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"Die meisten Afrikaner können nicht schwimmen" gewinnt Robert Geisendörfer Preis

Das Hörspiel "Die meisten Afrikaner können nicht schwimmen" von Holger Böhme wird in der Kategorie Hörfunk mit dem diesjährigen Medienpreis der Evangelischen Kirche ausgezeichnet. Der Preis wird am 10. Oktober in München vergeben.

Eva Löbau (Rolle: Sonja) und Devid Striesow (Rolle: Oliver) am 16.07.2016 im Hörspielstudio im Funkhaus Halle - Quelle: MDR/Olaf

"Dicht und zugleich leicht inszeniert, sorgt das Hörspiel in jeder Sekunde für Spannung, auch dank des virtuosen und realistischen Spiels seiner Darsteller", heißt es in der Begründung der Jury und lobt damit ausdrücklich die Leistung der Schauspieler Eva Löbau und Devid Striesow. Die beiden Darsteller ließen das wie eine Radiosendung inszenierte Hörspiel überzeugend echt erscheinen.

In "Die meisten Afrikaner können nicht schwimmen" spielen sie das junge Akademikerpaar Sonja und Oliver, das in einer Radiosendung von einem traumatischen Erlebnis bei einem Segeltörn im Mittelmeer berichtet. Die beiden hatten drei in Seenot geratene afrikanische Flüchtlinge an Bord ihrer Yacht genommen. Doch bald argwöhnten sie, dass es sich gar nicht um Flüchtlinge, sondern vielmehr um die Schlepper handelte, die sich von den Flüchtlingen abgesetzt hatten. Das Hörspiel wurde am 21. August 2016 auf MDR KULTUR - Das Radio ausgestrahlt. Stefan Kanis führte Regie, für die Redaktion war Thomas Fritz verantwortlich.

Anlässlich der Preisverleihung am 10. Oktober in München wiederholt MDR KULTUR das Preisträger-Stück am 16. Oktober, um 22 Uhr. Unter www.mdr-kultur.de ist das Hörspiel bereits vorab online verfügbar.

Der Robert Geisendörfer Preis würdigt publizistische Leistungen, "die den christlichen Glauben vertiefen, das menschliche Verantwortungsbewusstsein, den sozialen Zusammenhalt von Gruppen und die Vermeidung von Gewalt fördern".