medienmilch.de: Letzte Nachrichten http://www.medienmilch.de de_DE TYPO3 News Sat, 25 May 2019 12:03:44 +0200 Sat, 25 May 2019 12:03:44 +0200 TYPO3 EXT:news news-6925 Mon, 20 May 2019 10:42:00 +0200 2062 - Kommt der Homo digitales? https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/1069252062-kommt-der-homo-digitales/ Bis zum Jahr 2062 haben wir Menschen Maschinen entwickelt, die so intelligent sind wie wir. Das zumindest prognostiziert Toby Walsh, seines Zeichens einer der weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. In diesem Zusammenhang muss eine Vielzahl von Fragen geklärt werden: Wird die künstliche Intelligenz Arbeitsplätze zerstören – einschließlich solcher, die Kreativität erfordern? (Ja :-) Wird sie ein Bewusstsein entwickeln? Was bedeutet die Entwicklung der KI für das Konzept des freien Willens? Welche ethischen Werte wird (oder sollte) die KI haben? Wird die künstliche Intelligenz der Gesellschaft nutzen oder schaden? Wird sie unser Selbstverständnis verändern? Wird sie die Essenz unserer Menschlichkeit beeinflussen?

Sein neues Buch "2062 - Das Jahr, in dem die künstliche Intelligenz uns ebenbürtig sein wird" fällt also durchaus auf fruchtbaren, aktuellen Diskussionsboden. Wir müssen uns mit diesem Thema beschäftigen. Auf 320 Seiten beleuchtet Walsh verschiedenste Aspekte des Themas, machmal mit sehr interessantem Informationsgehalt, manchmal etwas populistisch-oberflächlich. Wußten sie bespielsweise, dass "sieben Milliarden menschliche Gehirne auf dem Planeten" zusammen rund 14 Gigawatt Strom verbrauchen und dies angeblich nur 1/10 des Energiebedarfs ist, den Computer aktuell an Strom weltweit benötigen? Ich nicht.

Walsh definiert den "Homo digitales", der dem Homo sapiens gegenüber in vielerlei Hinsicht "Vorteile" biete. Dabei wird leider sehr unternehmens- und produktionsbasiert und mit bekannten Elementen argumentiert, wie zum Beispiel, dass ein Computer im Gegensatz zum Menschen "ohne Unterbrechung rund um die Uhr" arbeiten kann.

"Dank der digitalen Verbeserung des Gehirns wird der Homo digitales sehr viel klüger sein als der Homo sapiens. ... Als Homo digitales werden wir die Grenzen unseres physischen Selbst überschreiten und uns in Wesen verwandeln, die zugleich biologisch und digital sein werden. Wir werden gleichzeitig in unserem eigenen Gehirn und im größeren digiatlen Raum leben", schreibt Walsh und beläßt es bei dieser Science Fiction (die irgendwo ja auch schon heute gültig ist), ohne genaueres zu beschreiben oder zu erklären.

Walsh fordert - das darf nicht unerwähnt beleiben - deswegen entscheidende Veränderungen auf Unternehmensebene: "Zunächst einmal sollte das Management unter Kontrolle gebracht und die Beteiligung von Belegschaft und Aktionären an der Unternehmensführung ausgeweitet werden. ... müssen die Rechte der Arbeitnehmer gestärkt werden, damit sie wieder in den Genuss des Schutzes kommen, den die Unternehmen in der Vergangenheit ihren auf Lebenszeit beschäftigen Mitarbeitern gewährten". Auf Lebenszeit? Von welcher Epoche spricht Walsh? Und ist das auch nur ansatzweise realistisch für eine Produktionsstätte, die kaum noch Menschen zur Produktion benötigt?

Bitte nicht mißverstehen: 2062 ist ein klarer Lesetipp, um Aspekte und Anregungen beim Einstieg in dieses epochale Thema zu bekommen, keine Frage. Aber 2062 ist kein Buch mit Visionen und Lösungsansätzen. Das wäre aber vielleicht auch zu viel verlangt. Oder?

 

Toby Walsh: 2062
Das Jahr, in dem die künstliche Intelligenz uns ebenbürtig sein wird
riva premium, Hardcover, 336 Seiten
ISBN: 978-3-7423-0860-3
22,00 € (D) bzw. 22,70 € (A)

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Kommentar
news-6924 Mon, 20 May 2019 10:37:00 +0200 E-Mail-Support-Test für 18 Online-Bekleidungshops https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106924e-mail-support-test-fuer-18-online-bekleidungshops/ Bei Fragen rund ums Online-Shopping wird der Kundendienst oft zuerst per E-Mail kontaktiert. Jedoch werden Anfragen der Kunden recht unterschiedlich beantwortet. Dies geht aus einer Untersuchung des Technologieunternehmens Solvemate hervor. Der Softwarespezialist hat dabei dieselbe Frage an 18 bekannte Online-Shops für Bekleidung gestellt. Untersucht wurden die benötigte Dauer für eine Auskunft sowie die Qualität der Antwort auf die Frage. Zusätzlich dazu wertete das Unternehmen die Bewertungen des jeweiligen Kundendienstes auf Trustpilot aus.

Am schnellsten beantwortete demnach der Kundendienst von Bonprix die Frage: Die Nachricht traf bereits nach acht Minuten im Postfach ein. Knapp dahinter befinden sich Witt-Weiden sowie Heine mit einer Wartezeit von elf und 15 Minuten. Durchschnittlich vergingen 15 Stunden und 36 Minuten, bis eine Reaktion auf die Frage ankam.

Fast drei Tage lang mussten die Tester dagegen auf eine Rückmeldung von H&M warten: Mit 71 Stunden und 25 Minuten ließ die Antwort hier am längsten auf sich warten. Den vorletzten Platz belegt Zalando-Lounge mit einer Wartezeit von rund 45 Stunden und 51 Minuten. Rund 44 Stunden warteten die Tester auf eine Rückmeldung des Kundenservice des Online-Shops Reserved.

Mehr als 20 Prozent beantworten die Frage nicht zufriedenstellend
Auf insgesamt 14 der 18 Anfragen reagieren die Kundendienste hilfreich und eindeutig. Die zwei Anbieter C&A und Zalando haben keine klare Aussage getroffen und verweisen auf eine individuelle Prüfung der Angelegenheit. Mit Bonprix sowie Peek&Cloppenburg sind zwei Online-Shops nicht auf die Frage eingegangen und gaben damit keine zufriedenstellende Rückmeldung. Anstatt eine individuelle E-Mail zu verfassen, verschickte der Kundenservice eine allgemeine und vorformulierte Nachricht.

Nur wenige Shops können eine gute Trustpilot-Bewertung aufweisen
Auf der Online-Plattform Trustpilot können Nutzer Online-Shops mit Sternen bewerten. Die 18 untersuchten Anbieter weisen im Schnitt eine Bewertung von 2,47 von insgesamt 5 Sternen auf. Witt-Weiden und Peter Hahn erreichen die Höchstwertung. Zwei Shops weisen mit 4 Sternen ebenfalls eine gute Bewertung auf. Der Kundenservice von drei Online-Shops liegt mit seiner Sterne-Bewertung genau im Durchschnitt. Zehn Anbieter werden von den Kunden deutlich schlechter beurteilt: Sie erreichen nur 1 oder 2 Sterne. Nur Reserved ist aktuell mit keiner Bewertung auf Trustpilot vertreten.

Erik Pfannmöller, CEO und Gründer von Solvemate, kommentiert:
“Beim Online-Shopping erwarten Kunden einen schnellen Support. Hier besteht noch ein enormer Verbesserungsbedarf. Durchschnittlich mehr als 16 Stunden dauerte es, bis der Tester eine Rückmeldung erhielt. Somit sind Online-Shops weit entfernt von der sofortigen Beantwortung der Anfragen, die Kunden heutzutage erwarten.”

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News
news-6923 Mon, 20 May 2019 10:33:00 +0200 DS-GVO: 74 Prozent sehen Datenschutzanforderungen als Hürde beim Einsatz neuer Technologien https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106923ds-gvo-74-prozent-sehen-datenschutzanforderungen-als-huerde-beim-einsatz-neuer-technologien/ Seit fast einem Jahr gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung. Unternehmen und Organisation haben dadurch erweiterte Informationspflichten, müssen Verarbeitungsverzeichnisse für Personendaten erstellen sowie Datenschutz schon in Produktionsprozessen berücksichtigen. Aus Sicht des Digitalverbands Bitkom gibt es positive Effekte durch die DS-GVO, aber weiterhin auch großen Nachbesserungsbedarf. Defizite gebe es vor allem in der praktischen Auslegung und Durchsetzung der Regeln. So bestehen aus Bitkom-Sicht nach wie vor große Rechtsunsicherheiten in der Anwendung der Verordnung. Große Anbieter würden stärker von dem einheitlichen Rechtsrahmen profitieren als kleinere und mittlere Unternehmen, bei denen der Verwaltungsaufwand stärker zu Buche schlagen würde.

Insgesamt habe die Datenschutz-Grundverordnung die Wirtschaft laut Bikom "nachhaltig verändert". In der Praxis würden sich viele Unternehmen dabei zunehmend von Datenschutzregeln ausgebremst fühlen. So würden drei von vier Unternehmen (74 Prozent) Datenschutzanforderungen als die größte Hürde beim Einsatz neuer Technologien sehen. Im Vorjahr sagten dies erst rund zwei Drittel (63 Prozent), im Jahr 2017 nicht einmal die Hälfte (45 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bitkom-Unternehmensbefragung.

 

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news-6922 Mon, 13 May 2019 10:39:00 +0200 Online-Plattformarbeit: Frei, flexibel und ohne soziale Absicherung https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106922online-plattformarbeit-frei-flexibel-und-ohne-soziale-absicherung/ Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung über Online-Plattform-Projektvermittler wie Twago oder Freelande.de enthält klare Botschaften an Politik, Institutionen der Tarifpartner und Plattform-Betreiber: Die Bertelsmann-Stiftung stellte auf der Konferenz re:publica19 mit Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Carlos Frischmuth, Bundesverband für selbständige Wissensarbeit e.V., und Britta Redmann, Expertin für Arbeitsrecht, ihre Studie „Plattformarbeit in Deutschland“ vor. Die von Kantar durchgeführte Studie liefert Antworten auf die zentralen Fragen in diesem Beschäftigungsbereich: Wie geht es Online-Plattformarbeitern in Deutschland wirklich? Was halten sie von ihrer Tätigkeit und von der Digitalisierung? Insgesamt wurden rund 700 Cloud- und Gig-Worker sowie neun Experten befragt. Die Ergebnisse der repräsentativen Studie werfen gewohnte Bilder über den Haufen. Klare Botschaften an Politik, Institutionen der Tarifpartner und Plattform-Betreiber gibt es auch.

Vorherrschende Annahmen einem „Realitätscheck“ unterzogen

Die Diskussion über sogenannte Plattformarbeit ist in Deutschland sehr stark von Annahmen und Bildern bestimmt, die auf klassische Kategorien zurückgreifen wie "Arbeitnehmer", "Arbeitgeber", "abhängige Tätigkeit", "Scheinselbstständigkeit", "Solo-Selbständigkeit" und "prekäre Arbeit". Zugleich werden Cloud-, Click-, Crowd- oder auch Gig-Work gern als Synonym für eine digital dynamisierte Turbo-Marktwirtschaft und eine extrem verdichtete digitale Arbeitsweise betrachtet. Gerade in Zeiten fehlender sozialer Absicherung auf einem globalisierten Arbeitsmarkt im Netz kommt es aber darauf an, dieses Bild mit der Realität abzugleichen und zugleich empirisch zu unterfüttern.

Die vorliegende Studie hat zu zwei wichtigen Erkenntnisse geführt:

Plattformarbeit wird vom Großteil der dort auf diese Weise Tätigen sehr geschätzt wegen ihrer Flexibilität und der Möglichkeit zur freien Arbeitsgestaltung.

Zugleich kritisiert eine deutliche Mehrheit der Plattformarbeiter stark die fehlende soziale Absicherung (Krankheit, Alter, Berufsunfähigkeit).

Innerhalb dieses Ergebnisraums ist es demnach an der Politik, den Tarifpartnern und den Interessenvertretern der Plattformarbeit, einen entsprechenden Regulierungsrahmen zu schaffen. Er sollte die genannten Vorteile dieser Form des Arbeitens aber keinesfalls konterkarieren.

Generell sind Plattformarbeiter (verstanden hauptsächlich als Cloud- und Gig-Worker) gegenüber der Digitalisierung der Arbeit deutlich offener eingestellt als der Durchschnitt der Berufstätigen (67 Prozent gegenüber 38 Prozent sehen Chancen) und stärker an den neusten Trends interessiert (68 Prozent gegenüber 34 Prozent). Besonders auffällig ist dies bei der Einschätzung mobiler Arbeit zum Zweck der Zeitersparnis und Effizienzsteigerung: 64 Prozent der Plattformarbeiter sehen diesen Zusammenhang, aber nur 24 Prozent aller Beschäftigten.

Der in Deutschland auf oder mithilfe einer digitalen Arbeitsplattform Tätige entspricht zu 25 Prozent dem Bild des prekären „Clickworkers“, wie es häufig in Diskussionen um prekäre und importierte Clickarbeit verwendet wird. Jeder vierte Plattformarbeiter muss demnach mit weniger als 1.500 Euro pro Monat auskommen. 56 Prozent der Plattformarbeiter erzielen monatlich nur is zu 400 Euro Einkommen mithilfe der Plattformen und wenden dafür durchschnittlich sechs Stunden pro Woche auf, verdienen dann also nicht mehr als 16 Euro die Stunde. In den allermeisten Fällen (99 Prozent) soll es sich bei der Ausübung von Plattformarbeit aber angeblich um eine Nebenerwerbstätigkeit handeln, die die Haupttätigkeit zeitlich und finanziell nur ergänzt.

Weitere von den Online-Plattformen kritisierte Aspekte waren:

Unzureichende Entlohnung und ständige Verfügbarkeit sind zwar ebenfalls genannte Nachteile dieser Form der Arbeit. Als größere Defizite werden jedoch die mangelnde soziale Absicherung und die fehlende Garantie von Schutzrechten angesehen. Den Befragten ist vollkommen klar, dass diese Nebentätigkeit nicht zur vollständigen sozialen Absicherung beitragen kann und dass hier politischer Handlungsbedarf besteht.

Weiterhin wiesen die Experten, die unabhängig von den 700 Plattformarbeitern befragt wurden, auf folgende Risiken hin: ruinöser Wettbewerb zwischen den Plattformarbeitern, erhöhtes Drohpotenzial gegenüben internen Beschäftigten, fehlende Passgenauigkeit zwischen Plattformarbeit und den Vorschriften im Bereich traditionellen Arbeitens und zu schnelle Abwanderung von Fachkräften in Richtung Plattformarbeit.

Die in Tiefeninterviews befragten Experten aus den Unternehmen schlagen vor,

  • die auf Plattformen Arbeitenden an der Weiterentwicklung der Plattformen zu beteiligen,
  • eine Transformationssicherung in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens zu garantieren,
  • eine Sozialkasse für Plattformarbeiter einzurichten,
  • die Möglichkeit auszuweiten, mobil zu arbeiten,
  • die Schulung von Angestellten bezüglich digitaler Kompetenzen auszuweiten und
  • eine TÜV-ähnliche Kontrollinstanz einzurichten

Die Experten legen besonderen Wert auf folgende Feststellung: Politik und traditionelle Institutionen der Tarifpartner müssen diese neue Gruppe der Plattformarbeiter in ihre Reformüberlegungen einbeziehen. Damit weisen die Vorschläge der Experten letztlich in eine Richtung der politischen Gestaltung, die aus den gewohnten Pfaden der Politikentwicklung und der Diskussion ausbricht und neue Wege einschlägt. So wäre es beispielsweise sehr hilfreich, wenn „hybrid Arbeitende“ als neue Gruppe der Erwerbstätigen in den Mikrozensus mit aufgenommen würden.

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Kommentar
news-6921 Mon, 13 May 2019 10:34:00 +0200 MagentaTV streamt auch via Amazon Fire https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106921magentatv-streamt-auch-via-amazon-fire/ Ab sofort steht das MagentaTV Steamingangebot auch über Amazon Fire TV bereit. Kunden können mit der App damit alle Inhalte von MagentaTV über Fire TV abrufen. Dazu gehören 75 TV-Sender sowie mehr als 13.500 Inhalte. Die Megathek vereint laut PR-Aussage "das Beste von ARD und ZDF sowie zahlreiche exklusive Serien und TV-Klassiker". Die App kostet für Fire TV monatlich 7,95 Euro im Monat und ist monatlich kündbar.

Die Telekom bietet MagentaTV seit Oktober 2018 auch unabhängig von einem Telekom-Internetzugang an. MagentaTV ist auch über Apps für iOS, Android sowie Chromecast und Web Client zugänglich. Über diese Empfangswege sind seit kurzem auch die Funktionen Timeshift und Restart zum zeitversetzten Fernsehen nutzbar. Mit Timeshift lassen sich laufende Sendungen jederzeit anhalten und später an der gleichen Stelle weiterschauen. Über das Restart-Symbol lassen sich bereits laufende Sendungen von vorn starten. Diese Funktionen werden künftig auch über Amazon FireTV möglich sein.

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News
news-6920 Fri, 10 May 2019 10:22:03 +0200 Beliebtheit: Video-On-Demand vor dem klassischen TV? https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106920beliebtheit-video-on-demand-vor-dem-klassischen-tv/ Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ziehen 54 Prozent der Deutschen Video-On-Demand dem klassischen linearen Fernsehen vor. Für die Mehrheit der Bundesbürger kommt dabei ein kostenfreies Video-On-Demand-Angebot mit Werbung grundsätzlich in Frage. Das Hamburger Marktforschungsinstitut Splendid Research hat im Dezember 2018 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.221 Deutsche zwischen 15 und 69 Jahren online zum Thema Video-On-Demand (VOD) befragt. Die Studie untersucht das Mediennutzungsverhalten, die Präferenz von Video-On-Demand gegenüber dem klassischen Fernsehen, die Zahlungsbereitschaft für werbefreie Inhalte sowie die Bekanntheit und Nutzung von insgesamt 27 VOD-Anbietern.

Das Ergebnis: Das lineare Fernsehen ist nach wie vor das am häufigsten konsumierte Medium. Gut 70 Prozent der Bundesbürger schalten täglich bzw. mehrfach pro Woche ein Fernsehprogramm ein. Dagegen nutzen lediglich drei von zehn Deutschen Video-On-Demand derart intensiv. Dennoch erfreut sich Video-On-Demand inzwischen größerer Beliebtheit: Knapp 54 Prozent der Bürger ziehen es dem linearen Fernsehen grundsätzlich vor. Die Gründe dafür sind vielfältig: Für 80 Prozent der aktuellen Nutzer liegt der entscheidende Vorteil von Video-On-Demand in der inhaltlichen und zeitlichen Flexibilität der eigenen Programmgestaltung. Immer noch knapp 60 Prozent schätzen die fehlende Werbung sowie qualitativ hochwertigere Inhalte.

Trotz des stetigen Zuwachses an Beliebtheit ist die Zahlungsbereitschaft für VOD-Dienste begrenzt: 52 Prozent aller Deutschen erachten die aktuell übliche Monatsgebühr von zehn Euro für die Nutzung werbefreier Anbieter als zu hoch. Zudem würde sich bei gleichwertigen Inhalten die Mehrheit für einen kostenlosen Anbieter mit Werbung und gegen ein Abo-Modell entscheiden. Mehr noch: Lediglich zwölf Prozent der aktuellen YouTube-Nutzer wären bereit, für ein werbefreies Angebot zu zahlen. Ein durch Werbung finanziertes Gratis-Netflix käme dagegen für drei Viertel der aktuellen Nutzer in Frage. „Diese Erkenntnisse lassen auf ein bisher ungehobenes Potenzial werbefinanzierter VOD-Plattformen schließen.

Die bekanntesten Anbieter sind Netflix (94 Prozent), Amazon Prime (93 Prozent), Sky (86 Prozent) und YouTube (85 Prozent). Sport-Anbieter DAZN erreicht inzwischen einen Bekanntheitswert von 38 Prozent, das Videospiel-Streaming-Portal Twitch kennen immerhin 19 Prozent der Deutschen. Unter den Portalkennern erreichen Gratis-Dienste wie YouTube (71 Prozent) oder die Mediatheken des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (67 Prozent) die höchsten Nutzungsquoten. Über Grundgebühren finanzierte Angebote wie Maxdome (22 Prozent) und DAZN (20 Prozent) oder Plattformen mit Einzeltransaktionen wie iTunes (18 Prozent) oder Google Play Video (12 Prozent) fallen dagegen deutlich ab.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/studie-video-on-demand.

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Meldung des Tages
news-6919 Fri, 10 May 2019 10:15:23 +0200 Im Schnitt bieten Startups fünf offene Stellen https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106919im-schnitt-bieten-startups-fuenf-offene-stellen/ Viele Startups sind aktuell auf der Suche nach Mitarbeitern – und finden angeblich keine qualifizierten Bewerber. Aktuell wären 3 von 5 Startups (57 Prozent) auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, im Schnitt hätten Startups derzeit 5 offene Stellen. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 Startups ergeben. Mehr als die Hälfte aller Startups (56 Prozent) haben in der Vergangenheit demnach bereits Stellen nicht besetzt werden konnten, weil keine geeigneten Kandidaten zu finden waren.

Schon heute sind Startups bedeutende Arbeitgeber. Im Schnitt beschäftigen sie 15 Mitarbeiter. Jedes fünfte Startup (20 Prozent) zählt sogar 20 oder mehr Mitarbeiter. Und auch im laufenden Jahr werden voraussichtlich neue Arbeitsplätze in Startups entstehen. Drei Viertel (76 Prozent) wollen im Jahresverlauf Mitarbeiter einstellen, 15 Prozent rechnen mit gleichbleibender Beschäftigtenzahl und gerade einmal 1 Prozent der Startups befürchten, ihr Team verkleinern zu müssen.

 

 

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News
news-6918 Tue, 07 May 2019 14:43:42 +0200 Undercover: Die Sopranos auf dem Zeltplatz in Belgien https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106918undercover-die-sopranos-auf-dem-zeltplatz-in-belgien/ Da wurstelt ZDF neo zusammen mit Netflix eine TV-Serie hin, dieauf einem Campingplatz in Belgien spielt - und dann wird das der Knaller! Sachen gibt´s: Ein Campingplatz, wie er vermutlich überall in Europa zu finden ist. Strand, Frittengeruch, Wasserrutschen, Plastikstühle und neue Bekanntschaften am Campingkocher. Genau so, wie Deutsche sich Camping- Urlaub eben vorstellen – in Belgien oder anderswo. Aber kaum einer weiß, dass Zonnedauw, ein belgischer Wohnwagenpark in Limburg Schauplatz einer der längsten Undercover-Einsätze der Belgischen Polizei-Geschichte war. Denn hier versteckte sich einer der meistgesuchten Drogen-Barone Europas lange Zeit vor dem Zugriff der Polizei. Bis ein Undercover-Team in den Trailer neben ihm einzog.

Die niederländische Polizei hat den Mafia-Boss Ferry schon seit einiger Zeit im Blick. Der Mann ist ein geschlossenes Buch und extrem misstrauisch gegen alles und jeden, den er nicht kennt. Seine Schwachstelle ist seine Freundin Danielle, etwas, das von der niederländischen Polizei nicht unbemerkt bleibt. Sie haben den Plan, eine Undercover-Abteilung einzurichten und der perfekte Ort dafür ist ... Zonnedauw, ein belgischer Wohnwagenpark. Der Schauplatz ist so etwas wie das Kolumbien für synthetische Drogen. Oder anders gesagt: Ecstasy ist neben Fritten, Schokolade und Bier das bekannteste belgische Export-Produkt. Mit Handelsrouten in die ganze Welt.

Der Kontrast zwischen friedlicher Naherholung und knallhartem Drogengeschäft bildet die Grundlage für eine neue, modern erzählte belgische Serie, die es an Intensität und Originalität ohne weiteres mit den berühmten Sopranos aufnehmen kann. Der Showrunner und Autor Nico Moolenaar („Vermisst“, „Mord in Brügge“) erschafft vor dieser Kulisse einen einzigartigen Kosmos in einer Tonalität jenseits des „Belgian Noir“.

„Undercover“ ist großes, sehenswertes und unterhaltsames Serienkino - made in Europe.

DVD & Blu-ray Veröffentlichung am 10. Mai
Titel: Undercover
Eine Netflix Produktion mit Unterstützung des ZDF
Darsteller: Tom Waes, Anna Drijver, Frank Lammers
Regie: Eshref Reybrouck & Frank Devos
Format: TV-Serie / 10 Episoden / 500 Min.
Sprache: Deutsche Sprachfassung
FSK: ab 12

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Kommentar
news-6917 Mon, 06 May 2019 10:47:00 +0200 Social Media: 58 Prozent Streuverlust bei der Kommunikation? https://www.medienmilch.de/quark/aufreger-des-tages/artikel/details/106917social-media-58-prozent-streuverlust-bei-der-kommunikation/ Streuverluste in der PR variieren stark je nach genutztem Kommunikationskanal. Bei den sozialen Medien sind sie angeblich am höchsten, bei den klassischen Medien am geringsten. Über die Hälfte der Unternehmensbotschaften im Social Web sollen irrelevante Zielgruppen erreichen, bei der Kommunikation über Print, Radio und TV schieße hingegen nur jede vierte Maßnahme am Ziel vorbei. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Wege zum Verbraucher 2020", die news aktuell mit Faktenkontor und Toluna durchgeführt hat. Zur Ermittlung der Streuverluste wurde die Diskrepanz zwischen den Erwartungen deutscher Kommunikationsexperten und der tatsächlichen Mediennutzung der deutschen Bevölkerung ausgewertet.

Demnach kommt es bei den sozialen Medien zu den höchsten Streuverlusten: Über die Hälfte der Botschaften im Social Web erreicht Personen, die nicht zur gewünschten Zielgruppe gehören (58 Prozent). Bei den Online-Medien ist die Kommunikation effektiver: Hier geht nur jede dritte Kommunikationsmaßnahme an den Zielgruppen vorbei (32 Prozent). Am wenigsten Streuverluste gibt es bei den klassischen Medien, denn hier ist nur jede vierte Botschaft reiner Überschuss (23 Prozent).

Um die Streuverluste zu ermitteln haben die Studienautoren im Rahmen einer repräsentativen Online-Befragung 2.000 Deutsche befragt, wie sie unterschiedliche Medientypen zur Informationssuche nutzen. Parallel dazu befragten sie 265 deutsche Kommunikationsexperten nach ihren Erwartungen in Bezug auf die Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage. Anschließend werteten die Autoren die Abweichungen zwischen den Erwartungen der PR-Profis und dem tatsächlichen Nutzungsverhalten der Deutschen aus. Als Grundlage für die Analyse diente das Kommunikationsmodell von Jürg Leipziger (2007).

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Aufreger des Tages
news-6916 Mon, 06 May 2019 10:41:00 +0200 "Wer liefert was"-Gruppe übernimmt Gebraucht.de https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106916wer-liefert-was-gruppe-uebernimmt-gebrauchtde/ Die "Wer liefert was"-Gruppe, nach eigenen Angaben Anbieter des führenden Online-B2B-Marktplatzes in der DACH-Region "Wer liefert was" und der europäischen Plattform EUROPAGES, hat zum 1. Mai 2019 die Gebraucht.de GmbH, Berlin übernommen. Der horizontale Marktplatz für Gebrauchtwaren aller Art wird zu einer 100-prozentigen Tochter von "Wer liefert was" und bleibt als eigenständige GmbH bestehen. Das Führungsteam der Gründer Stefan Tietze und Oliver Kaiser bleibt dem Unternehmen als Geschäftsführung erhalten. Alle Mitarbeiter von Gebraucht.de werden ebenfalls übernommen. Das Team in Berlin wird zukünftig maßgeblich an der Weiterentwicklung der B2B-Plattformen von wlw und EUROPAGES arbeiten. Über den Kaufpreis haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Nach Hamburg und Paris eröffnet die "Wer liefert was"-Gruppe mit der Übernahme nun einen dritten Standort in Berlin.

Grund für die Übernahme sei die große Kompetenz von Gebraucht.de in der Entwicklung von nutzerzentrierten Plattformen und mobilen Apps mit hoher User Experience und hohem User-Engagement, Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Einkäufern und Verkäufern sowie der Umsetzung moderner Software-Architektur und Cloud-Infrastruktur. Diese Erfahrungen wurden bereits in der Vergangenheit bei der Entwicklung der Gebraucht.de-Plattform gezeigt, auf der sich im vergangen Jahr mehr als 250.000 Kunden und Nutzer registriert hatten. Diese Expertise soll in Zukunft sowohl "Wer liefert was" als auch EUROPAGES bei der Weiterentwicklung der beiden B2B-Plattformen zugutekommen.

Die wlw-Gruppe verfolge eine langfristige Wachstumsstrategie und will ihre europäische Marktführerschaft im B2B-Bereich ausbauen. Mit Hamburg, Paris und jetzt Berlin sei die wlw-Gruppe nun "an drei attraktiven Standorten aktiv".

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News
news-6914 Mon, 06 May 2019 09:28:00 +0200 Negativ-Erfahrung Nr. 1 beim Online-Shopping: Werbung https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/106914negativ-erfahrung-nr-1-beim-online-shopping-werbung/ Unerwünschte Werbung nach einem Kauf im Internet ist die häufigste Negativ-Erfahrung beim Online-Shopping. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.054 Online-Einkäufern ergeben. Vier von zehn Online-Käufern (42 Prozent) haben schon häufig ungebetene Werbung eines Online-Shops erhalten, 38 Prozent erlebten das bislang nur selten, 18 Prozent noch nie. Weitere unangenehme Erlebnisse folgen mit klarem Abstand: So haben nur 18 Prozent schon häufig erlebt, dass die Ware verspätet geliefert wurde, 67 Prozent passierte dies selten, 14 Prozent noch nie. Lediglich jeder Zehnte (10 Prozent) gibt an, dass die gelieferte Ware aus seiner Sicht schon häufig nicht der Beschreibung entsprach. Auch Probleme wie nicht gelieferte Ware (6 Prozent), beschädigte Ware (5 Prozent), krimineller Betrug beim Online-Shopping – etwa durch Produktfälschungen (4 Prozent) – oder missbrauchte Bezahldaten (3 Prozent) werden nur von sehr wenigen Befragten als häufig eingestuft.

Erfreulich: Der Kundendienst von Online-Shops, an den man sich bei solchen Problemen wenden kann, schneidet gut ab. So sagen drei von zehn Befragten (29 Prozent), dass es noch nie vorgekommen ist, dass der Kundendienst unzureichend war. Für jeden Zweiten (54 Prozent) war das selten schon einmal der Fall. Nur für jeden Zehnten (9 Prozent) gibt der Kundendienst häufig Grund zur Beanstandung.

„Gegen negative Erfahrungen können Online-Einkäufer vorbeugen“, so Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga. Zeichen für die Seriosität eines Shops seien unter anderem ein Impressum mit Nennung und Anschrift des Geschäftsführers sowie klare Geschäftsbedingungen (AGB). „Manche Shops werden von unabhängigen Experten geprüft und erhalten ein Zertifikat oder Siegel. Eine gute Kontrolle können auch die Kunden selbst ausüben. Auf vielen Shopping-, Preisvergleich- und Auktionsseiten werden Händler von ihnen entsprechend beurteilt.“

 

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Nicht schön
news-6915 Sun, 05 May 2019 09:50:38 +0200 Buchtipp: Bad Blood - der Start-up-Betrug https://www.medienmilch.de/details/106915buchtipp-bad-blood-der-start-up-betrug/ Elizabeth Holmes, die Gründerin des Biotechnologie-Unternehmens Theranos, galt lange als der weibliche Steve Jobs. Das 19-jährige Start-up-Wunderkind versprach, mit seiner Firma die Medizinindustrie zu revolutionieren. Ein einziger Tropfen Blut sollte reichen, um Blutbilder zu erstellen und Therapien zu steuern – eine Riesenhoffnung für Millionen Menschen und ein extrem lukratives Geschäft. Namhafte Investoren steckten Unsummen in das junge Unternehmen, bis es mit neun Milliarden Dollar am Markt kapitalisiert war. Es gab nur ein einziges Problem: Die Technologie hinter den schicken Apparaturen hat nie funktioniert. Pulitzer-Preisträger John Carreyrou kam diesem gigantischen Betrug auf die Spur und erzählt in seinem preisgekrönten Buch die packende Geschichte seiner Enthüllung.

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news-6913 Mon, 29 Apr 2019 11:06:34 +0200 Online-Bewertungen kaufentscheidend bei Reisebuchungen https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106913online-bewertungen-kaufentscheidend-bei-reisebuchungen/ Daumen hoch oder runter: Kundenbewertungen im Internet spielen bei Kaufentscheidungen inzwischen eine große Rolle – das gilt insbesondere für Reise- und Hotelbuchungen. Wie hoch hierbei der Einfluss bei der wichtigen Gruppe der „Digital Natives“ ist und wie Bewertungen auf Websites eingebunden sein sollten, hat nun eine Studie* der IUBH Internationalen Hochschule gemeinsam mit dem Touristikunternehmen TUI und der Bewertungsplattform TrustYou untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die große Mehrheit vertraut Kundenbewertungen. Reiseunternehmen sollten daher Bewertungen als wichtigen Entscheidungsfaktor verstehen, der ihren Kunden vertrauenswürdige, authentische und aufschlussreiche Informationen liefert.

„Bewertungsplattformen im Internet geben Kunden die Möglichkeit, ihre Meinung zu einer Reise einfach und anonym einer großen Leserschaft zugänglich zu machen“, so Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus, Studiengangsleiterin Tourismuswirtschaft der IUBH Duales Studium, die zusammen mit ihren Kollegen Prof. Dr. Pascal Mandelartz und Jan Steffen die Studie erstellte. „Der Konsument erhebt sich damit als Mini-Influencer selbst zum Reiseexperten.“ Umgekehrt werden Kundenrezensionen insbesondere bei der Generation der 18- bis 28-jährigen als vertrauenswürdig und authentisch wahrgenommen. Sie haben damit große Bedeutung bei der Kaufentscheidung. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

Bedeutung: Für 83% der digitalen Zielgruppe spielen Online-Bewertungen eine wichtige oder sehr wichtige Rolle für die eigene Buchungsentscheidung. Ihre eigene Reise bewerten 40% bei Zufriedenheit, 42% bei Unzufriedenheit. 34% bewerten immer eigene Reisen.

Charakteristika: Als besonders vertrauensvoll empfinden junge Reisende einen authentischen Schreibstil (73%), detaillierte Angaben (69%) sowie Bewertungen (66%), die nicht älter als 3 Monate sind.

Bewertungsquellen: Bei Hotelbuchungen vertrauen die Kunden besonders den Bewertungen auf Boo-king.com (68%), gefolgt von Google (61%), TripAdvisor und Expedia (jeweils 30%).

Darstellung: 68% der Befragten bevorzugen aufgrund ihrer Übersichtlichkeit numerische Skalen zur Darstellung von Bewertungen. 51% favorisieren eine Kombination aus visueller (z. B. anhand von Sternen) und Text-Darstellung. 29% bevorzugen Widgets – also grafische Fenster, die sich mit einem Klick auf ein in der Webseite eingebundenes Symbol als Extrafenster im Browser öffnen.


Fazit: Kunden wünschen sich Übersichtlichkeit und Authentizität bei Informationsbeschaffung

„Wer sich im Internet bewegt, ist dauerhaft von einer Mischung aus klassischer Werbung, Social Media-Beiträgen, Anzeigen, Product Placements, aber auch Missinformationen umgeben“, beschreibt Mandelartz das Umfeld. „In Zeiten der Informationsüberflutung wünschen sich Kunden unserer Studie zufolge daher weniger Komplexität, einfache und übersichtliche Gestaltung sowie verifizierte Authentizität.“ Entscheidend im Wettbewerb sei es für Reiseunternehmen daher, Kunden mit Informationen zu versorgen, die einfach zu konsumieren und zu vergleichen sind. „Zusammenfassungen und Hervorhebungen der relevantesten Merkmale einer Unterkunft anhand von Reviews, Scores und Widgets kombiniert mit visuellem professionellem Content der Reiseunternehmen und User Generated Content sprechen junge Reisende an und helfen ihnen die bestmögliche Buchungsentscheidung zu treffen“, fasst zur Oven-Krockhaus die Ergebnisse zusammen.

Das Discussion Paper zur IUBH-Studie kann hier heruntergeladen werden.

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News
news-6912 Mon, 29 Apr 2019 11:03:26 +0200 Gefahr: Keine Zeit für Startups? https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106912gefahr-keine-zeit-fuer-startups/ Startups entwickeln sich auch außerhalb der Digitalwirtschaft laut dem Branchenverband Bitkom "immer mehr zur ernsthaften Konkurrenz für etablierte Unternehmen". Mehr als jedes vierte deutsche Unternehmen ab 20 Mitarbeitern (27 Prozent) gibt aktuell an, dass aufstrebende Startups seine Marktstellung gefährden. Vor zwei Jahren waren es erst 18 Prozent. Dennoch arbeiten zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) aktuell nicht mit Startups zusammen. Aber 63 Prozent schließen dazu Partnerschaften mit IT-Spezialisten. Rund jedes dritte Unternehmen (37 Prozent) setzt dazu auf eine Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen aus der eigenen oder anderen Nicht-Digital-Branchen.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 606 Unternehmen aus allen Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Überraschend sind die Gründe, weshalb Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Startups verzichten. So gibt jeder zweite der Geschäftsführer (53 Prozent) an, keine Zeit für Startup-Kooperationen zu haben. Vor zwei Jahren lag der Anteil mit 39 Prozent deutlich darunter. Rund drei Viertel (73 Prozent) nennen aktuell als Grund fehlende Kontakte zu Startups. Jeweils 3 von 5 Unternehmen sagen, sie sehen keinen Mehrwert in einer Kooperation mit Startups (59 Prozent) bzw. es gebe kein geeignetes konkretes Projekt (56 Prozent). Nur jedes vierte Unternehmen beklagt fehlende finanzielle Mittel (24 Prozent). Berg: „Wer keine Zeit für eine Zusammenarbeit mit Startups hat, hat offenbar keine Zeit für die Zukunft seines Unternehmens.“

 

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Meldung des Tages
news-6911 Mon, 29 Apr 2019 10:59:08 +0200 Intranet-Fachagentur Hirschtec verzeichnet drei Neukunden https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106911intranet-fachagentur-hirschtec-verzeichnet-drei-neukunden/ Ab sofort zählen die Intranet- und „Digital Workplace“-Experten von Hirschtec drei weitere Unternehmen zu ihren Kunden: den Flughafen Salzburg, die international tätige deutsche Anwaltssozietät Hengeler Mueller und die HÜBNER-Gruppe, Weltmarktführer für Übergangssysteme für den Bus- und Schienenbereich.

So hat Hirschtec Austria GmbH mit dem Flughafen Salzburg den zweitgrößten Airport Österreichs für sich gewinnen können. Aufgabe des Teams in Wien ist es, eine mobile Plattform für die interne Kommunikation, basierend auf der Software COYO, umzusetzen. Das Ziel, das der Flughafen mit der Einführung des modernen Intranets verfolgt: Den Informationsfluss und Wissenstransfer unter den rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verbessern und speziell auch Nicht-Desktop-PC-Usern zugänglich zu machen sowie ihnen zu ermöglichen, sich schnell und einfach zu vernetzen und auszutauschen.

Hengeler Mueller ist eine Anwaltssozietät mit Standorten in Deutschland, Belgien, Großbritannien und China. Um den 1.000 Mitarbeitern einen zentralen Einstieg für die interne Kommunikation bereitzustellen und zukünftig noch intensiver interne Informationen für und aus allen Büros anzubieten, führt Hengeler Mueller einen Intranet-Relaunch durch. Die interaktive Plattform soll zukünftig vor allem auch die standortübergreifende Zusammenarbeit erleichtern.

Die Hübner-Gruppe, globaler Systemanbieter für die Mobilitätsbranche, für Industrie, Life Science und Wissenschaft, hat ihren Hauptsitz in Kassel und beschäftigt weltweit über 3.300 Mitarbeiter. Nach Abschluss der Analysephase hat das Unternehmen Hirschtec mit der Konzeption und Umsetzung eines modernen, über mobile Geräte zugänglichen Intranets beauftragt.

„War der Mittelstand bei der internen Digitalisierung in der Vergangenheit oft noch recht zögerlich, so findet mittlerweile ein Umdenken statt: Gerade KMU erkennen heute, dass die Digitalisierung auch von innen heraus kommen muss. Denn nur, wenn Mitarbeiter sich einfach vernetzen sowie mit ihren Kollegen zusammenarbeiten können, können auch weitere Digitalisierungsprojekte angestoßen und langfristige Wettbewerbsvorteile gesichert werden“, so Lutz Hirsch, Hitschtec-Geschäftsführer.

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News
news-6908 Tue, 23 Apr 2019 18:24:00 +0200 Ladenbesucher: 49 Pozent wollen WLAN https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106908ladenbesucher-49-pozent-wollen-wlan/ Auch stationäre Händler brauchen eine Digitalstrategie: Sie können durch den Einsatz digitaler Technologien im Geschäft das Einkaufserlebnis für den Kunden eweitern. Die Mehrheit der Kunden wünscht sich scheinbar solche Möglichkeiten. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.086 Internetnutzern ab 14 Jahren. Demnach sagt lediglich jeder Siebte (15 Prozent), dass er keine digitalen Technologien im Geschäft möchte. Auf der anderen Seite ist die Wunschliste dagegen lang: Am beliebtesten ist die Möglichkeit, sich im Laden gekaufte Ware direkt nach Hause liefern zu lassen. Mehr als jeder Zweite (51 Prozent) würde diesen Service gerne nutzen.

Ein Must-have ist für die Hälfte der Kunden (49 Prozent) außerdem WLAN im Geschäft beziehungsweise Shopping-Center. Vor allem für die junge Zielgruppe von 14 bis 29 Jahren sind solche Hot Spots essentiell: Hier äußern sechs von zehn Befragten (62 Prozent) den Wunsch, im Laden auf WLAN zugreifen zu können. Bei den 30- bis 49-Jährigen ist es jeder Zweite (52 Prozent), bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 39 Prozent und vier von zehn (42 Prozent) Befragten der über 65-Jährigen wünschen sich ebenfalls WLAN während der Shoppingtour.

Vier von zehn Internetnutzern (41 Prozent) erwarten außerdem, dass es digitale Loyalitäts- bzw. Bonusprogramme wie Paypack gibt, mit denen man per Smartphone Treuepunkte sammeln kann. Beinahe ebenso viele Befragte (40 Prozent) möchten über das Smartphone Echtzeit-Informationen zu der Produktverfügbarkeit im Laden abrufen können. Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) wünscht sich, automatisch beim Verlassen des Geschäfts über das Smartphone, in dem Debit- oder Kreditkarteninformationen hinterlegt sind, bezahlen zu können.

Weniger genannt werden dagegen der Einsatz von Virtual-Reality-Brillen, zum Beispiel zur Projektion von Gegenständen in das eigene Zuhause (17 Prozent), oder auch die Tele-Beratung im Geschäft über einen Bildschirm oder einen intelligenten Spiegel (13 Prozent). Auch Servicedroiden, also Roboter-Berater vor Ort sind weniger beliebt (7 Prozent).

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.086 Internetnutzer ab 14 Jahren, darunter 1.054 Online-Käufer, befragt.

 

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Meldung des Tages
news-6909 Tue, 23 Apr 2019 11:32:00 +0200 Smartphones stehen in deutschen Schulen auf dem Index https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/106909smartphones-stehen-in-deutschen-schulen-auf-dem-index/ In mehr als der Hälfte der Schulen (54 Prozent) sind Handys im Unterricht verboten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von gut 500 Lehrern der Sekundarstufe I im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach gibt es in jeder sechsten Schule (16 Prozent) sogar ein generelles Handyverbot – also auch in den Pausen. In vielen Fällen ist die Handynutzung je nach Lehrer und Fach unterschiedlich geregelt. In 45 Prozent der Schulen sind Handys bei bestimmten Lehrern verboten, in 43 Prozent in bestimmten Fächern. Lediglich in 4 Prozent der Schulen gibt es überhaupt kein Handyverbot.

Während nahezu jeder Lehrer privat ein Smartphone nutzt (98 Prozent), spielt das Gerät im Unterrichtsalltag keine Rolle. Neun von zehn Lehrern (90 Prozent) setzen es nie im Unterricht ein, 8 Prozent allenfalls in Ausnahmefällen. Dagegen hält sich ein Relikt aus analogen Zeiten weiter wacker: der Overhead-Projektor. Drei von vier Lehrern (78 Prozent) setzen dieses Gerät an allen Unterrichtstagen, regelmäßig oder zumindest in Ausnahmefällen ein.

Bitkom findet das nicht gut und setzt setzt sich "für den flächendeckenden Ausbau deutscher Schulen zu Smart Schools mit digitaler Infrastruktur, digitalen Curricula, entsprechend angepassten pädagogischen Konzepten und digitalkompetenten Lehrern ein". Derzeit gibt es bundesweit 41 Smart Schools.

 

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Nicht schön
news-6910 Sun, 21 Apr 2019 18:38:50 +0200 Buchtipp: Wie man einen Toaster überlistet https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106910buchtipp-wie-man-einen-toaster-ueberlistet/ Das Internet der Dinge in einer nahen Zukunft. Alles ist miteinander verbunden via Internet. Sogar der Toaster. Der ist - genau wie der Kühlschrank und viele andere technische Geräte - fester Bestandteil der Sozialwohung, in die Salima einzieht. Und da fangen die Probleme an: Der "intelligente" Toaster röstet nämlich nur "autorisiertes" Brot. Und das kostet natürlich etwas mehr. Genau wie das Geschirr, das die Spülmaschine benötigt, damit sie funktioniert. Und dann das noch: Durch die Machenschaften eines Hedgefonds sind die Geräte plötzlich komplett offline und toasten und spülen nicht mehr. Die brave Salima weiß nicht mehr weiter und sucht Hilfe im Darknet - mit Erfolg. Und diesen Erfolg teilt sie schnell mit vielen Nachbarn.

Die Satire "Wie man einen Toaster überlistet" von Cory Doctorow ist eine wunderbare und gleichzeitig beängstigende Persilflage auf den Hype rund um das Internet der Dinge, wenn es denn dann einmal Einzug in das tägliche Leben erhalten hat. "Warum kaufen sie sich nicht einen anderen Toaster? Einen, bei dem sie jedes Brot benutzen können. Sie haben doch die Wahl", sagen die Angestellten der Toasterfima unter der Hand Salima. Zu weit weg ist ihnen die "Banalität", dass nicht jeder Geld für eine neue Spülmaschine oder einen Toaster hat.

Mit dem Blog boingboing.net und seinem Kampf für ein faires Copyright hat Doctorow weltweite Bekanntheit erlangt. Sein erster Jugendroman Little Brother wurde ein internationaler Bestseller. Jetzt hat er mit seiner neuen Novelle nicht weniger als ein neues Meisterwerk in diesem Bereich geschaffen. Mal schauen, ob es verfilmt wird ...

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Kommentar
news-6907 Tue, 16 Apr 2019 13:06:00 +0200 Das Periodensystem der KI https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106907das-periodensystem-der-ki/ Um für mehr Übersicht beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) zu sorgen, hat der Digitalverband Bitkom eine neue Webseite gelauncht. Dort findet man ein „Periodensystem der Künstlichen Intelligenz“, das die zahlreichen Einsatzszenarien von KI erklärt. „Datenanalyse und Künstliche Intelligenz sind zwei Schlüsseltechnologien, die künftig nicht nur über den Erfolg einzelner Unternehmen, sondern über die Zukunft ganzer Volkswirtschaften entscheiden werden“, so Bitkom-Präsident Achim Berg. „In vielen Unternehmen fehlt es noch an Know-how. Das KI-Periodensystem liefert einen guten Überblick über eine ganze Reihe von KI-Technologien und ihren praktischen Nutzen.“

Insgesamt werden in dem Periodensystem 28 Elemente vorgestellt, die Teil von Künstlicher Intelligenz sind. Die Spannbreite reicht dabei von Spracherkennung bis zum Relationship Learning. Für jedes Element gibt die Website unter anderem eine Antwort darauf, was es leistet, wie es in Unternehmen eingesetzt werden kann, woran man seine wirtschaftliche Bedeutung erkennen kann und auch wer entsprechende Technologien und Lösungen anbietet. Zugleich werden auch mögliche Hürden beim Einsatz der Technologie im Alltag erläutert. Berg: „Beim Thema Künstliche Intelligenz dürfen wir nicht bei Appellen und Absichtserklärungen stehenbleiben. Wir müssen Künstliche Intelligenz jetzt machen – das heißt, die Technologie hierzulande weiterentwickeln und Anwendungen in die Praxis bringen.“

Das „Periodensystem der Künstlichen Intelligenz“ ist online aufrufbar unter: periodensystem-ki.de
 

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Meldung des Tages
news-6905 Mon, 15 Apr 2019 12:36:00 +0200 Studie: Deutschland nur Mittelmaß beim Thema Blockchain https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106905studie-deutschland-nur-mittelmass-beim-thema-blockchain/ Blockchain ist eine relativ junge Technologie, die besonders in der Logistik, im Verkehrswesen oder von Banken getestet wird. Die deutsche Wirtschaft sieht sich bei der Blockchain allerdings bereits international hinterherhinken. So hält jedes zehnte Unternehmen (10 Prozent) die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich bei der Blockchain für abgeschlagen, rund jedes Zweite (46 Prozent) sieht sie nur unter den Nachzüglern. 2 von 5 (40 Prozent) ordnen Deutschland im Mittelfeld ein – aber niemand in der Spitzengruppe oder weltweit führend. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.004 Unternehmen ab 50 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Der Studienbericht soll einen umfassenden Überblick über den Einsatz der Blockchain in der deutschen Wirtschaft geben. Dabei geht es sowohl um die Frage, in welchen Unternehmensbereichen Blockchain-Technologie eingesetzt wird und wo Potenziale gesehen werden, als auch um die Frage, ob in die Blockchain investiert wird und dabei Kooperationen mit Partnern angestrebt werden. Neben einem Blick auf die Gesamtwirtschaft wird die Einstellung gegenüber der Blockchain in sechs Branchen – Automobilindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Verkehr & Logistik, Handel, Energie- und Wasserversorgung, Banken und Versicherungen sowie der öffentlichen Verwaltung untersucht. Die quantitativen Ergebnisse der Befragung wurden dabei durch qualitative Interviews mit 14 deutschen Blockchain-Experten ergänzt.

Der vollständige Studienbericht steht kostenlos hier zum Download bereit.

 

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Meldung des Tages
news-6906 Mon, 15 Apr 2019 08:59:00 +0200 Spiegel Online startet Projekt über "Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt" https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106906spiegel-online-startet-projekt-ueber-ungerechtigkeiten-in-einer-globalisierten-welt/ Spiegel Online hat sein internationales Projekt „Globale Gesellschaft“ gestartet: Reporterinnen und Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa sollen über Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt, gesellschaftspolitische Herausforderungen sowie nachhaltige Entwicklungen berichten.

„In Reportagen, Analysen, Fotostrecken, Videos und Podcasts wollen wir beleuchten, wie Menschen, Institutionen und Gesellschaften dafür kämpfen, soziale Spaltungen zu überwinden und globalen Problemen wie Armut, Bildungsnotständen, Geschlechterungerechtigkeit oder Umweltzerstörung zu begegnen – und welche vielversprechenden Ansätze sie dabei verfolgen“, sagt Jörn Sucher, stellvertretender Chefredakteur von Spiegel Online.

Die Projektleitung übernimmt Lena Greiner, die von Hamburg aus das Team steuern wird. Greiner leitete zuvor das Bildungsressort. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird über drei Jahre von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt. Die redaktionellen Inhalte sollen dabei ohne Einfluss durch die Stiftung entstehen. Große europäische Medien wie „The Guardian“ und „El País“ haben mit “Global Development“ beziehungsweise „Planeta Futuro“ bereits ähnliche Projekte mit Unterstützung der Stiftung aufgebaut.

Spiegel Online hat in den vergangenen Jahren bereits zwei Projekte mit dem European Journalism Centre (EJC) und der Unterstützung der Bill & Melinda Gates Foundation umgesetzt: Die „Expedition ÜberMorgen“ über globale Nachhaltigkeitsziele sowie das journalistische Projekt „The New Arrivals“, in deren Rahmen mehrere preisgekrönte Multimedia-Reportagen zu den Themen Migration und Flucht entstanden sind.

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News
news-6904 Fri, 12 Apr 2019 12:14:17 +0200 Studie: Mobiles Videostreaming https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106904studie-mobiles-videostreaming/ Eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von Gigaset gibt Aufschluss darüber, an welchen Orten Deutsche ihre Smartphones zum Videostreaming nutzen. Auf den ersten drei Plätzen landen Urlaub, Bett und ÖPNV. Aber auch Sport und Auto spielen eine Rolle.Generell gilt: Menschen mit Abitur oder Hochschulabschluss streamen häufiger Videoinhalte auf dem Smartphone als Menschen mit niedrigerem Bildungsabschluss. Am intensivsten streamen Personen zwischen 14 und 29 Jahren. Und im Osten Deutschlands ist Videostreaming noch beliebter.

Knapp 40 % aller Befragten geben an, dass sie auch vor dem Einschlafen im Bett Videoinhalte auf dem Smartphone konsumieren. In vielen Fällen liegt also das Gerät anschließend über Nacht im Schlafzimmer. Deshalb nicht vergessen, bei der Lieblingsserie oder dem Videoclip den Blaufilter zu aktivieren - das sorgt anschließend für besseren Schlaf. Und im Flugmodus strahlt das Handy nicht und stört nachts nicht - bis dann am nächsten Morgen der Smartphone-Wecker klingelt.

Für mehr als ein Viertel aller Deutschen gehören Videoinhalte auf dem Smartphone dazu, wenn sie unterwegs sind. Sie streamen in Zug, S-Bahn, Straßenbahn oder Bus (30 %) oder beim Mitfahren im Auto (24 %). Immerhin 4 % haben schon einmal einen Videoinhalt laufen lassen, während sie selbst im Auto am Steuer saßen. Auffällig: In Ostdeutschland ist der Anteil hier mit 11 % deutlich höher.

Mehr als jeder zweite Deutsche hat sein Smartphone bereits im Urlaub genutzt, um Videoinhalte zu streamen. Die Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU trägt sicherlich dazu bei. Genauso wie die Tatsache, dass die Speicher der mobilen Endgeräte immer größer werden und viele Videostreaming-Anbieter auch den Download von Inhalten im heimischen WLAN-Netz unterstützen. Insgesamt fällt auf: Auch im Urlaub streamen Männer mehr (66 %) als Frauen (42 %). In diesem Fall ist auch die Altersgruppe 60+ mit 39 % stark vertreten.

Jeder Vierte (24 %) hat schon auf der Toilette Videos gestreamt. Männer sind hier mit 31 % in der Mehrzahl. Frauen kommen nur auf 17 %. Das lässt vermuten, dass die Herren entweder mehr Zeit auf der Toilette verbringen oder sich mit einem kurzen Filmchen besser entspannen können.

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News
news-6902 Mon, 08 Apr 2019 14:04:00 +0200 Projektmanagement nach DIN 69901:2009 https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106902projektmanagement-nach-din-699012009/ Fachbücher über Projektmanagement haben häufig ein "kleines Problem". Sie wolllen übersichtlich sein, stellen also eine schöne Auswahl von verschiedenen Projektmanagement-Ansätzen dar und gewinnen dadurch häufig Neueinsteiger für das Thema. Genau hier setzt das neue empfehlenswerte Fachbuch "Projektmanagement - zielgerichtet, effizient, klar" von Marcus Schulz an: Entlang der fünf Projektmanagementphasen der DIN 69901:2009 und ergänzt durch weitere Kapitel von phasenübergreifenden Kompetenzen, werden Norm-Inhalte hier sehr fokussiert in einer DIN-spezifischen Reihenfolge dee Projektrealisation beschrieben und übersichtlich dargestellt.

Das Buch will so alle, die sich mit dem Projektmanagementmethoden der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) befassen wollen, auf die aktuelle Praxis dieser Arbeitsweise vorbereiten und dabei den Prüfungsanforderungen der ICB 4.0 der International Project Management Association (IPMA) zu entsprechen. Somit ist dieses Werk empfehlenswert für angehende IPMA-Zertifikanten, für sogenannte "Arbeitspaketverantwortliche", aber auch für erfahrene Projektleiter – sei es als Lerngrundlage, Nachschlagewerk oder Wissensspeicher. Im Gegenzug dazu ist es kein geeignetes Einstiegswerk für Interessierte zum Thema Projektmanagement. Auch Interessenten von agilen Projektmanagement-Methoden oder neue Scrum-Jünger gehören nicht zur Kernzielgruppe dieses Buches.

ohb

 

Günter Lehmann
Wissenschaftliche Arbeiten
zielwirksam verfassen und präsentieren
Forum Eipos
7., überarbeitete und erweiterte Au age 2019, 331 Seiten
€[D] 28,80
ISBN 978-3-8169-3459-2
eISBN 978-3-8169-8459-7

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Kommentar
news-6901 Mon, 08 Apr 2019 13:40:00 +0200 Wissenschaftliche Arbeiten: "Zwei Fachbücher, ältere Auflage" https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106901wissenschaftliche-arbeiten-zwei-fachbuecher-aeltere-auflage/ Als Dozent sieht man es immer wieder: Das korrekte wissenschaftliche Arbeiten ist kein Automatismus, sondern muss wie jedes andere "Handwerk" erst erlernt werden. Jetzt gibt es dafür eine Neuauflage, die genau dabei hilft: Wissenschaftliche Arbeiten mit Prüfungscharakter – wie Bachelor- oder Masterarbeiten, sind für die (zumeist jungen) Autoren und Autorinnen häufig eine echte Herausforderung. Um sie erfolgreich zu meistern, bedarf es sowohl der fachlichen Kompetenz als auch fundierter Kenntnisse über ein systematisches, methodisch begründetes Vorgehen bei der Wahl und Bearbeitung des Themas. Neben diesem Know-how ist eine effektive Arbeitsorganisation bei der Anfertigung der Arbeit und eine angemessene Berücksichtigung bestimmter Formvorschriften beim Gliedern, Zitieren und bei der Nachweisführung für eine gute Note/Beurteilung essentiell.

Neben umfangreichen Handlungsorientierungen für dieses Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit enthält die aktuelle Neuauflage des Fachbuches "Wissenschaftliche Arbeiten" von Günther Lehmann auch Empfehlungen für das Präsentieren der erreichten Arbeitsergebnisse in den verschiedenen Stadien – von der Erstvorstellung nach Abschluss der Planung bis hin zur Disputation der fertiggestellten Arbeit. Als Hochschullehrer und langjähriger Direktor eines freien Bildungsinstituts hat der Autor über 30 Jahre Diplomanden, Promovenden und Habilitanden betreut. Seit mehr als 15 Jahren bereitet er Teilnehmer an Bachelor-, Master- und Promotionsstudien auf das Anfertigen und Präsentieren wissenschaftlicher Arbeiten vor. Das merkt man dem Fachbuch auf jeder Seite positiv an. Es ist eine echte Hilfe für alle, die über die Prüfungsverordnung hinaus ihre wissenschaftliche Arbeit formal und inhaltlich korrekt produzieren und präsentieren wollen.

Ach ja, auch seine "nicht ernst gemeinten Ratschläge für das wissenschaftliche Arbeiten" sind lesenswert. Hier ein kleiner Auszug: "Wer glaubt, ein Alibi zu benötigen, sollte ein, aber maximal zwei Fachbücher wählen, die einen gewissen Bezug zum Thema haben. Dabei sind ältere Auflagen deshalb zu empfehlen, weil die meisten Leser sie nicht mehr kennen. ... Sollte jemand gar Rechtschreibfehler kritisieren, verweise auf das Versagen des Rechtschreibprogramms deines Computers. Dafür kann man dich nun wirklich nicht verantwortlich machen."

Wer hier jetzt nicht mindestens schmunzelt: Buch lesen, dann wird alles gut!

ohb

Wissenschaftliche Arbeiten
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Kommentar
news-6903 Mon, 08 Apr 2019 11:19:00 +0200 Grimme-Preis 2018: Böhmermann und andere Preisträger https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106903grimme-preis-2018-boehmermann-und-andere-preistraeger/ Schon den fünften Grimme-Preis nach 2014, 2016, 2017 und 2018 konnte Jan Böhmermann und sein Team in der Bildundtonfabrik verbuchen, diesmal für „Lass dich überwachen! – Die PRISM IS A DANCER Show“ (btf für ZDF/ZDFneo). Preis zwei – in Folge – ging an „Kroymann“ (ebenfalls btf für RB/SWR/NDR). Ein weiterer Preis in der Kategorie Unterhaltung erhielt die Unterhaltungsshow „CATCH! Der große Sat.1 Fang-Freitag“ (BRAINPOOL TV/Lucky Pics für Sat.1).

In der Kategorie Fiktion wurden „Hackerville“ (UFA Fiction/mobra films für HBO Europe/TNT Serie), „Bad Banks“ (LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions für ZDF/ARTE) und „Beat“ (Hellinger/Doll Filmproduktion/Warner Bros. Film Productions Germany/Pantaleon Films für Amazon Prime Video) mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet. Mit dem einzigen Preis für ein Einzelstück, der in diesem Jahr in der Kategorie Fiktion vergeben wird, zeichnete die Jury die Komödie „Familie Lotzmann auf den Barrikaden“ (Kordes & Kordes Film für ARD Degeto) aus. Ein Spezialpreis ging an den „Tatort: Meta“ (Wiedemann & Berg Television für RBB).

Fünf Preise wurden in der Kategorie Information & Kultur vergeben: darunter die Dokumentation „Betrug – Aufstieg und Fall eines Hochstaplers“ (EIKON Media Stuttgart/SPAETH Film für SWR), „Die Story im Ersten: Am rechten Rand“ (NDR/MDR), die Dokumentation „Kulenkampffs Schuhe“ (zero one film für SWR/HR) sowie ein Spezialpreis für den Dreiteiler der Sendereihe „Die Story: „Ungleichland - Reichtum, Chancen, Macht“ (btf für WDR). Mit dem Preis für eine „Besondere Journalistische Leistung“ - innerhalb der Kategorie Information & Kultur – wurde  Isabel Schayani ausgezeichnet.

Der Publikumspreis der „Marler Gruppe“ erhielt in diesem Jahr der Dokumentarfilm „Im Schatten der Netzwelt – The Cleaners“ (gebrueder beetz filmproduktion/Grifa Filmes für WDR/NDR/RBB in Zusammenarbeit mit ARTE).

Stifter des Grimme-Preises ist der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV), weitere Partner sind das Land Nordrhein-Westfalen, das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), der Westdeutsche Rundfunk (WDR) und 3sat. Die Daimler AG unterstützt den 55. Grimme-Preis als Hauptsponsor.

ohb

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news-6900 Thu, 04 Apr 2019 19:04:00 +0200 Neue Magenta VR-App zum Meditieren https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106900neue-magenta-vr-app-zum-meditieren/ Kurz vor dem internationalen Weltgesundheitstag am 7. April präsentiert die Telekom ein neues Programm zur Entspannung. Exklusive Videos sollen zeigen, wie beruhigend schon wenige Minuten in einer virtuellen Fantasiewelt sein können. Alle Meditationen gibt es ab sofort dafür kostenlos in der Magenta VR App. Mit der hohen Auflösung sollen die Filme über beeindruckende Dreidimensionalität verfügen. So wird ein Gefühl von Realität erzeugt. Geeignet sollen die VR-Videos für jeden sein.Entwickelt wurden die 360-Grad-Videos in Kooperation mit dem Software-Unternehmen Magic Horizons.

Das Relax-Angebot der Telekom bietet fünf Anwendungen:

Echoes in White ist eine Reise durch Fantasiewelten. Sie lädt zum Träumen und Verweilen ein. Melodische E-Gitarren und Ambient Beats wirken wohltuend auf die mentale Gesundheit. Länge: circa sechs Minuten.

Breathe & Relax: Atem- und Meditationsübungen, die zu einem Zustand tiefer Entspannung und Verlangsamung der Atemfrequenz führen. Naturgeräusche, sphärische Klänge und eine beruhigende Stimme begleiten die Übung. Sie fördert die Regeneration von Körper und Geist. Länge: circa sieben Minuten.

Sunny Island entführt in die unberührten Landschaften der Sonneninsel Kreta. Türkisblaues Meer und weiße Strände laden zum Entschleunigen ein. Ethno-Musik und mystische Klänge der Hang Drum sorgen für Entspannung. Wellness für die Seele. Länge: circa fünf Minuten.

Green Mountains – ein Relax-Erlebnis inmitten der grünen Berglandschaften des Voralpenlandes. Untermalt wird diese virtuelle Reise von chilligen Beats und relaxten Trompetensoli mit orchestraler Begleitung. Die grünen Farbwelten haben einen besonders beruhigenden Effekt. Länge: circa fünf Minuten.

Dolphins’ Dance – Delfine hautnah beim Schwimmen begleiten. Die wohltuende Wirkung der Meeressäuger auf die menschliche Psyche ist wissenschaftlich erwiesen. Sie lässt sich auch in die virtuelle Realität übertragen. Ethnische Gesänge, mystische Flötenmelodien und Tribal Beats runden das Erlebnis ab. Länge: circa fünf Minuten.

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news-6899 Thu, 04 Apr 2019 19:00:00 +0200 "vibes. Hugs & Hypes" startet bei funk https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106899vibes-hugs-hypes-startet-bei-funk/ funk startet das neue Format „vibes.“ für 14- bis 16-Jährige. Und schon die Tonality der PM zeigt, dass hier nicht die klassische ZDF-Zielgruppe angesprochen wird. 48 Episoden gehen ab Mittwoch, den 3. April 2019, zweimal wöchentlich auf YouTube und funk.net online. Mit dabei sind Sonny Loops, Simon Will und Jessabelle Kiko. Die drei "Hosts" wechseln sich im Abstand von drei Wochen ab.

„vibes.“ setzt sich aus zwei thematischen Blöcken zusammen: Jeden Mittwoch sollen die Hosts einen Überblick zu den wichtigsten Geschichten nationaler und internationaler Stars und aktuellen Geschehnissen geben - "ergänzt durch Reaktionen aus der Community". Bei „friday vibes.“ sind sowohl Influencer als auch Schauspieler, Musiker oder Sportler zu Gast. Sie nehmen an wechselnden Aktionen wie Challenges oder "intimen Pillowtalks“ teil. Der erste Gast des Formats wird Selina Mour sein.

„vibes.“ wird von Endemol Shine Beyond im Auftrag von funk produziert. Verantwortlicher Redakteur ist David Henry (funk). Bei Endemol Shine Beyond erfolgt die Konzeption und Umsetzung, Projektverantwortlich zeichnen sich Kristian Costa-Zahn (Executive Producer), Alex Möllmann (Producer), Rosanna Grüter (Redaktionsleitung), Melanie Groß und Patrick Wülfing (Produktionsleitung).

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news-6897 Mon, 01 Apr 2019 14:48:00 +0200 Influencer: 38.000 Euro pro Post oder Kampagne https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106897influencer-38000-euro-pro-post-oder-kampagne/ Kein Aprilscherz: Einer repräsentativen Umfrage* von Rakuten Marketing zufolge zahlen Marketer aus deutschen Unternehmen Top-Influencern (>500.000 Follower) mittlerweile bis zu 38.000 Euro pro Post. Gleichzeitig setzen sie aber immer öfter auch auf sogenannte Micro-Influencer (<30.000 Follower). Ihnen zahlen sie bis zu 32.000 Euro – allerdings nicht pro Post, sondern für eine ganze Kampagne. Die Investitionsbereitschaft kann nicht verwundern, denn deutsche Verbraucher setzen scheinbar großes Vertrauen in Kaufempfehlungen von Influencern: 83 Prozent geben an, schon mal ein Produkt gekauft zu haben, das von einem Influencer empfohlen wurde. Ob die hohen Ausgaben im Einzelfall angemessen sind, lässt sich für Marketer jedoch nicht immer abschätzen: 77 Prozent sind sich unsicher, anhand welcher Kriterien die Höhe der Vergütung berechnet werden sollte, und 37 Prozent verfügen über keine Möglichkeit, die Auswirkung einzelner Influencer-Kampagnen auf die eigenen Umsätze zu messen.

Anthony Capano, Managing Director EMEA bei Rakuten Marketing: „Verbraucher wünschen sich von Influencern vertrauenswürdige Produktempfehlungen – das erklärt vielleicht, weshalb immer mehr Marken auf Micro-Influencer setzen. Sie pflegen in der Regel eine intimere Beziehung zu ihren Followern und behandeln sie wie Freunde. Das ist für Unternehmen viel Wert. Um die Auswirkung ihrer Influencer-Kampagnen zu messen, stehen ihnen heute neue Tools zur Verfügung. Deshalb können Unternehmen ihre Influencer sehr gezielt auswählen, anstatt ausschließlich mit den größten Namen zusammenzuarbeiten und dabei möglicherweise nicht den gleichen Return on Investment zu erzielen.“

Insgesamt pflegen Marketer ein positives Verhältnis zu den Influencern, mit denen sie zusammenarbeiten. 60 Prozent geben an, dass diese sich für neue Vorschläge offen zeigten. 83 Prozent glauben außerdem, dass Influencer sich dafür interessieren, wie sich ihre Posts auf die Verkaufszahlen von Unternehmen auswirken. Diesen Zusammenhang jedoch messbar zu machen, stellt eine Herausforderung dar: 57 Prozent der befragten Marketer messen lediglich die Reichweite ihrer Kampagnen, 55 Prozent prüfen außerdem die Auswirkungen auf die Brand Awareness. Nur ein Drittel (33 Prozent) erfasst Verkäufe, die entweder direkt oder indirekt aus den Aktivitäten der Influencer resultieren. Auch den generierten Webseiten-Traffic messen lediglich 32 Prozent.

Marketer würden sogar noch mehr Budget in Influencer-Marketing investieren, wenn man zuverlässigere Aussagen über den Business Impact machen könnte. 32 Prozent geben an, dass sie mehr investieren würden, wenn die Auswirkung von Influencer-Kampagnen auf den Unternehmensumsatz transparenter wäre. Es gibt hier schon viele gute Ansätze und Tools, aber wenn der Hype um das Thema Influencer-Marketing anhalten soll, dann sind Fortschritte auf breiter Front notwendig.

Deutsche Verbraucher folgen Influencern nicht nur aufgrund des Unterhaltungsfaktors (47 Prozent). Viele Follower wollen auch neue Marken und Produkte entdecken (45 Prozent) und wünschen sich explizite Kaufempfehlungen (44 Prozent). Der primäre Fokus auf den Unterhaltungsfaktor spiegelt sich in den bevorzugten Themenbereichen wider: 45 Prozent folgen Influencern aus der Unterhaltungsbranche, zum Beispiel Schauspieler und Musikern, 42 Prozent folgen Mode-Influencern und 40 Prozent folgen Gamern. Technology-Influencern folgen hingegen lediglich 25 Prozent, DIY-Influencern nur 14 Prozent und Finance-Influencern sogar nur 13 Prozent. Die populärsten Influencer-Plattformen sind hierzulande Instagram (69 Prozent), YouTube (67 Prozent) und Facebook (51 Prozent). Twitter (25 Prozent) und Snapchat (22 Prozent) spielen hingegen eine untergeordnete Rolle.

* Methodik
Rakuten Marketing hat das unabhängige Marktforschungsinstitut Viga mit der Durchführung der zitierten Umfrage beauftragt. Von Dezember 2018 bis Januar 2019 interviewte das Institut mehr als 500 deutsche Verbraucher (weltweit: 3.500) sowie 100 deutsche Marketer (700), die direkt in Influencer-Kampagnen involviert sind.

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Meldung des Tages
news-6898 Sun, 31 Mar 2019 15:08:44 +0200 Preisträger der Goldenen Kamera 2019 https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106898preistraeger-der-goldenen-kamera-2019/ Am gestrigen Abend wurde auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin die Goldene Kamera der Funke Mediengruppe verliehen. Die diesjährigen Preisträger sind:

"Beste Schauspielerin": Anna Schudt

"Bester Schauspieler": Albrecht Schuch

"Bester Film": "Aufbruch in die Freiheit" (ZDF)

"Beste Serie": "Der Pass" (Sky)

"GOLDENE KAMERA Nachwuchspreis": Milena Tscharntke

"Beliebteste Heimat-Serie": "Der Bergdoktor" (ZDF)

"Beste TV-Dokumentation Natur und Umwelt": Dirk Steffens ("Terra X: Faszination Erde", ZDF)

Sonderpreis Klimaschutz: Greta Thunberg

"Bester TV-Journalismus": "Im Labyrinth der Macht - Protokoll einer Regierungsbildung" (Stephan Lamby / SWR, NDR, rbb)

"Beste Doku-Reihe": Kai Pflaume für "Zeig mir deine Welt" (Das Erste)

"Beste Schauspielerin International": Jessica Chastain

"Beste Musik National": PUR

"Beste Musik International": George Ezra

"Lebenswerk International": Vanessa Redgrave, stellvertretend entgegengenommen von ihrem Ehemann Franco Nero

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News
news-6896 Fri, 29 Mar 2019 09:53:55 +0100 Buchtipp: Toolbox für die perfekte Präsentation https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106896buchtipp-toolbox-fuer-die-perfekte-praesentation/ Nein, für Profis ist diese Reihe von Schäffer Poeschel wohl nicht gedacht. Sie ist für "Anfänger" konzipiert und realisiert. Und für die ist es auch ein echter Tipp. Mailings verfassen, Referate halten, Konzepte vorstellen, Kundenevents moderieren: Fast jeder tut es, kaum einer kann es perfekt. Wer „Perfekt schreiben, reden, moderieren, präsentieren“ will, dem will das gleichnamige Buch von Werner Lauff aus dem Schäffer-Poeschel Verlag helfen. Mit den 100 aufeinander aufbauenden Anleitungen, eingängigen Tipps und Übungen soll man einen umfassenden Werkzeugkasten für bessere Kommunikation erhalten.

Jurist und Journalist Werner Lauff den stellt dabei den Abschnitt „perfekt schreiben“ an den Anfang seiner Toolbox. Schritt für Schritt macht der Medienprofi die Leser mit strategischen Regeln für das Verfassen gelungener Texte vertraut. Angefangen bei der Regel Nummer eins – „Ein Gedanke, ein Satz“ – bis hin zum druckreifen Text. Während das geschriebene Wort die Basis bildet, steht in den folgenden drei Abschnitten der Auftritt vor Publikum im Mittelpunkt. Allen, die Reden bislang als notwendiges Übel betrachtet haben, will Lauff unter dem Stichwort „perfekt reden“ erforderliche Kompetenzen liefern, um packende, anregende und anschauliche Vorträge zu halten.

Andere Kapitel wie „Perfekt präsentieren“ sollen endlich Schluss mit dem „betreuten Lesen“ von uninspirierten PowerPoint-Charts machen und Lesern anhand von konkreten Anleitungen optimierte Präsentationen  erstellen lassen, die Gesagtes und Gezeigtes optimal verbinden.

Insgesamt ist das Fachbuch durch seine große Praxinähe ein echter Tipp für Neueinsteiger in den Bereich Konzeption und Präsentation.

ohb

 

Werner Lauff
Perfekt schreiben, reden, moderieren, präsentieren
2. aktual. und erw. Auflage 2019.
264 S. Kart. Euro 19,95
978-3-7910-4325-8

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