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CeBIT-Partnerland Japan: Society 5.0 mit vielen Robotern

Japan gewinnt beim Handel mit digitaler Technik wieder stärker an Bedeutung. 2016 legte die Einfuhr von Produkten der Informationstechnik, Telekommunikation und Consumer Electronics nach Deutschland um 11 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zu.

Damit setzt sich der deutliche Wachstumstrend der Vorjahre fort. Seit 2014 sind die Importe um ein Drittel gewachsen. Japan zählt für Deutschland zu den zehn wichtigsten Technologielieferanten. Auch die Ausfuhr deutscher ITK-Produkte nach Japan entwickelt sich positiv. 2016 stieg das Handelsvolumen um 5 Prozent auf 284 Millionen Euro. Seit 2014 betrug das Plus in Summe 20 Prozent. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Grundlage aktueller Berechnungen mit.

Als diesjähriges Partnerland der CeBIT, die am 20. März in Hannover beginnt, rückt Japan das Schlagwort „Society 5.0“ in den Fokus. „Beim demografischen Wandel ist uns die japanische Gesellschaft 20 Jahre voraus“, so Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. „Japan ist führend bei der Entwicklung von Robotern, die auch bei der Verrichtung alltäglicher Aufgaben helfen. Aus diesen Erfahrungen können wir für unsere Zukunft lernen. Investitionen in Automatisierung und Digitalisierung sichern nicht nur Wachstum und Wohlstand von morgen, sondern ermöglichen auch soziale Teilhabe und ein würdevolles Leben in einer alternden Gesellschaft.“

Im Ranking der weltweiten Top-Hightech-Unternehmen ist Japan ein Schwergewicht. Von den 100 umsatzstärksten Unternehmen in neun Segmenten kommt gut jedes vierte aus Japan. Nur in den USA gibt es noch mehr globale Branchenführer, während deutsche und europäische Unternehmen unterrepräsentiert sind.

Die Pro-Kopf-Ausgaben für Informationstechnik und Telekommunikation schrumpften in Japan 2016 nach Berechnungen des European IT Observatory (EITO) dagegen um 1 Prozent auf 1.492 Euro. Deutschland verzeichnete ein Plus von 1 Prozent auf 1.565 Euro.