Gästen im Hamburger Theater Kehrwieder setzte sich die Bundeswehr-Kampagne „Mali“ von den Agenturen Castenow und Crossmedia doppelt durch. „Mali“ überzeugte die Fachjury und auch im Live-Pitch am Abend vor Publikum setzte sich die Recruiting-Kommunikation durch. Neben dem NEPTUN Award für die beste crossmediale Kampagne vergab die Expertenjury den NEPTUN Talents Award für herausragende Nachwuchsarbeiten. Jan-Philip Beutin vom Hamburger Institut of Design konnte mit seiner „Wavegarden“-Kampagne die Jury begeistern und gewann den ersten Platz. Platz zwei und drei wurden von Talenten der Miami Ad School belegt. Sabine Promberger und Oliver Lommer wurden mit der Kampagne „The world exploring suitcase“ für Horizn Studios mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Alexandru Lungu, Kushal Birari und Stefan Rotaru erreichten den dritten Platz mit ihrer Kampagne „Sonnet – Insurance Made Easy“.

„Der NEPTUN Talent Award zeigt, welche Wucht sortenreine, nicht rundgelutschte Kreation haben kann”, so Jury-Präsidenten Reinhard Patzschke, Geschäftsführer bei Grabarz & Partner. „Der Nachwuchs ist im wahrsten Sinne des Wortes Digital Native und geht auch so an moderne Kommunikation heran.„

Als Sonderpreis erhielt Initiative Media den „Best Use of Mobile“-Award für die Kampagne „Epic Summer Road to Boateng” für JBL. Dieser zeichnet die außergewöhnliche Nutzung mobiler Kommunikation aus.

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news-6831 Mon, 03 Dec 2018 07:20:45 +0100 "Bad Banks" erhält sechs Auszeichnungen https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106831bad-banks-erhaelt-sechs-auszeichnungen/ Die ZDF-Produktion "Bad Banks" ist von der Deutschen Akademie für Fernsehen insgesamt sechs Mal ausgezeichnet worden. In der Kategorie "Redaktion/Producing" wurden Caroline von Senden, Alexandra Staib, Andreas Schreitmüller und Uta Cappel geehrt. Lisa Blumenberg erhielt eine Auszeichnung in der Kategorie "Produktion". In der Kategorie "Schauspieler - Hauptrolle" gewann Barry Atsma. Désirée Nosbusch überzeugte die Jury in der Kategorie "Schauspielerin - Nebenrolle". Eine weitere Ehrung ging an Albrecht Schuch in der Kategorie "Schauspieler - Nebenrolle". Anja Dihrberg wurde in der Kategorie "Casting" ausgezeichnet.

Die diesjährige und mittlerweile sechste Preisverleihung der Deutschen Akademie für Fernsehen fand am Freitagabend in Berlin statt.

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News
news-6830 Mon, 03 Dec 2018 07:17:04 +0100 SWR3 Moderatorin Tücking gestorben https://www.medienmilch.de/sahne/top-face/artikel/details/106830swr3-moderatorin-tuecking-gestorben/ Die bekannte SWR3 Moderatorin Steffi Tücking ist völlig überraschend in Baden-Baden gestorben. Sie war 56 Jahre alt. SWR3 Programmchef Thomas Jung zum Tod von Steffi Tücking: "Das Team ist zutiefst schockiert. SWR3 verliert nicht nur eine hervorragende Radiofrau, die Kolleginnen und Kollegen trauern auch um eine warmherzige Freundin. Generationen von Menschen hat Steffi Tücking für Musik begeistert. Radio war ihre Leidenschaft, Rockmusik ihre Liebe. Sie gehörte zu den größten Radiopersönlichkeiten Deutschlands und wir sind alle fassungslos über ihren plötzlichen Tod."

30 Jahre lang war Steffi Tücking eine der beliebtesten Moderatorinnen der Popwelle. Sie präsentierte im Laufe der Jahre die unterschiedlichsten Sendungen - von der SWR3 Morningshow über die aktuelle Mittagssendung, diverse Musikshows wie den SWR3 Popshop und die ARD Popnacht sowie zuletzt den SWR3 Club am Abend. Auch auf den Bühnen der größten Festivals in Deutschland moderierte die ausgewiesene Musikexpertin, so auch beim SWR3 New Pop Festival oder bei Rock am Ring. National bekannt geworden war Steffi Tücking vor allem durch die ARD-Kultsendung "Formel Eins". 1987 erhielt die damals 24-Jährige die Goldene Kamera für ihre Moderation dieser Musikshow.

Stefanie Tücking war auch in anderen Fernsehproduktionen zu sehen - meist mit Musikbezug, aber auch mit Reise-, Freizeit- und Sport-Themen. Anfang der 1980er Jahre wirkte sie in TV-Produktionen wie Monaco Franze und Tatort in kleineren Rollen mit. In den 1990er Jahren moderierte sie die tagesaktuelle WDR-Sendung "Hier und Heute" und später im SWR Fernsehen unter anderem die Sendung "startklar - das automagazin". Steffi Tücking wuchs in Kaiserslautern auf. Sie liebte ihre Heimat, die Pfalz, ihre Tiere und war ein großer Familienmensch.

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Top-Face
news-6829 Sat, 01 Dec 2018 14:16:52 +0100 "junge Welt" durch Postpreiserhöhung existenziell gefährdet? https://www.medienmilch.de/quark/bad-news/artikel/details/106829junge-welt-durch-postpreiserhoehung-existenziell-gefaehrdet/ Die Deutsche Post AG erhöhe - so eine aktuelle Pressemeldung der junge Welt "kurzfristig und und entgegen vorheriger Zusagen die Preise für die Pressedistribution ab 2019 drastisch". Statt der bereits 2017 kommunizierten 2,8 prozentigen Preissteigerung für das kommende Jahr solle der Verlag nun jährlich 90.000 Euro zusätzlich bezahlen – eine angebliche Preissteigerung von 28,5 Prozent für 2019. Laut einer Mitteilung der Deutschen Post AG müssten, neben den längerfristig angekündigten Preisanpassungen, ab 2019 »Maßnahmen zur Optimierung der Preislistenstruktur« durchgeführt werden: Alle Postvertriebsstück-Gewichtsklassen unter 100 Gramm werden preislich dramatisch angehoben.

Dieses "kurzfristige Vorgehen der Deutschen Post AG gefährde" - so die Pressemeldung weiter - die weitere Existenz der linken Tageszeitung. »Davon sind auch andere Pressehäuser betroffen, offensichtlich trifft diese Maßnahme aber niemanden so hart wie die Tageszeitung junge Welt«, teilt Dietmar Koschmieder, Geschäftsführer des Verlags 8. Mai GmbH, mit. Es sei zu befürchten, dass die Deutsche Post AG mit solchen wettbewerbsverzerrenden Preiserhöhungen generell den Abschied von der Pressedistribution – zumindest im Tagessegment – einleite. Auch von den in der Vergangenheit gepflegten langfristigen Absprachen mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BVDZ) scheine die Deutsche Post AG Abstand genommen zu haben. Der BVDZ übte seinerseits scharfe Kritik am Vorgehen der Deutsche Post AG.

Die Deutsche Post AG nimmt im Segment der bundesweiten Pressedistribution laut Verlag "de facto eine Monopolstellung ein". Der Verlag prüfe daher auch juristische Schritte.

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Bad News
news-6828 Fri, 30 Nov 2018 09:27:37 +0100 Schwartz Public Relations sichert sich OnePlus https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106828schwartz-public-relations-sichert-sich-oneplus/ Schwartz Public Relations hat den deutschen PR-Etat von OnePlus, Shenzhen/ China, gewonnen. Der global agierende Anbieter von Mobiltechnologie hat sich nach einem mehrstufigen Pitch mit namhaften Agenturen für die Münchner PR-Beratung entschieden. Schwartz PR verantwortet demnach die Unternehmens- und Produktkommunikation sowie die Influencer-Relations von OnePlus in Deutschland.

Laut aktueller Studie von Counterpoint rangiert OnePlus auf Platz vier im deutschen und europäischen Markt für Premium-Smartphones. Das junge Unternehmen feiert im Dezember 2018 sein fünfjähriges Bestehen, blickt aber bereits auf eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte in der Entwicklung neuer, leistungsfähiger Highend-Geräte zurück. OnePlus verlässt sich bei der Entwicklung neuer Ideen und Technologien stets auf das Feedback seiner leidenschaftlichen Community auf der ganzen Welt.

Ziel der Zusammenarbeit sei es, OnePlus kommunikativ dabei zu unterstützen, seinen Erfolg als etablierte und wachsende Marke im europäischen Smartphone-Markt weiter zu festigen. Dazu soll Schwartz PR sowohl Maßnahmen zur Stärkung der Produkt- als auch Brandkommunikation von OnePlus vorantreiben.

 

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News Top-Kampagne
news-6827 Fri, 30 Nov 2018 09:23:05 +0100 Sechs Tipps für den wirksamen Einsatz von Influencer-Marketing https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106827sechs-tipps-fuer-den-wirksamen-einsatz-von-influencer-marketing/ Marken haben erkannt, dass Influencer-Marketing sowohl für Performance- als auch für Branding-Ziele funktioniert“, so Björn Wenzel, Gründer und Geschäftsführer der Influencer-Marketing-Agentur Lucky Shareman. Influencer-Marketing sei heute für die Markenkommunikation auch deshalb wichtiger, weil viele Zielgruppen über klassische Medien wie TV oder Zeitungen und Zeitschriften immer schlechter erreichbar sind. Meinungsführer auf YouTube, Instagram oder Twitter sind hingegen bei ihren Followern beliebt und können zu echten Markenbotschaftern werden.

Viele Marken setzen deshalb stärker auf Influencer-Marketing, um die Markensympathie und Weiterempfehlungsbereitschaft bei ihren Kunden nachhaltig zu steigern, zumal sich das Influencer-Marketing in den vergangenen Jahren stark professionalisiert hat. Wenzel gibt Marken sechs Tipps für den wirksamen Einsatz von Influencer-Marketing:

1) Influencer-Marketing in der Mediaplanung mitdenken und in die Kampagne integrieren
Der Medienmarkt ist durch den digitalen Wandel fragmentierter denn je. Viele Zielgruppen sind durch klassische Medien kaum noch zu erreichen. Influencer-Marketing ist ein effektiver Weg, die mobilen und digital-affinen Nutzer gezielt anzusprechen. Es sollte deshalb unbedingt im Media-Mix mitgedacht und fest in Kampagnen integriert werden, damit sich die einzelnen Kampagnenbausteine gegenseitig verstärken. Oft hat Influencer-Marketing positive Abstrahleffekte auf die weiteren Online-Marketing-Maßnahmen innerhalb einer Kampagne. So steigen die Seitenaufrufe auf die Kampagnen-Landingpages oder Nutzer suchen vermehrt nach der Marke. Auch nutzen Marken Texte, Bilder, Videos und andere Inhalte der Influencer für die eigenen Social-Media-Kanäle, die Homepage, Online-Display-Werbung oder Plakatkampagnen.

2) Media-Budgets gezielt für Influencer-Marketing einsetzen
Influencer-Marketing wird längst nicht mehr hauptsächlich in der Fashion- und Beauty-Branche eingesetzt. Branchenübergreifend verschieben Marken heute Teile ihres Media-Budgets in Influencer-Marketing. Der Anteil von Influencer-Marketing-Budgets liegt teilweise je nach Branche schon zwischen fünf und 15 Prozent. Studien zeigen: Über 60 Prozent der globalen Marketer wollen künftig ihre Influencer-Marketing-Budgets erhöhen. Goldmedia beziffert das Marktvolumen für Influencer-Marketing in der DACH-Region im Jahr 2020 auf 990 Millionen Euro. Um im Wettbewerb bestehen zu können, sollten Marken gezielt Influencer in ihre Kommunikation einbinden.

3) Branding statt nur Reichweite fokussieren
Der Markenwert (Brand Equity) setzt sich nicht nur aus materiellen, sondern auch aus immateriellen Werten zusammen wie Markensympathie und Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden. Influencer können die Brand Equity einer Marke erhöhen, indem sie glaubwürdig als Markenbotschafter agieren. Viele Marken legen deshalb auch bei Influencer-Marketing-Kampagnen heute verstärkt Wert auf weiche Faktoren statt nur auf Reichweiten und Abverkäufe: Dazu gehören Interaktionsraten und Markenbeliebtheit. Langfristige Kooperationen und Markeninszenierungen sollten Produktplatzierungen und Werbeaktionen durch Influencer unbedingt flankieren.

4) Influencer sorgfältig auswählen und Qualität sichern
Influencer können den Markenwert eines Unternehmens nur dann pushen, wenn sie mit den Werten der Marke übereinstimmen und ihre Follower zur Marke passen sowie ihre Inhalte auf die Marke einzahlen. Für den Erfolg der Kampagne ist es entscheidend, die Influencer gezielt auszuwählen und präzise zu briefen – auch zu übergeordneten Kampagnenzielen und zum Markenkern. Außerdem sollten Unternehmen die Inhalte während der Kampagnenlaufzeit regelmäßig überprüfen, um die Qualität zu sichern. Aber Vorsicht: Im Rahmen des Briefings und des Markenfits brauchen Influencer die größtmögliche Freiheit, um ihre kreativen Kompetenzen auszuschöpfen.

5) Hero- und Micro-Influencer kombinieren
Influencer-Marketing ist mehr als Reichweite. Hero-Influencer zählen über 250.000 Follower, Micro-Influencer bis zu 25.000 Follower. Beide Kategorien sollten für die Steigerung des Markenwertes kombiniert werden. Die Stars stehen vor allem für Reichweite und Branding, während die Micro-Influencer oft noch direkter mit ihren Fans kommunizieren können, weil deren Anzahl überschaubarer ist.

6) Planungssicherheit durch Marktforschung steigern
Influencer-Kampagnen können Branding und Absatz steigern. Doch um die Planungssicherheit zu steigern, sollten Unternehmen die Kampagnen mit Marktforschung begleiten, die nicht nur Reichweiten untersucht. Werbewirkungskennzahlen wie Marken- und Werbebekanntheit werden idealerweise durch Befragungen von Followern erhoben. So können Marken und Agenturen die Performance ihrer Kampagnen prüfen und optimieren. Marktforschung ermittelt dabei zum Beispiel, ob die passenden Zielgruppen erreicht wurden, wie die Kampagne auf das Branding eingezahlt hat und wie stark die Follower durch die Kampagne aktiviert wurden.
 

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Kommentar
news-6826 Fri, 30 Nov 2018 09:14:23 +0100 SPORT1 plant eSports-Pay-TV-Kanal https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106826sport1-plant-esports-pay-tv-kanal/ SPORT1 plant den Start eines eSports-Senders im deutschsprachigen Raum: „eSPORTS1“ soll am 24. Januar 2019 als erster linearer TV-Sender für eSports in Deutschland, Österreich und der Schweiz on-Air gehen. Der Pay-TV-Kanal soll zum Start über die Plattformen von Vodafone Deutschland, Telekom, Unitymedia, 1&1, T-Mobile Austria, A1 Telekom, UPC Schweiz und Zattoo verbreitet werden. Zudem sollen die Inhalte von eSPORTS1 auch auf einer eigenen eSports-App verfügbar sein.

Das Programm des neuen Senders soll mindestens 1.200 Live-Stunden von "hochkarätigen internationalen und nationalen eSports-Events sowie Highlight-Sendungen und eigenproduzierte Magazine" anbieten. Die Programminhalte werden von der eigenen eSports-Redaktion gemeinsam mit Experten und Influencern aus der deutschsprachigen eSports-Community für die Zielgruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz redaktionell aufbereitet und präsentiert. eSPORTS1 will dabei die bekanntesten eSports-Titel wie unter anderem League of Legends, Dota 2, Counter Strike, Overwatch oder FIFA 19 live abbilden. Content-Partnerschaften mit namhaften Playern sollen in Kürze bekannt gegeben. Die BLM wird über die Genehmigung des Senders Anfang Dezember entscheiden.

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Meldung des Tages