DJV verurteilt Mordanschlag auf dänischen Journalisten

Nicht schön

Der Deutsche Journalisten-Verband hat den missglückten Mordanschlag auf den dänischen Journalisten Lars Hedegaard als abscheuliches Verbrechen verurteilt.

DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken zeigte sich erleichtert darüber, dass Hedegaard das Attentat unverletzt überlebt hat.

„Der Anschlag auf Lars Hedegaard ist ein Anschlag auf die Presse- und Meinungsfreiheit, der durch nichts zu rechtfertigen ist.“ Auf Hedegaard, den Vorsitzenden der dänischen Gesellschaft für Pressefreiheit, hatte am gestrigen Dienstag ein bislang noch flüchtiger Attentäter zwei Schüsse abgefeuert, die ihr Ziel jedoch verfehlten. Der Journalist ist für seine kritische Haltung zum Islam bekannt.

„Es ist erschreckend, dass seit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen der Zeitung Jyllands Posten die Welle der Gewalt gegen Journalisten in Dänemark nicht abreißt, die kritisch zum Islam stehen“, sagte der DJV-Vorsitzende. „Die Meinungsfreiheit gehört zu den Grundwerten demokratischer und freier Gesellschaften. Die dänischen Behörden müssen entschlossen gegen die Feinde der Demokratie vorgehen.“