medienmilch.de: Letzte Nachrichten http://www.medienmilch.de de_DE TYPO3 News Thu, 19 Jul 2018 08:54:24 +0200 Thu, 19 Jul 2018 08:54:24 +0200 TYPO3 EXT:news news-6732 Thu, 19 Jul 2018 08:44:59 +0200 Komiker Otto Waalkes wird 70 https://www.medienmilch.de/laktosefrei/humor/artikel/details/106732komiker-otto-waalkes-wird-70/ Am 22. Juli 2018 wird Otto Waalkes 70 Jahre alt. Das ZDF würdigt Deutschlands bekannten Komiker mit einer besonderen Dokumentation. In "Geheimakte Otto Waalkes - Harry Hirsch auf Spurensuche", am Sonntag, 22. Juli 2018, um 22 Uhr im ZDF, geht der beliebte und gewiefte Ermittler Harry Hirsch auf die Pirsch. Welche gut gehüteten Geheimnisse stecken hinter Ottos beispielloser Erfolgsgeschichte? Haben Herkunft und Lebensumstände dabei eine entscheidende Rolle gespielt? Wer waren die Vorbilder für seine legendären Gestalten - vom ostfriesischen Pfarrer über Zwerg Bubi bis zu Frau Suhrbier? Auf seine unnachahmliche Art versucht Hirsch die Antworten auf diese Fragen zu finden. Unterstützt wird er dabei unter anderen von Guido Knopp, Karen Webb, Berti Vogts, Detlev Buck, Hans Werner Olm und Maddin Schneider.

Wer jetzt schon neugierig ist:https://www.zdf.de/comedy/geheimakte-otto-waalkes

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Humor
news-6731 Thu, 19 Jul 2018 08:37:52 +0200 Verlegerverbände begrüßen Milliarden-Strafe gegen Google https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106731verlegerverbaende-begruessen-milliarden-strafe-gegen-google/ Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) haben die Entscheidung der EU-Wettbewerbskommission gegen das Markverhalten von Google im Zusammenhang mit dem Betriebssystem Android in einer Pressemeldung "begrüßt". "Mit dieser Entscheidung setzt die EU-Kommission ihren Kurs fort, europaweit marktbeherrschenden Digitalplattformen Grenzen aufzuzeigen", erklärten Sprecherinnen der Verbände in Berlin. Der diskriminierungsfreie Zugang zu solchen Plattformen sei für einen fairen Wettbewerb und für Vielfalt in Europa unverzichtbar. Gerade bei der zunehmenden Nutzung mobiler Geräte dürfe Google in seinem Betriebssystem nicht eigene Dienste bevorzugen. "Auch diese Entscheidung von EU-Kommissarin Vestager zeigt, dass marktbeherrschende Digitalplattformen den Wettbewerb und die Vielfalt in Europa zunehmend gefährden", so die Sprecherinnen. Dieses Thema sei zentral für die Zukunft der Digital- und Medienwirtschaft und verdiene auch außerhalb der EU-Wettbewerbskommission eine sehr viel größere Beachtung in der deutschen und europäischen Politik als bisher.

BDZV und VDZ hatten sich bereits im Jahr 2016 aktiv als sogenannte interessierte Dritte in das Android-Verfahren eingebracht und die Argumente der Beschwerdeführer aus Sicht der Inhalteanbieter untermauert. Googles Android-Praktiken gefährden die freie Verbreitung verlegerischer Inhalte und den freien Zugang zu neuen Diensten. In dem Umfang, in dem Google gegenüber Herstellern mobiler Geräte auf eine Vorinstallation seiner Dienste besteht, werden die Distributionswege für die Presse blockiert, die ihre digitalen Inhalte zunehmend auch über Apps vermarkten und Verbrauchern zugänglich macht.

Die Verlegerverbände sehen das neue Verfahren auch als Bestätigung der bereits am 27. Juni 2017 ergangenen Entscheidung der EU-Kommission zur Google-Suche. Die Kommission sah es seinerzeit nach einer Beschwerde von BDZV, VDZ und anderen als erwiesen an, dass Google seine Marktmacht durch die bessere Darstellung eigener Dienste in den Suchergebnissen begünstigte. Google hat diese Entscheidung vor dem EuG angefochten. Das Verfahren hierzu läuft noch.

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Meldung des Tages
news-6730 Thu, 19 Jul 2018 08:31:03 +0200 Scheinwissenschaftliche Publikationen: Viele Wissenschaftler unter Verdacht https://www.medienmilch.de/quark/nicht-schoen/artikel/details/106730scheinwissenschaftliche-publikationen-viele-wissenschaftler-unter-verdacht/ Große Betroffenheit unter den Spitzenforschungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg: Auch mehr als 250 Forscher aus der Region sollen in den weltweiten Skandal um scheinwissenschaftliche Publikationen verwickelt. Die Wissenschaftler veröffentlichten - oftmals angeblich auch unwissentlich - ihre Forschung in unseriösen Verlagen, die eine wissenschaftliche Qualitätskontrolle oft nur vortäuschen.

Das ergaben Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung gemeinsam mit rbb|24 und weiteren nationalen und internationalen Medien. Dafür wurden 175.000 von fünf der wichtigsten scheinwissenschaftlichen Plattformen veröffentlichte Forschungsartikel ausgewertet.

Charité, Technische Universität, Brandenburgische Technische Universität, Beuth Hochschule, HWR, Humboldt-Universität oder Freie Universität - überall ist man überrascht, dass auch eigene Wissenschaftler bei dubiosen Verlagen ihre Forschung veröffentlichten. "Jedem muss bewusst sein, wenn die Wissenschaft nicht glaubwürdig ist, wenn wir mit Fake-Konferenzen und Fake-Journalen arbeiten, dann beschädigen wir die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft und daran hat keiner Interesse", so Steffen Krach (SPD), Berliner Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung.

Die betroffenen Wissenschaftler haben Forschungsergebnisse gegen Zahlung teilweise hoher Gebühren in zumeist über das Internet verfügbaren, scheinwissenschaftlichen Journalen publiziert, die von Unternehmen in Südasien, der Golfregion, Afrika oder der Türkei herausgegeben werden. Diese Firmen behaupten, Forschungsergebnisse wie international üblich vor Veröffentlichung anderen erfahrenen Wissenschaftlern zur Prüfung und Korrektur vorzulegen. Den Recherchen zufolge geschieht dies jedoch meist nicht.

Die rbb|24-Datenauswertung fand über 100 zweifelhafte Papers - oftmals erstellt von mehreren Co-Autoren - mit Verbindungen zu fast allen renommierten Forschungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg.

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Nicht schön
news-6729 Mon, 16 Jul 2018 08:13:41 +0200 Verkehrslage: 40 Prozent informieren sich per Smartphone oder Tablet https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106729verkehrslage-40-prozent-informieren-sich-per-smartphone-oder-tablet/ Wer stressfrei reisen und pünktlich ankommen will, setzt auf Smartphone oder Tablet: 4 von 10 Bundesbürgern (41 Prozent) informieren sich so über aktuelle Staumeldungen. 2016 waren es erst 26 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. 23 Prozent schauen aktuell bereits vorab über Smartphone und Tablet im Internet, was sie auf den Straßen erwartet. Jeder Vierte (26 Prozent) behält so unterwegs das Verkehrsaufkommen im Blick. „Smartphone und Tablet sind zu unseren Reiseassistenten geworden und liefern in Echtzeit Verkehrsinformationen. Wer unterwegs Staus umgehen will, lässt die beste Route über mobiles Internet und Dienste wie Google Maps oder Apple Maps berechnen“, sagt Bitkom-Mobility-Experte Mario Sela.

Besonders die Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren setzen vorab oder während der Fahrt auf digitale Verkehrsinformationen: Rund zwei Drittel (62 Prozent) informieren sich mobil über Staumeldungen. Bei den 30- bis 49-Jährigen checkt jeder Zweite (53 Prozent) so die Verkehrssituation auf den Straßen, bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 42 Prozent. In der Generation 65plus rufen nur 9 Prozent Staumeldungen über Smartphone oder Tablet ab.

Erste Anlaufstelle für Verkehrsnachrichten bleibt das Radio, 87 Prozent informieren sich auf diese Weise. Jeder Zweite (53 Prozent) nutzt ein herkömmliches Navigationsgerät, das Staumeldungen entweder über das Radio-Signal oder eine Internetverbindung synchronisiert. 7 Prozent geben an, sich gar nicht über das Staugeschehen zu informieren.

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News
news-6728 Fri, 13 Jul 2018 09:56:34 +0200 Grandmaster Franz: Neue Webvideo-Serie über kriminelle Clans im Hip-Hop-Kosmos https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106728grandmaster-franz-neue-webvideo-serie-ueber-kriminelle-clans-im-hip-hop-kosmos/ Für funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF für Jugendliche, dreht der SWR ab Montag, 16. Juli 2018, die Webserie "Grandmaster Franz" (AT). Die Webvideo-Serie von SWR / funk soll den Aufstieg zweier Antihelden in einem von kriminellen Clans beherrschten Hip-Hop-Kosmos beschreiben. Die zunächst zehn Folgen umfassende Dramedy von Comedy-Head-Autor Christian Karch will mit Situationskomik eine absurd-groteske Geschichte rzählen, in der das von Gewalt beherrschte Umfeld der "Gangsta-Rap"-Subkultur auf den Spießer-Alltag des gutbürgerlichen Milieus trifft. Gedreht wird bis Ende August in Baden-Baden und Umgebung.

Bereits beim Casting sie auf ein möglichst authentisches Umfeld gesetz worden: U. a. wurde die Rolle des zweiten Hauptdarstellers mit einem "echten Rapper", Haben Tesfai, besetzt. Die Titelrolle Franz wird von Stefan Mocker gespielt. In weiteren Rollen sind u. a. Simon Gosejohann ("Elton vs. Simon"), Katy Karrenbauer ("Hinter Gittern") und Santiago Ziesmer (Stimme von "Spongebob Schwammkopf") zu sehen. Die Veröffentlichung der Serie bei funk ist für das Frühjahr 2019 geplant.

 

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News
news-6727 Fri, 13 Jul 2018 09:45:23 +0200 BVDW will einheitliche Regeln für Content Marketing etablieren https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106727bvdw-will-einheitliche-regeln-fuer-content-marketing-etablieren/ Nachdem der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Content Marketing in einer eigenen Fokusgruppe konzentriert hat, will der Verband nun die Professionalisierung dieser Disziplin weiter voran treiben: Um einheitliche Qualitätsstandards und Transparenz zu gewährleisten, führt die Fokusgruppe nun einen Code of Conduct pupnliziert, mit dem sich Dienstleister auf eine einheitliche Arbeitsweise verpflichten sollen.

Im Bereich Content Marketing haben etwa Werbungtreibende in Hinblick auf Transparenz der Arbeitsweise und Leistungsspektrum der Dienstleister häufig nur wenig Klarheit. „Im Vergleich zu vielen anderen Disziplinen des digitalen Marketings ist Content Marketing sehr individuell, die Arbeitsweisen unterscheiden sich mitunter sehr deutlich“, sagt Sabine Wegele (Nayoki) aus dem Vorsitz der Fokusgruppe Content Marketing im BVDW. Doch unabhängig davon müsse es Mindeststandards geben, an die sich die Branche zu halten habe. Insbesondere die Kennzeichnung von Content-Marketing-Platzierungen sei derzeit nur selten konsequent. „Hier schafft unser Code of Conduct Abhilfe und verpflichtet Dienstleister auf die wesentlichen Eckpunkte professionellen Content Marketings sowie wichtige ethische und rechtliche Grundsätze“, so BVDW-Expertin Wegele.

So ist ein wichtiger Aspekt des Code of Conduct die Kennzeichnungspflicht: Mit der Unterzeichnung versichern Agenturen, dass sie Werbung grundsätzlich als solche deklarieren. Zudem enthält die Selbstverpflichtung unter anderem Maßgaben zu seriöser Arbeitsweise, Kostenstruktur, Qualität, Messbarkeit und dem Leistungsspektrum, das eine Agentur anbieten muss. „Auf diese Weise gewährleisten wir Kunden, Website- und Online-Shop-Betreibern ein hohes Maß an Transparenz und Professionalität ihrer Dienstleister im Bereich Content Marketing. Wir betrachten Content Marketing ganzheitlich, kanalübergreifend und crossmedial – nicht fokussiert auf eine Disziplin oder Mediengattung. Und genau das war die größte Herausforderung bei der Konzeption dieser Selbstverpflichtung. Ich freue mich, dass uns die Quadratur des Kreises geglückt ist.“

Bereits zehn Unterzeichner

Stand heute haben sich bereits zehn Agenturen den einheitlichen Standards verpflichtet und die Selbstverpflichtung unterzeichnet. Für BVDW-Mitglieder ist die Unterzeichnung kostenfrei, Nicht-Mitglieder zahlen 449 Euro. Eventuelle Verstöße gegen die Grundsätze des Code of Conduct überprüft ein Beschwerdebeirat, der sich derzeit aus dem Vorsitz der BVDW-Fokusgruppe Content Marketing zusammensetzt.

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Meldung des Tages
news-6726 Thu, 12 Jul 2018 19:27:44 +0200 Gastartikel: Digital sortiert statt digital verwirrt https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106726gastartikel-digital-sortiert-statt-digital-verwirrt/ Man hört und liest es immer wieder: Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in deutschen Unternehmen fehlt es an digitalem Know-how. Aber ist das wirklich so? Fühlen sich Berufstätige tatsächlich aufgrund eines Mangels an digitalem Wissen im Arbeitsalltag beeinträchtigt? Kommentar news-6725 Mon, 09 Jul 2018 15:14:00 +0200 Praxisnahes Medientraining im Workbook https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106725praxisnahes-medientraining-im-workbook/ Wie lauten meine Kernbotschaften? Was muss ich tun, damit meine Inhalte verstanden und von Journalisten aufgegriffen werden? Wie meistere ich souverän Interviews und was erwarten Journalisten von mir als Gesprächspartner? Wer erfolgreich über die Medien kommunizieren möchte, braucht Antworten auf diese und weitere Fragen im Vorfeld. Hier will das neue Fachbuch "Workbook Medientraining - Wie Sie Ihren öffentlichen Auftritt erfolgreich gestalten" Einsteigern praxisnah helfen. Das Buch ist dabei ein klassisches Workbook: Es will Hintergrundwissen vermitteln und konkrete Tipps geben, wie man den persönlichen Auftritt erfolgreich gestaltet. Zudem bietet das Buch viele Übungen und Checklisten, um sich gezielt und individuell fit für den öffentlichen Auftritt zu machen. Video-Beispiele auf sp-mybook.de komplettieren die praxisnahe Vorgehensweise.

Dieses Praxis-Prinzip macht das "Workbook Medientraining" zu einem sehr guten Übungsbuch für Kommunikationslaien, die sich in die Thematik einarbeiten wollen oder müssen. Profis dagegen werden kaum etwas neues erfahren, aber sie sind auch nicht die Zielgruppe.

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Kommentar
news-6724 Mon, 09 Jul 2018 13:31:00 +0200 DSGVO: 43 Prozent der Unternehmen schränken nun digitale Aktivitäten ein https://www.medienmilch.de/sahne/top-face/artikel/details/106724dsgvo-43-prozent-der-unternehmen-schraenken-nun-digitale-aktivitaeten-ein/ Spätestens zum 25. Mai hat die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) die gesamte Wirtschaft in Aufruhr versetzt. Rund einen Monat danach holte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. bei seinen Mitgliedern ein Stimmungsbild ein. Das Ergebnis: Demnach haben 43 Prozent der Digitalunternehmen ihre digitalen Aktivitäten eingeschränkt, mehr als die Hälfte rechnet nun mit Umsatzeinbußen. Fünf Prozent der Unternehmen haben schon jetzt Abmahnungen erhalten, die sich auf die DSGVO stützen. Die DSGVO zieht eine massive Unsicherheit der Digitalbranche mit sich. Gut einen Monat nachdem die zweijährige Umsetzungsfrist für die neue Regulierung am 25. Mai abgelaufen ist, hat der BVDW seine Mitgliedsunternehmen befragt und ein Stimmungsbild eingeholt, an dem sich 278 Experten beteiligt haben. Hier geben 43 Prozent der Digitalfirmen an, ihre digitalen Aktivitäten wegen der DSGVO eingeschränkt zu haben.

„Das ist absolut alarmierend und gibt einen groben Eindruck, mit welcher Wucht eine solche Regulierung unsere Wirtschaft treffen kann“, sagt BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr (IP Deutschland). „In erster Linie hat die DSGVO zu Unsicherheit geführt – oft ist nicht klar, wie die neuen Bestimmungen angewendet werden müssen.“ Das Problem seien, so der BVDW-Experte, vor allem unklare Formulierungen der Verordnung und sich widersprechende Vorgaben. Dabei geben fünf Prozent der Befragten an, bereits Abmahnungen erhalten zu haben, die sich auf die DSGVO stützen – 28 Prozent rechnen fest mit solchen Abmahnungen. „Jetzt regiert die Unsicherheit, die in diesem Fall eine gesamte Wirtschaft lähmt“, sagt BVDW-Experte Duhr.

Für die Digitale Wirtschaft ist die DSGVO eine echte Bedrohung: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der in der BVDW-Studie befragten Unternehmen gibt an, dass sich die Datenschutzreform negativ beziehungsweise sehr negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken wird. Jedes dritte Unternehmen (34 Prozent) sieht keine Auswirkungen auf den Umsatz. Für Thomas Duhr ein deutliches Warnsignal einer fehlgelenkten Regulierung: „Falls die EU-Kommission eine E-Privacy-Verordnung in der aktuell diskutierten Fassung tatsächlich realisieren sollte, wird das dramatische Folgen für die globale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen haben. Hier steht der Technologiestandort Deutschland auf dem Spiel.“

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Top-Face
news-6721 Mon, 02 Jul 2018 13:35:00 +0200 Musikalischer Stillstand: Mit 31 Jahren hören Deutsche auf neue Musik zu entdecken https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106721musikalischer-stillstand-mit-31-jahren-hoeren-deutsche-auf-neue-musik-zu-entdecken/ Laut einer neuen Studie des globalen Musik-Streamingdienstes Deezer erleben Deutsche im Alter von durchschnittlich 31 Jahren ihren "musikalischen Stillstand". Das bedeutet, dass sie dann keine neue Musik mehr entdecken und immer wieder die gleichen Titel und Genres hören. Neben Deutschland führte Deezer die Studie auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien und den USA mit jeweils 1.000 Teilnehmern durch. Deutschland schneidet im internationalen Vergleich am besten ab: Hier entdecken die Menschen am längsten Musik und der musikalische Stillstand setzt am spätesten ein von allen fünf Ländern.

Im Durchschnitt liegt das Alter, in dem in Deutschland am meisten neue Musik entdeckt wird, bei 27 Jahren. In Brasilien hingegen sind die Menschen am jüngsten, wenn sie ihren musikalischen Höhepunkt (22 Jahre) und ihren Stillstand (23 Jahre und zwei Monate) erleben.

Die von Deezer in Auftrag gegebene Studie untersucht das Alter, in dem Menschen musikalisch stehen bleiben. Hierfür wurden Bundesbürger im Alter von 18 bis 55+ Jahren nach ihren musikalischen Vorlieben und Hörgewohnheiten befragt. In allen Altersgruppen sagten fast drei Viertel der Befragten (72%), dass sie sich in ihrem Musikgeschmack festgefahren fühlen, während fast ein Drittel (32%) angab, dass sie kaum Musik außerhalb ihrer Lieblingsgenres ausprobieren würden.

Als Gründe für den musikalischen Stillstand nannten die Studienteilnehmer unter anderem einen anspruchsvollen Job (24%), die Überforderung durch die schiere Masse an verfügbarer Musik (22%) oder die Betreuung von Kleinkindern (12%). Deezer fand auch heraus, dass sich über die Hälfte aller Befragten (58%) mehr Zeit für das Entdecken neuer Musik wünschen. Fast zwei Fünftel (39%) sagten voraus, dass sie in Zukunft hierfür mehr Zeit einplanen werden.

Für Frauen liegt der Höhepunkt ihrer musikalischen Neugier im Alter von 27 Jahren, während Männer diesen Lebensabschnitt bereits kurz vorher, im Alter von 26 Jahren und elf Monaten, erreichen. In diesem Alter hätten fast zwei Drittel der Befragten (66%) mehr als 10 neue Songs pro Woche gehört. Fast die Hälfte (48%) gab an, dass sie über fünf neue Acts im Monat entdeckt hätten.

 

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News
news-6722 Mon, 02 Jul 2018 11:07:00 +0200 Philipp und Keuntje stärkt Agenturführung https://www.medienmilch.de/sahne/top-face/artikel/details/106722philipp-und-keuntje-staerkt-agenturfuehrung/ Mit Oliver Kielinski (41) beruft die Hamburger Kreativagentur aus den eigenen Reihen einen erfahrenen Berater zum Geschäftsführer. Kielinski – der mit seinem Team zuletzt unter anderem die Umsetzung der neuen Kampagne für die Deutsche Bank verantwortete – hat es im Laufe seiner Karriere verstanden, Kontinuität und dynamische Entwicklung unter einen Hut zu bringen. So war er bei seinen früheren Stationen Economia BBDO, Tribal DDB und Jung von Matt jeweils etwa fünf Jahre, bevor er vor zwei Jahren zu PUK wechselte, wo er die kaufmännische und beraterische Leitung einer Heimat übernahm und diese zusammen mit seinen Kreativpartnern erfolgreich ausbaute. Über die Jahre sammelte er Erfahrungen auf Kunden wie Telekom, Tchibo, OBI, MAN, Jägermeister, ASTRA, Holsten und Darboven.

Für die Agentur ist die Entwicklung die logische Konsequenz: „Wir entwickeln bevorzugt unsere eigenen Leute für Führungsaufgaben weiter. Oliver hat bei seinem Antritt vor zwei Jahren sehr schnell Fuß gefasst, bei Kunden wie bei Kollegen. Er ist ein echter Team-Player, hat für viel frischen Wind gesorgt, mit seiner unaufgeregten Art dabei aber keinen Wind gemacht. Seine Mischung aus strategisch-unternehmerischem Denken und Zug zum Tor lässt Kunden schnell merken, wie wir für sie Wirkung auf dem Markt erzeugen. Diese Fähigkeiten wollen wir in der Agentur breiter nutzen und das macht jetzt schon großen Spaß in der Zusammenarbeit“, so Torben Bo Hansen, geschäftsführender Gesellschafter bei PUK.

Im Zuge dieses Wechsels in die Geschäftsführung folgt Eva-Christin Putz (34) auf Kielinski und übernimmt die Heimatleitung zusammen mit dem bestehenden Kreativ-Team Robert Müller und Deneke von Weltzien. Putz ist seit vier Jahren bei Philipp und Keuntje, sie hat in der Markenberatung u. a. Kunden wie Telekom, Kühne oder Bärenmarke betreut. Zuvor hatte sie bei einer mittelständischen Agentur u. a. lange für Kunden wie Huawei, E-Plus und The Phone House gearbeitet.

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Top-Face
news-6719 Mon, 02 Jul 2018 10:20:00 +0200 "20 Domains und mehr als 1.400 Links" - Facebook gegen Fake News? https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/10671920-domains-und-mehr-als-1400-links-facebook-gegen-fake-news/ Was bringt einer der Hauptverantwortlichen für die Verbreitung von Fake News als Image-PR-Meldung gegen die Verbreitung von Fake News? Das: Seit dem Start der Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern im vergangenen Frühjahr, wurde laut Facebook-Pressemeldung ein nicht näher erläutertes "Faktenprüfer-Programm" auf zarte 14 Länder ausgedehnt, die nicht näher beschrieben werden. 14 Länder von wie vielen in denen Facebook aktiv ist? "Wir planen die Ausweitung auf zusätzliche Länder bis Ende des Jahres."  Wie viele? Welche? Fehlanzeige! Das Prinzip des digitalen Weltkonzerns: sehr allgemein und unverbindlich bleiben. "Diese zertifizierten, unabhängigen Faktenprüfer bewerten die Richtigkeit von Beiträgen auf Facebook und helfen uns dabei, die Verbreitung von als falsch eingestuften Beiträgen um durchschnittlich 80 Prozent zu reduzieren."  80 Prozent? Wow!  Aber von was genau?

"Da täglich mehr als eine Milliarde Inhalte auf Facebook veröffentlicht werden, ist es Faktenprüfern nicht möglich, jeden Beitrag einzeln zu prüfen. Deshalb suchen wir nach neuen Wegen, um gefälschte Nachrichten zu erkennen und diesem Phänomen in größerem Umfang entgegenzuwirken." Na, das verstehen wir mal. Aber wie genau? "Maschinelles Lernen unterstützt uns bei der Aufgabe, Duplikate bereits widerlegter Beiträge aufzuspüren. Zum Beispiel hat ein Faktenprüfer in Frankreich die Behauptung entkräftet, man könne das Opfer eines Schlaganfalls retten, indem man ihm mit einer Nadel in die Finger sticht und Blut abnimmt. So konnten wir über 20 Domains und mehr als 1.400 Links identifizieren, die diese falsche Behauptung verbreiten." Das ist doch mal ein konkretes Beispiel. Bitte mehr davon!

Im April haben wir eine neue Initiative angekündigt, die unabhängige Studien über die Rolle der sozialen Medien auf Wahlen und die Demokratie im Allgemeinen fördert. In den kommenden Wochen wird die zugehörige Kommission Vorschläge zur Messung des Umfangs und der Auswirkungen von Falschinformationen auf Facebook einholen. Im Rahmen eines Peer-Review-Prozesses werden anschließend die Forscher ausgewählt, die Mittel für ihre Studien sowie Zugang zu Datensätzen von Facebook unter Einhaltung des Datenschutze erhalten. Diese extern validierte Forschung wird dazu beitragen, dass wir weiterhin verantwortungsvoll handeln und unsere Fortschritte transparent im Auge behalten können.

https://de.newsroom.fb.com/news/2018/06/verstaerkung-unserer-anstrengungen-gegen-falschmeldungen/

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News
news-6723 Sun, 01 Jul 2018 11:15:24 +0200 Gastartikel: Urheberrecht in sozialen Medien - Was gilt laut Gesetz? https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106723gastartikel-urheberrecht-in-sozialen-medien-was-gilt-laut-gesetz/ Hochladen, Teilen, Einbetten – Im Internet sind die Verbreitungsmöglichkeiten vielfältig und stets im Wandel begriffen. Täglich finden dutzende Texte, Fotos und Videos ihren Weg zu Instagram, Facebook, Snapchat oder anderen Social-Media-Plattformen.Dem Urheberrecht wird dabei jedoch nicht immer Beachtung geschenkt. Was zu beachten ist? Ein Gastartikel von Alexander Kretschmer. Viele Nutzer wissen nicht genau, unter welchen Voraussetzungen die Verbreitung medialer Inhalte eine Urheberrechtsverletzung ist. Im Urheberrechtsgesetz (UrhG) ist genau definiert, was als schutzfähiges Werk gilt (§ 2 UrhG): „Zu den geschützten Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst gehören insbesondere:

1. Sprachwerke, wie Schriftwerke, Reden und Computerprogramme;

2. Werke der Musik;

3. Pantomimische Werke einschließlich der Werke der Tanzkunst;

4. Werke der bildenden Künste einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst und Entwürfe solcher Werke;

5. Lichtbildwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Lichtbildwerke geschaffen werden;

6. Filmwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Filmwerke geschaffen werden;

7. Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art, wie Zeichnungen, Pläne, Karten, Skizzen, Tabellen und plastische Darstellungen.

 

Social-Media: 10 Regeln zum Urheberrecht

Zu den häufigsten im Social-Media-Bereich begangenen Verstößen zählen die Verwendung fremder Werke, die Missachtung des Rechts auf Anerkennung der Urheberschaft sowie die unrechtmäßige Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke. Nachfolgend haben wir für Sie 10 Regeln zum Urheberrecht im Social-Media Bereich zusammengestellt, deren Einhaltung den genannten Verstößen vorbeugen kann.

1. Berücksichtigung des Veröffentlichungsrechts

Als Bestandteil vom Urheberpersönlichkeitsrecht soll der Urheber durch das Veröffentlichungsrecht seine Werke kontrollieren können. Die Entscheidungsgewalt, ob und in welcher Form urheberrechtlich geschützte Werke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, liegt beim Urheber. Die Verbreitung von Werken im Social-Media Bereich bedarf dessen Zustimmung.

2. Beachtung des Rechts auf Anerkennung der Urheberschaft

Gemäß dem Fall, dass es sich um schutzfähige Inhalte handelt, wird jedem Urheber die Anerkennung der Urheberschaft an seinen Werken zugesichert. Das heißt, dem Urheber steht es frei zu entscheiden, ob seine Schöpfungen mit Urheberbezeichnungen versehen werden. Ist der Copyright-Vermerk gefordert, darf das geschützte Werk in den sozialen Medien nicht ohne diesen auftauchen.

3. Gewährleistung des Entstellungsschutzes

Gemäß § 14 UrhG ist jeder Urheber berechtigt, sowohl die Entstellung als auch jedwede andere Art von Beeinträchtigung seiner Schöpfungen zu verbieten und Missachtungen anzuzeigen. Aus juristischer Sicht darf keine Verschlechterung des Originals vorliegen. Wer schutzfähige Werke in entstellter Form in den sozialen Medien postet, teilt oder einbettet, macht sich strafbar.

4. Befolgung des Verwertungsrechts im Rahmen der körperlichen Verwertung

Hierunter fällt u.a. das Vervielfältigungsrecht. Ausschließlich der Urheber entscheidet, ob und unter welchen Umständen Vervielfältigungsstücke seiner Werke hergestellt werden dürfen. Downloads und Kopien von Social-Media-Beiträgen erfordern daher die Zustimmung des Urhebers.

5. Berücksichtigung des Verwertungsrechts hinsichtlich der unkörperlichen Verwertung  

Hierzu zählen u.a. Vortrags-, Aufführungs- und Vorführungsrecht. Ferner aber auch das Recht der Wiedergabe durch Bild- und Tonträger sowie das Senderecht. Insbesondere im Social-Media Bereich liegt häufig die unkörperliche Verwertung von Inhalten vor. Allein der Urheber ist Inhaber dieser Rechte und darf entscheiden, ob und in welcher Form seine Schöpfungen verwertet werden.

6. Achtung des Nutzungsrechts

Urheber können gegenüber Dritten Nutzungsrechte einräumen, wodurch diese zur Verwertung der Inhalte innerhalb eines vertraglichen Rahmens befugt sind. Unternehmen, die Social Media Marketing betreiben, sollten wissen, dass eingeräumte Nutzungsrechte den Plattformbetreibern zum Teil einen erheblichen Spielraum im Umgang mit Unternehmensinhalten gewähren.

7. „Liken“ von Inhalten auf Facebook als Grauzone

Unter Juristen herrscht hier Uneinigkeit. Fakt ist, dass häufig eine Kopie des „gelikten“ Inhalts im eigenen Profil angezeigt wird. Richter am Landgericht Hamburg erachteten den „Like“ in einem verhandelten Fall als „unverbindliche Gefallensäußerung“, aber auch entgegengesetzte Urteile sind denkbar.

8. Beim „Teilen“ sollte der Urheber bekannt sein

Teilen, Empfehlen oder Weiterleiten von Beiträgen im Social-Media Bereich ist nur dann unbedenklich, wenn der Urheber auf seiner eigenen Website eine entsprechende Option bereitstellt. Dann liegt juristisch gesehen ein Einverständnis vor.

9. Bei widerrechtlichen „Posts“ und „Tweets“ drohen Abmahnungen

„Posten“ und „Twittern“ sollte nur der Urheber selbst oder Dritte, denen dessen Erlaubnis vorliegt. Wer urheberrechtlich geschützte Inhalte widerrechtlich öffentlich zugänglich macht, kann strafrechtlich verfolgt werden.

10. Auch beim „Embedden“ ist das Urheberrecht zu wahren

Inhalte können als „embedded Link“ in sozialen Netzwerken integriert werden. Laut einem Urteil des europäischen Gerichtshofs (Az. C-348/13) liegt hierbei keine Urheberrechtsverletzung vor, wenn der Urheber eingewilligt hat. Weiterführende Informationen zum Urheberrecht im Social-Media Bereich erhalten Sie hier.

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Kommentar
news-6720 Mon, 25 Jun 2018 13:20:00 +0200 Streaming-Tipp: Dritte Staffel von Preacher startet https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106720streaming-tipp-dritte-staffel-von-preacher-startet/ Ab dem 25. Juni ist die dritte Staffel des Prime Exclusives Preacher bei Amazons Video-Streaming-Service, Prime Video, verfügbar. Die neuen Episoden starten wöchentlich, jeweils einen Tag nach US-Ausstrahlung sowohl in der englischen Originalversion als auch in der deutschen Synchronfassung.

In der dritten Staffel von Preacher heißt es: "Back to the Roots". Prediger Jesse Custer (Dominic Cooper, Warcraft: The Beginning) kehrt mit Profikillerin Tulip O’Hare (Ruth Negga, Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.) und Vampir Cassidy (Joseph Gilgun, The Infiltrator) in seine alte Heimat zurück. In Angelville, Louisiana, trifft Jesse auf alte Feinde und gefährliche Verpflichtungen. Doch er muss sich seiner Vergangenheit stellen, weil nichts Geringeres als die Zukunft der Welt davon abhängt.

 

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News
news-6718 Wed, 20 Jun 2018 09:25:33 +0200 Türkische Journalisten erhalten Großteil der ROG-Nothilfe 2017 https://www.medienmilch.de/quark/bad-news/artikel/details/106718-tuerkische-journalisten-erhalten-grossteil-der-rog-nothilfe-2017/ Im Jahr 2017 hat das Nothilfe-Referat von Reporter ohne Grenzen (ROG) Deutschland in 111 Fällen verfolgte Journalisten unterstützt und dafür insgesamt mehr als 49.000 Euro aufgewendet. 58 der Journalisten, denen die deutsche Sektion von ROG helfen konnte, leben im Exil, unter anderem in Deutschland. Diese Zahlen veröffentlicht die Organisation zum morgigen Weltflüchtlingstag. In diesem Video stellt ROG einige der betroffenen Journalisten vor.

Das Referat "Hilfe für Journalisten in Not" von Reporter ohne Grenzen Deutschland hilft verfolgten Journalisten und deren Angehörigen vor allem in ihren Heimatländern: ROG ersetzt zerstörte oder beschlagnahmte Ausrüstung, übernimmt Kosten für Anwälte oder Ärzte oder hinterlegt Kautionen zur Haftverschonung. Bei Arbeitsverbot oder Entlassung unterstützt das Nothilfereferat die Familienangehörigen der betroffenen Journalisten. Wenn es für Medienschaffende lebensgefährlich ist, in ihrem Heimatland zu bleiben, bemüht sich ROG, ein sicheres Aufnahmeland zu finden und die Betroffenen im Exil zu unterstützen.

ROG Deutschland hat 18 Journalisten unterstützt, die 2017 aus ihrer Heimat fliehen mussten. Die meisten von ihnen kamen aus der Türkei (10 Fälle), andere aus Aserbaidschan, dem Iran, Somalia und Syrien. Auch finanziell ging der Großteil der Nothilfe von ROG Deutschland 2017 an Journalisten aus der Türkei, die ROG unter anderem mit Kurzzeitstipendien unterstützte. Sie erhielten insgesamt mehr als 16.000 Euro.

38 Prozent der finanziellen Mittel wurden ausgegeben, um Reportern in unmittelbareren Gefahrensituationen Verstecke oder vorübergehend alternative Unterbringungen zu finanzieren. Rund ein Drittel der ausgezahlten Hilfsgelder waren Soforthilfen, mit denen Journalisten mit dem Nötigsten unterstützt wurden. Jeweils 11 Prozent der Hilfen gingen als Unterstützung an Familien verfolgter Journalisten oder wurden für Anwaltskosten aufgewendet. In drei Vierteln der Fälle ging die Nothilfe an Journalisten aus der Türkei, Osteuropa und Zentralasien.

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Bad News
news-6717 Wed, 20 Jun 2018 09:20:07 +0200 37 Prozent nutzen bereits kostenpflichtige Videostreaming-Angebote https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/10671737-prozent-nutzen-bereits-kostenpflichtige-videostreaming-angebote/ Zwei von fünf Internetnutzern (37 Prozent) streamen Filme und Serien über kostenpflichtige On-Demand-Portale wie Netflix, Amazon Prime Video, Sky Ticket oder Maxdome. Im Vorjahr waren es erst 29 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.007 Personen ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Vor allem Jüngere zwischen 14 und 29 Jahre greifen auf die Angebote zurück: In dieser Altersgruppe streamt fast jeder Zweite hin und wieder (46 Prozent) Serien und Filme über kostenpflichtige Portale. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es vier von zehn (39 Prozent), bei den 50- bis 64-Jährigen noch rund ein Drittel (32 Prozent). „Immer mehr Verbraucher sind bereit, für ihr passgenaues Programm im Internet zu zahlen. Viele Videostreaming-Abos locken mit hochkarätigen Eigenproduktionen und machen es den Nutzern mit einem monatlichen Kündigungsrecht leicht“, sagt Adrian Lohse, Bitkom-Experte für Consumer Technology.

Waren es in den vergangenen Jahren vor allem die jüngeren Internetnutzer, die Flatrates auf Serien und Filme zu schätzen wussten, nutzen nun auch die Älteren die Angebote immer mehr. In der Generation 65plus ruft jeder fünfte Internetnutzer (20 Prozent) Spielfilme und Serien über kostenpflichtige Video-Streaming-Dienste ab. 2016 waren es erst 8 Prozent, 2017 13 Prozent. „Videostreaming ist gerade dabei, auch bei den Senioren anzukommen“, so Lohse. „Die On-Demand-Portale bieten frei von Sendezeiten auch viele Klassiker und Dokumentationen an, so gibt es für jede Altersgruppe und jeden Geschmack etwas.“

Vier von zehn On-Demand-Streamern (40 Prozent) greifen außerdem auf die Download-Funktion zurück, mit der Filme und Serien vorrübergehend zwischengespeichert werden und so auch im Offline-Modus geschaut werden können.

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Meldung des Tages
news-6716 Tue, 19 Jun 2018 11:01:59 +0200 Silver Radio Award in der Kategorie "Best Audio Book - Fiction" für Hörspiel von Kai Grehn https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106716silver-radio-award-in-der-kategorie-best-audio-book-fiction-fuer-hoerspiel-von-kai-grehn/ Die SWR2 Hörspielproduktion "Der Liebhaber" nach dem gleichnamigen Roman von Marguerite Duras wird bei den New York Festivals als Silver Radio Winner in der Kategorie "Best Audio Book - Fiction" ausgezeichnet. Die Einreichungen stammten aus mehr als 30 Ländern. In den Hauptrollen der Inszenierung von Regisseur Kai Grehn spielen Dagmar Manzel und Paula Beer, außerdem Alexander Fehling und Nina Kunzendorf. Die Musik komponierte der chinesische Avantgarde-Musiker Yuzhe Song. Der SWR produzierte das Hörspiel nach der von Ilma Rakusa übersetzten Buchausgabe von Suhrkamp. Dramaturgin war Andrea Oetzmann (SWR2). Es war erstmals im Oktober 2016 in SWR2 zu hören und wird am 2. Dezember 2018 um 18:20 Uhr in SWR2 wiederholt. Eine CD-Edition ist bei Hörbuch Hamburg erschienen. Die Preisverleihung ist am 18. Juni um 20 Uhr (Ortszeit) in New York. 

Kai Grehn, geboren 1969 in Grevesmühlen, absolvierte sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Zu den Hörspielproduktionen, bei denen er Regie führte, zählen "Die Geschichte vom Franz Biberkopf" (SWR/BR/RBB 2007) nach dem Roman "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin und "Fisch. Farce für den Film" nach Ingmar Bergman. Für "Die künstlichen Paradiese" nach Charles Baudelaire wurde er 2012 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. 2016 erhielt Grehn den erstmals vergebenen Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern für sein Buch "FUNKEN oder: So glücklich wie wir ist kein Mensch unter der Sonne". 

Die New York Festivals stellen seit 1957 jedes Jahr Produktionen aus Radio, Film und Fernsehen sowie Werbung in einen weltweiten Wettbewerb mit sechs Preiskategorien. Unabhängig von Genres, Formaten und Produktionsstrukturen zeichnet eine internationale Experten-Jury bemerkenswerte und innovative Inhalte aus.

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News
news-6715 Fri, 15 Jun 2018 11:51:58 +0200 Darts-WM: SPORT1 gewinnt Deutschen Preis für Onlinekommunikation https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106715darts-wm-sport1-gewinnt-deutschen-preis-fuer-onlinekommunikation/ SPORT1 landet mit Darts einen digitalen Volltreffer und erhält den Deutschen Preis für Onlinekommunikation (DPOK). Die Jury prämierte die 360°-Berichterstattung auf den SPORT1 Plattformen zur vergangenen Darts-WM 2018 in der Kategorie „Event & Live Experience“. Den Preis für SPORT1 nahm Nicola Kiermeier, Head of Branded Content & Partnerships, im Rahmen der #dpok Award Show im Berliner Radialsystem entgegen. Zuvor hatte sie das Darts-Projekt, das aus rund 700 Einreichungen durch ein anonymes Online-Voting für die 52 Kategorien umfassende Shortlist ausgewählt wurde, der DPOK-Jury in einem Live Pitch präsentiert.

Ivo Hrstic, Director Digital und Chefredakteur Digital von SPORT1: „Mit rund 100 WM-Livestunden im TV sowie auf Facebook und YouTube, innovativen Formaten wie dem #dartsday und umfassender Berichterstattung auf SPORT1.de und in den SPORT1 Apps haben wir Deutschland ins Darts-Fieber versetzt – und mit der Darts-WM auf allen unseren Plattformen neue Rekordzahlen erreicht. Diese Auszeichnung ist eine weitere Bestätigung für unsere crossmediale Strategie, die wir stetig weiterentwickeln. Aktuelle Beispiele aus unserem Angebot rund um die Fußball-WM sind unsere tägliche interaktive Show #wirfuer5 und die neue personalisierbare Fußball-App ‚iM Football‘, mit denen wir insbesondere auch neue, junge Zielgruppen ansprechen.“

Starke digitale Reichweiten bei der Darts-WM 2018 für SPORT1

Neben den Rekordeinschaltquoten im TV war auch die digitale Berichterstattung über die Darts-WM 2018 für SPORT1 ein großer Erfolg. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Reichweite im Darts-Bereich auf den Online- und Mobile- Plattformen von SPORT1 mehr als verdoppelt werden: Insgesamt wurden vom 14. Dezember 2017 bis zum 1. Januar 2018 knapp 32 Millionen Seitenaufrufe verzeichnet, dazu wurde mit den Videoabrufen im Bereich Darts erstmals die Millionengrenze geknackt. Auch die Livestream-Angebote der Darts-WM auf SPORT1.de und in den SPORT1 Apps waren sehr gefragt und verzeichneten eine Reichweite von rund 2,5 Millionen Abrufen. Auf den sozialen Kanälen konnte SPORT1 ebenfalls neue Rekorde vermelden: Das WM-Finale verfolgten 38.000 Fans live auf Facebook und YouTube. Über das gesamte Turnier waren es auf beiden Plattformen über drei Millionen Livestream-Zuschauer. Alleine auf YouTube fieberten beim Finale gleichzeitig 27.000 User mit. Insgesamt verzeichneten die YouTube-Livestreams über die WM mehr als 868.000 Aufrufe und über 70.000 Kommentare. Auf Facebook interagierten über fünf Millionen Fans mit den Beiträgen von SPORT1 zur Darts-WM. Die Aufrufe der gesamten Livestreams lagen bei über 2,1 Millionen.

#dpok: Das ist der Deutsche Preis für Onlinekommunikation

Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation wird seit 2011 jährlich vom Magazin pressesprecher veranstaltet, um herausragende Projekte, professionelle Kampagnenplanung und zukunftsweisende Strategien digitaler Kommunikation auszuzeichnen. Über 50 Jurymitglieder aus Wissenschaft, Unternehmenskommunikation und Online-PR nominieren die Finalisten und wählen am Tag der Preisverleihung die Sieger.

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news-6714 Fri, 15 Jun 2018 11:45:09 +0200 Territory rulez https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106714territory-rulez/ Die Dickschiff-Contentagentur Territory räumt beim Wettbewerb "Best of Content Marketing 2018" kräftig ab: Mit insgesamt 20 Auszeichnungen, davon sechsmal Gold und vierzehnmal Silber, belegt die Agentur für Markeninhalte nach eigenen Angaben den ersten Platz bei Europas größtem Wettbewerb für inhaltsgetriebene Unternehmenskommunikation. Die Agentur wurde im Vorfeld von der Jury in 15 von insgesamt 59 Wettbewerbskategorien nominiert. Darunter waren auch die drei Sonderpreise für internationale Kommunikation, Content Excellence und das Cover des Jahres. Die eingereichten Cases setzten sich dabei gegen weit mehr als 700 Unternehmensmedien, Mediensysteme, Kampagnen und Einzelbeiträge unterschiedlicher Medienformate durch.

"Wir sind stolz auf unsere Preisträger und sehen die Auszeichnungen als Beleg unserer Kreativität und unserer erfolgreichen Arbeit. Sie spiegeln die Bandbreite unseres Portfolios wider und bestätigen uns in unserem Kurs als führende Full-Service-Agentur für Markeninhalte", sagt Soheil Dastyari, Chief Executive Officer.

Territory wurde in folgenden Kategorien mit Gold ausgezeichnet:

- In der Kategorie Bewegtbild Non Fiction - Corporate Story für die Porsche AG und das Porsche 9:11 Magazin, Episode 5: Der DDR-Porsche
- In der Kategorie Bewegtbild Non Fiction - Serie für die HORNBACH Baumarkt AG und die MACHER Stories
- In der Kategorie Internal - Magazin Print für die Deutsche Telekom AG und das Mitarbeitermagazin you and me quarterly
- In der Kategorie Crossmedia - B2C Handel / Konsum für die DIRK ROSSMANN GmbH und die beiden Auftritte babywelt - Crossmedia und Schön für mich - Crossmedia
- In der Kategorie Sonderpreis - Content Excellence für die Deutsche Lufthansa AG und das Magazin Lufthansa Exclusive: Kampf ums rote Gold von Adrian Pickshaus
- In der Kategorie Content Strategy gemeinsam mit Honey für Bosch und das Heim & Garden-Magazin All about DIY
 

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news-6713 Mon, 11 Jun 2018 11:46:00 +0200 Bitkom veröffentlicht Positionspapier „Digitale Plattformen und ERP“ https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106713bitkom-veroeffentlicht-positionspapier-digitale-plattformen-und-erp/ Beschaffung planen, Zahlungsausgänge pünktlich organisieren oder die Produktion steuern: Durch Enterprise Resource Planning (ERP) Systemen sind eine Vielzahl von Geschäftsprozessen in Unternehmen längst digitalisiert. Doch die fortschreitende Digitalisierung führt auch dazu, dass sich die ERP-Welt wandelt: Der Trend geht weg von zentralen monolithischen Softwarelösungen, die in der Vergangenheit dominiert haben, hin zu vernetzten digitalen Plattformen, so die Kernthese des Positionspapiers „Digitale Plattformen und ERP“, die der Digitalverband Bitkom im Vorfeld der Cebit 2018 veröffentlicht hat.

Die Zukunft soll modularen ERP-Lösungen gehören, die auch cloudbasiert den Anwendern Möglichkeiten bieten, wie wir sie heute von unserem Smartphone kennen: Statt eine ERP-Software aus einer Hand zu kaufen, greifen die Unternehmen für unterschiedliche Funktionen auf Einzelanwendungen zurück, die dank definierter Schnittstellen miteinander kommunizieren und Daten austauschen können.


In dem Positionspaper „Digitale Plattformen und ERP“ geben die Autoren zunächst einen kurzen Überblick über die Plattform-Ökonomie und Gründe, warum sich ERP-Anbieter mit ihnen auseinandersetzen müssen. Danach werden typische Plattformen im B2B-Bereich beschrieben – von Infrastruktur-Services über Plattform-Services bis zu Software-as-a-Service – und die Wege, auf denen ERP-Anbieter diese nutzen können. Dabei kommen die Autoren zu dem Schluss, dass existierende ERP-Systeme sich öffnen müssen, um den Anforderungen der Kunden auch künftig zu entsprechen. Dazu sei es unerlässlich sein, sich auf standardisierte Schnittstellen zu verständigen.

Das Positionspapier „Digitale Plattformen und ERP“ steht hier zum kostenlosen Download bereit.

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news-6712 Mon, 11 Jun 2018 11:40:00 +0200 Bertelsmann-Geschäftsbericht informiert mit Alexa https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106712bertelsmann-geschaeftsbericht-informiert-mit-alexa/ Bertelsmann stellt erstmals einen eigenen Skill für den Amazon-Sprachassistenten Alexa zur Verfügung, der dem Nutzer per Sprachsteuerung Informationen rund um das Unternehmen liefern soll. Gleichzeitig veröffentlicht das internationale Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen seinen neuen Geschäftsbericht unter dem Motto „Unsere globale Erfolgsgeschichte von Unternehmergeist und Kreativität“. Die Publikation ist online und gedruckt verfügbar.

Der neue Alexa-Skill ermöglicht es, per Sprachsteuerung aktuelle Bertelsmann-Podcasts zu hören, die neuesten Unternehmensnachrichten abzurufen oder Fragen rund um das Unternehmen Bertelsmann zu stellen. Damit soll sich Nutzern ein neuartiger Informationskanal bieten, der auch zuhause kostenlos genutzt werden kann. Der Bertelsmann-Skill ist über den Amazon-Store der Alexa-App oder unter folgendem Link verfügbar: bertelsmann.de/alexa

„Innovative Kommunikationsangebote wie der neue Bertelsmann-Alexa-Skill sind Ausdruck unserer Grundwerte Unternehmergeist und Kreativität. Auf diesem Wege vermitteln wir unsere Wachstumsstrategie sowie die Vielfalt kreativer Angebote von Bertelsmann, die täglich mehr als eine Milliarde Menschen weltweit erreichen“, so Karin Schlautmann, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bertelsmann.

Wie bereits in den Vorjahren teilt sich der Bericht in einen Image- und einen Finanzteil. Der Imageteil stellt dabei umfangreich die unternehmerischen Erfolge aller Bertelsmann-Unternehmensbereiche im vergangenen Jahr dar. Der Finanzteil berichtet über die wichtigsten Finanzkennzahlen sowie die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres 2017. Beide Titel sind gemeinsam in einem Schuber gebündelt und als haptische Besonderheit mit einer Lackierung veredelt.

 

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news-6711 Wed, 06 Jun 2018 09:12:51 +0200 Beschwerderekord über Onlineinhalte https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106711beschwerderekord-ueber-onlineinhalte/ Im Jahr 2017 hat die Beschwerdestelle der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) insgesamt 5.614 Meldungen erhalten. Das ist eine Steigerung um 21 % gegenüber dem Vorjahr (2016: 4.644 Beschwerden) und zugleich ein historischer Höchststand.

Rund ein Fünftel (21 %) der eingegangenen Hinweise enthielten Missbrauchsdarstellungen von Kindern und Jugendlichen (2017: 1.155 Beschwerden; 2016: 1.394 Beschwerden). Damit ist der Anteil dieser Meldungen auf ähnlich hohem Niveau geblieben. Die gemeldeten URLs führten das Team der FSM-Beschwerdestelle zu 12.000 rechtswidrigen Einzelinhalten, die in die Datenbank ICCAM eingegeben wurden. ICCAM ist eine bei Interpol in Lyon gehostete Datenbank, die durch spezielle Software und verschiedene technische Methoden Kindesmissbrauchsdarstellungen automatisch erkennt. Von den gemeldeten Missbrauchsdarstellungen waren rund 30 % in Deutschland gehostet. Von diesen Inhalten konnten 96 % innerhalb einer Woche gelöscht werden. Nach vier Wochen waren 100 % der Inhalte entfernt. Im Ausland waren nach vier Wochen 72 % der Inhalte mit Missbrauchsdarstellungen nicht mehr abrufbar. Schwierigkeiten bereiten hier insbesondere virtuelle Missbrauchsdarstellungen (Zeichnungen und Animationen) und Posendarstellungen (Bilder von Kindern in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung), deren Verbreitung in vielen Ländern nicht untersagt ist.

Der Anteil der Meldungen mit erwachsenenpornografischen Inhalten ist im Jahr 2017 deutlich angestiegen. Mit rund 24 % (2017: 1.375 Beschwerden; 2016: 718 Beschwerden, 15 % der Gesamtbeschwerden) machen diese Inhalte erstmals den größten Teil der Beschwerden aus. Der Anstieg war insbesondere auf nutzergenerierte Inhalte in sozialen Netzwerken zurückzuführen.

2017 ist die Anzahl der eingegangenen Hinweise über Rechtsextremismus mit 103 Beschwerden (rund 2 % der Gesamtbeschwerden) im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen (2016: 263 Beschwerden; 6 % der Gesamtbeschwerden). Gleiches gilt auch für volksverhetzende Inhalte (2017: 54 Beschwerden, 1 % der Gesamtbeschwerden; 2016: 103 Beschwerden, 2 % der Gesamtbeschwerden). Mutmaßlich liegt der Rückgang daran, dass in sozialen Netzwerken rechtswidrige Inhalte mittlerweile zuverlässiger entfernt werden. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist nach dem Berichtszeitraum am 1. Januar 2018 in Kraft getreten.

Mehr als ein Drittel der Beschwerden (2.173) wurden 2017 der Kategorie Sonstiges zugeordnet. Hierunter fallen unbegründete Meldungen, bei deren Überprüfung kein Verstoß gegen jugendmedienschutzrechtliche Vorschriften festgestellt werden konnte, wie beispielsweise politische Meinungsäußerungen unterhalb der Schwelle zur Strafbarkeit bzw. Jugendgefährdung, aber auch Sachverhalte, für die die Beschwerdestelle nicht zuständig ist.

Diagramme der Statistiken gibt es hier.

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Meldung des Tages
news-6710 Wed, 06 Jun 2018 09:06:11 +0200 TV-Tipp: Kebekus teilt aus https://www.medienmilch.de/laktosefrei/humor/artikel/details/106710tv-tipp-kebekus-teilt-aus/ Carolin Kebekus knöpft sich in der vierten Ausgabe Ausgabe ihrer Comedyshow "PussyTerror TV" am Donnerstag, den 7. Juni um 22.45 Uhr im Ersten auf gewohnt gekonnte Art die Ereignisse der vergangenen Woche vor. Egal ob große Koalition, kleine Ausrutscher oder Mega-Gossip: Team "PussyTerror" nimmt alles genüsslich unter die Lupe. Im Studio begrüßt Carolin Kebekus ihre Gäste ganz handzahm: Mit Sänger und Songwriter Johannes Oerding singt sie ein "Das-nervt-am-Sommer"-Medley und als Stand-up ist der bekennende Lehrersohn Bastian Bielendorfer dabei.

Außerdem: Schauspielkollege Axel Stein gibt Carolin Kebekus Fahrunterricht im Driften. Mit dem "besten Wuppertaler Motorsportler der Welt" war sie gemeinsam am Hockenheimring.

"Carolin Kebekus: PussyTerror TV" - donnerstags um 22.45 Uhr im Ersten mit sechs Folgen im wöchentlichen Rhythmus. Wiederholung immer freitags um 20.15 Uhr bei ONE.

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Humor
news-6709 Sun, 03 Jun 2018 12:28:53 +0200 Tatort: Ballauf und Schenk suchen Polizistenmörder https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106709tatort-ballauf-und-schenk-suchen-polizistenmoerder/ In Köln haben die Dreharbeiten für den "Tatort - Außer Kontrolle" (Arbeitstitel) begonnen: Der Mord an einem Streifenbeamten sorgt nicht nur für Wut und Trauer unter seinen Kollegen, sondern auch für Schlagzeilen. Entsprechend groß ist der Druck, der auf den Kommissaren Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) bei der Suche nach dem Polizistenmörder lastet. Das Drehbuch zu "Außer Kontrolle" stammt von Rainer Butt ("Tatort - Narben", "Großstadtrevier") und Christine Hartmann. Regie führt Christine Hartmann ("Tatort - Familien", "Ein Schnupfen hätte auch gereicht").

Eigentlich sollten die Polizisten Melanie Sommer (Anna Brüggemann: "Mitten in Deutschland: NSU -Die Ermittler", "Das Dorf der Mörder") und Frank Schneider bei einer lauten Feier in einem Wohnhaus nur für Ruhe sorgen. Doch wenig später wird die junge Polizistin verletzt und traumatisiert im Garten des Hauses aufgefunden. Ihr Kollege wurde so brutal zusammengeschlagen, dass für ihn jede Hilfe zu spät kommt. Der Polizistenmord sorgt nicht nur im Präsidium und in der Presse für Aufregung. Auch Frank Schneiders Lebensgefährte Stefan Pohl (Max Simonischek: "Der gute Bulle", "Die göttliche Ordnung") kann den Verlust nicht fassen: Die beiden hatten sich im Dienst kennengelernt. Die Beziehung sah der Dienststellenleiter Bernd Schäfer (Götz Schubert: "Wolfsland", "Der Turm") nicht gern. Auch, dass die Mordkommission jetzt die eigenen Leute überprüft, passt ihm gar nicht...

Mit im Einsatz sind Joe Bausch als Rechtsmediziner Dr. Roth und Roland Riebeling als Norbert Jütte, der Assistent von Ballauf und Schenk. In weiteren Gastrollen sind zu sehen: Hauke Diekamp, Ronny Miersch, Luke Neite, Caroline Hanke, Rita Winkelmann, Heidi Ecks u.v.a. "Außer Kontrolle" ist eine Produktion der Bavaria Fiction (Niederlassung Köln, Produzentin: Sonja Goslicki) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Birgit Titze) und Westdeutscher Rundfunk Köln (Redaktion: Götz Bolten). Die Dreharbeiten laufen bis zum 28. Juni 2018. Der Sendetermin steht noch nicht fest.

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Meldung des Tages
news-6708 Sun, 03 Jun 2018 12:22:55 +0200 Neues Online-Magazin für "Pioniere im grünen Sektor" https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106708neues-online-magazin-fuer-pioniere-im-gruenen-sektor/ Der Landwirtschaftsverlag Münster hat ein neues Magazin auf den Markt gebracht: f3 farm.food.future ist ein digitales Magazin, das Start-ups und Innovationen im grünen Sektor in den Mittelpunkt stellen will. Im Fokus stehe die Gründerszene in den Bereichen Agrar, Ernährung, Forst und Energie. Denn in der grünen Branche tue sich viel.

Da sei die Kamera-Software, die Pflanzenschädlinge erkennt oder eine weitere, die Holzpolter vermisst. Das Innovationspotenzial des Agrarsektors sei groß und mache Vordenker wie Investoren aufmerksam. Zielgruppen von f3 sind Hofnachfolger, Studierende, Start-ups, Investoren, Handel, aber auch einfach Interessierte, die wissen wollen, was läuft. Sie alle bringt der Landwirtschaftsverlag Münster jetzt zusammen.

f3 sei folgerichtig das Magazin für die Pioniere im grünen Sektor, "die sich was trauen und die Verantwortung für die Zukunft annehmen". Denn schließlich müssten in absehbarer Zeit 9 Milliarden (!!!) Menschen ernährt werden.

Wer das Magazin lesen will, erwirbt für 2,99 Euro pro Monat eine Mitgliedschaft. Zusätzlich erscheint zweimal im Jahr eine Print-Ausgabe. Die soll es dann auch am Kiosk für 6,50 Euro pro Heft geben.

 

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News
news-6707 Sun, 03 Jun 2018 12:20:09 +0200 John Malkovich will Harvey Weinstein spielen https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106707john-malkovich-will-harvey-weinstein-spielen/ Hollywoodstar John Malkovich hat im Interview mit dem WDR-Kulturmagazin Westart (WDR Fernsehen, Montag, 4. Juni 2018, 22.40 bis 23.20 Uhr) verraten: "Ich werde Harvey Weinstein spielen". Dem Filmproduzenten Weinstein wird von mehr als 100 Frauen sexuelle Belästigung und Vergewaltigung vorgeworfen. Malkovich wird die Rolle in dem Theaterstück "Bitter Wheat" von David Mamet spielen, das im kommenden Jahr im Londoner "West End" aufgeführt werden soll. "Das Theaterstück ist sehr lustig und sehr fies zugleich. Ich bin mir sicher, dass wir damit polarisieren werden", sagte Malkovich am Rande der Ruhrfestspiele in Recklinghausen.

Der Schauspieler hat eine klare Haltung zur #metoo-Debatte. "Ich weiß nicht, was es zu debattieren gibt, wenn es um sexuelle Belästigung geht. Wenn jemand vergewaltigt wird, gibt es nichts zu debattieren. Wenn jemand belästigt wird, gibt es nichts zu debattieren."

Malkovich fordert Aufklärung und kritisiert soziale Netzwerke als öffentlichen Pranger. "Ich würde mir wünschen, dass all diese Dinge direkt vor Gericht gehen. Die Polizei sollte informiert werden und ermitteln. Ich denke nicht, dass eine mediale Debatte notwendig ist." John Malkovich (64) zählt zu den bedeutendsten Charakterdarstellern in Hollywood, wurde zweimal für den Oscar nominiert und gewann zahlreiche Preise für seine schauspielerischen Leistungen. Immer wieder verkörpert er auf Theaterbühnen und in Kinofilmen komplexe, intellektuelle und herablassende Charaktere.

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news-6706 Sat, 26 May 2018 19:43:14 +0200 Emoji, Emoji, Emoji! https://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/106706emoji-emoji-emoji/ Pochende Herzen, grinsende Teufelchen und weinende Katzen: Vier von fünf Messenger-Nutzern (79 Prozent) verwenden also Emojis, wenn sie Nachrichten schreiben. Emojicons, diese kleinen Bildzeichen und Symbole wie Smileys, Alltagsobjekte oder Flaggen, die der Kommunikation im Internet und auf mobilen Endgeräten dienen und unsere gestische Empathie digitalisiert vermitteln sollen. Unter den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren nutzen fast neun von zehn (86 Prozent) solche Emojis in Kurznachrichten. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen bedienen sich mit 83 Prozent ähnlich viele an den Symbolen, bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 74 Prozent. In der Generation 65 Plus nutzt sie immerhin mehr als jeder Zweite (57 Prozent). Das zumindest ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, bei der 1.212 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt wurden, darunter 1.074 Nutzer von Messengern.

Nur 5 Prozent der Nutzer sind von den bunten Symbolen genervt. Acht von zehn Emoji-Nutzern (79 Prozent) finden die Symbole in Textnachrichten dagegen lustig. Doch auch Emojis lassen Raum für Interpretation und werden nicht immer gleich verstanden: Für 10 Prozent sind sie mitunter auch missverständlich.

Den Einsatz von Emojis überlegen sich die meisten Nutzer aber genau. So werden durchschnittlich rund zwei Emojis pro Nachricht verwendet. Vier von zehn (41 Prozent) verwenden im Schnitt einen je geschriebenen Text. 31 Prozent der Befragten geben an, in der Regel zwei pro Nachricht zu benutzen. Jeder Sechste (17 Prozent) verwendet durchschnittlich drei Emojis. Bei 7 Prozent dürfen es durchaus fünf oder mehr Emojis pro Nachricht sein.

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news-6705 Sat, 26 May 2018 19:29:05 +0200 news aktuell bietet Native Ads an https://www.medienmilch.de/sahne/meldung-des-tages/artikel/details/106705news-aktuell-bietet-native-ads-an/ news aktuell, 100%ige Tochter der dpa im Bereich PR-Portale, beliefern Ihre Zielgruppen bisher per Mail oder Redaktionsticker und veröffentlichen PR-Content im Web. Jetzt kommt Native Advertising dazu: In einer E-Mail an ihre Kundenspricht news aktuell von Native Ads als "eine zeitgemäße Methode zur Steigerung der digitalen Performance", die mittlerweile ist es nicht mehr nur den Marketing-Kollegen vorbehalten sei.

"Steigern Sie jetzt die Reichweite und Aufmerksamkeit Ihrer Themen und platzieren Sie Ihren Content über Native Ads ebenfalls online in Hamburger Abendblatt, Münchener Merkur, Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel und Rheinische Post - oder einfach gleich in allen", so die E-Mail weiter.

Die Kosten für die Native Ads:
Hamburger Abendblatt (Region Nord) 250€
Münchner Merkur (Region Süd) 250€
Süddeutsche Zeitung (überregional) 400€
Tagesspiegel (Region Ost) 250€
Rheinische Post (Region West) 250€
Paket mit 15% Preisvorteil 1.190€

Die Online-Reichweite wird in den Mediaunterlagen nicht verraten. Aber ein "Schmankerl" wird dafür noch genannt: "Anders als bei klassischen Native Ads werden Ihre Beiträge bei Google indexiert und boosten somit ihre Auffindbarkeit und Platzierung."

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Meldung des Tages
news-6704 Sat, 26 May 2018 13:05:44 +0200 EU-Datenschutz-Grundverordnung "killt" US-Websites https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106704eu-datenschutz-grundverordnung-killt-us-websites/ LA Times, Chicago Tribune, Orlando Sentinel und Baltimore Sun online lesen und die weltweite Pressefreiheut des Internets genießen? Das ist aktuell Vergangenheit, denn diese und weitere Online-Seiten sind aktuell durch die neue EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) von Deutschland aus nicht mehr erreichbar.

"Unfortunately, our website is currently unavailable in most European countries. We are engaged on the issue and committed to looking at options that support our full range of digital offerings to the EU market. We continue to identify technical compliance solutions that will provide all readers with our award-winning journalism."

steht zum Beispiel auf der Homepage der Chicago Tribune. Klar ist, dass dafür unter anderem auch die wesentlich lascheren Datenschutzgesetze der USA verantwortlich sind.

Das es geht, zeigt die Homepage der altehrwürdigen New York Times, die vollkommen normal online erreichbar ist. Sie ist laut Wikipedia die mit den meisten Pulitzer-Preisen (117) ausgezeichnete Zeitung und die mit den meisten Online-Lesenden (2010 über 30 Millionen Homepage-Besuche monatlich) in den USA.

 

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Kommentar
news-6703 Fri, 18 May 2018 10:51:38 +0200 Fünf Strategien zur Kundenbindung https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/kommentar/artikel/details/106703fuenf-strategien-zur-kundenbindung/ „Ein Treuerabatt löst keine Begeisterung mehr beim Kunden aus,“ erklärt Stefan Wörnle, Head of Strategic Planning bei der Digitalagentur Wunderman. „Die klassischen Earn- & Burn-Systeme, bei denen man Punkte sammelt und diese dann gegen Prämien einlösen kann, schöpfen das Potenzial in puncto Kundenbindung bei Weitem nicht aus.“ Der Customer-Loyalty-Experte zeigt fünf erfolgversprechende Reward-Strategien, um treue Kunden zu belohnen.

1. Nudging
Mehr als 100 Millionentreue Kunden vermeldete Amazon Prime kürzlich. Das Unternehmen setzt auf das psychologische Konzept Nudging, um die Loyalität der Prime-Kunden zu steigern. Der Begriff kommt aus der Verhaltensforschung und bedeutet so viel wie „anstupsen.“ Die hohe Marketingkunst besteht darin, das Verhalten des Kunden in die gewünschte Richtung zu lenken. Das Prinzip wird in Kantinen schon lange mit der geschickten Platzierung des Apfels auf Augenhöhe praktiziert, um die Besucher zu gesunder Ernährung zu animieren. Kritische Zielgruppen lassen sich jedoch nur dann zu einer Verhaltensänderung bewegen, wenn sie ihren Interessen und Vorlieben entspricht, also relevant ist. Bei Amazon funktioniert datenbasiertes Nudge-Marketing als Trigger, um die Kunden mit kostenlosen oder stark reduzierten Services wie z.B. Video oder Musik-Streaming-Diensten zu locken. Mit Erfolg, wie die jüngst veröffentlichten Zahlen zeigen.

2. Instant Rewards
Das bewährte Prinzip „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ ist eine der beliebtesten, weil flexibelsten Lösungen, wenn es darum geht, die Markentreue zu stärken. Bei Instant-Reward-Systemen erhalten die Konsumenten unverzüglich einen Vorteil für eine bestimmte Aktion wie etwa die Newsletter-Registrierung oder die Anmeldung zu einem Loyalty-Programm. Das kann ein Rabatt sein oder eine besondere Prämie. Im Hotelgewerbe hat sich das kostenlose Frühstück bewährt.

3. Elements of Surprise
Ein unangekündigtes Geschenk beim fünften Besuch eines Hotels oder eine Einladung zu einem VIP-Event in der Heimatstadt sind Beispiele einer effizienten Zielgruppenansprache nach dem Überraschungsprinzip. Da Kunden sich in der Regel nur zwei bis vier Vorteile merken können, ist es sinnvoller, weitere Benefits einfach als Überraschung auszugeben. Moderne Treueprogramme mit einem Level-System verteilen diese Elements of Surprise geschickt im Customer Lifecycle und reduzieren die zu jedem Level fest versprochenen Vorteile. Vorreiter in Deutschland ist Saturn mit der Saturn Card.

4. Gamification
Customer-Loyalty-Programme mit dem Gamification-Ansatz animieren die Kunden mit Elementen aus Online-Spielen zu einem intensiveren Engagement. Die Kunden erhalten Punkte, Badges (Abzeichen) oder andere Auszeichnungen, mit denen sie auch in Wettbewerb zueinander treten. Rabatte spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle. Die gezielt eingesetzten, spielerischen Trigger eignen sich am besten für jüngere, leistungsorientierte Zielgruppen. Der Spaß steht im Vordergrund. Besonders verbreitet ist der Gamification-Ansatz naturgemäß im Sportbereich, zum Beispiel bei Nike+.

5. Personalisierung und Exklusivität
Treue Kunden wünschen sich Exklusivität. Das Spektrum reicht von persönlicher Ansprache bis hin zu personalisierten Angeboten für einen bestimmten Kundenkreis. Nach diesem Prinzip hat Adidas seinen neuen Fußballschuh mit einem Mobile-Konzept geschickt inszeniert. „Glitch“ ist zunächst nur in Großbritannien über eine speziell entwickelte gleichnamige App erhältlich. Die wiederum gibt es nur per Einladungscode von anderen Glitch-Käufern. Die Kunden selber erweitern auf diese Weise Kundenkreis und Marken-Community. Um ihren Kunden personalisierte Angebote zu unterbreiten sind Marken auf die persönlichen Daten angewiesen. Die aktuellen Datenschutzbestimmungen stellen Werbetreibende dabei vor neue große Herausforderungen.

Stefan Wörnle, Head of Strategic Planning bei der Digitalagentur Wunderman: „Kundenbindung ist die Kunst, den Konsumenten permanent zu vermitteln, dass man ihre Bedürfnisse erkennt, versteht und über die Erwartungen hinaus erfüllt. Nur eine emotional stimmige und relevante Customer Experience macht am Ende aus Interessenten loyale Kunden. Es gibt kein Patentrezept für das optimale Loyalty- und Customer-Engagement-Programm. Die zentrale Frage lautet immer ‚Wofür steht die Marke und welchen Benefit bietet sie?´. Erst wenn das klar ist, kann man die individuell passende Mechanik entwickeln.“

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Kommentar