Schließen

Abonnieren Sie unseren Newsletter.


Drei Tipps für kreative mobile Werbekampagnen

Schütteln, kippen, drehen oder auf den Screen malen – mobile Werbung könnte kreativ sein, ist es aber oftmals nicht. „Marken schöpfen noch lange nicht das interaktive Potenzial aus, das sich durch native Smartphone-Funktionen für mobile Werbung bietet“, so Jörg Schneider, Country Manager Germany bei Undertone.

Foto: IngImage

Laut einer Analyse von Undertone erzielen Werbemittel, die typische Smartphone-Funktionen einsetzen, bis zu fünfzigmal höhere Klickraten als mobile Expandable Banner. „Die nativen Funktionen von Smartphones in mobiler Werbung einzusetzen, erhöht die Interaktion des Users mit dem Werbemittel und schafft auf spielerische und emotionale Weise eine enge Verbindung zur beworbenen Marke“, erklärt Schneider. Der Digitalexperte stellt drei Smartphone-Funktionen vor, die Marken für kreative mobile Werbung nutzen können:

1. Mit Drehen und Kippen in 360-Grad-Welten eintauchen
Der Gyroskopsensor in Smartphones erkennt Bewegungsveränderungen wie Kippen und Drehen und ob das Smartphone vertikal oder quer gehalten wird. Marken können diese Funktionalität besonders gut für Markenerlebnisse in 360 Grad nutzen. Konsumenten erkunden so durch Neigen und Drehen des Smartphones Produkte oder ganze Welten virtuell. Dabei entscheiden die Nutzer selbst, was sie sehen wollen und in welcher Reihenfolge. Das steigert nicht nur das Engagement, sondern auch das emotionale Involvement des Users, wie Analysen mit Emotion-Tracking zeigen.

2. Schüttel-Funktion sorgt für Überraschungseffekte
Der Beschleunigungsmesser kann schnellere Bewegungen nachverfolgen wie das Schütteln des Smartphones. Marken können den User in ihrer Werbeanzeige auffordern, das Smartphone zu schütteln, um einen Mehrwert für die Interaktion zu erhalten, beispielsweise ein Incentive, einen Promotion-Code oder überraschenden Content in Form von Botschaften, Videos oder Bildern. Besonders nachhaltig wirkt die Schüttelfunktion in einem Creative, wenn sie so konzipiert ist, dass sie auch inhaltlich nah am Produkt ist. Undertone setzte beispielsweise eine mobile Kampagne für die zehnte Staffel von Akte X in den USA um. Das Creative enthielt neben den Trailern einen Magic 8 Ball, mit dessen Hilfe Akte-X-Fans Fragen beantworten konnten. Um den Ball zu aktivieren, schüttelten die User ihr Smartphone.

3. Auf dem Touchscreen sein eigenes Markenerlebnis kreieren
Der Touchscreen von Smartphones schafft neue Interaktionsmöglichkeiten in mobiler Werbung. Dank Multi-Touch-Sensoren können die Konsumenten im Werbemittel quasi ihr eigenes Markenerlebnis kreieren. Die User werden aufgefordert, selbst Content auf dem Screen zu produzieren, zum Beispiel etwas zu zeichnen. Das eröffnet eine noch höhere Stufe von Engagement mit der Marke und birgt einen großen Unterhaltungsfaktor.