medienmilch.de: Letzte Nachrichten http://www.medienmilch.de de_DE TYPO3 News Thu, 21 Mar 2019 08:22:44 +0100 Thu, 21 Mar 2019 08:22:44 +0100 TYPO3 EXT:news news-6890 Wed, 20 Mar 2019 08:18:50 +0100 Deutscher Hörfilmpreis für die "Sesamstraße" https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106890deutscher-hoerfilmpreis-fuer-die-sesamstrasse/ Der NDR erhält für eine Folge der "Sesamstraße" den Deutschen Hörfilmpreis 2019 in der Kategorie Kinder- und Jugendfilm. "Mit großem Verständnis und Einfühlungsvermögen schaffen es die vermeintlich einfachen Texte, einen enormen Verständnisgewinn für blinde und sehbehinderte Kinder zu schaffen", urteilt die Jury des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) über die Audiodeskription der Folge "Selbstgemacht schmeckt's am besten". Der DBSV überreicht den Preis dem Hörfilmteam des NDR im Rahmen einer festlichen Gala am Dienstag, 19. März, in Berlin.

NDR Intendant Lutz Marmor: "Schön, dass die Welt der 'Sesamstraße' nunmehr auch Kindern mit Sehbehinderung offen zugänglich ist. Gerade das Engagement für die Jüngsten ist für mich persönlich sehr wichtig. Hörfilme - und noch dazu für Kinder - stellen ganz besondere Anforderungen an die Sprache. Ich freue mich, dass die Jury diese wichtige Arbeit der beteiligten Kolleginnen und Kollegen würdigt."

In der prämierten Folge der "Sesamstraße" dreht sich alles um das neu eröffnete Restaurant von Elmo, Grobi und Krümelmonster. Tatkräftige Unterstützung bekommen sie von Schauspieler und Hobbykoch Axel Prahl. Dabei geht es um die Herkunft von Lebensmitteln sowie die Zubereitung einfacher Speisen wie "Armer Ritter". Die Hörfilm-Fassung bietet auf einer zweiten Tonspur eine akustische Beschreibung, was in dem Film passiert. So eröffnet die Audiodeskription blinden und sehbehinderten Menschen ein barrierefreies Filmerlebnis. Der Deutsche Hörfilmpreis wurde zum 17. Mal verliehen.

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news-6889 Wed, 20 Mar 2019 08:05:09 +0100 Neue funk-Webserie „Patchwork Gangsta” gestartet https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106889neue-funk-webserie-patchwork-gangsta-gestartet/ Wenn ein Spießer auf einen Gangsta-Rapper mit kriminellem Clan trifft, wird es laut funk dramatisch oder komisch – oder auch beides. Heraus kommt die politisch unkorrekte, zehnteilige Dramedy "Patchwork Gangsta", die seit Dienstag, den 19. März 2019, auf YouTube und funk.net läuft.

Die Story: Der talentierte Straßen-Rapper Amir ist bei einem kriminellen Clan hoch verschuldet. Er sieht nur einen Ausweg: eine Bank ausrauben. Hinter dem Bankschalter sitzt Franz mit Midlife-Krise und chronischem Wahnsinn, der irgendwie aus seinem spießigen Familienleben ausbrechen möchte. Wie es der Zufall will, entsteht aus dem Aufeinandertreffen ein Abhängigkeitsverhältnis: Franz wird Amirs Manager. Das Problem: Er hat keine Ahnung von Rap und dem Musikbusiness. Zwischen Gangsta-Rap, buntem Familienleben und Mainstream-Business geraten sie dadurch in einen Strudel aus Liebe, Gewalt, Intrigen – und Pudeln.

„Patchwork Gangsta” ist die erste Webserien-Produktion des SWR für funk. Die Drehbücher schrieb Comedy-Head-Autor Christian Karsch, der zusammen mit Eric Hordes auch Regie führte. Als Rap-Greenhorn kann der Autor die User*innen aus der Sicht von Banker Franz authentisch-unwissend in die Rap-Welt eintauchen lassen. Während der fast zweijährigen Entstehungsphase wurde er unter anderem von namhaften Hip-Hop-Experten, wie Falk Schacht, unterstützt. Auch bei der Besetzung wurde großen Wert auf Authentizität gelegt: Die Rolle des Amir wird von Rapper Haben Tesfai gespielt, der in seine erste Schauspiel-Rolle schlüpft. Mit dabei sind außerdem Neil Malik Abdullah („4 Blocks”), Simon Gosejohann („Comedystreet”) und Katy Karrenbauer („Hinter Gittern”).

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news-6888 Mon, 18 Mar 2019 13:26:00 +0100 Buchtipp: Rhetorische Profile bekannter Populisten https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106888buchtipp-rhetorische-profile-bekannter-populisten/ Ein Gespenst scheint in den westlichen Demokratien umzugehen: der Populist. Doch was ist ein Populist? Können wir ihn an bestimmten kommunikativen Verhaltensweisen erkennen? Wie verändern Populisten die politische Landschaft? Elf Tübinger Rhetoriker und Rhetorikerinnen versuchen, auf diese Fragen in kurzen Kapiteln sehr individuelle Antworten zu geben - mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg und Effekt. Trotzdem ist dieses Büchlein ein wichtiger Beitrag zu einer hoch aktuellen Debatte.

Die drei Herausgeber sind allesamt Kenner der Materie: Joachim Knape ist seit 1991 Professor für Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen. Zu seinen wichtigsten Forschungsfeldern gehören die Rhetoriktheorie, die deutsche Rhetorikgeschichte, die Geschichte der älteren deutschen Sprache und Literatur, der Renaissance-Humanismus und die Ästhetiktheorie. Olaf Kramer ist seit 2016 Professor für Allgemeine Rhetorik und Wissenskommunikation an der Universität Tübingen. Zu seinen wichtigsten Forschungsfeldern gehören digitale Rhetorik und social media, empirische Rhetorikforschung und politische Kommunikation sowie die literarische Rhetorik um 1800. Dietmar Till ist seit 2011 Professor für Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen. Seine Forschungsgebiete sind Geschichte der Rhetorik seit der Antike, Rhetoriktheorie, Ästhetik und Propagandaforschung.

Joachim Knape, Olaf Kramer, Dietmar Till (Hrsg.)
Populisten – rhetorische Profile
2019, 106 Seiten
€[D] 14,99
ISBN 978-3-89308-454-8
eISBN 978-3-89308-654-2

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news-6887 Mon, 18 Mar 2019 13:20:00 +0100 Eintracht Frankfurt will das erste Elfmetertor in der Schwerelosigkeit https://www.medienmilch.de/frischmilch/video-des-tages/artikel/details/106887eintracht-frankfurt-will-das-erste-elfmetertor-in-der-schwerelosigkeit/ Die Feierlichkeiten bei Eintracht Frankfurt nehmen kein Ende. Nach dem Gewinn des DFB-Pokals mit dem Sieg über Bayern München im Mai dieses Jahres, ist das Frankfurter Team mit einem 1:0 Sieg bei Inter Mailand in das Viertelfinale der Europa League eingezogen. Nicht nur das Eintracht Frankfurt unter den letzten acht Teams aus Europa in dem ehemaligen UEFA Pokalwettbewerb steht, es ist auch die einzige deutsche Mannschaft, die damit im internationalen Geschäft verblieben ist.

Jetzt geht es für Eintracht Frankfurt zu neuen Höhen und Rekorden. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA will das Frankfurter Team gemeinsam mit BigCityBeats das erste Elfmetertor in der Schwerelosigkeit verwandeln.  Dafür fliegen der Top-Scorer 2018 der Bundesliga, Sébastien Haller, gemeinsam mit Eintracht Sport-Vorstand Fredi Bobic beim WORLD CLUB DOME Zero Gravity Event mit. Fußballclub enters Schwerelos-Club. An Bord des umgebauten Airbus A310 zeigen die beiden Fußballer in 8.500 Metern Höhe der Erdanziehungskraft die rote Karte. Und 50 VIPs aus der ganzen Welt, darunter „Space Cowboy” Jamiroquai Frontmann Jay Kay, YouTube-Sensation Amanda Cerny, der Star aus der Serie „Orange is the new Black” Dascha Polanco, Fernsehkoch Tim Mälzer oder die Fanatischen Vier erleben, wie Haller das erste Elfmetertor der Weltgeschichte in der Schwerelosigkeit schießt.

Dieser einzigartige Event steigt am 25. März 2019. 2018 berichteten über 200 TV-Stationen darüber. Schon jetzt gibt es ein Teaser-Video hierzu, wie BigCityBeats den WORLD CLUB DOME in die Schwerelosigkeit baut. Zahlreiche Spieler der Eintracht wie Torwart Kevin Trapp, Mittelfeldspieler Sebastian Rode oder Stürmer Luka Jovic wünschen ihrem Teamkollegen viel Glück für dieses erste, geschichtsträchtige Elfmetertor in der Schwerelosigkeit:

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news-6886 Mon, 18 Mar 2019 10:11:00 +0100 MagentaSport bringt Basketball WM 2019 live https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106886magentasport-bringt-basketball-wm-2019-live/ Im Sommer findet die FIBA Basketball-Weltemeisterschaft in China statt. Die Telekom überträgt das Turnier live und in HD. Bei MagentaSport sollen Zuschauer alle 92 Spiele kostenlos sehen. Deutschland mit Superstar Dennis Schröder trifft in der Vorrunde auf die Dominikanische Republik, Jordanien und Frankreich.

„MagentaSport bietet mit der Basketball WM in China erneut ein exklusives Sport-Highlight - und das kostenlos für alle“, so Henning Stiegenroth, Leiter Sportmarketing der Telekom. „96 Live-Spiele, natürlich mit allen deutschen Spielen - mehr Basketball als MagentaSport bietet keiner.“

Die 18. Basketball-Weltmeisterschaft vom 31. August bis 15. September 2019 wird erstmals mit 32 Auswahlmannschaften ausgetragen. Die besten acht Mannschaften des Turniers qualifizieren sich neben Gastgeber Japan direkt für den Basketballwettbewerb der Olympischen Spiele 2020.

Bundestrainer Henrik Rödl: „Wir freuen uns, dass unser attraktiver Sport einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und alle Spiele der WM live und kostenlos übertragen werden.“

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news-6885 Thu, 14 Mar 2019 17:27:42 +0100 Lehrer sehen deutsche Schulen digital abgehängt https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106885lehrer-sehen-deutsche-schulen-digital-abgehaengt/ Die Mehrheit der Lehrer steht digitalen Medien aufgeschlossen gegenüber und würde diese auch gerne häufiger im Unterricht einsetzen. Allerdings fehlt es in vielen Schulen an der technischen Ausstattung. Auch wünschen sich viele Lehrer eine bessere Aus- und Weiterbildung speziell im Hinblick auf Digitalthemen. Der Digitalpakt zur Digitalisierung der Schulen, für den die Politik gerade den Weg frei gemacht hat, stößt in der Lehrerschaft auf breite Zustimmung, geht vielen aber noch nicht weit genug. Denn fast alle Lehrer sehen Deutschlands Schulen bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich hinterherhinken. Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 503 Lehrern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Die Ergebnisse im Detail: Mehr als die Hälfte der Lehrer (54 Prozent) würde gerne häufiger digitale Medien einsetzen, scheitert aber aus verschiedenen Gründen daran. Größtes Hemmnis ist fehlende Technik. 58 Prozent sagen, dass es an den nötigen Geräten für die Nutzung im Unterricht mangelt. Dahinter folgt die Sorge, dass die Technik im Unterricht versagt (36 Prozent). Auch ein fehlendes pädagogisches Konzept (13 Prozent) und unzureichende Technik-Kenntnisse (12 Prozent) spielen eine Rolle.

Viele Schulen verfügen nur über eine digitale Grundausstattung: Beamer (99 Prozent), Notebook (82 Prozent) und stationärer PC (87 Prozent) sind Standard, jedoch meist nur als Einzelgeräte oder in speziellen Fachräumen verfügbar. Zwei von drei Schulen (65 Prozent) verfügen über interaktive Whiteboards, also elektronische Tafeln mit Bildschirmsteuerung, allerdings fast ausschließlich in einzelnen Fachräumen. In jeder dritten Schule (31 Prozent) gibt es Tablets, die absolute Ausnahme sind hingegen Virtual-Reality-Brillen (2 Prozent). „Die meisten Schulen verfügen nur über eine digitale Grundausstattung. Geräte wie Beamer, Whiteboards oder Tablets gibt es lediglich als Einzelgeräte oder in speziellen Fachräumen. Dabei sollten sie in allen Unterrichtsräumen Standard sein“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Im Schulalltag sind die digitalen Geräte in der Breite bislang kaum angekommen. Einen Beamer setzt jeder zweite Lehrer (49 Prozent) regelmäßig und mehr als jeder vierte Lehrer (28 Prozent) sogar an allen Unterrichtstagen ein. Ein Notebook verwendet jeder fünfte Lehrer (21 Prozent) täglich, jeder dritte (36 Prozent) regelmäßig. Dicht dahinter folgt das interaktive Whiteboard, das ebenfalls von jedem fünften Lehrer (20 Prozent) an allen Unterrichtstagen genutzt wird, von fast jedem dritten regelmäßig (31 Prozent). Tablets werden nur von 3 Prozent der Lehrer täglich eingesetzt, von 14 Prozent regelmäßig. Das Smartphone spielt im Schulalltag fast keine Rolle: Neun von zehn Lehrern (90 Prozent) nutzen es nie, 8 Prozent setzten es lediglich in Ausnahmefällen ein. „Während Smartphones auf dem Pausenhof allgegenwärtig sind, spielen sie im Unterricht so gut wie keine Rolle. Anstatt Smartphone-Verbote zu erlassen, sollte man darüber nachdenken, wie diese Geräte aktiv und produktiv in den Unterricht eingebunden werden können“, sagt Rohleder.

Den Einsatz digitaler Technologien im Unterricht sieht die Lehrerschaft zwiegespalten. Auf der einen Seite erkennt die Mehrheit Vorteile: Die Schüler sind motivierter (88 Prozent), Inhalte und Zusammenhänge können anschaulicher dargestellt und vermittelt werden (87 Prozent), Schüler werden auf das Leben und Arbeiten in der digitalen Welt vorbereitet (56 Prozent), Lehrer können individueller auf einzelne Schüler eingehen (55 Prozent). Auf der anderen Seite sehen die meisten Lehrer auch Nachteile, wie negative Auswirkungen auf die Schreibfertigkeiten der Schüler (86 Prozent), dass Schüler dazu verleitet würden, Informationen aus dem Internet zu kopieren (77 Prozent), und dass konzentriertes Lernen gestört werde (57 Prozent).

Mittelmäßig ist das Zeugnis, das die Lehrer ihrer Schule in Digitalfragen ausstellen. Die technischen Voraussetzungen insgesamt werden auf der Schulnotenskala gerade noch mit „befriedigend“ (3,3) bewertet. Am besten schneiden die Geschwindigkeit der Internetverbindung („befriedigend“, 2,8) und die Aktualität der Endgeräte („befriedigend“, 3,2) ab. Lediglich ein „ausreichend“ gibt es dagegen für die Schnelligkeit bei der Behebung technischer Probleme (3,7), die Anzahl der Endgeräte in Relation zur Schülerzahl (3,9) und die Anzahl der Softwarelizenzen in Relation zur Schülerzahl (4,2). Kommt es zu technischen Problemen, fühlen sich viele Lehrer alleingelassen. Drei Viertel (74 Prozent) beklagen, es fehle jemand, der sich um die Technik kümmert und bei Problemen schnell Abhilfe schafft. Auch bei der Arbeit mit digitalen Lernmaterialien stoßen viele Lehrer auf hohe Hürden. Drei Viertel (73 Prozent) sagen, es stehen nicht ausreichend digitale Lernmaterialien zur Verfügung. Sieben von zehn (70 Prozent) meinen, dass die zur Verfügung stehenden Lernmaterialien verbessert werden müssen. Und zwei Drittel (66 Prozent) wünschen sich, dass die zur Verfügung stehenden Lernmaterialien leichter auffindbar sein sollten.

Weiterbildung spielt für Lehrer eine wichtige Rolle. Die meisten bilden sich regelmäßig fort. 78 Prozent haben im vergangenen Jahr an einer Weiterbildung teilgenommen, darunter auch zu den Themen Jugendschutz (36 Prozent), Urheberrecht und Datenschutz (35 Prozent), Pädagogik des digitalen Lernens (33 Prozent) und technischen Themen (23 Prozent).

Groß ist das Interesse an Angeboten speziell zu Digitalthemen. 85 Prozent wünschen sich eine Weiterbildung für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Auch bei den Formaten sind die Weiterbildungsinteressenten offen für digitale Angebote. Jeder Dritte (34 Prozent) bevorzugt ein so genanntes Blended-Learning-Angebot, bei dem Präsenz- und Online-Module kombiniert werden. Jeder Vierte (26 Prozent) wünscht sich reines E-Learning. Ebenfalls gefragt sind Präsenz-Blockseminar (32 Prozent), die Weiterbildung in der Schule durch erfahrene Kollegen (26 Prozent) sowie ein Coaching an der Schule und im Unterricht durch externe Trainer (22 Prozent).

Weitgehend einig sind sich Lehrer in der Frage, dass die Aus- und Weiterbildung verbessert werden muss. Neun von zehn (87 Prozent) sind für einen Ausbau einschlägiger Weiterbildungsangebote, acht von zehn (78 Prozent) sind der Ansicht, dass regelmäßige Fortbildungen zu digitalen Themen und Methoden verpflichtend sein sollten. Drei Viertel (74 Prozent) sagen, dass das Lehramtsstudium besser auf den Einsatz digitaler Medien im Unterreicht vorbereiten muss.

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Meldung des Tages
news-6884 Thu, 14 Mar 2019 17:20:17 +0100 Werbeverbot für Online-Casinos in Hörfunk und Fernsehen gilt weiter https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106884werbeverbot-fuer-online-casinos-in-hoerfunk-und-fernsehen-gilt-weiter/ Seit Anfang Februar 2019 gibt es laut Pressemeldung der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein keine vom Land Schleswig-Holstein erteilten Genehmigungen für Online-Glücksspiele mehr. Damit ist Werbung für diese nunmehr unerlaubten Glücksspielangebote in Fernsehen oder Hörfunk nicht mehr zulässig. Die Parteien der Regierungskoalition sowie der SSW in Schleswig-Holstein haben einen Gesetzesentwurf zur „Verlängerung“ der ausgelaufenen Genehmigungen für Online-Casinos in Schleswig-Holstein unterzeichnet.

Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) weist darauf hin, dass das rundfunkrechtliche Werbeverbot für derartige Angebote in Schleswig-Holstein und bundesweit weiterbesteht. Ob sich daran durch ein neues Gesetz etwas ändert, bleibt abzuwarten.

Daher rät die MA HSH allen von ihr zugelassenen landes- und bundesweiten Rundfunkveranstaltern ausdrücklich, zur Vermeidung aufsichtsrechtlicher Maßnahmen keine Werbespots für Online-Glücksspiele auszustrahlen beziehungsweise im Zweifelsfall vorab die Beratung der MA HSH in Anspruch zu nehmen.

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news-6883 Mon, 11 Mar 2019 11:20:21 +0100 Gigantes, die europäischen Sopranos https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106883gigantes-die-europaeischen-sopranos/ MagentaTV? Wer über Serien bei Streamingdiensten spricht, erntet hier überlicherweise ein Achselzucken. Zu Unrecht, wenn es um die neue spanische Serie "Gigantes" geht. Die Story: Jahrelang  haben  die Guerrero Brüder  Daniel,  Tomás  und  Clemente  unter der  Herrschaft  ihres skrupellosen  Vaters  Abraham  den  Drogenhandel  auf  der  iberischen  Halbinsel  kontrolliert.  Dann bricht  das  familiäre  Gefüge  auseinander:  Clemente  ist  verschwunden,  Daniel  landet  für  15  Jahre hinter Gittern und der konmplett kriminelle und hemmungslose Vater Abraham wird alt und schwer krank. Übrig bleibt der elegante Tomás, der als Antiquitätenhändler die Drogengeschäfte kaschiert. Doch die Freilassung seines Bruders naht.  Dieser meldet  Ansprüche  auf  einen  Platz im „Familienunternehmen“ an. Ganz nach Vorbild seines erbarmungslosen Vaters hat er Großes mit dem Business vor.

Gigantes besticht durch seine spanische Schnörkellosigkeit, durch herausragende schauspielerische Leistungen der Akteure und durch die Magie der Gesamtstory. Kurz gesagt, MagentaTV hat da ein echtes Juwel in der Medientruhe, eine Art europäische Sopranos. Das Gangster-Familiendrama rund um das Drogenkartell der Guerreros in Madrid hat nur einen "Fehler": Es ist mit den sechs Folgen der ersten Staffel viel zu kurz und schreit nach Fortsetzung.

 

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news-6882 Thu, 07 Mar 2019 10:21:42 +0100 Der Einfluss von Rezensionen auf die Kaufentscheidung https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106882der-einfluss-von-rezensionen-auf-die-kaufentscheidung/ Amazon, Check24 oder Expedia: Kunden informieren sich vor ihrem Online-Kauf fast immer auf einschlägigen Portalen zu Produkten und Dienstleistungen. Welchen Einfluss Rezensionen auf die Kaufentscheidung haben, wie Anbieter die Bewertungen für Marketingzwecke nutzen können und welche Umsatzchancen damit verbunden sind, beleuchtet jetzt eine aktuelle Studie: Im Dezember 2018 hat das Marktforschungsinstitut Splendid Research untersucht, wie es um Bewertungsportale im Internet steht. Zum Thema äußerten sich 1.503 Bundesbürger im Alter von 18 bis 69 Jahren online. Die repräsentative Studie liefert relevante Informationen zum Einfluss von Kundenbewertungen sowie Internet-Siegeln auf das Kaufverhalten der User. Das Institut untersuchte zudem konkret 49 Online-Bewertungsportale und fünf Internet-Siegel hinsichtlich ihrer Bekanntheit, Vertrauen der Kunden sowie ihrer Relevanz.

Zufriedenheit bedingt Bewertungsmotivation

Spannend: Kunden bewerten eher, wenn sie zufrieden sind als wenn ihnen Produkt oder Dienstleistung missfallen haben. Denn fast neun von zehn Usern geben an, vor einem Produktkauf ein Portal zu Rate zu ziehen und sich von den Rezensionen beeinflussen zu lassen. „Dies sollten sich Anbieter zunutze machen“, schlussfolgert Studienleiterin Nastassia Khankevich. Aktuell reagiert lediglich ein Drittel der Anbieter auf negative Bewertungen. Fakt ist aber: Jeder vierte Kunde ändert seine negative Bewertung ins positive um, wenn von Seiten des Anbieters eine Reaktion erfolgt. Khankevich: „Und genau hier könnten und sollten die Anbieter ansetzen.“

Einfluss von Kundenbewertungen auf Kaufentscheidung

Für drei von fünf Bundesbürger sind Kundenbewertungen grundsätzlich relevant, was ihre Kaufentscheidung angeht. Ganz besonders in der Phase, in der ein Kunde das Produkt mit der Konkurrenz vergleicht, greift er auf Informationen aus Bewertungsportalen zurück. „Insbesondere vor diesem Hintergrund zeigt die Studie deutlich, dass Anbieter auf negative Rezensionen eingehen sollten“, so Khankevich. So könne ein positives Image aufgebaut werden. Die Zahlen sprechen für sich: Über 70 Prozent der User lassen sich durch positive Bewertungen vom Kauf überzeugen. Fast vier von fünf Bundesbürger hingegen haben wegen schlechter Bewertungen nicht auf den Kaufen-Button gedrückt.

Top 3 Bewertungsportale und Internet-Siegel

Ungeschlagen auf Platz eins der Online-Bewertungsportale liegt Amazon.de. Stolze 97 Prozent der Bundesbürger kennen das Portal dem Namen nach. Immer noch neun von zehn Verbraucher nennen Check24.de und auf Platz drei mit 84 Prozent liegt Ebay.de. Jeweils knapp sieben von zehn Usern schenken diesen dreien auch ihr Vertrauen. „Es ist auffällig, dass Shopping- und Vergleichsportale, die mit einer Bewertungsfunktion ausgestattet sind, den höchsten Grad an Bekanntheit haben“, so Khankevich.

Keines ist bekannter: Trusted Shops ist das Internet-Siegel, das in Sachen Bekanntheit (95 Prozent) auf Platz eins liegt. Dahinter folgt mit 91 Prozent das TÜV-Süd-s@fer-shopping-Siegel, auf Platz drei das TÜV-Saarland-Service-Tested-Siegel, das immerhin noch über 80 Prozent kennen. „Die TÜV-Siegel profitieren allerdings auch von der Markenbekanntheit ihrer Vergabestellen“, vermutet die Studienleiterin. Trusted Shops und beide TÜV-Prüfzeichen genießen bei den Usern das größte Vertrauen.

Portale als wichtige Informationsquelle

Worüber informieren sich die Deutschen auf Online-Bewertungsportalen? Auf Platz eins liegen Hotels und Reisen. Für 70 Prozent der Verbraucher sind Informationen zu diesen Themen wichtig. Danach folgen Haushaltsgeräte und Elektronik mit 67 Prozent sowie Restaurants (62 Prozent). Mehr als jeder zweite Bundesbürger setzt bei der Wahl seines Energieanbieters auf Kundenrezensionen aus dem Internet. Fast 40 Prozent der User schließen den Vertrag auch online ab. Alles in allem sind Kundenrezensionen für Käufer im Internet von entscheidender Bedeutung: „Bewertungsportale haben heute einen hohen Stellenwert, wenn es um die Kaufentscheidung geht“, fasst die Studienleiterin zusammen. „Anbieter sollten sich dessen bewusst sein und die Bedeutung selbiger als Marketing-Instrument nicht unterschätzen.“

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/online-bewertungsportale.

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Meldung des Tages
news-6881 Thu, 07 Mar 2019 10:15:56 +0100 Soziale Netzwerke haben ein Imageproblem https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106881soziale-netzwerke-haben-ein-imageproblem/ Eigentlich sollte man Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter lieber fern bleiben. Zumindest sieht ein stattlicher Teil der Deutschen gute Gründe dafür: Fast je die Hälfte der volljährigen Bundesbürger ist der Meinung, die Menschen gehen dort zu respektlos miteinander um (49 Prozent), haben Sorge um ihre persönlichen Daten (47 Prozent), und finden, dass die Netzwerke voller Unwahrheiten stecken (46 Prozent). Lediglich 13 Prozent meinen, keinerlei Gründe sprächen gegen die Nutzung Sozialer Netzwerke. Das ist ein Ergebnis der Studie "Wege zum Verbraucher 2020" von der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor in Kooperation mit dem Marktforscher Toluna und der dpa-Tochter news aktuell. Kern der Untersuchung ist eine repräsentative Umfrage unter 2.000 Deutschen ab 18 Jahren.

27 Prozent der erwachsenen Deutschen fühlen sich durch die unübersichtliche, überwältigende Informationsmenge in Sozialen Netzwerken überfordert. 21 Prozent empfinden Facebook, Twitter & Co als "zu stressig". Doch wenn 87 Prozent der Bundesbürger so viel Schlechtes an Sozialen Netzwerken sehen - warum sind die virtuellen Gemeinschaften dann trotzdem so erfolgreich? Ganz einfach: Weil sie neben all den Nachteilen eben auch Vorteile bieten:

41 Prozent der Deutschen schätzen an Sozialen Netzwerken die leichte Kontaktpflege, 34 Prozent sehen sie als einfache Art, zu kommunizieren. Dass die Netzwerke als schnelle Informationsquelle dienen, sehen 30 Prozent als Grund dafür an, sie zu nutzen. Allerdings: Mit 24 Prozent ist gut ein Viertel der Deutschen der Meinung, dass es gar keine guten Gründe für die Nutzung Sozialer Netzwerke gibt.

Die Studie "Wege zum Verbraucher 2020" (Hamburg, Januar 2019) von Faktenkontor in Kooperation mit dem Marktforscher Toluna und der dpa-Tochter news aktuell untersucht, inwieweit die tatsächliche Nutzung unterschiedlicher Medientypen zur Informationssuche in der Bevölkerung den Erwartungen deutscher Kommunikationsexperten entspricht bzw. von ihr abweicht. Grundlage ist eine nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Online-Befragung von 2.000 Deutschen ab 18 Jahren sowie eine B2B-Kommunikatorenbefragung unter 265 Mitarbeitern aus PR-Agenturen und Pressestellen verschiedener Unternehmen. Die Befragungen wurden im Juni, Juli und August 2018 durchgeführt. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

 

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news-6880 Thu, 07 Mar 2019 10:11:36 +0100 Keine Budgets für digitale Weiterbildung https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106880keine-budgets-fuer-digitale-weiterbildung/ Die Digitalisierung bringt jede Menge Weiterbildungsbedarf mit sich, aber nur in den wenigsten Unternehmen wird entsprechendes Budget dafür zur Verfügung gestellt. Das hat eine gemeinsame Studie des Digitalverbands Bitkom und des TÜV-Verbands ergeben, für die 504 Unternehmen ab zehn Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden. Ein festes Budget für Weiterbildungen zu Digitalkompetenzen haben demnach lediglich 22 Prozent der Unternehmen. Die Mehrheit der Unternehmen (75 Prozent) verfügt über kein festes Budget, um entsprechende Fortbildungen ihrer Mitarbeiter zu finanzieren. „Es gibt einen breiten Konsens darin, dass lebenslanges Lernen im Beruf immer wichtiger wird – und dennoch scheitert es oft am Budget für entsprechende Weiterbildungen“, so Bitkom-Bildungsexpertin Juliane Petrich. „Dabei gibt es in Sachen Digitales Nachholbedarf genug. Das können Kurse zur richtigen Bedienung von Standard-Office-Software sein, aber auch Fortbildungen zu technischen Grundlagen wie Programmiersprache und rechtlichen Grundlagen im Internet wie Urheberrecht oder Datenschutz.“


Befragt nach möglichen Hürden im Zusammenhang mit Weiterbildungen allgemein ist der fehlende finanzielle Spielrahmen in den Unternehmen einer der am häufigsten genannten Gründe. So sagen vier von zehn Unternehmen (42 Prozent), Weiterbildungen seien zu teuer oder es sei nicht ausreichend Budget vorhanden. Noch häufiger genannt wird als Hemmnis nur Zeitmangel: Gut die Hälfte der Unternehmen gibt an, dass es keine Zeit für entsprechende Freistellungen gibt (52 Prozent). Bezogen auf die Weiterbildung von Mitarbeitern zur Erlangung und Vertiefung von digitalen Kompetenzen sagen 27 Prozent der Unternehmen, sie könnten die Qualität der Angebote schlecht beurteilen. 26 Prozent sind die Angebote nicht ausreichend auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt. Ebenso viele haben keine Kapazitäten für die Freistellung der Mitarbeiter in der Zeit der Weiterbildung. 24 Prozent sind die Angebote zu teuer.

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news-6879 Wed, 06 Mar 2019 09:48:54 +0100 Destroyer: Kidman, neu definiert ... https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106879destroyer-kidman-neu-definiert/ Ein Mordfall wie jeder andere - so scheint es. Erin Bell (Nicole Kidman), alkoholkranke Polizistin in Los Angeles wird schnell eines Besseren belehrt: Indizien am Tatort deuten darauf hin, dass eine verschollen geglaubte Person aus ihrer Vergangenheit wieder zurück ist. Silas (Toby Kedell) ist der Grund, warum Erin heute ein Schatten ihrer selbst ist, eine gebrochene, innerlich wie äußerlich zerstörte Frau, die durch ihr Leben stolpert wie eine Untote. 17 Jahre sind vergangen, seit Erin als verdeckt arbeitende FBI-Agentin Silas zum ersten Mal auf der Spur war. Damals endete die Ermittlung in einer Katastrophe. Jetzt sieht Erin die Gelegenheit gekommen, ihre Sünden von einst wieder gut zu machen und Silas zur Strecke zu bringen. Koste es, was es wolle ...

Soweit die Ausgangshandlung von "Destroyer". Das Besondere dieses Films ist aber nicht die Story, sondern Eine durch Maske und schauspielerisches Können nicht wiedererkennbare Nicole Kidman, die in einem ungeschminkten Neo-Noir-Thriller nach ihren unzähligen Leinwanderfolgen ihre beste häßliche Rolle als frustrierte, alkoholabhängige und knallharte LAPD-Detectivin Erin Bell spielt.

Die von der Kritik hochgelobte Regisseurin Kusama und ihr Autorenteam Phil Hay und Matt Manfredi schneiderten Kidman die nach Genremaßstäben bislang vielschichtigste weibliche Copfigur auf den Leib: Destroyer liefert einen intimen Einblick in die Gefühlswelt einer gefallenen Protagonistin und erinnert auch dank Kamerafrau Julie Kirkwood und Kusamas Gespür für die Widersprüchlichkeit ihrer Figuren an Travis Bickles stilprägenden Leinwandauftritt in Taxi Driver vor mehr als vierzig Jahren.

Zudem zeigt der Film ein komplett anderes, fast schon europäisch ehrliches Gesicht des US-Starfilms. Eines, dass in die die verrückt-erschreckenden Zeiten eines US-Präsidenten Trumps und all seiner Irrwitzigkeiten innerhalb und außerhalb des gesellschaftspolitischen Spektrums passt. Ein Film seiner Zeit. Und ein absolutes Muss für Kinofans.

Concorde Filmverleih bringt Destroyer am 14. März 2019 bundesweit in deutsche Kinos.

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Kommentar
news-6878 Wed, 06 Mar 2019 09:38:04 +0100 TV-Tipp: Arme Generation Porno https://www.medienmilch.de/quark/bad-news/artikel/details/106878tv-tipp-arme-generation-porno/ Die Pornografie hat sich durch das Internet radikal gewandelt: Im Netz ist ein neues Porno-Genre entstanden - kostenlos und frei verfügbar. Dort finden sich billig gedrehte Filme mit Amateuren und Webcam-Girls, mit denen Konsumenten sogar selbst Sex haben können. Die ZDFinfo-Dokumentation "Milliardengeschäft Porno - Gefahr aus dem Internet" beleuchtet am Samstag, 9. März 2019, 22.00 Uhr, die Schattenseiten dieses Geschäfts.

Eine dieser Schattenseiten: Pornos sind so gefährlich wie Drogen - es gibt immer mehr süchtige Konsumenten, die ein falsches Bild von Sexualität bekommen. Einige von ihnen fügen Frauen später Gewalt zu, wie im Porno - sie kennen es ja nicht anders. Rocco aus Leipzig gehört zur sogenannten Generation Porno und sagt: "Pornos zerstören dein Leben." Der 21-Jährige war fünf Jahre lang pornosüchtig.

Eine Erziehungswissenschaftlerin der Universität Marburg hat dazu fast 3000 Schüler befragt. Die Ergebnisse sind alarmierend: Sexuelle Gewalt ist Alltag für Jugendliche. Der häufige Konsum von Pornografie erhöht die Wahrscheinlichkeit für sexuelle Übergriffe.

Eine weitere Studie zeigt: Jugendliche und Kinder werden immer früher mit Pornos konfrontiert - häufig ungewollt. Es kann sie ein Leben lang schädigen. Aber sind die Schattenseiten Grund genug, eine ganze Branche zu verteufeln oder an Verbote zu denken? "Nein" sagen die, die Pornografie als legitimen Teil einer liberalen Gesellschaft sehen. "Ja" sagen nicht wenige Kritiker und schlagen Alarm: Eine ganze Generation, eine ganze Gesellschaft würde darunter leiden, wenn nichts dagegen unternommen werde - Pornografie sei der Einstieg in die Prostitution und umgekehrt.

ZDFinfo zeigt die 90-minütige Dokumentation von Autor Christian Stracke erneut am Freitag, 15. März 2019, 1.15 Uhr, sowie am Sonntag, 14. April 2019, 0.45 Uhr.

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Bad News
news-6877 Wed, 06 Mar 2019 09:25:02 +0100 Dr. Yvette Gerner ist neue Intendantin bei Radio Bremen https://www.medienmilch.de/sahne/top-face/artikel/details/106877dr-yvette-gerner-ist-neue-intendantin-bei-radio-bremen/ Der Rundfunkrat hat Dr. Yvette Gerner zur Intendantin von Radio Bremen gewählt. Sie ist die erste Frau an der Spitze des Senders. Sie folgt auf acht Intendanten, die Radio Bremen seit 1945 geleitet haben. Auf der außerordentlichen Sitzung des Rundfunkrats sprachen sich die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder laut Pressemeldung "mit großer Mehrheit" für die 51-Jährige aus. Dem Rundfunkrat gehören gegenwärtig 31 Mitglieder an, erforderlich war die Mehrzahl ihrer Stimmen. Die promovierte Politikwissenschaftlerin und heutige Chefin vom Dienst in der Chefredaktion des ZDF hatte sich dem Rundfunkrat persönlich vorgestellt. Sie wird am 1. August 2019 die Nachfolge von Jan Metzger antreten, der sich nicht zur Wiederwahl gestellt hatte. 

Neben dem Studium der Politischen Wissenschaft, Germanistik und Slawistik begann der berufliche Weg Gerners als freie Mitarbeiterin bei der Zeitung "Die Rheinpfalz" in Speyer. Schon während Ihrer Promotion an der Universität Heidelberg war Gerner als redaktionelle Mitarbeiterin in der Hauptredaktion Außenpolitik beim ZDF tätig. Nach ihrem Volontariat 1996 und 1997 beim ZDF hatte Yvette Gerner dort diverse Positionen: Sie war als Chefin vom Dienst in der ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik zuständig für Sondersendungen und Personalfragen und war stellvertretende Leiterin des "ZDF-auslandsjournals". Seit 2010 ist sie Chefin vom Dienst in der Chefredaktion des ZDF. In dieser Position ist Yvette Gerner mit der Planung der Informationsangebote von Nachrichten bis Sport betraut. Fragen der strategischen Ausrichtung der Chefredaktion über die verschiedenen Plattformen gehören parallel dazu zu ihrem Aufgabenbereich als Schnittstellenmanagerin. Des Weiteren koordiniert sie die verschiedenen Redaktionen in Konflikt- und Breaking-News-Lagen, bei Sondersituationen und herausragenden Ereignissen, wie z.B. Wahlen. Die Journalistin ist verheiratet und hat einen 17-jährigen Sohn. Sie wurde 1967 in Ludwigshafen geboren. 

In der ARD ist Yvette Gerner nicht die einzige Frau an der Spitze einer Landesrundfunkanstalt. Mit ihr sind, wenn sie im August antritt, unter den zehn Intendanten und Intendantinnen, drei Frauen. Bleiben also noch (Achtung Scherzwarnung!) zwei Männer, die sich Sorgen um ihren Job machen sollten.

 

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Top-Face
news-6876 Sat, 02 Mar 2019 10:35:08 +0100 Claas Relotius hat für 13 Redaktionen geschrieben https://www.medienmilch.de/quark/aufreger-des-tages/artikel/details/106876claas-relotius-hat-fuer-13-redaktionen-geschrieben/ Der im Dezember als Fälscher aufgeflogene Autor Claas Relotius hat nicht nur für den Spiegel, sondern auch für zahlreiche andere Medien geschrieben. Nach Informationen des Medienmagazins journalist haben neben dem Spiegel insgesamt 13 Redaktionen beziehungsweise Redaktionsverbünde Texte von Claas Relotius veröffentlicht. Der journalist hat bei allen Redaktionen nachgefragt, was ihre interne Aufklärung ergeben hat.

Nach journalist-Recherchen haben demnach acht Redaktionen Belege dafür gefunden, dass einzelne oder mehrere der bei ihnen veröffentlichten Relotius-Beiträge Manipulationen enthalten oder sogar komplett erfunden sind, darunter der Tagesspiegel, das SZ-Magazin und Zeit Online. Auch all jene Redaktionen, die bislang keine Fälschungen nachweisen konnten, geben gegenüber dem journalist an, Zweifel an den veröffentlichten Texten von Relotius zu haben. Keine Redaktion konnte Relotius entlasten.

Die Verantwortlichen der betroffenen Redaktionen haben angekündigt, ihre internen Sicherheitssysteme zu verbessern. Weltwoche-Chef Roger Köppel will bei Interviews künftig Audiobänder einfordern. Bei Zeit Online will man sich von Autoren jeweils kurze Rechercheberichte vorlegen lassen. "Die Angaben werden wir stichprobenartig checken", so Jochen Wegner zum journalist. Ähnlich äußert sich Luzi Bernet, Chefredakteur der NZZ am Sonntag: "Wir müssen künftig eine punktuelle Dokumentation der Recherchen anfordern. Und wir müssen, wenn es finanzierbar ist, dem Reporter einen Fotografen zur Seite stellen."

 

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Aufreger des Tages
news-6875 Sat, 02 Mar 2019 10:24:15 +0100 Türkisches Berufsverbot für ZDF-Studioleiter https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/106875tuerkisches-berufsverbot-fuer-zdf-studioleiter/ Die fristgerecht beantragte Verlängerung der Pressekarte des ZDF-Studioleiters in Istanbul, Jörg Brase, wurde von türkischer Seite abgelehnt. Eine Begründung wurde nicht genannt. Bettina Schausten, stellvertretende ZDF-Chefredakteurin: "Die Türkei entzieht dem ZDF damit die Möglichkeit der Berichterstattung. Das ist nach Jahrzehnten, in denen wir aus Istanbul über die Türkei berichten, vollkommen unverständlich. Das ZDF wird dagegen Widerspruch einlegen. Ich hoffe sehr, dass die türkischen Behörden ihre Entscheidung überdenken."

Das ZDF steht in der Angelegenheit auch im engen Kontakt mit dem Auswärtigen Amt.

Das ZDF-Studio Istanbul ist für die Berichterstattung aus der Türkei, dem Iran und Afghanistan zuständig. Ohne eine gültige Pressekarte ist ungehindertes Recherchieren, Durchführen von Interviews oder Besuchen von Pressekonferenzen nicht möglich. Betroffen von diesem türkischen Berufsverbot sind laut tagesschau.de noch rund 80 weitere ausländische Journalisten, darunter "auch zahlreiche Deutsche".

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Nicht schön
news-6874 Fri, 01 Mar 2019 09:28:28 +0100 Hallo Stockholm-Syndrom https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106874hallo-stockholm-syndrom/ Abendkleider, Champagnergläser und Operngesang. Die tolle Sopranistin Roxane Coss gibt im Rahmen eines Empfangs in Südamerika für den japanischen Industriellen Katsumi Hosokawa, ihren größten Bewunderer, ein Privatkonzert im Palazzo des Vizepräsidenten. Es soll ein glanzvoller Auftritt werden, doch plötzlich bekommt der Abend eine dramatische Wendung: Es fallen Schüsse und eine schwerbewaffnete Gruppe von Guerilla-Kämpfern nimmt die Abendgesellschaft brutal in Geiselhaft, um ihre Frauen und Mitstreiter aus den Gefängnissen freizupressen.

Abgeschnitten von der Außenwelt und die tödliche Gefahr stets vor ihren Augen, durchleben die Geiseln nicht nur die Schrecken einer Gefangenschaft, sondern auch das Stockholm-Syndrom, die Entwicklung von (Mit)Gefühlen für die Geiselnehmer. Und Operndiva Coss erkennt, dass sie trotz Sprachbarrieren mit der Kraft ihrer Stimme nicht nur ihren größten Bewunderer für sich gewinnen kann ...

Der Film ist solide und für einen netten Filmabend zu zweit gut geeignet - aber eben leider auch nicht mehr. Ein bisschen Brutalität, ein bisschen Liebe, ein bisschen Menschlichkeit - nur das richtig Böse kommt nicht darin vor. Leider bleibt der Film bei all den Gefühlen seltsam oberflächlich - wie eine App, die ich jederzeit schließen und wieder aufrufen kann. Anders formuliert: Ihm fehlt das Besondere, der Funke, der ihn unvergeßlich macht. Er ist wie der Titel: ganz normal.

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Kommentar
news-6873 Thu, 21 Feb 2019 17:39:16 +0100 80 Prozent der Deutschen nutzen ein Smartphone https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/10687380-prozent-der-deutschen-nutzen-ein-smartphone/ Größere Displays, bessere Netze und steigender mobiler Datenverkehr: 2019 wächst der Markt für Smartphones, Apps, Telekommunikationsdienste und Mobilfunknetze in Deutschland auf 34,3 Milliarden Euro. Das ist ein Umsatzplus von 3 Prozent beziehungsweise 1 Milliarde Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das ergeben aktuelle Berechnungen des Digitalverbands Bitkom im Vorfeld des Mobile World Congress in Barcelona (25. bis 28. Februar 2019).Markt in Deutschland entwickelt sich entgegen weltweitem Trend positiv

Der größte Umsatzanteil entfällt auf Daten- und Sprachdienste mit 20,3 Milliarden Euro (+3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Mit Smartphone-Geräten werden 10,4 Milliarden Euro (+3 Prozent) umgesetzt. In die Netzinfrastruktur für mobile Kommunikation fließen wie im Vorjahr 2,0 Milliarden Euro, wobei Kosten für Frequenzen und Gebäude nicht eingerechnet sind. Der App-Markt beläuft sich auf 1,6 Milliarden Euro und wächst am kräftigsten (+5 Prozent).

2019 werden nach Bitkom-Prognose mit Smartphones 10,4 Milliarden Euro (+2,4 Prozent) umgesetzt und 22,9 Millionen Geräte (+0,5 Prozent) verkauft, darunter mehrheitlich Phablets, also große Smartphones mit einer Displaygröße von 5,5 Zoll oder mehr. Der Durchschnittspreis pro Gerät steigt von 444 Euro (2018) auf 453 Euro (2019). 2018 wurden erstmals mehr Phablets als sonstige Smartphones abgesetzt.

Acht von zehn Menschen in Deutschland nutzen ein Smartphone

Acht von zehn Menschen ab 14 Jahren in Deutschland (81 Prozent) nutzen ein Smartphone. Das entspricht 57 Millionen Nutzern.Neun von zehn Nutzern (87 Prozent) sehen in den mobilen Geräten eine große Erleichterung im Alltag. Drei von vier (73 Prozent) können sich ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen. Aber Smartphones polarisieren auch: Während sich zwei von drei Nutzern (65 Prozent) durch Smartphones anderen Menschen näher fühlen, beklagen acht von zehn (78 Prozent), dass Menschen durch die zunehmende Smartphone-Nutzung immer weniger miteinander reden würden.

Mit der verstärkten Vernetzung von Alltagsgeräten wächst auch die zentrale Rolle des Smartphones als Steuerungszentrale für das Internet of Things. Vier von zehn haben ihr Smartphone schon einmal mit einem Wearable wie Smartwatch oder Fitnessarmband (42 Prozent; +5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr) und jeder Fünfte mit dem Smart-TV (22 Prozent, +5 Punkte) verbunden. Auch bei Audio-Geräten (19 Prozent, +3 Punkte), Haushaltsgeräten (18 Prozent, +6 Punkte) und Virtual-Reality-Brillen (6 Prozent, +1 Punkt) gibt es einen Trend zu mehr Vernetzung.

Der Nutzungszyklus von Smartphones ist überwiegend kurz. Jeder zweite Nutzer (52 Prozent) gibt an, sich immer das neueste Smartphone-Modell zu kaufen. Sechs von zehn (61 Prozent) Smartphone-Besitzern haben ein Gerät, das maximal ein Jahr alt ist. 25 Prozent besitzen eines im Alter von 13 bis 24 Monaten. Nur jeder Achte (12 Prozent) hat sein Smartphone länger als zwei Jahre. Sechs von zehn Nutzern (59 Prozent) wünschen sich für das nächste Smartphone eine deutlich längere Akkulaufzeit, drei von zehn schnelleres Laden (30 Prozent) und jeder Vierte (25 Prozent) drahtloses Laden. Gut vier von zehn (43 Prozent) legen Wert auf mehr Speicherplatz, jeder Fünfte (22 Prozent) möchte eine bessere Kamera. Weniger wichtig sind Funktionen wie 3D-Fähigkeit (13 Prozent), Wasserdichtigkeit (8 Prozent), ein zweiter SIM-Karten-Einschub (5 Prozent) oder eine NFC-Schnittstelle zum mobilen Bezahlen (5 Prozent). Niedrige Priorität haben Fingerabdrucksensor (3 Prozent) und Gesichtserkennung (2 Prozent), die bei vielen Geräten schon Standard sind. Trotz steigender Phablet-Absatzzahlen geben nur die wenigsten Nutzer das Display als wichtiges Kaufargument an: 8 Prozent wünschen sich ein eine bessere Qualität, 5 Prozent eine größere Diagonale und 4 Prozent einen geschwungenen oder biegsamen Bildschirm. Die Befragten konnten maximal drei Wünsche angeben.

Mobiler Datenverkehr wächst rasant

Vor allem der Markt für mobile Daten verspricht auch in Zukunft großes Wachstumspotenzial. Für 2019 prognostiziert Bitkom, dass in Deutschland das Datenvolumen auf 2,95 Milliarden Gigabyte zulegt. 2018 nahmen Mobilfunkdaten um 51 Prozent von 1,39 auf 2,10 Milliarden Gigabyte zu. Der Bedarf an mehr Datenvolumen ist bei den Nutzern des mobilen Internets groß. Jeder Zweite (52 Prozent) gibt an, dass sein monatliches Inklusivvolumen nicht ausreiche.

Bei der Wahl des Mobilfunkanbieters stellen die Verbraucher hohe Ansprüche an die Netzbetreiber. Neun von zehn Nutzern (87 Prozent) ist eine möglichst hohe Netzabdeckung wichtig, acht von zehn (78 Prozent) eine möglichst hohe Surfgeschwindigkeit, sieben von zehn (72 Prozent) wollen möglichst wenig zahlen. Jeder Dritte (35 Prozent) achtet bei der Netzwahl auf ein attraktives Kombiangebot, etwa mit Festnetz- beziehungsweise Fernsehanschluss.

Hohe Erwartungen an 5G, aber geringe Zahlungsbereitschaft

Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G, für den im Frühjahr die Frequenzen versteigert werden, verbinden Smartphone-Nutzer hohe Erwartungen. Drei von vier (76 Prozent) versprechen sich ein besseres Netz ohne Funklöcher. Jeweils zwei von drei erwarten höhere Geschwindigkeiten (65 Prozent) und weniger Netzausfälle (63 Prozent). Dahinter folgen kurze Reaktionszeiten (47 Prozent) und längere Akkulaufzeiten (25 Prozent). 4 Prozent haben hingegen keine besonderen Erwartungen an 5G. Und 12 Prozent geben sich auch mit dem 4G-Netz zufrieden. Die Zahlungsbereitschaft für das erwartete Leistungsplus ist aber gering. 25 Prozent der Smartphone-Nutzer würde für 5G pro Monat weniger als zehn Euro zusätzlich zahlen, 31 Prozent zehn bis weniger als 20 Euro und nur 2 Prozent 20 bis weniger als 30 Euro. Mit 39 Prozent ist die größte Gruppe nicht bereit, für 5G mehr zu bezahlen. Die durchschnittliche Zahlungsbereitschaft liegt bei 5 Euro zusätzlich pro Monat. Für den Aufbau der 5G-Netze werden die Netzbetreiber in Deutschland einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag investieren müssen.

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Meldung des Tages
news-6872 Thu, 21 Feb 2019 17:09:23 +0100 Dogman: So etwas kann Hollywood nicht! https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106872dogman-so-etwas-kann-hollywood-nicht/ Irgendwo in einer verfallenen italienischen Küstenstadt, wo das Gesetz des Stärkeren gilt, lebt der verwachsene, etwas komische, aber immer freundliche Hundefriseur Marcello (Marcello Fonte). Mit seinem Salon verdient der schmächtige Mann den bescheidenen Unterhalt für sich und seine kleine Tochter Alida, die er - neben Hunden - über alles liebt. Das Problem: Der ganze Ort wird von dem ehemaligen kriminellen Boxer Simone (Edoardo Pesce) tyrannisiert, ein Goliath ohne Gewissen. Nach und nach drängt sich der soeben aus dem Gefängnis entlassene Simone in Marcellos Leben und bedroht immer massiver dessen Existenz.

Mit Dogman erzählt der preisgekrönte Regisseur Matteo Garrone („Gomorrha“) die universelle Geschichte eines kleinen Mannes, der dem Bösen verfällt, weil er Angst vor der Gewalt hat. Dabei merkt er nicht, dass er sich immer mehr dafür aufgibt, ohne etwas dafür zu erhalten.

Der Film, gedreht vor einer verarmten, morbiden süditalienischen Küstenlandschaft, die nie zuvor ein deutscher Tourist sehen wollte, ist eine düstere Parabel über die desolate Lage der Menschen in einigen Teilen Europas. In der Hauptrolle spielt ein perfekter Marcello Fonte, der für diese Rolle beim Filmfestival in Cannes zu Recht als bester Darsteller ausgezeichnet wurde. Zudem gewann der Film 3 EFA Awards: auch hier räumte  Fonte in der Kategorie „Bester Darsteller“ ab. Weitere Auszeichnungen gab es für das „Beste Kostümbild“ und das „Beste Hair & Make Up“.

Aber all das sind doch nur Beiwerk von Gründen, sich den Film anzusehen. Hauptgrund ist, dass der Film sozialpolitisch ungeschminkt, brutal und erhrlich ist - bis zum (bitteren) Ende. Ohne übertriebene unrealistische Action und Ballerei. Das macht Angst. So etwas kann Hollywood nicht!

 

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Kommentar
news-6871 Tue, 19 Feb 2019 09:40:38 +0100 TV-Tipp: ZDFinfo bringt Doku zum "Neuen Kalten Krieg" https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106871tv-tipp-zdfinfo-bringt-doku-zum-neuen-kalten-krieg/ ZDFinfo beleuchtet am 20. Februar 2019 um 21.45 Uhr das kommende politische Thema "Der neue Kalte Krieg - Mehr Atomwaffen für Europa?". Die Dokumentation "Der neue Kalte Krieg - Mehr Atomwaffen für Europa", die bereits Anfang Februar in ZDF und ARTE zu sehen war, ist eine kritische Bestandsaufnahme der aktuellen atomaren Aufrüstung und ihrer Bedeutung für Europa. Der Film von Andreas Orth dokumentiert, dass bereits neue U-Boot-gestützte US-Mittelstreckensysteme in Planung sind. Schon ab 2019 sollen in den USA neue Atombomben für deutsche Tornadobomber getestet werden. Auf der anderen Seite bereitet Russland die Stationierung von Iskander-Nuklearraketen im Baltikum vor. Der Filmautor spricht mit Militärexperten aus Frankreich, Deutschland, Russland und den USA, zeigt Testbilder der neuen atomaren Waffengeneration und hat in bislang streng geheimen ehemaligen Atomraketenstellungen und Bunkern in Frankreich und Deutschland gedreht.

ZDFinfo sendet diese Dokumentation erneut am Dienstag, 26. Februar 2019, 0.45 Uhr, und am Donnerstag, 28. Februar 2019, 17.45 Uhr.

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News
news-6870 Tue, 19 Feb 2019 09:32:20 +0100 Toolbox Marketing https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106870toolbox-marketing/ Wer einen Überblick über den State-of-the-Art des Marketingmanagements sucht, findet ihn in der Schäffer-Poeschel-Neuerscheinung „Toolbox Marketing“. Von der Planung über die Umsetzung bis zur Kontrolle: Hier werden der Marketingprozess und alle wichtigen Bereiche im Marketing-Mix betrachtet. Damit eignet sich das Buch für einen schnellen Einstieg in das Thema ebenso wie als kompaktes Nachschlagewerk für erfahrene PraktikerInnen.

Dem optisch ansprechend und übersichtlich layouteten Buch liegt ein modernes Marketingverständnis zugrunde: Der Beziehungsmarketingansatz berücksichtigt die Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen der externen wie auch der internen Anspruchsgrupppen (Stakeholder). Der Fokus der Toolbox liegt dabei auf dem Kundenbeziehungsmarketing. Ob es um Marktanalysen, Maßnahmen zur Kundengewinnung und -bindung, die Preisgestaltung oder die Auswahl der optimalen Vertriebskanäle und Kommunikationsmaßnahmen geht – die vorgestellten Werkzeuge sollen Unterstützung bei der
Entscheidungsfindung bieten.

Auf mehr als 200 Seiten präsentieren Guido Grunwald und Jürgen Schwill hilfreiche Methoden, Techniken, Instrumente, Checklisten und Fragenkataloge. Dabei zeigen die Autoren Gestaltungsoptionen und Handlungsoptionen auf und liefern zahlreiche Fallbeispiele. Damit steht den LeserInnen ein gut gefüllter, vielseitig einsetzbarer Werkzeugkasten zur Verfügung.

Einziger zarter Kritikpunkt: Stichwörter wie Online-Marketing , Internet oder digitales Marketing findet man in dem Werk nicht.

 

 

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Kommentar
news-6869 Mon, 11 Feb 2019 15:17:10 +0100 Deutsche Filmakademie: Ulrich Matthes kommt nach Iris Berben https://www.medienmilch.de/sahne/top-kampagne/artikel/details/106869deutsche-filmakademie-ulrich-matthes-kommt-nach-iris-berben/ Der Kino- und Theaterschauspieler Ulrich Matthes folgt Iris Berben an die Spitze der Deutschen Filmakademie. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung wurde er zum neuen Präsidenten gewählt. Iris Berben, die der Akademie seit Februar 2010 als Präsidentin vorstand, hatte nach insgesamt drei Amtszeiten entschieden, nicht erneut für das Amt zu kandidieren.

„Vorneweg: ich hätte es gut gefunden, wenn auf eine Präsidentin eine Präsidentin gefolgt wäre, aus kulturpolitischen Gründen und überhaupt! Nun hat aber die wunderbare Iris Berben just mich gefragt, und wer könnte da, wenn auch nach einigen schlaflosen Nächten, nein sagen... Seit 2012 engagiere ich mich im Vorstand und habe die Akademie als Ort der meinungsfreudigen Auseinandersetzung kennen und hoch schätzen gelernt. Diesen Diskurs - so (selbst)kritisch wie nötig, so solidarisch untereinander wie möglich – fortzusetzen, ist mir ein großes Anliegen. Entscheidungen offen zu diskutieren, unterschiedliche künstlerische Entwürfe anzuerkennen und sie selbstbewusst nach außen zu verteidigen – darum sollte es noch stärker gehen. Weitere wichtige Themen: Blockbuster versus Arthouse, Kino versus Netflix und Co. Und: die Filmakademie ist jetzt schon viel mehr als Glamour und Filmpreis, aber sie kann und sollte noch politischer werden als sie es jetzt schon ist. Ich fühle mich sehr geehrt und trete mein Amt mit Vorfreude, Herz und hoffentlich Verstand an.“

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden auch einige Positionen im Vorstand neu besetzt. Die Amtszeit von Philipp Weinges als Vorstand der Drehbuchsektion endete am Sonntag und damit auch seine Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender. Diese Funktion hatte er an der Seite von Benjamin Herrmann seit 2015 ausgeübt. Der Produzent Benjamin Herrmann wird den Vorstandsvorsitz der Akademie allein weiterführen.

Martin Heisler (Produktion) wurde neu in den ordentlichen Vorstand der Deutschen Filmakademie gewählt sowie Lisy Christl (Szenenbild/Kostümbild/Maskenbild) und Sven S. Poser (Drehbuch) als stellvertretende Vorstandsmitglieder.

Der Vorstand der Deutschen Filmakademie setzt sich damit wie folgt zusammen:

Ordentliche Vorstandsmitglieder:

Benjamin Herrmann (Vorstandsvorsitzender/Produktion), Denis Behnke (Visual Effects), Arne Birkenstock (Dokumentarfilm), Anne Fabini (Schnitt), Christian M. Goldbeck (Szenenbild), Martin Hagemann (Produktion), Martin Heisler (Produktion), Hermine Huntgeburth (Regie), Dirk W. Jacob (Tongestaltung), RP Kahl (Regie), Martin Langer (Kamera/Bildgestaltung), Ulrich Matthes (Präsidium/Schauspiel), Gioia Raspé (Kostümbild), Heide Schwochow (Drehbuch), Martin Todsharow (Musik), Meret Becker (Schauspiel)


Stellvertreter:
Peter R. Adam (Schnitt), Irene von Alberti (Regie), Jan Burda (Visual Effects), Fabian Busch (Schauspiel), Lisy Christl (Kostümbild), Karim Sebastian Elias (Musik), Matthias Fleischer (Kamera/Bildgestaltung), Felix Fuchssteiner (Regie), Annekatrin Hendel (Dokumentarfilm), Sven S. Poser (Drehbuch), Erwin Prib (Szenenbild), Lena Schömann (Produktion), Martin Steyer (Tongestaltung), Petra Zieser (Schauspiel)

Präsidium: Ulrich Matthes
Geschäftsführung: Anne Leppin

Die Deutsche Filmakademie mit Sitz in Berlin wurde 2003 gegründet und vereint inzwischen knapp 2.000 Mitglieder aus allen künstlerischen Sparten des deutschen Films.

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Top-Kampagne
news-6868 Mon, 11 Feb 2019 12:19:11 +0100 Smart Toys: Vorsicht, Fremder hört zu? https://www.medienmilch.de/quark/bad-news/artikel/details/106868smart-toys-vorsicht-fremder-hoert-zu/ Kinder lieben sie – Experten warnen davor: Smart Toys sind inzwischen mehr als nur ein Trend und haben einen festen Platz im Spielwarenregal. SCHAU HIN!, eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM, will nun Eltern aufklären, wie sie die Privatsphäre ihrer Kinder schützen und digitales Spielzeug altersgerecht auswählen können. Denn internetfähige Spielsachen können Risiken für Jugend- und Datenschutz bergen. „Bevor Kinder mit Spielzeug interagieren, sollten Eltern sich über mögliche Risiken zu informieren, die Smart Toys sorgfältig auswählen und prüfen“, so SCHAU HIN!-Mediencoach Iren Schulz.

Wie Smartphones, Apps oder Computer sammeln auch Smart Toys verschiedene Daten ihrer NutzerInnen – und das sind in der Regel Kinder. Deren Daten sind besonders schützenswert, der Anspruch an digitale Spielzeuge in Bezug auf Datensparsamkeit und sorgsamen Datenschutz muss daher hoch sein. Wird dieser Anspruch nicht erfüllt, besteht die Gefahr, dass die Nutzungsdaten per Werbetracker ausgewertet und an Dritte weitergegeben werden. Auch der TÜV-Verband sieht bei digitalem Spielzeug ein Risiko in der Weiterverwendung und Zweckentfremdung der gesammelten Informationen. Wenn der Hersteller Nutzungsdaten auf firmeneigenen oder fremden Servern speichert, bieten die zudem eine lohnende Angriffsfläche für Datendiebe.

Daher ist es wichtig, dass Eltern vor dem Kauf der Spielzeuge genau prüfen, ob der Hersteller Nutzungsdaten erhebt und wie er sie verarbeitet und speichert. „Seriöse Hersteller sorgen gerne für Transparenz und informieren genau darüber, welche Daten wie genutzt und welche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden“, erklärt Iren Schulz. Hinweise, ob Produkte aktuell Gefahren bergen, bietet das Internetangebot „Surfen ohne Risiko“.

Ob intelligente Puppen mit Sprachfunktion, die das Lernen von Fremdsprachen erleichtern, oder Roboter, mit denen Programmieren geübt werden kann – elektronische Spielzeuge können spielerisch interaktives Lernen ermöglichen. Jedoch sollten sie auf das Spielverhalten des Kindes und dessen Bedürfnisse abgestimmt und einstellbar sein. „Sonst sind die Aktionsmöglichkeiten zwischen Kind und Spielzeug sehr begrenzt und beim Spielen entsteht mehr Frust als Spaß“, so Schulz. Handhabung und Inhalte müssen zum Alter und der Medienerfahrung des Kindes passen. Eine gute Orientierung bei der Auswahl passender Geräte und Software bieten Fachmagazine im Internet sowie renommierte Kindersoftwarepreise wie der Pädagogische Medienpreis.

Kuscheltiere und Puppen, die mit Kindern kommunizieren, können fehleranfällig sein und von außen manipuliert werden. Über ungeschützte Funkverbindungen von Bluetooth oder WLAN können Fremde direkten Zugriff auf Kamera oder Mikrofon des Spielzeugs bekommen, das Kind ausspionieren oder mit ihm in Kontakt treten. Weil Spielzeuge harmlos und vermeintlich vertrauenswürdig sind, können Kinder dazu verleitet werden, Geheimnisse zu verraten. Eltern sollten sich schon vor dem Kauf darüber informieren, ob die Verbindungen zum Spielzeug gut gesichert sind. Wichtig ist auch, dass sie abgeschaltet werden können, wenn das Smart Toy nicht in Gebrauch ist.

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Bad News
news-6867 Mon, 11 Feb 2019 08:39:03 +0100 Bibis Beauty Palace entdeckt Wlan auf dem Mars https://www.medienmilch.de/laktosefrei/humor/artikel/details/106867bibis-beauty-palace-entdeckt-wlan-auf-dem-mars/ Wie steht es mit der Intelligenz der Influencer? Nicht gut, wenn man diesem aktuellen Beispiel folgt: Nicht nur Quizmaster Jörg Pilawa kann kaum glauben, was er da hört und zieht seine Augenbraue ganz hoch: Nicht Wasser, sondern Wlan wollen Wissenschaftler laut Social Media-Promi und Influencerin Bibi "Beauty Palace" auf dem Mars entdeckt haben? Mein lieber Scholli.

Und vor allem die "Begründung" für die Kinderantwort: Trump und alle Internettrolle wären stolz auf die Online-Fachfrau für Schminkanleitungen. Und der Mann passt auch zu ihr.

Liebe vernachlässigte Internet-Kinder und -Jugendliche: Das ist das Ergebnis, wenn man Youtube-Star wird und keine Bücher mehr kennt :-)

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Humor
news-6866 Sat, 09 Feb 2019 10:53:08 +0100 Erschreckend: 40 Prozent der Deutschen petzen gerne https://www.medienmilch.de/quark/bad-news/artikel/details/106866erschreckend-40-prozent-der-deutschen-petzen-gerne/ Die chinesische Regierung will 2020 ein datenbasiertes „Social-Credit-System“ einführen, welches das Verhalten der Bürger bewertet. Die „gut“ Bewerteten erhalten etwa bessere Kredite und Bonuszahlungen, die „schlecht“ Bewerteten können z.B. keine Zug- oder Flugtickets kaufen. Peking möchte so seine Bürger zu besseren Menschen erziehen. Kritiker befürchten, dass die Privatsphäre dadurch verletzt und die Gesellschaft umfassend überwacht wird. Wie die Deutschen zu einem System stehen, das Daten sammelt und darauf aufbauend gutes Verhalten belohnt und schlechtes bestraft, hat YouGov nun in Kooperation mit dem SINUS-Institut in einer repräsentativen Studie erhoben.

Klare Absage an Überwachungsstaat, aber ...

Die deutliche Mehrheit der Deutschen (68 %) lehnt ein „Social-Credit-System“ wie es die chinesische Regierung 2020 landesweit im bevölkerungsreichsten Land der Erde einführen möchte demnach ab, lediglich jeder Sechste (17 %) befürwortet ein solches soziales Bewertungssystem. Mehr Anklang findet hingegen die dahinterliegende Idee der Bewertung sozialen Verhaltens: 40 % der Deutschen fänden es gut, wenn sie das Verhalten der Menschen in ihrem Umfeld positiv oder negativ bewerten könnten. Fast genauso viele (39 %) haben auch kein Problem damit, wenn sie selbst durch Andere bewertet würden. Das zeigen Ergebnisse einer Umfrage des SINUS-Instituts in Kooperation mit YouGov.

Die Jüngeren stehen „Social Scoring“ am skeptischsten gegenüber

Im Altersvergleich steht die junge Generation (18 bis 24 Jahre) der Vorstellung sozialer Kontrolle kritischer gegenüber. In dieser Gruppe fänden es nur 30 % gut, ihren Mitmenschen Punkte für soziales Verhalten zu geben. Die Altersgruppen darüber sind der Idee gegenüber positiver eingestellt (25 bis 34 Jahre: 41 %, 35 bis 44 Jahre: 38 %, 45 bis 54 Jahre: 41 %, 55 Jahre und älter: 42 %).

Jeder Sechste befürwortet sogar eine Bestrafung von „schlechtem“ Verhalten

Angenommen es gäbe ein soziales Bewertungssystem nach chinesischem Vorbild in Deutschland, ist jeder sechste Deutsche (18 %) der Ansicht, Menschen mit niedriger Punktzahl sollten gewisse staatliche oder privatwirtschaftliche Leistungen nicht mehr in Anspruch nehmen können bzw. bestraft werden. Doch welche Strafen finden die Befürworter angemessen? Am offensten stehen die Deutschen der Möglichkeit gegenüber, dass Unternehmen Kunden mit schlechtem Ranking ablehnen können (36 %). Höhere Steuern (33 %) und Geldstrafen (32 %) finden sich an zweiter und dritter Stelle der von den Befürwortern einer Bestrafung präferierten Sanktionen. Die deutliche Mehrheit (70 %) spricht sich gegen eine derartige Sanktionierung im Falle niedriger Punktzahlen aus.

Ein Viertel befürwortet Belohnung von konformen Verhalten

Die Belohnung von "gutem" konformen Verhalten in einem solchen Bewertungssystem wird von einem etwas höheren Anteil der Deutschen (25 %) befürwortet, z.B. schnellerer Zugang zu Konsumkrediten, Beförderungen, Bearbeitung von Amtsvorgängen oder bessere Bildungschancen. Jedoch lehnt eine deutliche Mehrheit (64 %) auch eine Bevorteilung von Personen mit hohem Punktestand ab.

Deutsche sehen in „Social Scoring“ eher für sich persönlich Vorteile als für die Gesellschaft

Bei der Einschätzung, ob ein soziales Bewertungssystem in Deutschland eher für einen selbst oder die Gesellschaft von Vorteil wäre, ist knapp ein Viertel (23 %) der Befragten der Ansicht, dass sie persönlich von solch einem System profitieren würden. Vorteile für die Gesellschaft als Ganzes sieht hingegen nur jeder Zehnte (10 %). 43 % geben an, dass ein soziales Bewertungssystem in Deutschland gesamtgesellschaftlich Nachteile brächte, aber nur mehr als jeder Vierte (27 %) sieht für sich persönliche Nachteile.

Befürchtete Nachteile: Falschbewertungen, Misstrauen und Rufschädigung

Auf die Frage, welche Nachteile ein Social-Credit-System mit sich bringen könnte, sehen 61 % inkorrekte Bewertungen als die größte Gefahr. 55 % geben an, dass sich das Misstrauen der Bevölkerung untereinander nachteilig auswirken kann. Die Hälfte (50 %) sieht eine potenzielle langfristige Stigmatisierung und Rufschädigung durch die Speicherung negativer Daten als Nachteil. Lediglich 24 % sehen Konformität oder Gleichschaltung als Nachteil und 6 % sehen keine Nachteile eines solchen Systems.

 

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Bad News
news-6865 Sat, 09 Feb 2019 10:30:38 +0100 Buchtipp: Best of Content Marketing 2018 https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106865buchtipp-best-of-content-marketing-2018/ Der BCM-Wettbewerb, veranstaltet vom Content Marketing Forum, ist der größte seiner Art in Europa.  

2003 als Best of Corporate Publishing eingeführt und 2016 endlich zu Best of Content Marketing erweitert, zeichnete 2018 eine Jury aus über 200 Fachleuten Unternehmenskommunikation in ihrer besten Form aus – insgesamt 781 Einreichungen wurden gesichtet, ein neuer Rekord in der 16-jährigen Award-Geschichte.

Das BCM-Jahrbuch 2018 präsentiert auf über 750 Seiten 250 Nominierte – darunter 67 Goldpreisträger – sowie die Hall of Fame des gesamten Spektrums des erfolgreichen Content Marketings aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben innovativen Geschäftsberichten, Corporate Books, aufmerksamkeitsstarken Videos und Strategien bis hin zu klassischen Kundenmagazinen und Mitarbeiterzeitungen werden auch crossmediale Kampagnen in diesem Werk vorgestellt.

Ein umfangreiches Register der Redaktionen, Herausgeber und Dienstleister komplettiert diesen haptischen Wegweiser für alle, die sich für Marketing, Werbung, Mitarbeiter- und Kundenkommunikation interessieren, kreative Anregungen suchen, Plagiate vermeiden wollen, Anschauungsmaterial für den Nachwuchs benötigen oder ganz einfach fühlen wollen, warum es auch in Zukunft gedruckte Bücher geben wird. Ein Muss für die Agentur-Bestandsbibliothek im Handbuchbereich - und viel mehr!

 

Content Marketing Forum e.V./Deutscher Fachverlag GmbH/HORIZONT productions (Hrsg.) (Hrsg.)
Best of Content Marketing BCM 2018
Jahrbuch des Wettbewerbs Best of Content Marketing
1. Auflage, ca. Juli 2018, 752 Seiten, 240 mm x 300 mm
Deutscher Fachverlag GmbH
ISBN 978-3-86641-885-1
Bestell-Nr.41885  - 99,00 EUR*

 

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news-6864 Wed, 06 Feb 2019 19:22:30 +0100 Lautsprecher & Widersprecher: Mediensysteme im Vergleich (Buchkritik) https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106864lautsprecher-widersprecher-mediensysteme-im-vergleich-buchkritik/ Trotz des Trends der kommerziellen Globalisierung treffen wir weiterhin auf eine Vielzahl unterschiedlicher politischer Systeme – und nach wie vor prägen die politischen Systeme die Mediensysteme. Wie aber lassen sich die Mediensysteme typologisieren? Wie viele Modelle gibt es? Forscher haben seit dem Zweiten Weltkrieg immer wieder versucht, solche Modelle zu bilden und zu begründen. Aber entweder waren sie zu pauschal oder sie bezogen sich bloß auf den nordatlantischen Westen. Roger Blum versucht in seinem Fachbuch "Lautsprecher & Widersprecher" Herbert von Halem Verlag) mit einem pragmatischen Differenz-Ansatz eine globale Typologie der Mediensysteme zu entwickeln. Zuerst werden die Mediensysteme von über 20 Ländern beschrieben, darunter Kuba, China, Ägypten, Russland, die Türkei, Italien, der Libanon, Frankreich, Deutschland, Österreich, die Schweiz, die USA und Brasilien. Danach wird der Ansatz mit seinen Kriterien vorgestellt, aus denen sich dann das Kommando-Modell, das Patrioten-Modell, das Schock-Modell, das Klientel-Modell, das Service-public-Modell und das liberale Modell ergeben.

Zu den Unterscheidungsmerkmalen gehören der Charakter des Regierungssystems, die Art der politischen Kultur, der Grad der Medienfreiheit, der Grad der Staatskontrolle über die Medien, die Frage, wem die Medien gehören und wer sie finanziert, der Grad der Liaison zwischen Medien und politischen Parteien, die Frage, ob die Medienkultur eher auf Kritik oder auf Harmonie ausgerichtet ist und schließlich die Frage, ob sich die Medien eher dem Kommerz oder dem Service public verschreiben. Im Kommando-Modell (ehemalige Sowjetunion) und im Patrioten-Modell (Ägypten) fungieren die Medien als Lautsprecher der Herrschenden. Im Service-public-Modell (Großbritannien) und im liberalen Modell (USA) sind sie Widersprecher der Herrschenden. Im Schock-Modell (kein Prototyp) und im Klientel-Modell (Italien? Griechenland? Ungarn?) besteht eine Ambivalenz zwischen Lautsprechern und Widersprechern.

Die Transparenz und Übersichtlichkeit der Modelle ist gleichzeitig die Schwäche der Blum-Typologie, die der Autor selbst erkennt: Die Gefahr, dass Länder über einen zu groben Kamm geschlagen werden, der ihnen nicht gerecht wird, ist gegeben. Trotzdem ist das Modell trotz aller Schwächen ein guter und geeigneter Ansatz, Mediensysteme sinnvoll zu vergleichen und zu typologisieren.

Lautsprecher und Widersprecher
Ein Ansatz zum Vergleich der Mediensysteme

Herbert von Halem Verlag
2014
444 S., 60 Tab., dt.
Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 978-3-86962-049-7
32,00 EUR

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news-6863 Sat, 02 Feb 2019 10:04:34 +0100 Buchkritik: Welt ohne Geist und Buch ohne Tiefgang https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106863buchkritik-welt-ohne-geist-und-buch-ohne-tiefgang/ Es hätte so interessant werden können: Ein Insider schreibt ein Buch über die Macht der Algorithmen von Google, Amazon, Facebook und Apple und nennt sein Werk "Welt ohne Geist - Wie das Silicon Valley freies Denken und Selbstbestimmung bedroht".  

Franklin Foer ist ein frustrierter Ex-Chefredakteur, der vergeblich versucht hat, digitale und prä-digitale Werte zu verschmelzen, aber "die Generation der neuen Mediengiganten, die mit dem Internet entstanden sind, interessiert sich nicht für den Ethos journalistischer Objektivität." Dashboards, auf denen man sehen kann, wie Besucher auf Content reagieren, regieren nun den redaktionellen Alltag. Nicht mehr die journalistische Qualität des Contents. Ist das neu? Eigentlich nicht. Gilt das nur für den Journalismus? Nein. Wohin führt das? Sagt das Buch nicht (oder habe ich es nicht verstanden/überlesen?).

Im digitalen Zeitalter erleben wir eine erschrechende Monopolisierung auf die vier oben genannten Big-Tech-Giganten mit klaren Konseqeunzen und Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen. Franklin Foers Titiel verspricht, dass der Leser Gedankenhilfe bekommt, was diese gandenlose Monopolisierung zumindest für den Intellekt bedeutet. Dieses Versprechen wird leider nicht erfüllt.

Welt ohne Geist beschreibt zwar ansprechend und unterhaltsam die Geschichte der monopolistischen Digitalisierung aus der redaktionellen Sicht des Autors, aber die Folgen werden leider nur sehr oberflächlich behandelt. Der gut getextete Klappentext: "Im Schaufenster des Silicon Valley mögen Pluralismus und Individualität liegen, doch was wir uns erkaufen, sind Konformität, Desinformation, Privatisierung von Wissen und die Abschaffung der Privatsphäre. Selbstbestimmung, mahnt Foer, ist ohne einen freien Geist unmöglich. Wenn wir das Schaffen von Kultur, von Gedanken- und Diskussionsräumen dem Silicon Valley überantworten, befördern wir nicht unsere Existenz und das Gemeinwohl - wir befördern die Bilanzen der Konzerne und die Macht der Maschine" verspricht in Bezug auf den Inhalt zu viel. Wir lesen das Werk eines Menschen, den die gnadenlose Google-Analytics-SEM-Dominanz inzwischen nervt und der versucht, dies in einen subjektiv-histotrischen Kontext zu erklären, ohne jemanden dabei richtig weh zu tun. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das klappt leider nicht. Und das ist schade.

ohb

 

Franklin Foer
Welt ohne Geist
Wie das Silicon Valley freies Denken und Selbstbestimmung bedroht
Paperback € 18,00 [D] inkl. MwSt.
Aus dem Amerikanischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: A World Without Mind. The Existential Threat of Big Tech288 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-89667-576-7

 

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news-6862 Fri, 01 Feb 2019 15:02:09 +0100 Fernsehpreis 2019: Alle Gewinner https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106862fernsehpreis-2019-alle-gewinner/ Am Donnerstagabend wurde in Düsseldorf zum 20. Mal der von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestiftete Deutsche Fernsehpreis verliehen. Am selben Tag hatte eine 14-köpfige Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen UFA-Chefs Wolf Bauer in 23 Kategorien die Preisträger in den Programmbereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ermittelt. Der Ehrenpreis der Stifter ging an Jürgen von der Lippe. Darüber hinaus wurden Förderpreise an die Schauspieler Lena Urzendowsky und Michelangelo Fortuzzi vergeben.
Wolf Bauer, Produzent und Juryvorsitzender: „2018 war ein Jahr des Umbruchs. Die Digitalisierung unseres Mediums hat über den sich verstärkenden Wettbewerb zu einer enormen Leistungssteigerung in allen Programmkategorien geführt. Die Jury war von der Gesamtprogrammleistung des Jahres 2018 sehr beeindruckt. So forderte die Entscheidungsfindung der Jury leidenschaftliche Debatten ab. Im Ergebnis spiegelt sie ein faires Bild der programmlichen und kreativen Leistungen wider. Die Jury gratuliert allen Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen.
In der Fiktion konnten Fernsehfilme und Mehrteiler den gesellschaftlichen Wandel und zeitgeschichtliche Themen höchst überzeugend abbilden. Von großer Bedeutung ist weiterhin auch das serielle Erzählen. Ob als Krimi-Formate oder Komödien, historische Stoffe oder dystopische Fantasien präsentierten sich die Serien in Konzeption und Umsetzung so differenziert und hochwertig wie nie zuvor. In der Unterhaltung haben nicht zuletzt bereits erprobte Formate gezeigt, dass sie qualitativ erfreulich steigerungsfähig waren. Schließlich haben die Beiträge der Information und insbesondere die Dokumentationen eindrucksvoll bewiesen, dass Fernsehen gerade im Zeitalter der ‚Fake News‘ wichtiges Medium der Aufklärung ist und damit Grundvoraussetzung für einen demokratischen gesellschaftlichen Diskurs.“

Die Preisträger im Überblick

Bester Fernsehfilm
„Aufbruch in die Freiheit“ (ZDF/Relevant Film)
Bester Mehrteiler
„Gladbeck“ (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)
Beste Drama-Serie
„Bad Banks“ (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)
Beste Comedy-Serie
„jerks.“ (ProSieben/maxdome GmbH/Talpa Germany)

Beste Schauspielerin
Vicky Krieps für „Das Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)
Bester Schauspieler
Albrecht Schuch für „Der Polizist und das Mädchen“ (ZDF/Sperl Film für Wiedemann und Berg), „Kruso“ (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction), „Gladbeck“ (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)
Beste Regie
Christian Schwochow für „Bad Banks“ (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)
Bestes Buch
Mizzi Meyer für „Der Tatortreiniger“ (NDR/LETTERBOX Filmproduktion)
Beste Kamera
David Luther für „Das Boot“ (Sky/ Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)
Bester Schnitt
Ueli Christen für „Gladbeck“ (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)
Beste Musik
Annette Focks für „Die Freibadclique“ (ARD/SWR/ARD Degeto/MDR/NDR/SR/ Ziegler Film/MIA Film)
Beste Ausstattung
Martina Müller, Jana Karen für „Der große Rudolph“ (ARD/BR/ARD Degeto/WDR/ORF/Producers at Work)
Beste Unterhaltung Primetime
„Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions)
Beste Moderation Unterhaltung
Luke Mockridge für „LUKE! Die 2000er und ich“, „LUKE! Die Schule und ich“, „LUKE! Die Woche und ich“ (SAT.1/Brainpool TV/Lucky Pics)
Beste Unterhaltung Late Night
„Inas Nacht“ (ARD/NDR/beckground tv)
Beste Comedy
„Kroymann“ (ARD/Radio Bremen/SWR/NDR/rbb/bildundtonfabrik)
Bestes Factual Entertainment
„Bares für Rares“ (ZDF/Warner Bros.)
Beste Ausstattung Show
Guido Heinz Frinken, Oli Egon Ide für „Das große Backen“ (SAT.1/Tower Productions)
Beste Dokumentation/Reportage
„Kulenkampffs Schuhe“ (ARD/SWR/HR/zero one)
Bester Doku-Mehrteiler
„Terra X: Die Reise der Menschheit“ (ZDF/Arte/Gruppe 5)
Beste Information: Auslandsreporter
Antonia Rados für „Jemens langsamer Tod“ (n-tv)

Bestes Infotainment
Jenke von Wilmsdorff für „Jenke macht Mut! Leben mit Brustkrebs“ (RTL/infoNetwork), „Das Jenke-Experiment“ (RTL/infoNetwork), „Jenke Über Leben“ (RTL/Bavaria Entertainment)
Beste Sportsendung
„ranNFL“ (ProSieben/ProSieben MAXX)
Förderpreise für Lena Urzendowsky und Michelangelo Fortuzzi
Hier setzte die Jury auf zwei Schauspieler: Lena Urzendowsky für ihre Rolle in der Satire „Der große Rudolph“ sowie Michelangelo Fortuzzi für seine Leistung in dem Drama „Alles Isy“. Der Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert.
Ehrenpreis der Stifter für Jürgen von der Lippe
Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Jürgen von der Lippe. Ausgezeichnet wird damit ein Protagonist der deutschen Fernsehgeschichte, der sein Publikum seit Jahrzehnten immer wieder überrascht und mitreißend unterhält.

Im maßgeblichen Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen in diesem Jahr jeweils vier Auszeichnungen an ARD und ZDF sowie zwei Nennungen an RTL und ProSieben. Der Deutsche Fernsehpreis 2019 wurde in insgesamt 25 Kategorien verliehen – an 31 Frauen und 33 Männer.

Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Der Kreis der Stifter setzt sich aus den Geschäftsführern und Intendanten der vier austragenden Sender zusammen. Vorsitzender ist in diesem Jahr Tom Buhrow, Intendant des WDR. Zum Stiftergremium gehören überdies Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF, Frank Hoffmann, Geschäftsführer Programm RTL Television, und Kaspar Pflüger, Geschäftsführer SAT.1. Vorsitzender des Beirats ist in diesem Jahr Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor WDR. Weitere Mitglieder sind Heike Hempel, stellvertretende Programmdirektorin ZDF, Sven Pietsch, Chefredakteur von ProSiebenSat.1 TV Deutschland, und Tom Sänger, Bereichsleitung Unterhaltung, Show & Daytime RTL.

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Meldung des Tages
news-6861 Fri, 01 Feb 2019 14:56:14 +0100 Szenario 2030: Läden ohne Bargeld? https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106861szenario-2030-laeden-ohne-bargeld/ Erste Tests mit Verkaufsrobotern im Einzelhandel laufen – und mehr als jeder dritte Internetnutzer in Deutschland bescheinigt angeblich digitalen Assistenten in Ladengeschäften eine große Zukunft. Das zumindest besagt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.086 Internetnutzern ab 14 Jahren: 36 Prozent der Internetnutzer erwarten demnach, dass es im Jahr 2030 im stationären Handel digitale Verkaufsassistenten und -berater geben wird. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen geben dies sogar vier von zehn Befragten (40 Prozent) an. Außerdem meint jeder dritte Internetnutzer (33 Prozent), dass im Jahr 2030 Verkaufsroboter Kunden durch den Laden führen werden.

Rund die Hälfte der Verbraucher (48 Prozent) glaubt, dass der stationäre Handel für Kunden in gut zehn Jahren durchgängig rund um die Uhr geöffnet hat, da es für ihn wie für den Online-Handel auch keine gesetzlich vorgeschriebenen Ladenöffnungszeiten mehr gibt. Arme Angestelle! Ebenfalls rund jeder Zweite (49 Prozent) denkt, dass 2030 aufgebrauchte Produkte im Haushalt, wie zum Beispiel Toilettenpapier oder Waschmittel, ohne Zutun des Kunden nachgeliefert werden. 54 Prozent der Befragten meinen außerdem, dass sich Kartenzahlung beziehungsweise Mobile Payment durchsetzen wird, da 2030 im stationären Handel kein Bargeld mehr angenommen wird. Bei den 14- bis 29-Jährigen sehen dieses Szenario für das Jahr 2030 bereits 58 Prozent der Befragten als sehr beziehungsweise eher verbreitet an.

 

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