medienmilch.de: Letzte Nachrichten http://www.medienmilch.de de_DE TYPO3 News Fri, 20 Sep 2019 11:57:43 +0200 Fri, 20 Sep 2019 11:57:43 +0200 TYPO3 EXT:news news-6991 Wed, 18 Sep 2019 11:45:08 +0200 Herr der Ringe-Serie wird in Neuseeland produziert https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106991herr-der-ringe-serie-wird-in-neuseeland-produziert/ Amazon Studios bestätigt: Die neue Serienproduktion, basierend auf J.R.R. Tolkiens legendären Fantasy-Romanen Der Herr der Ringe, wird in Neuseeland gedreht. Die Vorproduktion hat bereits begonnen, die Produktion des Amazon Originals startet in den kommenden Monaten in Auckland. „Auf der Suche nach dem richtigen Drehort, an dem wir die ursprüngliche Schönheit von Mittelerde in der zweiten Ära zum Leben erwecken können, war uns klar: Wir müssen einen majestätischen Ort mit unberührten Küsten, Wäldern und Bergen finden. Gleichzeitig muss die Location auch ein Zuhause für Weltklasse-Sets, Studios, hochqualifizierte und erfahrene Handwerker sowie zahlreiche weitere Mitarbeiter bieten. Wir freuen uns, nun offiziell zu bestätigen, dass wir in Neuseeland die Heimat für unsere Serienadaption der Fantasy-Romane von J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe gefunden haben“, sagen Showrunner und Executive Producer J.D. Payne und Patrick McKay. „Wir sind den Menschen und der Regierung von Neuseeland und insbesondere von Auckland dankbar, dass sie uns in der Vorproduktionsphase unterstützt haben. Dank der überschwänglichen Kiwi-Gastfreundschaft, mit der sie uns empfangen haben, konnten wir uns gleich zuhause fühlen. Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft in den kommenden Jahren zu vertiefen.“

Die Serienadaption wird in Mittelerde spielen und neue Handlungsstränge erkunden, die zeitlich vor J.R.R. Tolkiens Die Gefährten verortet sind. Als weltbekanntes literarisches Werk, das bereits den International Fantasy Award und den Prometheus Hall of Fame Award gewann, wurden die Der Herr der Ringe-Romane 1999 von Amazon-Kunden zum Lieblingsbuch des Jahrtausends sowie 2003 in The Big Read der BBC zum beliebtesten Roman aller Zeiten gewählt. Die Kinoadaptionen von New Line Cinema und Regisseur Peter Jackson spielten weltweit einen Bruttoumsatz von insgesamt fast 6 Milliarden Dollar ein und gewannen insgesamt 17 Oscar®-Awards unter anderem in der Kategorie „Best Picture“.

Die Executive Producer und Showrunner der Serie sind J.D. Payne und Patrick McKay. J.A. Bayona (Das Waisenhaus, Jurassic World: Das gefallene Königreich) führt die Regie der ersten zwei Episoden und fungiert zusammen mit seiner Partnerin Belén Atienza zudem als Executive Producer. Weitere Executive Producer des Amazon Originals sind Lindsey Weber (10 Cloverfield Lane), Bruce Richmond (Game of Thrones), Gene Kelly (Boardwalk Empire), Sharon Tal Yguado, Gennifer Hutchison (Breaking Bad), Jason Cahill (Die Sopranos) und Justin Doble (Stranger Things).

Die Der Herr der Ringe-Serienproduktion, basierend auf den legendären Fantasy-Romanen, wird den Prime Video-Katalog inklusive tausender TV-Shows und Filme ergänzen, darunter in Deutschland produzierte Amazon Originals wie Pastewka, Deutschland89, Bibi & Tina und Chris Tall Presents... sowie von der Kritik gefeierte, internationale Amazon Originals wie Tom Clancy’s Jack Ryan, Good Omens, The Grand Tour, Homecoming und The Marvelous Mrs. Maisel.

Die Serienadaption von Der Herr der Ringe wird für Prime-Mitglieder über die Prime Video-App auf Smart-TVs, mobilen Geräten, Fire TV, Fire TV Stick, Fire Tablets, Apple TV und Online zum Streamen bereitstehen. Sie können alle Folgen ohne zusätzliche Kosten über die Prime Video-App auf ihre Mobilgeräte und Tablets downloaden und offline unterwegs anschauen können.

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News
news-6990 Wed, 18 Sep 2019 11:39:05 +0200 Happy Birthday pilot https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106990happy-birthday-pilot/ 1999, in dem Jahr als Bill Clinton Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Gerhard Schröder Kanzler von Deutschland, Google noch ein kleines Start-up und das Nokia 3210 der „hot shit“ unter den Devices war, startete eine Gruppe versierter Mediaexperten ein außergewöhnliches Agenturprojekt, das fortan den deutschen Mediamarkt prägen sollte: Unter der Leitung des vormaligen Carat-Geschäftsführers Jens-Uwe Steffens wurde mit pilot ein Independent aus der Taufe gehoben, der neben der klassischen Mediabetreuung von Anfang an konsequent auch auf digitale Kommunikation setzte. Zum Gründerteam gehörten u.a. Christine Angenendt, Evelyn Lüttgens und Martina Vollbehr, sowie Klaus Ahrens, Bernd Deppermann, Uli Kramer und Idris-Lawrence Lachmann, die heute wie vor 20 Jahren zum pilot-Gesellschafterkreis zählen und operativ tätig sind.

„Wir starteten nach der Maxime ,Von hier aus in die Zukunft’ – und das gilt damals wie heute für pilot“, erklärt Jens-Uwe Steffens. „Mit unserer Neugründung wollten wir eine unabhängige Alternative zum network-geprägten Agenturangebot schaffen, Mediaexpertise mit Unternehmergeist verbinden und damit unser ausgeprägtes Kundenverständnis unter Beweis stellen.“ Mit einem ungezwungenen Event in der „Altonaer Fischauktionshalle“ werden heute Abend „20 Jahre pilot“ mit Kunden und Marktpartnern gefeiert.

„20 Jahre pilot stehen auch für 20 Jahre digitale Kommunikation“, so Geschäftsführer und Mitgründer Uli Kramer. „Unser Ziel war und ist es, mit einem von Unabhängigkeit und Agilität geprägten Agenturmodell First Mover und Top-Adresse in der digitalen Kommunikation zu sein.“ Vom Start weg lag ein klarer Fokus darauf, wie die Digitalität unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Kommunikation verändert und prägt. So positionierte sich die pilot screentime bereits vor mehr als zehn Jahren als Spezialist für digitalen Content im öffentlichen Raum. Marktprägend war der frühe integrative Ansatz, der Media mit Kreation strukturell und planerisch vernetzte.

Als Innovation im deutschen Mediamarkt wurde vor zwei Jahren „TwentyFive“ als Kollaborationsprojekt mit Mediacom für die verzahnte Betreuung des Kunden Procter&Gamble entwickelt. Für den disruptiven Geist der Agenturgruppe steht die Entwicklung von Mercury, einem zentralen Betriebssystem für die Mediabranche, das den Workflow von Planung, Einkauf, Optimierung sowie Reporting vernetzt und organisiert. „Anspruch und Ansatz von pilot gingen schon immer weiter als der Marktstandard – und das wird auch in Zukunft so bleiben“, sagt pilot-Geschäftsführer Kristian Meinken. „Uns treibt die Lust an der permanenten Weiterentwicklung unseres Modells, das jahrelange Erfahrung, moderne Technologie und der Mut zu neuen Denkweisen prägen.“

Einen besonderen Fokus richtet die Agenturgruppe schon immer auch auf die Wirkung von Werbung, insbesondere auf die Konvergenz-Effekte in der crossmedialen Planung. Bereits 2006 wurde der integrative Planungsansatz Double Play entwickelt, der in seiner Weiterentwicklung nicht nur TV mit Online, sondern längst auch mit Mobile optimal verzahnt. Mit Online Visions wurde eine zweistufige Wirkungsstudie zur Erforschung der Wahrnehmungs- und Nutzungssituationen aufgelegt, die wegweisende Erkenntnisse zum TV-Online Multiplying lieferte. Aktuell setzt der Impact Score neue Maßstäbe als innovatives Modell für den gattungsunabhängigen Wirkbeitrag jedes einzelnen Kontaktes.

Kennzeichnend für pilot ist auch die breite Standorterschließung als kundennahe und regional verankerte Agenturgruppe. Auf pilot München folgte 2007 der Standort Berlin und vor zehn Jahren Stuttgart. Mit pilot Nürnberg wurde 2017 eine Spezial-Unit für Geo-Marketing eröffnet und zuletzt im Juni dieses Jahres mit pilot Mainz eine Niederlassung, die sich auf die Themen Gesundheit, Wellbeing und Pharma spezialisiert. „Als Markenversteher und Mediaexperten wissen wir beispielsweise auch sehr genau, was mittelständische Werbungtreibende erwarten und brauchen“, sagt Oli Roth, der als Geschäftsführer pilot München und Stuttgart auch die Zusammenarbeit zwischen allen Standorten koordiniert. „Durch unsere dezentrale Gruppenstruktur mit nationaler Abdeckung können wir Beratung auf Augenhöhe bieten – von Geschäftsführer zu Geschäftsführer und in der Region für die Region.“

Last but not least richtet die Agenturgruppe den Blick auch über die Grenzen hinaus. So zählt pilot zu den Gründern des internationalen Agenturverbundes Local Planet, dem inzwischen 54 Media-Independents aus 67 Märkten angehören. Pilot-Geschäftsführer Uli Kramer fungiert im Leadership-Team als Global Chief Digital Officer. Mit über 40 internationalen Kunden verantwortet das Netzwerk mittlerweile über 15 Milliarden US-Dollar.

„Mit pilot ist uns im deutschen Mediamarkt eine Erfolgsgeschichte geglückt – eine Geschichte, die wir auch in den kommenden Jahren mit zukunftsweisenden Entwicklungen und kundenorientierten Lösungen in der uns eigenen Handschrift fortschreiben wollen“, so pilot-Gründer Jens-Uwe Steffens.

pilot ist heute nach eigenen Angaben eine der größten unabhängigen und inhabergeführten Agenturgruppen Deutschlands. Zum Kundenkreis zählen Unternehmen wie Dr. Oetker, Hochland, Techniker Krankenkasse, Smyths Toys Superstores, Jack Wolfskin, MOIA oder Weleda.

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Meldung des Tages
news-6989 Fri, 13 Sep 2019 11:09:25 +0200 DJV warnt ARD: "Information darf nicht Sport zum Opfer fallen" https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106989djv-warnt-ard-information-darf-nicht-sport-zum-opfer-fallen/ Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert von den Programmverantwortlichen der ARD, "angestammte Sendeplätze der Informationsformate zu erhalten". Anlass seien Berichte über eine mögliche Verschiebung der ARD-Sendung „Weltspiegel“ vom Sonntagabend auf den Nachmittag, um so dem Sport mehr zusammenhängende Sendezeit einzuräumen. „Informationssendungen dürfen nicht zur Verschiebemasse degradiert werden, über die beliebig verfügt werden kann“, warnt DJV- Bundesvorsitzender Frank Überall. Dabei gehe es nicht um einen Primat für Information oder Sport, sondern um „die friedliche Koexistenz“.

Der DJV-Vorsitzende erinnert in dem Zusammenhang daran, dass vor Jahren bereits Politik-Magazine der ARD zugunsten von Unterhaltungsformaten auf späte Sendeplätze verschoben worden sind. Überall: „Das darf jetzt nicht munter fortgesetzt werden.“ Wenn künftig der Abend im Ersten nur noch aus Sport und Krimi bestehe, gerate der öffentlich-rechtliche Programmauftrag ins Wanken.

 

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Meldung des Tages
news-6988 Fri, 13 Sep 2019 11:04:19 +0200 Mercedes-Benz hat die meisten Follower, Honda postet am häufigsten https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106988mercedes-benz-hat-die-meisten-follower-honda-postet-am-haeufigsten/ Knapp 300 Millionen Menschen folgen den beliebtesten Automarken auf Instagram, Facebook, Twitter und YouTube. Doch welche Marke begeistert am meisten Nutzer? Dieser Frage ist die datengetriebene Digitalagentur SUCHDIALOG (www.suchdialog.de) auf den Grund gegangen und analysierte die Aktivitäten der 20 meistverkauften Automarken in Deutschland auf die Anzahl der Follower und Posts. Die Ergebnisse: Mercedes-Benz verzeichnet mit rund 47,7 Millionen die meisten Follower auf allen Kanälen. Honda ist hingegen mit über 200.000 Posts mit Abstand am aktivsten im Netz.

Insgesamt folgen den deutschen Automarken Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen kanalübergreifend am meisten Nutzer in den sozialen Netzwerken. Dabei liegt Mercedes-Benz mit 47,7 Millionen Anhängern knapp vor BMW (45,9 Millionen) und Volkswagen (40,9 Millionen). Das Schlusslicht der Untersuchung bilden Hyundai (3,4 Millionen), Skoda (1,2 Millionen) und Mazda (429.600). Der rumänische Autokonzern Dacia (3,9 Millionen) bedient dabei als einzige Automarke nur auf Facebook und Youtube offizielle internationale Accounts.

Knapp 200 Millionen Menschen folgen Automarken auf Facebook
Am meisten Follower versammeln die Automarken auf Facebook. Hier haben rund 200 Millionen Nutzer den Unternehmen ihr Like gegeben. Auf der Plattform von Mark Zuckerberg ist Volkswagen mit rund 34 Millionen Fans mit Abstand am beliebtesten. Nissan (21,5 Millionen) und Mercedes-Benz (20,9 Millionen) folgen auf Platz zwei und drei.

Auf Instagram wird durchschnittlich einmal pro Tag gepostet
Instagram ist das zweitbeliebteste Netzwerk der Analyse. Rund 83 Millionen User tauschen sich hier über die Automarken aus. Am meisten Follower haben BMW (22,7 Millionen) und Mercedes-Benz (22,2 Millionen), die auch durchschnittlich am meisten posten. Pro Tag veröffentlicht Mercedes-Benz 4,6 Beiträge. Halb so viele Posts teilt BMW (2,3) mit seinen Fans und ist damit am zweitaktivsten. Insgesamt bespielen nur fünf der untersuchten Automarken ihre Kanäle einmal pro Tag.

Insgesamt steht die Beliebtheit im Netz aber nicht zwangsweise in Verbindung mit der Anzahl veröffentlichter Posts. Der japanische Konzern Honda bespielt seine Kanäle am häufigsten: Rund 204.000 Bilder, Videos und Tweets wurden seit 2009 veröffentlicht. Davon sind jedoch allein 202.600 auf Twitter geteilt worden. Mercedes-Benz folgt auf dem zweiten Platz mit 81.000 Beiträgen. Der Abstand zu dem Ranghöchsten ist hier vergleichsweise hoch. Ford komplementiert mit nur knapp halb so vielen Posts wie Mercedes-Benz die Top 3.

Twitter und Youtube erreichen die wenigsten Fans
Nur rund 12,8 Millionen Abonnenten verzeichnen die Automarken insgesamt auf Twitter. Auf Youtube sind es mit rund drei Millionen nochmal deutlich weniger. Mercedes-Benz, BMW und Audi liegen auch bei diesen Netzwerken jeweils auf den ersten drei Plätzen.

Automobilkonzerne sind nicht auf TikTok und Snapchat aktiv
Ganz anders sieht die Präsenz der Automarken auf den Netzwerken TikTok und Snapchat aus. Keines dieser Netzwerke wird von den Unternehmen auf deren offiziellen Webseiten erwähnt. Nur Mercedes-Benz verfügt über einen offiziellen TikTok-Account, mit rund 1600 Followern. BMW ist im Juli zwar im Rahmen einer Fahrzeugkampagne bei TikTok aufgetreten, jedoch diente diese lediglich zur Vermarktung und wurde ohne einen eigenen Account veröffentlicht.

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News
news-6987 Fri, 13 Sep 2019 11:01:20 +0200 Werbung: Social-Media-Plattformen und Online-Videos werden noch dominanter https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106987werbung-social-media-plattformen-und-online-videos-werden-noch-dominanter/ Ein großer Teil der Marketingspezialisten weltweit (46 Prozent) findet nicht das richtige Gleichgewicht und die richtigen Crossmedia-Synergien zwischen digitalen und Offline-Medien, während drei Viertel (76 Prozent) weiterhin mit kanalübergreifenden Messungen kämpfen. Das sind die neusten Ergebnisse der jährlichen Marketingstudie Getting Media Right: Marketing in Motion von Kantar.

Die Ausgaben für digitale Werbung werden in 2020 deutlich steigen, da Marketingfachleute ihren Medienmix optimieren wollen. 84 Prozent der Marketingexperten planen, ihre Investitionen in Online-Videowerbung in den nächsten zwölf Monaten zu erhöhen. 70 Prozent wollen ihre Ausgaben für Social-Media-Netzwerke steigern und 63 Prozent die Ausgaben für Podcasts erhöhen. Dies steht im direkten Gegensatz zu den geplanten Ausgaben für Printmedien: 70 Prozent der Marketingspezialisten werden die Ausgaben für Zeitschriften und 66 Prozent ihre Investitionen in Zeitungswerbung reduzieren.

Trotz des prognostizierten Wachstums der Online-Werbung bleibt die digitale Messung der Wirkung eine Herausforderung für Marketingfachleute. Informationslücken beeinträchtigen die Möglichkeit, die kanalübergreifende Performance zu verstehen und somit die Gesamtperformance ihrer Marke zu beurteilen.

Getting Media Right untersucht zum sechsten Mal den aktuellen Stand des Marketings in einer schnelllebigen, vernetzten Welt. Die Studie basiert auf dem fundierten Feedback von fast 500 erfahrenen Marketingspezialisten aus Werbung, Medienverlagen und Agenturen weltweit. Sie zeigt eine Branche, die die Nutzung verschiedener Medienkontexte weiter diversifiziert und ein besseres Verständnis in Bezug auf die Vernetzung von Ideen, Inhalten und Medienkanälen benötigt, um ihre Ziele zu erreichen: kurzfristige Verkäufe und langfristiges Markenwachstum.

Zentrale Ergebnisse der Studie:

• Das kurzfristige vs. langfristige Dilemma spitzt sich zu. Fast alle Marketingfachleute (einschließlich 88 Prozent der Werbetreibenden) erkennen inzwischen die Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen kurzfristigen Verkäufen und langfristigem Markenaufbau. Allerdings verwenden nur 54 Prozent der Marketingfachleute sowohl kurz- als auch langfristige Messungen; 38 Prozent verlassen sich immer noch ausschließlich auf kurzfristige Verkaufsergebnisse.

• Marketingspezialisten kämpfen nach wie vor mit integrierten Kampagnen. Ein Viertel der Werbetreibenden (25 Prozent) hat es versäumt, die Marketingorganisationen zu integrieren. 27 Prozent der Werbetreibenden haben keine integrierten Strategien für mediale und nicht-mediale Aktivitäten.

• Programmatic targeting wächst weiter. Vier von fünf Marketingspezialisten (80 Prozent) nutzen derzeit programmatic targeting für ihre Kampagnen. Bis 2020 sollen das bereits 90 Prozent sein. Dennoch ist sich fast jeder dritte Werbetreibende nicht sicher, ob er die richtigen Zielgruppen erfolgreich anspricht.

• Werbung ohne Cookies könnte Marketingexperten im Dunkeln lassen. Die Mehrheit der Branche - fast die Hälfte der Agenturen und fast drei Viertel der Werbetreibenden - hat noch nicht mit den Vorbereitungen für eine Welt ohne Cookies begonnen. Viele sind besorgt darüber, wie sich dieser Wandel auf die Branche auswirken wird.

• Fast ein Drittel der Werbetreibenden ist sich nicht sicher, ob sie den Einfluss von Werbung im Kontext verstehen. Fast zwei Drittel der Marketingspezialisten sind sich einig, dass die Entwicklung von individuell angepassten Inhalten ein Muss ist. Wenn es aber darum geht zu verstehen, wie sich der Kontext auf kreative Umsetzungen auswirkt, gibt es immer noch eine Wissenslücke. Es braucht mehr Wissen darüber, wie spezifische Inhalte auf bestimmte Kontexte zugeschnitten werden müssen, um sie empfängerfreundlicher zu gestalten.

„Während das rasante Wachstum der digitalen Werbeausgaben keine Überraschung ist, zeigt diese neue Studie, dass Marketingspezialisten noch einen langen Weg vor sich haben, wenn es um die kanalübergreifende Messung und den Nachweis des ROI geht“, sagte Jane Ostler, Global Head of Media Effectiveness, Kantar's Media Domain. „Die nächsten 12 Monate werden große Veränderungen für die Branche mit sich bringen. Das Aufkommen neuerer Kanäle wie Podcasts und Advanced TV sowie die Abkehr von Cookies verändern die Möglichkeiten von Werbetreibenden ihre Kampagnen auszurichten und zu messen. Marketingspezialisten sollten das Beste aus beiden Welten anstreben: Sie müssen einen Rahmen schaffen, um die Auswirkungen auf Geschäfts- und Markenkennzahlen zu messen. Das bedeutet die Messwerkzeuge zu harmonisieren und eine Infrastruktur aufzubauen, die Messungen über den gesamten Marketingmix hinweg ermöglicht. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse ist es möglich, die Performance über alle Kanäle hinweg zu verbessern."

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Meldung des Tages
news-6986 Thu, 05 Sep 2019 09:41:49 +0200 Buchtipp: Ganzheitliches Reporting mit Kennzahlen https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106986buchtipp-ganzheitliches-reporting-mit-kennzahlen/ Digitalisierung und Key Performance Indikatoren (KPIs) sind heute festes Element jeder professionellen Online Marketing Kampagne. Professor Dr. Hans-Ulrich Kraus hat in der 2. Auflage seines Fachbuches ... ... "Ganzheitliches Reporting mit Kennzahlen im Zeitalter der digitalen Vernetzung - ein Fallstudienbegleitender Ansatz zur Nachhaltigkeits-Implementierung" ein Fachbuch geschaffen/aktualisiert, das hier - über den Rahmen einer reinen Online-Kampagne - umfassende und wertvolle Hilfestellung für alle KPI-Strategen und Monitoringplaner bietet.

Neben der Darstellung zentraler Basis-Zusammenhänge bietet das Werk eine gezielte Verknüpfung des Reportings mit einer transparenten Kennzahlenanalyse und einem entscheidungsorientierten Controlling. Wesentliche Einflussfaktoren (wie z. B. die Internet-Nutzung, vielfältige Visualisierungsformen, Verhaltensphänomene im Reporting) werden in ihren Auswirkungen eingebunden.

Eine konzeptionelle Weiterentwicklung des Profit Center-Ansatzes und seine Kombination mit der Nachhaltigkeits-Implementierung im Sinne der drei Dimensionen „Profit – People – Planet" zu Sustainability Balanced Scorecards soll auch das Eignungspotenzial eines ganzheitlichen, flexibel gestaltbaren Reportings als Management-Instrument aufzeigen, das zweifelsohne aktuell und in naher Zukunft betriebswirtschaftlich immer relevanter werden wird. Ein zahlengestütztes Fallstudien-Beispiel ermöglicht die gedankliche und zugleich rechnerisch-konkrete Reporting-Umsetzung mit mehr als 170 Fragen, die sich auf einen Zeitraum von fünf Perioden beziehen und sich an den spezifischen Interessenlagen interner und externer Adressaten (Stakeholder) orientieren.

Mit diesem gleichermaßen konzeptionell wie anwendungsnah ausgerichteten Reporting-Buch sind vor allem (potentielle) „Sender" wie auch „Empfänger" der unternehmerischen Berichterstattungspraxis angesprochen. Das Buch wendet sich daher offiziell vor allem an Dozenten als auch an Bachelor- und Master-Studierende der Wirtschaftswissenschaften in Präsenz- und Fernstudiengängen.

Ich denke, alle Online Marketing Strategen sollten es in der Präsenzbibliothek haben, wenn sie crossmediale Bereiche optimieren oder Erfolge messen wollen.

 

Krause, Hans-Ulrich
Ganzheitliches Reporting mit Kennzahlen im Zeitalter der digitalen Vernetzung
Ein fallstudienbegleiteter Ansatz zur Nachhaltigkeits-Implementierung
Broschur
ISBN 978-3-11-059702-8
Ladenpreis
€ [D] 34.95*
UVP
US$ 40.99 / GBP 32.00*

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Kommentar
news-6985 Thu, 05 Sep 2019 09:34:46 +0200 5G-Netz der Telekom in fünf Städten verfügbar https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/1069855g-netz-der-telekom-in-fuenf-staedten-verfuegbar/ Das 5G-Netz ist laut Pressemeldung der Telekom ab sofort in Berlin, Bonn, Darmstadt, Köln und München verfügbar. Also mit Bandbreiten von 1 GBit/s und mehr. 66 Antennen in Berlins Mitte bilden auf rund sechs Quadratkilometern das größte zusammenhängende 5G-Gebiet Deutschlands. In den fünf Premiere-Städten baut die Telekom Schritt für Schritt 5G-Netz-Cluster auf. Damit ist es möglich, größere Bereiche zu versorgen und nicht nur punktuell den Bereich um einzelne Antennen. Das Ziel: maximal ausgeleuchtete Bereiche für das beste Netz beim Kunden.

Bis Ende 2019 sollen auch Hamburg und Leipzig von 5G profitieren. Insgesamt sind bis zum Jahresende über 300 Antennen für Deutschland geplant. In allen 5G-Städten wird das Netz auch im Laufe des kommenden Jahres weiter verdichtet. Zusätzlich beginnt dann der 5G-Ausbau in weiteren Städten. Bis Ende 2020 sollen mindestens die 20 größten Städte in Deutschland angebunden werden.

Der Ausbau einer neuen Technologie sei - so die Telekom - "immer ein Stück Pionierarbeit". Alle 5G-Gebiete sind ab sofort auch auf der 5G Versorgungskarte der Telekom eingezeichnet. Unter www.telekom.de/netzausbau können Kunden sehen, wo 5G verfügbar ist. Die Karte wird permanent mit den neuen Standorten aktualisiert.

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News
news-6984 Wed, 04 Sep 2019 12:25:40 +0200 Matthias Peschel wird Standortleiter von C3 in München https://www.medienmilch.de/sahne/top-face/artikel/details/106984matthias-peschel-wird-standortleiter-von-c3-in-muenchen/ Ab September übernimmt Matthias Peschel die neu geschaffene Rolle eines Standortleiters von Karsten Krämer, der als Chief Operating Officer (COO) und Geschäftsführer von C3 den Münchner Standort zuletzt in Personalunion geleitet hatte. Peschel wechselt von Territory Webguerillas, deren Berliner Standort er zuletzt geführt hat. Aufgabe des 35-Jährigen wird es sein, das nachhaltige Wachstum des Münchner C3-Standorts fortzuführen und Neukunden wie Telefónica, IKK classic, Continental sowie das Bestandskundengeschäft weiter zu entwickeln.

Peschel berichtet an Karsten Krämer, der den C3-Standort in den vergangenen drei Jahren geleitet und ausgebaut hat. In seiner Rolle als Group COO trägt Krämer weiterhin die übergreifende Geschäftsverantwortung für die C3-Standorte in München, London, Stuttgart und Ljubljana sowie für die Kompetenzfelder „Motion“ (Bewegtbild) und „Performance & Media“.

Peschel ist Digitalmarketing- und Agentur-Experte. Nach seinem Studium an der Universität Siegen absolvierte der Diplom-Medienwirt zunächst verschiedene Stationen bei Gruner + Jahr, unter anderem als Publishing Manager bei G+J Corporate Editors. Danach verantwortete Peschel das Business Development bei Indiens führender eCommerce- und Media-Plattform Smile Group in Neu-Delhi. Vor seinem Wechsel zu Territory Webguerillas trieb er beim Technologie-Unternehmen LocaFox die strategischen Partnerschaften und die Entwicklung des B2B-Geschäfts voran.
 

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Top-Face
news-6983 Wed, 04 Sep 2019 12:20:39 +0200 Kommen die faltbaren Smartphones? https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106983kommen-die-faltbaren-smartphones/ Während die klassische Unterhaltungselektronik an Nachfrage verliert, treiben Smartphones und digitale Inhalte Plattformen den Markt. Die nächste Entwicklungsstufe steht nun scheinbar mit faltbaren Smartphones bevor: So kann sich mehr als jeder dritte Bundesbürger (35 Prozent) vorstellen, ein faltbares Smartphone zu nutzen. Das zumindest besagt die Trendstudie „Zukunft der Consumer Technology 2019“, die der Digitalverband Bitkom und das Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte vorgestellt hat.


Danach sieht mehr als die Hälfte (58 Prozent) den Vorteil, dass faltbare Smartphones zusammengeklappt weniger Platz benötigen. Für jeden Zweiten (50 Prozent) ist es vorteilhaft, dass faltbare Smartphones einen größeren Bildschirm als herkömmliche Smartphones bieten. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) bescheinigt den sogenannten Foldables mehr Leistung als herkömmliche Smartphones. Und für 8 Prozent sind faltbare Smartphones die neuen Statussymbole. „Neue Bildschirmtechnologien sind ein Top-Trend“, sagt Dr. Sebastian Klöß, Bitkom-Referent für Consumer Technology. „Faltbare Smartphones verfügen nicht nur über sehr große Displays. Sie bieten außerdem Platz für leistungsstärkere Prozessoren und Akkus.“

Ein weiterer Treiber für die Consumer Technology ist das sogenannte Connected Entertainment. Konsumenten sehen sich heute einer riesigen Auswahl an hochwertigen kuratierten Inhalten gegenüber, die quasi jederzeit und überall verfügbar sind. Und immer mehr Nutzer sind bereit, für das Streamingangebot Geld auszugeben. So nutzen mittlerweile zwei von fünf Onlinern (42 Prozent) kostenpflichtige Video-On-Demand-Dienste, jeder Fünfte (20 Prozent) zahlt für Musik-Streaming. Für ein gutes Nutzererlebnis müssten diese Inhalte aber auf entsprechend hochwertigen Endgeräten verfügbar sein.

„Die Medienwelt hat in den vergangenen 20 Jahren einen Evolutionsprozess von non-connected Content und Hardware mit ihren physischen Bild- und Tonträgern über die Ära der digitalen Downloads zum Streaming durchlaufen – und der nächste Entwicklungsschritt zeigt sich bereits am Horizont“, erklärt Klaus Böhm, Leiter Media & Entertainment bei Deloitte. „Wesentliche Akteure sind hier die großen Plattformbetreiber, die Inhalte aus unterschiedlichen Mediengattungen aggregieren und zusätzlich massiv in eigene Inhalte investieren, um Nutzern eine reichhaltige Auswahl an Inhalten aus einer Hand zu bieten.“

Die Trendstudie „Zukunft der Consumer Technology – 2019“ steht hier zum kostenlosen Download bereit

 

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News
news-6982 Wed, 04 Sep 2019 12:16:47 +0200 Paywall? 50 Prozent sagen "no" https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106982paywall-50-prozent-sagen-no/ Jeder zweite Deutsche ist nicht bereit, für journalistische Angebote zu bezahlen. Das zeigt ein Report von nextMedia.Hamburg, der im Vorfeld des elften scoopcamp gemeinsam mit Statista durchgeführt wurde. Demnach gaben 49 Prozent der Umfrageteilnehmer*innen an, dass ihnen in Bezug auf journalistische Inhalte jegliche Zahlungsbereitschaft fehle. Gleichzeitig zeigten sich insgesamt nur zehn Prozent der Befragten dazu bereit, mehr als 15 Euro für Journalismus auszugeben. Interessant ist bei dieser Fragestellung zudem der Blick auf die Altersgruppen: Die 50- bis 65-Jährigen, die mit dem klassischen Medien-Modell aufgewachsen sind, sind weniger zahlungsbereit als die jüngere Generation, die kostenlosen Content gewöhnt sein dürfte. Während bei den 19- bis 29-Jährigen nur 38 Prozent eine Zahlungsbereitschaft von null Euro angaben, waren es ganze 58 Prozent der 50- bis 65-Jährigen.

Zur geringen Zahlungsbereitschaft der Nutzer*innen passt, dass immerhin 40 Prozent lieber einen Artikel lesen würden, der von einer KI erstellt wurde und kostenlos zur Verfügung steht, als einen Text, der von einem ausgebildeten Journalisten geschrieben wurde und zahlungspflichtig ist. Hier spielt sicherlich auch das gewachsene Vertrauen in Künstliche Intelligenzen eine entscheidende Rolle, das der vor kurzem veröffentlichte dritte Teil des Media Innovation Reports thematisiert.

Neben der Monetarisierung von Inhalten sorgte zuletzt auch die Fake-News-Debatte immer wieder für Kopfzerbrechen bei Medienunternehmen und -organisationen. Die nextMedia.Hamburg-Studie zeigt nun, dass öffentlich-rechtliche Inhalte im Vergleich zum Content anderer Anbieter immer noch als am vertrauenswürdigsten wahrgenommen werden. 69 Prozent der Bundesbürger*innen schätzen diese Angebote als eher glaubwürdig ein, 24 Prozent sogar als sehr glaubwürdig. Ähnlich verlässlich werden Redaktionen in Print (62 Prozent) und Online (59 Prozent) bewertet. Privatsender, Blogs und Influencer schneiden dagegen nicht so gut ab: 82 Prozent der Befragten sehen Influencer als eher unglaubwürdig an, 69 Prozent halten Blogs für eher unglaubwürdig. Interessant ist bei dieser Fragestellung auch der generationsübergreifende Konsens bei den Antworten.

Obgleich die Befragten die Glaubwürdigkeit von Influencern also stark anzweifeln, hat das Anti-CDU-Video des YouTubers Rezo 14 Prozent der 18- bis 29-Jährigen bei ihrer Europawahlentscheidung beeinflusst. Insgesamt beeinflusste das Video neun Prozent der Befragten, während 59 Prozent einen Einfluss verneinten. Jeder dritte kannte das Video gar nicht.

Aber was ist den Deutschen bei der Arbeit von Journalisten am wichtigsten? Die Antwort auf diese Frage fällt deutlich aus: 60 Prozent sehen Ehrlichkeit als wichtigstes Kriterium an. Erfahrung, Quellen und Authentizität folgen mit deutlichem Abstand. Die Arbeitsmethoden sowie der Werdegang eines Journalisten spielen mit nur zwei und einem Prozent eine noch viel geringere Rolle.

Zusammenfassend zeigt die Studie: Die Zahlungsbereitschaft für journalistische Angebote ist sehr gering, bei der Hälfte der Deutschen sogar gar nicht vorhanden. Ein großer Teil der Befragten würde sogar einen kostenlosen KI-Artikel einem zahlungspflichtigen Artikel, der von einem ausgebildeten Journalisten verfasst wurde, vorziehen. Außerdem konnte die Studie feststellen, dass klassische Medien als am verlässlichsten eingeschätzt werden, während Blogs und Influencer als besonders unglaubwürdig gelten.
 

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Meldung des Tages
news-6981 Tue, 03 Sep 2019 09:54:30 +0200 Buchtipp: Projektmanagement im Mittelstand https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106981buchtipp-projektmanagement-im-mittelstand/ Mit dem nun bereits in der 5. Auflage vorhandenen Fachbuch "Projektarbeit bei kleinen und mittleren Vorhaben" haben Mittelständler eine gut Vorlage, Projekte strukturiert zu bearbeiten und zum Erfolg zu führen. Autor Max J. L. Wolf hat laut Klappantext "viele Jahre Praxis im Projektmanagement als Projektleiter von technischen Vorhaben und Trainer sowie als Berater bei der Einführung von Projektmanagement, bei Umstrukturierungen in Firmen und beim Installieren von Projektbüros". Das merkt man dem praxisnahen Ratgeber in bester Form an.

Mittels eines roten Fadens in Form eines Projektmanagement-Kompass (PM-Kompass) gibt es für jede Phase des Projektes gute Information und Orientierung: Vom Projektstart (Übergabe, Organisation – Ziele, Lasten – Teamarbeit, Führung) über Ergebnisse und  Meilensteine bis zur Dokumentation und dem Projektabschluss. Eine klare Fachbuchempfehlung - nicht nur für Einsteiger.

Einzige kleine Bitte für die 6. Auflage: Etwas mehr digitale Schnittstellenthemen wie zum Beispiel der Einsatz von browserbasierter Team-Projektmanagementsoftware in allen Phasen wäre schön (und zeitgemäß).

Max L. J. Wolf
Projektarbeit bei kleinen und mittleren Vorhaben
Strukturiertes Vorgehen und überlegtes Handeln als Schlüssel zum Erfolg
ISBN978-3-8169-3486-8
Seiten 286

 

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Kommentar
news-6980 Tue, 03 Sep 2019 09:45:06 +0200 Angel has fallen: Bester Neustart der deutschen Kino-Charts https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106980angel-has-fallen-bester-neustart-der-deutschen-kino-charts/ Nach seinem Erfolg an den US-Kinokassen erobert Gerard Butler nun auch deutsche Kinofans: Als bester Neustart geht er auf Platz 3 mit einem Umsatz von über 800.000 Euro ins Rennen. Es ist bereits seine dritte Mission zur Rettung des US-Präsis! Nach dem letzten spektakulären Einsatz im Kinohit „London Has Fallen“ gerät Gerard Butler („Criminal Squad“, „Gesetz der Rache“) nun selbst ins Kreuzfeuer: Im eisenharten Alleingang muss er eine Verschwörung aufdecken.

Wie schon in den beiden erfolgreichen Vorgängerfilmen spielt an Butlers Seite Oscar-Gewinner Morgan Freeman („The Dark Knight Rises“), diesmal als US-Präsident. In weiteren Rollen sind Jada Pinkett Smith („Collateral“), Nick Nolte („Gangster Squad“), Danny Huston („Wonder Woman“), Piper Perabo („Looper“) und Tim Blake Nelson („Fantastic Four“) zu sehen. Regie führte Ric Roman Waugh („Snitch – Ein riskanter Deal“).

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news-6979 Tue, 03 Sep 2019 09:38:03 +0200 Influencer-Marketing: Likes und Shares sind tot – User-generated Content zählt https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106979influencer-marketing-likes-und-shares-sind-tot-user-generated-content-zaehlt/ Das Marktvolumen für Influencer-Marketing wird in der DACH-Region 2020 bei 990 Millionen Euro liegen, sagt eine Studie von Goldmedia. Doch während der Stellenwert von Influencer-Marketing steigt, sinken die Engagementraten in sozialen Netzwerken zusehends. Mit Engagement ist dabei die Anzahl an Likes, Comments und Shares für ein bestimmtes Posting oder eine Kampagne gemeint. Doch nicht nur ihre Anzahl sinkt, sondern auch ihre Aussagekraft: „Die werberelevante Generation Z nutzt den Like-Button heute meist nur noch, um Postings als ‚gesehen‘ zu markieren“, beobachtet Björn Wenzel, Gründer und Geschäftsführer von Lucky Shareman. Die Anzahl der Kommentare sage ohnehin nichts aus über deren Tonalität, die Haltung der Nutzer und die Sympathie, die sie der Marke oder dem Produkt entgegenbringen. Wenzel ist überzeugt: „Engagement wird als Kennzahl künftig keine Rolle mehr spielen.“ Sogar Instagram biete in mittlerweile sieben Ländern die Möglichkeit, Like-Zahlen zu verbergen, um das Augenmerk stärker auf die Qualität der Inhalte zu lenken. Positive Nebenwirkung: Betrugsmaschen (Fraud) wie dem Kauf von Likes und Followern wird der Boden entzogen und die Professionalisierung des Influencer-Marketings schreitet voran.

Doch welche Kennzahlen (KPIs = Key Performance Indicators) treten an die Stelle der Engagementraten? Die Wirkung von Influencer-Kampagnen steigt stark an, wenn Influencer und ihre Community optimal zur Marke passen. Die Kriterien Brand Fit und Audience Fit sind somit bei der Auswahl der Influencer neben der Reichweite nicht zu unterschätzen. Das Reichweite nicht alles ist, belegt die Markt-Media-Studie Influencer Facts, die Lucky Shareman gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen GreenAdz, der digitalen Mediaagentur Kontor Digital Media (KDM) und dem Mediaanalyse-Auswertungs-Tool mediMACH entwickelt und umgesetzt hat. Auch eine Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) zeigt: Für über 95 Prozent der befragten Marketer sind die wichtigsten Auswahlkriterien für einen Influencer, wie gut er zur Marke passt und wie stark seine Follower der Zielgruppe entsprechen.

Zu diesen Erkenntnissen passt die Tendenz von Marken, immer öfter Micro-Influencer mit weniger als 50.000 Followern für spezielle Nischenthemen einzusetzen, da diese zwar keine große Reichweite, dafür aber eine besonders starke Nähe zu ihren Fans mitbringen. Laut BVDW-Studie planen 63 Prozent der befragten Unternehmen, 2019 in Micro-Influencer zu investieren, die zur Marke und zum Produkt passen.

Laut Dr. Sandra Gärtner, Gründerin und Geschäftsführerin des Marktforschers GreenAdz, zahlt besonders eine hohe Bindung der Follower an ihren Influencer auf die Glaubwürdigkeit einer Kampagne ein: „Im Durchschnitt halten zwei Drittel der Follower die Werbebeiträge ihrer Influencer für glaubwürdig.“ In den beiden Bereichen ‚Influencer-Auswahl‘ und ‚Kampagnenbewertung‘ sollten Marken und Agenturen deshalb Bindungs-Kennzahlen und weitere nachhaltige KPIs im Influencer-Marketing festlegen:

Kennzahlen zur Auswahl der Influencer: Zu den KPIs, die bei der Auswahl der passenden Influencer eine Rolle spielen, gehören die Glaubwürdigkeit und der wahrgenommene Coolnessfaktor des Influencers sowie dessen Aktivierungsstärke. Letztere bewertet die Fähigkeit des Influencers, seine Follower dazu zu aktivieren, empfohlene Produkte auch zu testen und zu kaufen. Je beliebter ein Influencer in seiner Community ist, desto eher sind die Follower zum Beispiel bereit, Rabattcodes zu nutzen, die im Sales eine große Rolle spielen. Kennzahlen auf Seiten der Follower sind also die Bindung an ihren Influencer, aber auch Konsumverhalten, Einstellungen und Themeninteressen.

Kennzahlen zur Bewertung der Kampagnen: Kampagnenbegleitende Werbewirkungsstudien untersuchen neben Reichweiten und soziodemografischen Fakten wie Alter und Geschlecht heute auch Werte wie Markensympathie, Marken- und Produktbekanntheit, Weiterempfehlungsbereitschaft sowie die Tonalität und Relevanz der Follower-Kommentare. Denn nicht die Anzahl der Kommentare entscheidet letztlich über den Erfolg der Kampagne, sondern ihre Qualität, sprich, wie Follower auf die Marke eingehen. Kommentare und Umfragen zu Sympathie- und Bekanntheitswerten zeigen, ob ein positiver Imagetransfer vom Influencer auf die Marke stattfindet – für ein starkes Branding und eine Community, die auch zum Test und Kauf eines Produktes motiviert wird. Ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt für den Erfolg einer Kampagne ist User-generated Content. Er zeigt, wie gut es dem Influencer gelingt, seine Follower zu motivieren, selbst aktiv zu werden und Inhalte zu kreieren, in denen sie Kampagnen-Hashtags nutzen und die Marke vertaggen. Ein Influencer kann seine Follower etwa aufrufen, ihr schönstes Urlaubsfoto unter dem Hashtag eines Reiseanbieters zu posten, um einen Reisegutschein zu gewinnen. Über die Anzahl der genutzten Kampagnen-Hashtags und die Tonalität der Inhalte ist der Kampagnenerfolg dann direkt messbar.

Derzeit findet eine KPI-Revolution im Online-Marketing statt. Engagementraten werden durch nachhaltige Kennzahlen ersetzt. Dadurch erreicht das Influencer-Marketing ein neues Niveau. Marken, Agenturen und Influencer müssen neue Wertmaßstäbe an ihre Kampagnen anlegen, wenn sie zukunftsfähig bleiben wollen.

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Kommentar
news-6978 Tue, 03 Sep 2019 09:34:15 +0200 Fußball: Fans schauen die Bundesliga immer häufiger mobil https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106978fussball-fans-schauen-die-bundesliga-immer-haeufiger-mobil/ Mit dem Start der Fußball Bundesliga-Saison 2019/2020 entbrennt der Wettkampf um Punkte und Titel aufs Neue. Doch wie verfolgen Fußball-Fans in dieser Saison die Spiele? Noch schauen die meisten Fans am liebsten am heimischen Fernseher (47,9 Prozent). Doch immer mehr Fußball-Begeisterte setzen auch auf internetfähige Geräte, wie Smartphone (19,6 Prozent), Tablet (9,4 Prozent), Laptop (17,3 Prozent) oder Smart-TV (25,6 Prozent). Über 70 Prozent der Anwender greifen somit regelmäßig auf internetfähige Geräte zurück. Das sind rund 30 Prozent mehr als zur WM im letzten Jahr, als der IT-Security-Hersteller ESET erstmals die gleiche Frage gestellt hat.

In der aktuellen Umfrage zur Fußball-Bundesliga bleiben der Fernseher (47,9 Prozent) und das Smart-TV (25,6 Prozent) weiterhin die Nummer 1 bei den Fans. Zahlreiche Anhänger verfolgen die Spiele aber auch über mobile Geräte wie Smartphone (19,6 Prozent), Laptop (17,3 Prozent) oder Tablet (9,4 Prozent). Bereits zur WM im vergangenen Jahr fragte ESET Internetnutzer, wie sie die Spiele verfolgen. Hier antworteten 68 Prozent auf dem Fernsehen oder Smart-TV und insgesamt 10 Prozent auf Smartphone oder Tablet. Im Vergleich zur WM 2018 hat sich die Nutzung mobiler Plattformen sogar fast verdreifacht. Bei dieser Antwort waren Mehrfachnennungen möglich.

Über 40 Prozent der Befragten im Alter zwischen 18 und 29 Jahren verfolgen die Fußball-Bundesliga voraussichtlich auf dem Smartphone und 12,3 Prozent auf dem Tablet. Auch die Generation zwischen 30 und 39 Jahren greift hierfür verstärkt zu Smartphone (37,9 Prozent) und Tablet (24,8 Prozent). Im Altersvergleich wird deutlich, dass die ältere Generation ab 60 Jahren Fußball hauptsächlich auf einem Fernseher schaut. Bei den jüngeren Generationen zwischen 18 und 39 Jahren ist das TV weiterhin an der Spitze, jedoch sind internetfähige Geräte wie Smart-TV, Smartphone, Tablet oder Laptop deutlich häufiger im Einsatz, wenn es darum geht am Ball zu bleiben.

Zur neuen Bundesliga-Saison haben 41,7 Prozent der Befragten angegeben, dass sie ihre Geräte für die Fußball-Übertragung vor digitalen Gefahren schützen. Zu diesen Sicherheitsvorkehrungen kann eine Anti-Virensoftware zählen, aber auch die Nutzung einer privaten Wi-Fi Internetverbindung. Erfreulich ist, dass sich das Sicherheitsbewusstsein der Anwender deutlich gesteigert hat. Bereits im letzten Jahr stellte ESET diese Frage zur Weltmeisterschaft in Russland. Hier hatten nur 35 Prozent der Befragten gesagt, dass sie beispielsweise eine Anti-Virensoftware zum Schutz des Gerätes nutzen.

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news-6977 Mon, 26 Aug 2019 15:34:45 +0200 Startups: Mitarbeiter sind nur selten beteiligt https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/106977startups-mitarbeiter-sind-nur-selten-beteiligt/ Für viele klingt das wie ein Traum: Früh nach der Gründung zu einem Startup zu stoßen und am Unternehmen beteiligt werden – das natürlich nach wenigen Jahren hoch bewertet ist und damit die Anteilseigner zu reichen Leuten macht. Zumindest der erste Teil ist in rund jedem vierten deutschen Startup (27 Prozent) Realität, weil dort Mitarbeiter außerhalb des Gründungsteams über Anteile verfügen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 Startups. In rund jedem zweiten Startup (46 Prozent) halten nur die Gründer Anteile, mit 27 Prozent wollten zudem sehr viele Befragte keine Angaben zu dem Thema machen.

Werden Anteile an Mitarbeiter abgegeben, so werden in den allermeisten Fällen (72 Prozent) nur ein bis maximal vier Mitarbeiter beteiligt. In 22 Prozent der Startups, die ihre Mitarbeiter beteiligen, haben 5 bis 19 Mitarbeiter Anteile, bei 6 Prozent sind es sogar mehr als 20 Mitarbeiter. „Startups konkurrieren mit mittelständischen oder weltweit operierenden Unternehmen um begehrte Fachkräfte – können in der Regel aber nicht dieselben finanziellen Mittel aufbringen, wenn es um attraktive Vergütungspakete geht. Die Mitarbeiterbeteiligung kann gerade bei schnell wachsenden Unternehmen, wie es Startups sind, eine attraktive Alternative für alle Beteiligten sein“, sagt Jenny Boldt, Leiterin Startups beim Digitalverband Bitkom.

Startups, die ihre Mitarbeiter beteiligen, nennen dafür vor allem zwei Gründe: Eine langfristige Mitarbeiterbindung (80 Prozent) sowie eine zusätzliche Motivation der Mitarbeiter, den Erfolg des Startups voranzutreiben (79 Prozent). Erst mit deutlichem Abstand folgen weitere Gründe wie eine moralische Pflicht, die Mitarbeiter am Erfolg zu beteiligen (47 Prozent) oder der Wunsch, Personal zu rekrutieren, dessen Gehaltsvorstellungen man auf klassischem Weg nicht erfüllen könnte (46 Prozent). Auch der Grund, die Fixgehälter und damit die Personalkosten niedrig zu halten spielt eine Rolle (34 Prozent).

Die Startups, die auf eine Mitarbeiterbeteiligung verzichten, nennen dafür sehr unterschiedliche Gründe. So sagt jedes vierte dieser Startups (24 Prozent), dass die Mitarbeiter klassische Gehaltszahlungen bevorzugen. Jeweils 17 Prozent haben sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt oder halten den bürokratischen Aufwand von Mitarbeiterbeteiligungen für zu hoch. Jeweils 15 Prozent schätzen die rechtliche Lage als zu kompliziert ein oder wollen ihre eigenen Anteile nicht verwässern. Und 12 Prozent beklagen, dass Mitarbeiterbeteiligungsmodelle in Deutschland steuerlich unattraktiv sind. Nur 4 Prozent glauben, dass durch eine Mitarbeiterbeteiligung die Entscheidungsprozesse langsamer werden. „Im internationalen Vergleich sind in Deutschland Mitarbeiterbeteiligungen zu unattraktiv – das reicht vom bürokratischen Aufwand bis hin zu sehr geringen steuerlichen Freibeträgen. Dazu kommt, dass der Steuerzugriff bereits zum Zeitpunkt der Anteilsübertragung stattfindet, selbst wenn dann noch gar kein Geld fließt“, so Boldt. „Hier müssen wir rasch nachsteuern, wenn wir im Wettbewerb um die klügsten Köpfe von Künstlicher Intelligenz bis Blockchain nicht abgehängt werden wollen.“

Bitkom hat eine Reihe von Maßnahmen formuliert, um eine Mitarbeiterbeteiligung für Startups attraktiver zu machen. Diese stehen hier online zum Download bereit.

 

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Nicht schön
news-6976 Mon, 26 Aug 2019 11:27:59 +0200 Ogilvy plakatiert für Weltoffenheit und gegen Rechtspopulismus https://www.medienmilch.de/sahne/top-kampagne/artikel/details/106976ogilvy-plakatiert-fuer-weltoffenheit-und-gegen-rechtspopulismus/ Mit „Mein Wahl-Kampf – gegen Rechts“ will die Kreativagentur Ogilvy Berlin das langjährige Engagement für Gesicht Zeigen! nach dem Buchprojekt „Mein Kampf – gegen Rechts“ fortsetzen. Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V. will Menschen ermutigen, aktiv zu wer­den gegen Frem­den­feind­lich­keit, Ras­sis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und rechts­ex­treme Gewalt. Seit fast 20 Jahren agiert der Ver­ein bun­des­weit. Die Organisation greift in die aktu­elle poli­ti­sche Debatte ein, bezieht öffent­lich Stellung und ist durch zahlreiche provokante Kampagnen in der Öffentlichkeit bekannt.

Dazu läuft ein Wahlwerbespot auf Social Media und Online-Kanälen, in dem Adolf Hitler überraschend Kontra gegeben wird. Und zwar von einem jungen Wähler aus der heutigen Zeit, der sich ins Original-Nazi-Propaganda-Material geschummelt hat. Gemeinsam rufen sie dazu auf, am Wahlsonntag Gesicht zu zeigen für Vielfalt und Toleranz und demokratische, weltoffene Parteien zu wählen. Denn: „Der Unterschied zwischen der Wahl 1929 und 2019? Du.“ Sophia Oppermann, Geschäftsführerin von Gesicht Zeigen!: „Besonders vor den Landtagswahlen müssen wir alle demokratischen Kräfte mobilisieren: Geht wählen und macht euer Kreuz für Demokratie und eine offene, solidarische Gesellschaft!“

„Ogilvy als weltweit agierende Agentur setzt ebenfalls auf Vielfalt: Allein im deutschen Team arbeiten Mitarbeiter aus über 30 Nationen. Für uns ist Weltoffenheit und Chancengleichheit ein echter Erfolgsfaktor. Deshalb ist Gesicht Zeigen! nicht nur ein Kunde, sondern unsere Überzeugung!“ so Björn Bremer, Chief Creative Officer Ogilvy Deutschland. Unterstützt wird das Projekt „Mein Wahl-Kampf – gegen Rechts“ von den Deutschen-Mediapreis-Sponsoren Gruner+Jahr (stern) sowie Ogilvy Deutschland, Pirates ‘N Paradise, Studio Funk und Flyeralarm.

Hintergrundinformation:

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Top-Kampagne
news-6975 Mon, 26 Aug 2019 11:21:24 +0200 Nashville: Staffel 3 auf DVD https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106975nashville-staffel-3-auf-dvd/ Da werden alle Country-Serienfans sich aber freuen: Wir bringen da mal ganz unreflektiert den PR-Text: Die beiden Country-Stars Rayna James und Juliette Barnes finden sich abermals im Wirbelwind der Gefühle und müssen Entscheidungen treffen, deren Folgen niemand vorhersehen kann. Rayna steckt bis zum Hals im Liebeschaos. Wird sie auf ihr Herz hören, welches ununterbrochen für Deacon schlägt, oder wird der Verstand siegen und sie geht ihren Weg weiterhin an der Seite von Luke? Juliette macht eine lebensverändernde Entdeckung, die sich folgenschwer auf ihre bröckelnde Beziehung mit Avery auswirkt. Hinter einem Vorhang von Enttäuschung, Verführung und verbotener Leidenschaft kommen schuldvolle Geheimnisse und hinterlistige Agenden zum Vorschein.

Nach den erfolgreichen ersten beiden Staffeln geht die weltweit gefeierte Country-Serie NASHVILLE in die dritte Runde. In 22 spannenden Folgen werden Rayna und Juliette nicht nur mit den Herausforderungen des knallharten Showbiz konfrontiert, sondern auch mit den Höhen und Tiefen ihres Liebeslebens. NASHVILLE begeistert mit großen Gefühlen, tollen Darstellern und einzigartiger Musik. Mit großer Authentizität performen die NASHVILLE-Stars die zehn brandneuen Songs des Soundtracks zur dritten Staffel, der von renommierten Country-Größen komponiert wurde. Ein weiteres Highlight ist der Gastauftritt des musikalischen Megastars Christina Aguilera, die als Popsternchen Jade St. John die Country-Idylle in Nashville ordentlich aufmischt.

Am 27. September erscheint Staffel 3 auf DVD. Ebenfalls auf DVD erscheinen Staffel 4 am 29. November 2019, Staffel 5 am 31. Januar 2020 und Staffel 6 am 28. Februar 2020.

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News
news-6974 Fri, 23 Aug 2019 10:12:44 +0200 Kampagne "Misch dich ein - für ein #NetzohneHass" gestartet https://www.medienmilch.de/sahne/top-kampagne/artikel/details/106974kampagne-misch-dich-ein-fuer-ein-netzohnehass-gestartet/ Über 80 Organisationen und Einzelpersonen aus Friedensbewegung, Politik und Medienpädagogik rufen dazu auf, Hetze und Hassangriffen im Netz ab sofort mit Zivilcourage zu begegnen. Angegriffene Menschen sollen gestärkt und den Angreifenden gewaltfrei Grenzen gesetzt werden. "Wir wollen das Internet wieder zu einem Ort der freien Rede machen", so Björn Kunter, Projektleiter bei LOVE-Storm - Gemeinsam gegen Hass im Netz. LOVE-Storm koordiniert die Kampagne gemeinsam mit dem Internetaktivisten Ali Can, der Berghof Foundation, den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), dem Courage Office und Liebe wen Du willst e.V.

Ziel: Bis zum 15. November 2019 sollen tausende Menschen die Erklärung auf https://weact.campact.de/p/netzohnehass unterschreiben und sich verpflichten, Hass im Netz zukünftig mit Zivilcourage zu begegnen. Über die Homepage www.netzohnehass.de erhalten alle Unterzeichnenden Tipps, Trainings und Unterstützung, damit sie im Ernstfall auch wirklich eingreifen.

"Nach dem Mord an Walter Lübcke, der monatelang (fast) unwidersprochen im Netz angefeindet wurde, können wir nicht einfach zur Tagesordnung zurückgehen", sagt Björn Kunter. "Wir dürfen die Angegriffenen nicht länger alleine lassen."

Drei von vier Menschen in Deutschland befürchten laut einer repräsentativen Studie des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) , dass die Vielfalt im Internet durch Hasskommentare eingeschränkt wird. Doch in der konkreten Situation würden noch zu viele wegschauen, wenn sie Hassangriffe bemerken, anstelle sich einzumischen. So würde das Netz zur Echokammer werden, in dem sich Menschen, wie der mutmaßliche Mörder Walter Lübckes immer weiter radikalisieren, so die Initiatoren in einer Pressemeldung.

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Top-Kampagne
news-6973 Fri, 23 Aug 2019 10:02:00 +0200 IT- und Telekommunikationkosten steigen in Deutschland um 2 Prozent https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106973it-und-telekommunikationkosten-steigen-in-deutschland-um-2-prozent/ Die Ausgaben für Informationstechnik (IT) und Telekommunikation sind in Deutschland im Jahr 2018 um 2 Prozent auf 1.584 Euro pro Einwohner gestiegen. Im Durchschnitt der 26 EU-Staaten wurden 1.248 Euro ausgegeben, was ebenfalls einem Anstieg von 2 Prozent entspricht. Das berichtet der Digitalverband Bitkom auf Grundlage aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO). Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz mit 3.214 Euro (+3 Prozent) an der Spitze. Dahinter folgen die USA mit 3.126 Euro (+5 Prozent). Die skandinavischen Staaten komplettieren die globale Spitzengruppe. In Dänemark stiegen die Digital-Investitionen auf 2.483 Euro pro Kopf (+2 Prozent), in Schweden auf 2.362 Euro (+3 Prozent), in Norwegen auf 2.290 Euro (+3 Prozent) und in Finnland auf 2.071 Euro (+2 Prozent). Deutlich vor Deutschland liegt ungeachtet der Brexit-Wirren das Vereinigte Königreich (2.002 Euro, +2 Prozent), es folgen die Niederlande (1.998 Euro, +3 Prozent) und Japan mit dem zweitschwächsten Wachstum in den Top-10 (1.687 Euro, +1 Prozent). Überdurchschnittlich stark, aber auf niedrigem Niveau, wuchsen im europäischen Maßstab die Digital-Ausgaben in Ungarn (558 Euro, +5 Prozent) und Rumänien (276 Euro, +7 Prozent). Weltweit zählen Russland (275 Euro, +5 Prozent), die Türkei (234 Euro, +7 Prozent) und Indien (56 Euro, +11 Prozent) zu den am schnellsten wachsenden Märkten.

Je nach Land verteilen sich die Ausgaben für IT einerseits und Telekommunikation andererseits sehr unterschiedlich. So wuchsen in Deutschland die Ausgaben für IT (873 Euro, +2 Prozent) doppelt so schnell wie die in Telekommunikation (711 Euro, +1 Prozent). Ein noch viel stärkeres Wachstum bei den IT-Ausgaben gibt es etwa in den USA (1.890 Euro, +7 Prozent), Slowenien (267 Euro, +5 Prozent) und Ungarn (217 Euro, +6 Prozent). Global haben Indien (18 Euro, +11 Prozent) und China (67 Euro, +8 Prozent) im IT-Bereich.

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news-6972 Fri, 23 Aug 2019 09:29:39 +0200 Buchtipp: Die Sprache der neuen Rechten https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106972buchtipp-die-sprache-der-neuen-rechten/ Enno Stahl, Autor, Kulturjournalist und Germanist, hat ein neues Buch veröffentlicht, das sehr empfehlenswert ist, wenn man Kommunikationsstrategie und Rhetorik der neuen Rechten verstehen will. Eine bedenkliche Aggressivität im verbalen Umgang, eine Abstumpfung gegenüber Gewalt und dem tragischen Schicksal anderer treten immer deutlicher zu Tage – dies sind bekannte Reflexe, die gerade Politiker und Politikerinnen der Neuen Rechten gerne und ausgiebig bedienen. In Internetforen und sozialen Netzwerken, den »digitalen Stammtischen« von Facebook, Twitter und Co., nehmen die Menschen kein Blatt mehr vor den Mund; zunehmend sind hier brutale, menschenverachtende und volksverhetzende Sprachausfälle zu verzeichnen, die einen angst und bange werden lassen.

In seinem Essay "Die Sprache der neuen Rechten - Populistische Rhetorik und Strategien" beschäftigt sich Stahl mit diesen Sprachbildern der Neuen Rechten und den dahinterstehenden Denktraditionen und  durchleuchtet Zusammenhänge und Ausgangspositionen in wohltuend nüchterner und faktenorientierter Art und Weise. Der Leser bekommt so einen sehr guten und wichtigen Einblick in den theoretischen Unterbau der neuen Rechten. So gilt den neuen Rechten die heutige Demokratie zum Beispiel als "Interregnum", als eine Art Übergangsphase zwischen dem, was "untergegangen" ist (durch den zweiten Weltkrieg) und dem, was "noch fehlt", einen neuem "Reich".

Anhand vieler konkreter Beispiele zeigt Stahl, dass er ausführlich recheriert und analysiert hat. Auch weist er mehrfach auf das (von den neuen Rechten so gewollte und begrüßte) Dilemma hin, dass eine moralische Ächtung und Ausgrenzung der neuen Rechten vom Mediendiskurs diesen die "Gegenargumente" Zensur und fehlende Meinungsfreiheit in die Hände spielen. Stahl kritisiert hier konkret u.a. eine fehlende größere Objektivität beim Sprechen über Themen wie Migration oder fundamentalistischen und ultraortodoxen Auslegungen des Islams.

"Es geht ... darum, die Argumente der Rechten aufzugreifen, sie zu prüfen und zu widerlegen - das funktioniert aber eben nur, wenn man bereit ist, sich vorurteilsfrei mit den Realitäten zu befassen", so der Autor in dem lesenswerten Essay.

Stahl, Enno
Die Sprache der Neuen Rechten
Populistische Rhetorik und Strategien
1. Auflage 2019, 200 Seiten, Broschur, 239 g
ISBN 9783520721013
14,90 EUR (inkl. MwSt.)

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Kommentar
news-6970 Wed, 14 Aug 2019 21:32:00 +0200 Urlaubszeit: Jedes zweite Elternteil erlaubt seinem Kind tägliches Videostreaming https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106970urlaubszeit-jedes-zweite-elternteil-erlaubt-seinem-kind-taegliches-videostreaming/ Wie mächtig Amazon Prime Video, Netflix und Co. bereits in unserem Leben geworden sind, zeigt diese aktuelle Umfrage: Im Auftrag von Amazons Streaming-Services Amazon Prime Video und Amazon Music hat das internationale Forschungsinstitut YouGov1 eine repräsentative Umfrage unter Eltern durchgeführt, die untersucht, wie sich ihre Kinder im digitalen Zeitalter während der Ferienzeit am liebsten beschäftigen: Was darf auf keinen Fall fehlen? Womit verbringen sie die Freizeit am liebsten? Und wie wird die Reisezeit überbrückt?

Jedes zweite Elternteil erlaubt seinem Kind tägliches Videostreaming zur Urlaubszeit

Für viele Eltern und Kinder gehört Video-Streaming auch in der Ferienzeit zum Alltag. Insgesamt gaben 49 Prozent der Befragten an, dass sie ihrem Kind während der Ferien tägliches Konsumieren von Streaming-Inhalten erlauben. Video-Streamingdienste wie Prime Video bieten Eltern ein umfangreiches Angebot preisgekrönter, werbefreier Kinder-Inhalte an. Alle Streaming-Angebote für Kinder bei Prime Video gibt es hier.

Dass Videoinhalte wie Serien und Filme einen hohen Stellenwert in der Urlaubszeit einnehmen, spiegelt sich auch in den Angaben zur Lieblingsbeschäftigungen der Sprösslinge für die Sommerferien wider: Fernsehen und Streamen liegen mit 42 Prozent hoch im Kurs. Besonders Kinder im Alter von sechs bis einschließlich elf Jahren (44 Prozent) und im Alter von 12 bis einschließlich 14 Jahren (50 Prozent) nutzen in dieser Zeit gerne Bewegtbildangebote. Auch Musik oder Hörspiele hören, ist mit 38 Prozent eine beliebte Beschäftigung in den Ferien. Doch egal ob daheim oder im Urlaub, der Favorit ist ganz klar: Insgesamt 73 Prozent der Eltern gaben an, dass ihre Kinder in den Ferien am allerliebsten einfach nur spielen.

Hörbücher sind neben Video- und Musik-Streaming ein beliebtes Unterhaltungsangebot

Nicht nur in der Ferienzeit sind Hörbücher oder Hörspiele ein beliebter Begleiter. Generell gaben 63 Prozent der Befragten an, dass sich ihr Kind Hörspiele/Hörbücher anhört, 21 Prozent davon häufig. Besonders beliebt ist das Unterhaltungsangebot bei Kindern im Alter von drei bis einschließlich fünf Jahren. Insgesamt gaben 76 Prozent der Eltern mit Kindern in diesem Alter an, dass ihr Kind Hörbücher und Hörspiele hört. Auch für über Dreiviertel der Eltern von sechs- bis 11-Jährigen (77 Prozent) ist Hörbuch hören laut ihren Eltern eine beliebte Beschäftigung. Einen Titel haben dabei zahlreiche Eltern als Favoriten genannt: Bibi & Tina (22 Prozent).

Die Lieblingsserien der Kinder sind laut Umfrage: Paw Patrol (20 Prozent), Peppa Pig (17 Prozent) und Feuerwehrmann Sam (15 Prozent). Alle drei Serien sind gleichzeitig auch unter den Top 10 der meistgesehenen Kinderserien bei Prime Video.

Die Hörspielklassiker Bibi & Tina (22 Prozent), Die Drei ??? (20 Prozent) und Harry Potter (18 Prozent) belegen die Top-Ränge in der repräsentativen YouGov-Umfrage. Auf Amazon Music gehören außerdem auch Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen und TKKG zu den meist gestreamten Hörspielen. Weitere Informationen zum Angebot für Kinder bei Amazon Music gibt es hier.

Entertainment-Angebote überbrücken längere Reisezeit

Ideal für die Reisezeit sei, dass die Entertainment-Inhalte von Amazon Music und Prime Video auch offline gehört und gesehen werden können. 61 Prozent der Eltern, die einen Urlaub planen, gaben an, dass ihr jüngstes Kind während der Reise vor allem Musik hört. Auch lesen (39 Prozent), Hörbücher oder Hörspiele anhören (31 Prozent) und Serien oder Filme streamen (28 Prozent) werden gern zum Überbrücken von Wartezeiten, Staus und Flügen genutzt.

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news-6969 Fri, 09 Aug 2019 10:38:50 +0200 Startups: 33 Prozent sagen "Finger weg" https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106969startups-33-prozent-sagen-finger-weg/ Startup-Gründer genießen in der Bevölkerung einen guten Ruf. Eine breite Mehrheit von 83 Prozent hält sie für leistungsorientiert und zielstrebig, zwei Drittel (68 Prozent) sehen in ihnen ein Vorbild für die junge Generation. Das ist das Teilergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.003 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Vor fünf Jahren lag der Anteil bei 87 bzw. 63 Prozent. Bei den Motiven für die Gründung überwiegt anders als vor fünf Jahren inzwischen eine positive Einschätzung. So sagen 60 Prozent der Deutschen, die Gründer wollen mit ihrer Idee oder ihrem Produkt anderen helfen (2014: 54 Prozent). Nur 58 Prozent meinen, die Gründer wollen schnell reich werden (2014: 66 Prozent). „Startup-Gründer sind Unternehmer, die in der Regel ein hohes persönliches Risiko eingehen, um ihre Idee umzusetzen. Das positive Bild in der Bevölkerung ist erfreulich, es muss Ansporn sein, in allen Bereichen der Gesellschaft den Gründergeist zu wecken“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Wenn Startup-Gründer für eine breite Mehrheit zum Vorbild werden, dann sollten wir diese Vorbilder in unsere Schulen und Universitäten holen. Wir müssen dafür sorgen, dass noch mehr junge Menschen den Schritt zum eigenen Startup wagen.“


Der gute Ruf der Gründer zeigt sich auch darin, dass nur jeweils eine Minderheit Gründer für technikverliebte Sonderlinge hält (38 Prozent, 2014: 37 Prozent) oder glaubt, dass sie ihre Mitarbeiter ausbeuten (31 Prozent, 2014: 32 Prozent). Dennoch: Jeder Fünfte (22 Prozent) meint, dass das jeweilige Startup nur aus der Not heraus gegründet wurde, weil die Gründer keinen anderen Job gefunden haben (2014: 30 Prozent).

Immerhin 4 von 10 Bundesbürgern (43 Prozent) würden ihnen nahestehenden jungen Menschen, etwa aus der eigenen Familie oder Freunden, empfehlen, ein eigenes Startup zu gründen. Und ähnlich viele (44 Prozent) würden ihnen empfehlen, einen Job in einem Startup anzunehmen. Allerdings sagt auch jeder dritte Bundesbürger (33 Prozent), dass er weder das eine noch das andere empfehlen würde und der Nachwuchs also die Finger von Startups lassen solle. Jeder Neunte (11 Prozent) traut sich keine Einschätzung zu.

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news-6968 Wed, 07 Aug 2019 08:28:14 +0200 Urlaubsfotos: Ab in die sozialen Netzwerke https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106968urlaubsfotos-ab-in-die-sozialen-netzwerke/ Der Tempel auf Bali, der Eiffelturm in Paris, der Sonnenuntergang über der Spree in Berlin: 45 Prozent der Bundesbürger laden ihre digitalen Urlaubsfotos bei Instagram oder einem anderen sozialen Netzwerk wie Facebook hoch. 61 Prozent teilen ihre Bilder über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Snapchat. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren ergeben. Insgesamt geben mehr als 8 von 10 Deutschen (84 Prozent) an, im Urlaub digitale Bilder zu machen. „Urlaubsfotos erinnern uns an die schönste Zeit des Jahres. Durch das Smartphone, das mittlerweile fast jeder mit dabei hat, lässt sich heute nicht nur eine exzellente Bildqualität erzielen. Die Urlaubserlebnisse können auch schnell und einfach geteilt werden. Entweder mit Freunden und Familie – oder mit Hunderten oder gar Tausenden Followern auf der ganzen Welt“, so Bitkom-Tourismus-Expertin Lisa Kinne.

Viele Menschen bearbeiten ihre Bilder zudem. 14 Prozent der Befragten geben an, hierfür eine Foto-App auf ihrem Smartphone oder Tablet zu nutzen. Doppelt so viele (28 Prozent) tun dies am Computer. Um ihre Urlaubsfotos zu sichern, nutzen 18 Prozent einen Cloud-Dienst wie iCloud oder Dropbox. 16 Prozent aller Befragten sichern ihre Bilder auf physischen Datenträgern wie USB-Sticks oder externen Festplatten.

Doch auch die analoge Aufbereitung digitaler Urlaubsfotos scheint weiterhin beliebt: So geben 65 Prozent aller Befragten an, sich Bilder selbst auszudrucken. 34 Prozent bestellen Abzüge im Laden, 21 Prozent tun dies über das Internet. 19 Prozent gestalten mit ihren Bildern Fotobücher am Computer und lassen sie dann von einem Anbieter drucken. Nur 5 Prozent schauen sich ihre Urlaubsbilder ausschließlich auf dem Bildschirm an.

 

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news-6967 Wed, 07 Aug 2019 08:21:23 +0200 Die Macht der Influencer auf junge Menschen https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106967die-macht-der-influencer-auf-junge-menschen/ Influencer, also Social-Media-Berühmtheiten, die ihr Leben über Instagram und Co. teilen, ihre Meinung veröffentlichen und Produkte bewerben, erlangen eine immer höhere Relevanz. Die Deutschen sehen das kritisch, zwei von drei Befragten (60 Prozent) finden, dass Influencer einen zu großen Einfluss haben. Besonders die Befragten zwischen 18 und 34 Jahren finden, dass Influencer einen zu großen Einfluss haben (65 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Studie des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov in Zusammenarbeit mit Statista, für die 2.039 Personen ab 18 Jahren zwischen dem 17. und 19. Juli 2019 mittels standardisierter Online-Interviews repräsentativ befragt wurden.

Befragte zwischen 18 bis 24 Jahre beziehen Internet-Stars häufig in ihre Entscheidungsprozesse ein. Zwei von fünf (42 Prozent) haben schon einmal ihre Meinung zu einem Thema oder Produkt durch einen Influencer geändert. Genauso viele geben sogar an, dass sie ein Produkt gekauft haben, weil es von einem Influencer benutzt bzw. beworben wurde. Mit steigendem Alter scheint die Anfälligkeit für Influencer stark zu sinken. So sind es bei den 35- bis 44-Jährigen nur noch 16 Prozent, die ihre Meinung schon einmal geändert haben oder ein Produkt gekauft haben. Bei den ältesten Befragten sinkt dieser Anteil auf 4 bzw. 5 Prozent.

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Meldung des Tages
news-6966 Mon, 05 Aug 2019 10:55:00 +0200 #bubla1: NetGalley und Börsenverein suchen gute Buchblogs https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106966-bubla1-netgalley-und-boersenverein-suchen-gute-buchblogs/ NetGalley und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels suchen die besten deutschsprachigen Buchblogs. Mit dem Buchblog-Award, dem einzigen genre-übergreifenden Preis für Buchblogs im deutschsprachigen Raum, zeichnen sie Blogs aus, die das öffentliche Gespräch über Bücher bereichern. Ab sofort können Leser*innen und Blogger*innen ihre Lieblings-Buchblogs unter www.buchblog-award.de/nominieren/ vorschlagen und bereits Nominierten eine Stimme geben. Als Buchblogs zählen auch Social-Media-Kanäle sowie Podcasts mit Buchbezug. Die Nominierung des eigenen Blogs ist ebenfalls möglich. Gewinnen können Buchblogs in den Kategorien „Bester Buchblog“ und „Bester Newcomer“. Erstmals können Leser*innen zudem in den Kategorien „Bester Buchhandlungsblog“ und „Bester Verlagsblog“ abstimmen. Die Frist für die Nominierungen und Abstimmung in allen Kategorien ist der 30. August 2019.

„Die Buchblog-Szene verändert sich schnell, da muss auch der Buchblog-Award agil sein. Buchblogs sind nicht mehr nur klassische Blogs, sondern auch Social-Media-Kanäle, auf denen die Blogger*innen direkte und persönliche Gespräche über Bücher mit Leser*innen führen. Verlage und Buchhandlungen beteiligen sich auf den eigenen Blogs und Kanälen daran. Mit dem Buchblog-Award 2019 möchten wir den gesamten online geführten, kreativen und für Bücher und das Lesen so wichtigen Austausch abbilden und honorieren“, sagt Karina Elm, Leiterin NetGalley Deutschland.

„Buchblogger*innen sind für Verlage und Buchhandlungen im Austausch mit ihren Leser*innen nicht mehr wegzudenken. Sie tragen Bücher und ihre Themen in den Alltag der Menschen, vermitteln die Besonderheiten des Lesens und begeistern für Literatur. Der Buchblog-Award macht im dritten Jahr die stetig wachsende Vielfalt der Szene sichtbar“, sagt Anne-Mette Noack, Leiterin Kulturprojekte, Marketing und Kommunikation des Börsenvereins.

Die jeweils zehn Blogs, die in den Kategorien „Bester Buchblog“ und „Bester Newcomer“ die meisten Stimmen erhalten, kommen ins Finale. Eine unabhängige Jury wählt aus den 20 Finalisten die Siegerblogs aus. Über die Auszeichnungen „Bester Buchhandlungsblog“ und „Bester Verlagsblog“ entscheidet ausschließlich die Zahl der Online-Stimmen, die bis 30. August eingehen.

Im dritten Jahr erhält der Buchblog-Award eine neue Jury. Die Jurymitglieder des Buchblog-Awards 2019 sind: Antonia Baum (freie Autorin, ZEIT), Jo Lendle (Verleger, Carl Hanser Verlag), Tina Lurz (Mitbegründerin, Agentur ehrlich&anders), Carolin Wolf (Inhaberin Buchhandlung Carolin Wolf) und Torsten Woywod (Online-PR und Social-Media-Manager, DuMont Verlag).

Teilnahmeberechtigt sind deutschsprachige Blogs, Social-Media-Kanäle und Podcasts, die sich überwiegend mit Büchern befassen und auf denen regelmäßig Beiträge erscheinen. Blogs in der Kategorie „Bester Newcomer“ dürfen nicht älter als zwölf Monate sein. Verlage können sich ausschließlich mit einem Blog oder Podcast und nicht mit ihren Social-Media-Kanälen bewerben. Für Buchhandlungs- und Verlagsblogs gilt, dass der letzte Beitrag nicht älter als einen Monat alt sein darf und sie mindestens seit Juli 2019 bestehen müssen.

Die Preisverleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am 18. Oktober um 12 Uhr im Frankfurt Pavilion statt. Wer gewonnen hat, geben NetGalley und der Börsenverein erst vor Ort bekannt.

Die Gewinner*innen in den Kategorien „Bester Buchblog“ und „Bester Newcomer“ dürfen sich jeweils über zwei Übernachtungen für zwei Personen im Gutshotel Groß Breesen, dem ersten Bücherhotel Deutschlands, freuen. Sie bekommen außerdem einen BücherScheck im Wert von je 100 Euro. Die Teams des Verlagsblogs und des besten Buchhandlungsblogs erhalten einen Präsentkorb für die gemeinsame Siegesfeier. Das Börsenblatt veröffentlicht auf www.boersenblatt.net ausführliche Porträts aller Gewinner*innen.

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News
news-6965 Sat, 03 Aug 2019 10:50:57 +0200 The Metropolist: Ein KI-Partner, der raucht und säuft https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106965the-metropolist-ein-ki-partner-der-raucht-und-saeuft/ Henry Thompson, pflichtbewusstester und langweiligster US-Beamter einer Verkehrsbehörde in einer nahen Zukunft, ist bereit alles zu tun, damit das auch so bleibt. Als in der Musterstadt Metropolis der lokale Chef seiner Behörde plus eine Millionärstochter verschwindet, schickt ihn sein Chef zusammen mit Partner OWEN dort hin, um zu ermitteln. Korrekt und regelkonform möchte er rasche Ergebnisse präsentieren. Zu dumm nur, dass OWEN eine Künstliche Intelligenz ist, die in der Krawattenklammer steckt und keinesfalls perfekt erscheint: OWEN säuft, raucht und scheint von Vorschriften noch nie etwas gehört zu haben. Doch um Metropolis zu retten, müssen sich Henry und OWEN wohl oder übel zusammenraufen. Und OWEN kann einiges! Wie zum Beispiel Gestaltenprojektion und - wandlung in Realtime.

Grundidee und Plot des neuen Buches von Set Fried sind originell und sehr unterhaltsam. Kein Wunder, ist Fried doch Autor und Humorist, der für The New Yorker »Shouts and Murmurs« und NPR »Selected Shorts« schreibt. Seine Geschichten wurden in verschiedenen Magazinen und einer Story-Sammlung veröffentlicht und er ist Gewinner des Pushcart Preises und des William Peden Preises. Nie gehört? Egal, würde OWEN sagen, hört sich doch gut an, oder?

Das einzige "Problem", das diese lesenswerte und sicherlich irgendwann auch verfilmte Sci-Fi-Kömdie hat: Sie ist teilweise doch zu absurd und intrasparent. Da sind zum Beispiel marodierende Horden von "Bösewichten" mit schlechten Gebissen und ohne Fingerkuppen, die in der Unterwelt von Metropolis leben, um in Esperanto die Revolution zu besprechen - und den Rezensenten ist in keiner Art und Weise verständlich, warum eigentlich das alles? Ist es die böse Kontrolle und Gleichförmigkeit des Systems, Langeweile oder einfach ur Fun?

Ach egal, denn da ist ja OWEN und der ist wirklich richtig heißer Sch .. , sorry, ich vergesse mich ... OWEN, lass mich sofort wie Magnum ohne Bart (nicht der Neue!) aussehen, mach schon ...


Der Metropolist
Seth Fried
Paperback , Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-32014-7
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

 

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Kommentar
news-6964 Sat, 03 Aug 2019 10:45:43 +0200 Too Old To Die Young: Verstörend gut https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106964-too-old-to-die-young-verstoerend-gut/ Für die Neo Noir Amazon Prime Serie "Too Old To Die Young" schreibt der Streaminganbieter: "In einer tragischen Nacht wird das Leben von Martin Jones, Deputy Sheriff in Los Angeles, komplett auf den Kopf gestellt. Dunkle Kräfte ziehen ihn hinein in eine tödliche Schattenwelt voller Kartell-Soldaten, Yakuza-Attentätern und geheimnisvollen Rächern." Weder ist diese Nacht, mit der die erste Folge der ersten Staffel beginnt,  tragisch, sondern nur brutal, noch verändert sich deshalb der genannte (und hervorragend spielende) Protagonist Jones alias Miles Alexander Teller, sondern macht das, was er immer macht: ein korrupter, brutaler, eiskalter, krimineller und verstörter Polizist zu sein.

Die Serie ist außergewöhnlich, polarisierend, erschreckend, anders, gut! Extrem langsame Kamerafahrten, die kein Zeitlimit zu kennen scheinen und kurz vor der definitiven Zeitlupe stehen, verdeutlichen die erschreckend düstere Atmosphäre, die durch eine fast konsequent dunkle (Wüstenszenen einmal ausgenommen) und partiell extrem farbenintensiv ausgeleuchtet Szenerie seinesgleichen sucht. Bei der ersten Folge hat man durch diese künstlerische Umsetzung das Gefühl, einen ganzen Film mit offenen Ende zu sehen, aber er ist nur der Auftakt für eine furiose Serie, die noch relativ unbekannt hierzulande ist.

Too Old Too Die Young ist definitiv nichts für Hektiker und Explosionsfans, es ist nichts für Zartbesaitete oder Menschen, die nicht mit aberwitzigen Dialogen und Szenen umgehen können. Beispiel gefällig? Gerne!

Da hält der Polizeichef seine gewöhnliche Freitagsansprache vor dem Polizeiteam, dudelt dazu einen kryptischen Song auf der Ukulele, den seine Mutter geschrieben hat und der die Geburt Jesus in drei Sätzen beschreibt und läßt seine Polizisten dann laut mehrfach "Faschismus" schreien ("Gebt mir ein F, gebt mir ein A, gebt mir ein SCH, gebt mir ein ISMUS"). Das gesamte Polizeiteam flippt dabei komplett aus wie bei der Motivationsveranstaltung eines Gurus, der das Denken der anderen abschaltet. Und unser Protagonist schaut sich als einziger stumm um und denkt, er ist im falschen Film. Der, der wie Dexters Lieblingsbruder, Typen killt. Genial, aber definitiv keine Alltagskost.

Ach ja, klare Handlungsstränge und Entwicklungen von Serien- zu Serienfolge gibt es trotz aller absurden Sznerien und Dialoge definitiv, auch wenn es keine klassischen "Cliffhanger" gibt.

Also, in unserer zerfallenden Welt (um in der Tonality unseres Protagonisten zu bleiben) ist Too Old To Die Young einfach nur verstörend, genial, anstrengend, unterhaltsam ... also einfach sehenswert.

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Kommentar
news-6963 Mon, 29 Jul 2019 13:16:00 +0200 Konstruktive Rhetorik https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106963konstruktive-rhetorik/ Nur wenn Menschen sich unterhalten, diskutieren und Antworten auf Ihre Fragen geben, ist Kommunikation erfolgreich. Das ist der Kern des Ansatzes von Jörg Häusermann im Fachbuch "Konstruktive Rhetorik - Der Dialog als Schlüssel zum erfolgreichen Vortrag". Beim Halten einer Rede oder einer Präsentation dominiert aber oft der Monolog. Jürg Häusermann zeigt, dass es auch anders geht: Er ermutigt die LeserInnen seines neuen Buches dazu, auch in Vortragssituationen stets den Dialog zu suchen. Im ersten Teil zeigt er auf, wie sich öffentliches Reden vom alltäglichen Dialog unterscheidet. Im praktischen zweiten Teil geht er auf die konkreten Mittel des Dialogs in Vortragssituationen ein.

Illustrationen und Beispiele machen dies begreifbar. Häusermann verrät, wie mit Körpersprache Raum genutzt und Zeitprobleme in den Griff bekommen werden können. Er zeigt, wie durch die Stimme eine Rede gestaltet und ZuhörerInnen durch lebendige Sprache miteinbezogen werden können. Auch wie Publikum beim Einsatz von Präsentationsmedien aufmerksam bleibt, erklärt er praxisnah. Ergänzt werden die praxisnahen Tipps durch zahlreiche Checklisten wie zum Beispiel der für das freie Formulieren:

  • Ich weiß mehr, als ich sagen werde.
  • Ich habe den Inhalt schon einmal durchgesprochen.
  • Ich habe mir Unterlagen hergestellt und probeweise sichergestellt, dass sie funktionieren.
  • Ich weiß, dass mir das Publikum bei einem Hänger helfen wird.

Mit seinem Schwerpunkt auf Wissensvermittlung und selbstbewusstem Auftreten spricht das Buch keinesfalls nur Studierende an, die in Seminaren und Übungen Referate halten, sondern auch Profis aus der Kommunikations- und Werbebranche, die in die ewig sterotypen Powerpoint-Präsentationen vielleicht wieder etwas mehr Pfeffer reinbringen wollen.

Insgesamt ist das Buch für alle, die Rhetorik in ihrem Berufsumfeld einsetzen wollen und/oder müssen, sehr interessant und empfehlenswert. Allein die grafische Aufbereitung könnte etwas moderner sein.

 

Jürg Häusermann
Konstruktive Rhetorik
Der Dialog als Schlüssel zum erfolgreichen Vortrag
29,99 € inkl. Steuer
ISBN978-3-7398-3007-0
Seiten300
VerlagUVK Verlag

 

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Kommentar
news-6962 Mon, 29 Jul 2019 13:09:00 +0200 84 Prozent der Deutschen nutzen Social Media https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/10696284-prozent-der-deutschen-nutzen-social-media/ Nichts geht (elider) mehr ohne YouTube, Facebook, Twitter & Co: 84 Prozent der Deutschen mit Internet-Anschluss ab 16 Jahren nutzen Social Media. Die Verbreitung Sozialer Medien liegt damit auf ihrem zweithöchsten je erreichten Wert. Der bisherige Höchststand von 90 Prozent wurde ein Jahr zuvor erreicht. Frauen sind dem Social Web dabei deutlich stärker zugewandt: Unter den weiblichen Onlinern nutzen 89 Prozent Social Media - unter den Männern hingegen nur 78 Prozent. Das zeigt der aktuelle Social Media Atlas der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna, für den 3.500 Onliner ab 16 Jahren repräsentativ befragt wurden.

Mit 29 Prozent nutzen rund drei von zehn Onlinern Soziale Medien sowohl privat als auch beruflich, 55 Prozent sind nur privat im Social Web unterwegs. Unter der Woche erfolgt diese private Nutzung vor allem abends, am Wochenende hingegen den ganzen Tag über.

"Unternehmen sollten sich bewusst sein, dass Social-Media-Kommunikation vor allem außerhalb klassischer Bürozeiten erfolgt, und das in Ihrer Digitalstrategie entsprechend berücksichtigen", rät Dr. Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter und Social-Media-Experte des Faktenkontors. "Im schlimmsten Fall können sich zu genau dieser Zeit Kommunikationskrisen entwickeln. Deswegen ist es wichtig, die Diskussionen im Social Web über die eigene Firma 24/7 zu verfolgen. Mithilfe Künstlicher Intelligenz lässt sich dieses Monitoring nicht nur weitgehend automatisieren, sondern auch mögliche Knackpunkte vorab identifizieren."

Nur 15 Prozent der Onliner bleiben den Sozialen Medien bewusst komplett fern. Elf Prozent waren noch nie im Social Web unterwegs und wollen daran auch nichts ändern. Vier Prozent sind Aussteiger: Sie haben früher schon einmal Social-Media-Angebote genutzt, sich dann aber wieder daraus zurückgezogen.

Die häufigsten Gründe dafür, dem Web 2.0 fern zu bleiben, sind sowohl bei Social-Media-Verweigerern als auch -Aussteigern allgemeines Desinteresse und eine Vorliebe für persönliche Kontakte und Treffen. Zusätzlich führen 34 Prozent der Social-Media-Aussteiger und 25 Prozent der -Verweigerer Angst um ihre Daten als Bewegründe an, Soziale Medien nicht zu nutzen.

Ob der Weg ins Web 2.0 über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets oder über stationäre Geräte wie Desktop-PCs führt, hängt stark von der konkreten Anwendung ab: Instagram, Snapchat und WhatsApp werden überwiegend mobil genutzt. Ebenso, wenn auch mit kleinerem Vorsprung gegenüber dem Desktop-PC, Facebook, Twitter und Pinterest. Foren, Blogs und Stayfriends, die beruflichen Netzwerke Xing und LinkedIn sowie YouTube rufen ihre Nutzer hingegen lieber vom Schreibtisch aus auf.

Für den aktuellen Social Media Atlas (Hamburg, Mai 2019) wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 16 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Die Umfrage wurde im Dezember 2018 durchgeführt.

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Meldung des Tages
news-6961 Mon, 29 Jul 2019 12:56:00 +0200 Robert Geisendörfer Sonderpreis 2019 für funk Programmgeschäftsführer https://www.medienmilch.de/sahne/top-face/artikel/details/106961robert-geisendoerfer-sonderpreis-2019-fuer-funk-programmgeschaeftsfuehrer/ Der Robert Geisendörfer Sonderpreis geht in diesem Jahr an Florian Hager, Programmgeschäftsführer von funk, sowie Sophie Burkhardt, stellvertretende Programmgeschäftsführerin. Die Jury würdigt damit ihre Leistung für die Konzeption und den Aufbau des Content-Netzwerkes funk. Florian Hager ist seit Juni 2015 in seiner Funktion als Programmgeschäftsführer tätig. Sophie Burkhardt übernahm die stellvertretende Programmgeschäftsführung im November 2015. Mehr Informationen zu ihren Biografien gibt es im funk-Presseportal.

funk ist im Oktober 2016 mit dem Auftrag gestartet, 14- bis 29-Jährige mit öffentlich-rechtlichen Inhalten zu erreichen und das an den Orten im Netz, an denen sie unterwegs sind. Die über 70 Formate aus den Bereichen Information, Orientierung und Unterhaltung sind auf YouTube, Instagram, Facebook, Snapchat und Tik Tok sowie der WebApp funk.net zu finden, hier gibt es auch eine Übersicht aller Formate.

Die Inhalte entstehen in Redaktionen von ARD und ZDF in ganz Deutschland sowie zusammen mit Creatorn und Produzenten. Die funk-Zentrale in Mainz trifft strategische Entscheidungen, entwickelt das Angebotsportfolio und optimiert zusammen mit den Partnern die Formate.

Der Robert Geisendörfer Preis wird seit 1983 alljährlich im Gedenken an den christlichen Publizisten Robert Geisendörfer (1910–1976) verliehen. Ausgezeichnet werden Hörfunk- und Fernsehsendungen aus allen Programmsparten, die das persönliche und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen. Mit dem Sonderpreis wird darüber hinaus eine exemplarische publizistische oder künstlerische Leistung gewürdigt.

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Top-Face